Hallo
Ich habe ein paar speziellere Schroth Fragen. In BASA habe ich das "normale" Hyperkyphosen Schroth Programm mitgemacht, ohne große Anpassungen. Das lief allgemein ganz Prima und ich habe damit gezieltere Aufrichtung und Muskelaktivierung erreicht als mit allem anderen was ich bis jetzt probiert habe. Die Therapeuten besätigten daß die Übung gut aussähen und die KOrrektur an der richtigen Stelle ansätzt. Die gleichzeitig aufrichtung von Lordose und Kyphose gelingt ganz gut, vorm allem bei Übungen im Scneidersitz und im Sitzen. Ich achte bei den Übungen immer darauf daß ich die Aufrichtung nicht zu hoch Ansetze und von unten her aufbaue um nicht den oberen flachen BWS Teil noch mehr abzuflachen, (siehe auch mein Photos in aufrechter HAltung da wird das vielleicht etwas deutlicher was ich meine mit dem flachen oberen BWS Teil). So weit so gut.
Meine Frage: ist es möglich aktiv den oberen flachen BWS Berech etwas zu kyphoisieren (nach dorsal zu bewegen, so daß da weniger "Rinne" ist) und gleichzeitig den unteren BWS Bereich entkyphoisiert zu halten? ich finde das fast nicht möglich die obere BWS in eine leichte Rundung zu schieben und gleichzeitig die untere BWS maximal zu strecken. Was ich wohl kann ist die untere BWS maximal korrigieren wodurch es die obere BWS weniger nötig hat kompenstorisch Flach zu werden und der Übergang von Kyphosenknick nach oben harmoischer verläuft. Manchmal sieht das auch ganz gut aus. Der Schultergegenzug spielt da auch eine wichtige Rolle, da (so erscheint mir das zumindest) damit nochmal zusätzlicher Aufrichtungsraffungsschub bei er Kyphose bewirkt wird und die Schulterblätter Platz für die WS machen.
Der Grund warum ich mir darüber überhaupt manchmal Gedanken mache ist dieser daß wenn ich Schmerzen oder Blockaden bekomme diese immer über der Kyphose sind. Vielleicht hängt es ja damit zusammen daß dieser Teil abgeflacht ist, daß mus aber natürlich nicht sein. Wenn ich eine Schroth Übung sehr intensiv mache und die Muskelspannung maximal aufbaue bekomme ich nach dem 10 Atemzug auch manchmal einen leichten Schmerz in dem oberen flacheren Bereich (immer rechts) den ich damit in Verbindung bringe daß ich während des Übungsaufbau immer mehr auch die Rückenstrecker im oberen BWS bereich aktiviert werden, und diese dann extra flach ziehen. Keine Ahnung ob diese Vermutung stimmt.
Würde mich aber mal interessieren ob andere das auch kennen und wie man mit dem oberen BWS Bereich umgeht, wenn dieser durch Kyphose im unteren abgeflacht ist.
KLaus wie sieht den deine Übungsausführung (im vergleich zu hochsitzenderen Kyphosen) aus?
David
Fragen zu Schroth bei eher tiefsitzender (Bw 9/10) Kyphose
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gauklerdavid
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Fragen zu Schroth bei eher tiefsitzender (Bw 9/10) Kyphose
Zuletzt geändert von gauklerdavid am Mo, 16.10.2006 - 13:55, insgesamt 3-mal geändert.
- Klaus
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Hallo david,
Immerhin hast Du den Scheitel bei BWS 9/10, ich bei 11/12.
Mein Schwerpunkt liegt also in der fast unmöglich erscheinenden Korrektur von Kyphose und kurzer LWS Hyperlordose auf kurzer Strecke.
Christa Lehnert-Schroth hat sich da in ihrem Buch ab S.219 auch geäussert und gemeint, wie man es macht, kann es falsch sein, womit sie auch die Stellung der Beine meinte, angewinkelt oder ausgestreckt und die Empfehlung gibt, ingesamt bei der Korrektur auf eine "Mittelstellung" zu achten.
Es geht aber trotzdem mit richtiger Unterlagerung, Bauchanspannung(!) und Schultergegenzug bei angewinkelten(!) Beinen in Rückenlage und erst recht in Bauchlage (mit Gurt) recht gut.
Die richtige Beinstellung habe ich aber erst nach der REHA mit meiner Therapeutin herausgefunden, nämlich durch Ertasten der Muskelspannung.
Mein Flachrücken ist angesichts dieser Situation sozusagen 2. Priorität.
Es wird bei den Übungen stets der Kopf leicht in Richtung Brust eingerollt und in die Hypolordose hineingeatmet.
Bei Dir ist die Situation sozusagen nach oben geklappt.
Kyphose und LWS Hyperlordose sind ja wohl bei der Korrektur auch nicht das Problem. Aber die Streckung der WS nach oben, die bei mir auf die Hyperlordose und Kyphose gleichermassen richtig ansetzt, wirkt bei Dir natürlich nicht so. Richtig?
Ich kann mir vorstellen, dass Du das nur über das Kopfeinrollen in Richtung Brust hinbekommst. Nicht eine gesamte gerade Steckung nach oben, sondern eine Streckung, die oben in eine Krümmung geht.
Dazu entsprechender Schultergegenzug zur Korrektur der Kyphose.
Einfach mal ausprobieren und spüren, was passiert.
Wird mit Deinem relativ hohen Korsett nicht das Gefühl für die richtige Korrekturbewegung erzeugt?
Und dann ist ja noch ein evtl. Muskeldefizit in der oberen BWS zu beachten. Ich kann mich an eine (Nicht Schroth) Übung erinnern, bei der man mit Deuserband an der Sprossenwand diese Muskulatur isometrisch gestärkt hat. Auch der doppelte Seilzug im Sequenzraum ist geeignet, wenn man die Bewegung von vorn bis zur Körperhöhe durchführt, nicht darüber hinaus.
Gruss
Klaus
Na ja, ich habe vorhin anhand Deiner Aufnahmen feststellen müssen, dass Deine Situation schon etwas anders ist.David hat geschrieben:KLaus wie sieht den deine Übungsausführung (im vergleich zu hochsitzenderen Kyphosen) aus?
Immerhin hast Du den Scheitel bei BWS 9/10, ich bei 11/12.
Mein Schwerpunkt liegt also in der fast unmöglich erscheinenden Korrektur von Kyphose und kurzer LWS Hyperlordose auf kurzer Strecke.
Christa Lehnert-Schroth hat sich da in ihrem Buch ab S.219 auch geäussert und gemeint, wie man es macht, kann es falsch sein, womit sie auch die Stellung der Beine meinte, angewinkelt oder ausgestreckt und die Empfehlung gibt, ingesamt bei der Korrektur auf eine "Mittelstellung" zu achten.
Es geht aber trotzdem mit richtiger Unterlagerung, Bauchanspannung(!) und Schultergegenzug bei angewinkelten(!) Beinen in Rückenlage und erst recht in Bauchlage (mit Gurt) recht gut.
Die richtige Beinstellung habe ich aber erst nach der REHA mit meiner Therapeutin herausgefunden, nämlich durch Ertasten der Muskelspannung.
Mein Flachrücken ist angesichts dieser Situation sozusagen 2. Priorität.
Es wird bei den Übungen stets der Kopf leicht in Richtung Brust eingerollt und in die Hypolordose hineingeatmet.
Bei Dir ist die Situation sozusagen nach oben geklappt.
Kyphose und LWS Hyperlordose sind ja wohl bei der Korrektur auch nicht das Problem. Aber die Streckung der WS nach oben, die bei mir auf die Hyperlordose und Kyphose gleichermassen richtig ansetzt, wirkt bei Dir natürlich nicht so. Richtig?
Ich kann mir vorstellen, dass Du das nur über das Kopfeinrollen in Richtung Brust hinbekommst. Nicht eine gesamte gerade Steckung nach oben, sondern eine Streckung, die oben in eine Krümmung geht.
Dazu entsprechender Schultergegenzug zur Korrektur der Kyphose.
Einfach mal ausprobieren und spüren, was passiert.
Wird mit Deinem relativ hohen Korsett nicht das Gefühl für die richtige Korrekturbewegung erzeugt?
Und dann ist ja noch ein evtl. Muskeldefizit in der oberen BWS zu beachten. Ich kann mich an eine (Nicht Schroth) Übung erinnern, bei der man mit Deuserband an der Sprossenwand diese Muskulatur isometrisch gestärkt hat. Auch der doppelte Seilzug im Sequenzraum ist geeignet, wenn man die Bewegung von vorn bis zur Körperhöhe durchführt, nicht darüber hinaus.
Gruss
Klaus
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gauklerdavid
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Hallo KLaus,
wow schnelle ANtwort...Danke.
wink
Viele Grüße und noch nen schönen Sonntag!
Und weiterhin gut Schroth!
David
wow schnelle ANtwort...Danke.
Sicherlich. Habe auch nicht vor dein Programm zu kopieren..javascript:emoticon(';)')Klaus hat geschrieben: Na ja, ich habe vorhin anhand Deiner Aufnahmen feststellen müssen, dass Deine Situation schon etwas anders ist.
Immerhin hast Du den Scheitel bei BWS 9/10, ich bei 11/12.
wink
INteressant...wie wurde das genau gemacht?Klaus hat geschrieben:Die richtige Beinstellung habe ich aber erst nach der REHA mit meiner Therapeutin herausgefunden, nämlich durch Ertasten der Muskelspannung.
Das dachte ich eigentlich auch, war aber etwas verwundert weil du in deinem Reha Berucht geschrieben hast dass primär der Flachrücken korrigiert wurde.Klaus hat geschrieben:Mein Flachrücken ist angesichts dieser Situation sozusagen 2. Priorität.
Hmmm wirkt schon auf die Kyphose, ich muss die obere BWS aber stabil halten und das ganze mit Schultergegenzug und auch mit KOrrektur von unten unterstützen (Ich kann das nicht besser beschreiben, ist etwas schwierig schriftlich über Schroth zu kommunizieren)[/quote]Klaus hat geschrieben:Aber die Streckung der WS nach oben, die bei mir auf die Hyperlordose und Kyphose gleichermassen richtig ansetzt, wirkt bei Dir natürlich nicht so. Richtig?
Ja so ungefähr mache ich es auchKlaus hat geschrieben:Ich kann mir vorstellen, dass Du das nur über das Kopfeinrollen in Richtung Brust hinbekommst. Nicht eine gesamte gerade Steckung nach oben, sondern eine Streckung, die oben in eine Krümmung geht.
Dazu entsprechender Schultergegenzug zur Korrektur der Kyphose.
Einfach mal ausprobieren und spüren, was passiert.
an sich schon. Ich denke auch daß das Gefühl für die richtige Korrektur bei mir schon relatiev gut ist.Klaus hat geschrieben:Wird mit Deinem relativ hohen Korsett nicht das Gefühl für die richtige Korrekturbewegung erzeugt?
Also wenn ich von hinen auf meinen Rücken gucke in aufgerichteter Haltung gibt´s manchmal eine leichte Rinne in der oberen BWS könnte da ein Muskeldefizit sein?Klaus hat geschrieben:Und dann ist ja noch ein evtl. Muskeldefizit in der oberen BWS zu beachten. Ich kann mich an eine (Nicht Schroth) Übung erinnern, bei der man mit Deuserband an der Sprossenwand diese Muskulatur isometrisch gestärkt hat. Auch der doppelte Seilzug im Sequenzraum ist geeignet, wenn man die Bewegung von vorn bis zur Körperhöhe durchführt, nicht darüber hinaus.
Viele Grüße und noch nen schönen Sonntag!
Und weiterhin gut Schroth!
David
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Ganz einfach, in dem sie die Hand unter den Rücken beim Üben gelegt hat.david hat geschrieben:Klaus hat folgendes geschrieben:
Die richtige Beinstellung habe ich aber erst nach der REHA mit meiner Therapeutin herausgefunden, nämlich durch Ertasten der Muskelspannung.
INteressant...wie wurde das genau gemacht?
So habe ich das nicht geschrieben.david hat geschrieben:Das dachte ich eigentlich auch, war aber etwas verwundert weil du in deinem Reha Berucht geschrieben hast dass primär der Flachrücken korrigiert wurde.
Bei der REHA wird nach Flach und Rundrücken unterteilt und zwar auf die BWS bezogen!
Danach falle ich in die Kategorie Flachrücken, obwohl natürlich die tiefe Kyphose in erster Linie angegangen wird.
Man kann jetzt darüber spekulieren, wo der Scheitel der Kyphose liegen muss, damit es eine "richtige" BWS Kyphose wird und somit ein Rundrücken vorliegt.
Wenn ich das richtig verstanden habe, hast Du das normale Programm gemacht und bist also als Rundrücken eingestuft?
Dann würde die Grenze vielleicht bei BWS 10/11 liegen
Ein Therapeut kann das sicherlich besser beurteilen.david hat geschrieben:Also wenn ich von hinen auf meinen Rücken gucke in aufgerichteter Haltung gibt´s manchmal eine leichte Rinne in der oberen BWS könnte da ein Muskeldefizit sein?
Gruss
Klaus