Novotergum (Rückenzentrum und Physiotherapie)

Ärzte, Therapieformen, Physiotherapeuten, ...
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BZebra
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Beitrag von BZebra »

W.Beermann hat geschrieben:So ein Chatroom würde ich sehr, sehr gerne für chronische Rückenschmerzpatienten haben!!
Vielleicht findet sich für diese Patienten auch mal eine Selbsthilfegruppe!
Es ist ein Forum.

So etwas hängt immer davon ab, ob sich Leute bereitstellen, die ihre Erfahrungen und ihr Wissen zum Thema anderen zur Verfügung stellen, Fragen beantworten ... um sowas zu beginnen braucht man "Spezialisten".

Und was Rückenschmerzen angeht, so gibt es schon auch Foren hierzu, z. B. das Bandscheibe Forum. Das verteilt sich in der Regel nach Diagnosen.

Je allgemeiner so etwas wird, umso größer muss der Überblick der beratenden Personen sein, und während zum Beispiel hier das Wissen von langjährigen Schroth-Patienten ausreicht, um solch ein Forum in die Gänge zu bringen und zu unterhalten, sind bei anderen Fragestellungen dann schon gleich ein oder mehrere Ärzte von Nöten. Die meisten möchten dafür bezahlt werden und Werbeeinahmen von 1 EUR pro tausend tägliche Besucher sind nicht gerade besonders attraktiv.

Wenn man ein Selbsthilfe-Forum haben möchte, was den eigenen Interessen entspricht, dann sollte man so etwas selbst starten und selbst anfangen es mit Inhalten zu füttern.
W.Beermann
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Kyphose, Flachrücken

Beitrag von W.Beermann »

Hallo Klaus!
Die Geräte bei uns sind sehr speziell.
Über Fixierung erreicht man in diesen Geräte eine gezielte Ansteuerung der tief liegendenden segmental stabilisierenden Muskeln der Wirbelsäule.
Diese sind gerade für Patienten mit Flachrücken oder Hyperkyphose als 'lokale Stabilisatoren' sehr wichtig.
Ein Gerätesatz von 6 Wirbelsäulengeräten kostet 100.000.-€ (schnell-online.de).
Wichtigste Muskeln für die Stabilisierung der Wirbelsäule sind: Mm.multifidii, Mm.rotatores, Mm.transversarii, transversus abdominis,etc.
Diese Muskeln sind gymnastisch nur sehr schwer anzusteuern, weil oft gerade bei Schmerzpatienten die neuronale Ansteuerung gestört ist. Die Fixierungen zwingen gerade den Körper, diese Muskeln wieder zu integrieren.
HG, W.B.
W.Beermann
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Skoliose Forum

Beitrag von W.Beermann »

Hallo Bzebra!
Vielen Dank für Dein Tipp bezgl. Bandscheibenforum. Es ist schon Arbeit genug, unsere Software auszuwerten. Bei uns ist ein Informatiker fest angestellt, um immer neue Anforderungen zu verwirklichen.
HG, W.B.
Kreuz-Ritter
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Beitrag von Kreuz-Ritter »

Sehr geehrter Herr W. Behrmann,

wenn ich auf Ihre Internetseite gucke, dann sehe ich 4 Standorte von Ihrem
"Verein" in Bochum und nur einen in Köln, obwohl doch Köln der Hauptsitz ist.
Daher meine Frage: Sind die Menschen in Bochum besonders wirbelsäulengeschädigt, dass soviel Bedarf an Fitnesscentern besteht oder sind die Orthopäden in Bochum nur besonders geldgierig?

Kreuz-Ritter
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4 Zentren in Bochum

Beitrag von W.Beermann »

Hallo Kreuz-Ritter!
In Bochum fingen wir mit 1 Zentrum im Jahr 2000 an. Mittlerweile sind es 4 Zentren, da es so viele chronische Rückenschmerzpatienten überall gibt.
In Köln haben wir im Januar 2005 das erste Zentrum eröffnet. In jedem Fall wären auch in Köln der Bedarf, gemessen an chronischen Rückenschmerzpatienten, mehrere Zentren nötig. Vielleicht kommt ja irgendwann ein 2. hinzu.
HG, W.B.
Schokoschaf

Beitrag von Schokoschaf »

Meiner bescheidenen Meinung nach ist Novotergum die grösste Geldverschwendung für alle die sich halbwegs bewegen können! Die Physios sind NIETEN, die haben keine Ahnung...der Typ der es erfunden hat, hat seine Tests an Leistungssportlern gemacht und ich glaube, dass ein grosser Teil des "Erfolgs" der Partienten auf einer Art Placeboeffekt beruhen.

Greetz
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Beitrag von W.Beermann »

Hallo Scokoschaf!
Sie können nicht PatientIn bei uns gewesen sein. Ansonsten wüßten Sie, dass die Therapie bei Novotergum an chronischen RückenschmerzpatientInnen entwickelt wurde. Diese Information wird jedem Patienten auf der Auswertung der Eingangsanalyse unübersehbar mitgegeben!
H.G. W.B.
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Ich würde die Meinung von Schokoschaf überhaupt nicht ernst nehmen, zumal es sich hier offensichtlich um einen sehr aktiven Schreiber handelt, der eine offene Diskussion scheut!

Gruss
Klaus
Schokoschaf

Beitrag von Schokoschaf »

Nö, ich scheue keine Diskussion...natürlich wurde die Therapieform FÜR Schmerzpartienten entwickelt...ich habe nur festgestellt, dass man als halbwegs agiler Mensch keinerlei Vorteile aus dieser Trainingsart ziehen kann. Zumal ich es sehr komisch finde, wenn mir x verschiedene Ärzte von Physiotherapie abraten und mich zu Novotergum schicken wollen.
Ich finde es auch komisch, dass ich nach einem RÜCKENTRAINING den Quadrizeps und die übrige Beinmuskulatur dehnen soll (die Frage nach dem "warum" konnte mir der Physio nicht erklären)...alles in allem ärgerte mich dieser Verein so sehr, dass ich die Therapie dort abgebrochen habe, mich meinem "kontraproduktiven Training" wieder zugewandt habe...und mittlerweile durch viel schwimmen (crawl und Rücken) absolut beschwerdefrei bin...Ausserdem weiss ich auch, welche Ärzte ich garantiert nicht mehr aufsuchen werde, da ich diese Therapieverordnungsmethode echt seltsam finde.
Ich bin allerdings der Meinung, dass die Therapie evtl. für hochgradige Schmerzpartienten (was auch immer man en detail darunter versteht) hilfreich sein kann...
So, jetzt könnt ihr mich ignorieren oder auch nicht, das ist mir völlig wurscht!
Arndt

Beitrag von Arndt »

Hallo Herr Beermann,

das stimmt so nicht! Ich war für die Grundtherapie (18 Einheiten bzw. 3x6) bei Novotergum. Dort hat mich WEDER mein Hausarzt, noch irgendeiner der Therapeuten mit der Information "Novotergum->Therapie für Schmerzpatienten".

Im Nachhinein finde ich, dass die Kosten, die ich nun nach Ablauf der möglichen Rezepte selbst übernehmen soll(!), wirklich in keiner Relation zu der Verbesserung meiner Physis stehen.

@ Schokoschaf:
Eine reine Geldverschwendung finde ich es defininiv nicht! Klar, es ist überteuert, denn die Betreuung in Wuppertal war einfach nur SCHLECHT!
Nichts von "1 Stunde pro Patient"! Ich habe mich alleine(!) aufgewärmt, alleine(!) gedehnt (oft, ohne dabei korregiert zu werden) und die 90 Sekunden Belastung meiner Halsmuskulatur war resp. der Aufführung auch völlig mir überlassen.

Fazit: ich kenne Teilnehmer, die sich durch Novotergum überhaupt(!) mal bewegen. Das ist doch schon etwas! Und 1ner von denen ist seine Schmerzen in der Lende nach 4 Monaten sogar völlig losgeworden.

Allerdings meinte er, er habe dort auch noch nie welche gehabt.(soviel zum Thema "Untersuchung/Behandlung")
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Arndt hat geschrieben:Im Nachhinein finde ich, dass die Kosten, die ich nun nach Ablauf der möglichen Rezepte selbst übernehmen soll(!), wirklich in keiner Relation zu der Verbesserung meiner Physis stehen.
Das ist durchaus ein diskussionswürdiger Punkt, auf den ich schon eine Weile warte.
Selbst wenn die Therapie erfolgreich gewesen sein sollte, was scheinbar nach Aussagen von Patienten in dem Betrieb mit H. Beermann möglich ist, bleibt es doch jedem selbst überlassen, die gewonnenen Erkenntnisse woanders fortzusetzen. Natürlich muss man schon ein bischen genauer hingucken, ob entsprechende Geräte in einem Fitness-Studio seiner Wahl stehen.
Ein richtiges Fitness-Training ist generell lebenslang zu empfehlen!

Ich hatte vor über 3 Jahren Glück, dass ich "medizinische Trainingsgeräte", wie MedX und Nautilus vorgefunden habe und das zu einem aktuellen Preis von rund 25€ pro Monat incl. Sauna für den Wellness Kick. :) Daran lassen sich mit entsprechenden Schroth Kenntnissen wirkungsvolle Übungen machen.
Fairerweise muss man aber sagen, dass Eigeninitiative dabei dringend nötig ist und ich immer noch bestimmte Dinge ausprobiere.

@schokoschaf
Nachdem Du das jetzt genauer beschrieben hast, kann ich schon nachvollziehen, dass die Qualität in den verschiedenen Novotergum Einrichtungen offenbar unterschiedlich ist. Hier hat es in der Vergangenheit auch einige Posts dazu gegeben.
Leider weiss ich nicht, um was es bei Dir eigentlich geht.

Gruss
Klaus
W.Beermann
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Beitrag von W.Beermann »

Hallo Schokoschaf, hallo Arndt, hallo Klaus!
@Schokoschaf:
Die Beinmuskulatur setzt am Becken an und ist bei vielen Menschen "verkürtzt", so dass die Statik der Wirbelsäule krankhaft verändert ist. Deswegen ist die Dehnung der Beinmuskulatur für Rückenpatienten wichtig. Übrigens gehören solche Übungen auch zu den "normalen Schroth-Übungen".
@Arndt: Die Krankenkassen ersetzen im Regelfall nur 18 Therapieeinheiten in Folge. Danach empfehlen wir den Patienten die 12-wöchige Therapiepause als Selbstzahler zu überbrücken.
Insgesamt kostet die von uns empfohlene 1-jährige Therapie für den gesetzlichen Patienten 300.-€ (= 25.-€/Monat).
Die DAK finanziert ihren chronischen Rückenpatienten die 1-jährige Therapie bei Novotergum zuzahlungsbefreit. www.novotergum.de
@Klaus:
In dem 1-jährigen Therapieprogramm empfehlen wir jedem Patient sich je nach Schmerzzustand regelmäßig zu bewegen neben der Therapie
(und dies umso mehr nach unserem Therapieprogramm).
Es ist aber unbestreitbar, dass der durchschnittliche chronische Rückenpatient nach der Therapie um 5 Punkte verringerte Schmerzregelmäßigkeit und Schmerzintensität auf einer 10 stufigen numerischen Schmerzskala (0=keine Schmerzen bis 10=unerträgliche Schmerzen) hat.
Wir reduzieren außerdem nachweislich beim chronischen Rückenschmerzpatienten die Anzahl der AU-Tage, die Medikamenteneinnahme und die Anzahl an sonst notwendigen Operationen.
H.G., W.B.
W.Beermann
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Qualitätsbefragung

Beitrag von W.Beermann »

Hallo Arndt!
Sie haben ja eine Kontrollanalyse in Wuppertal durchgeführt. Warum hatten Sie nicht den Mut ihre Meinung zur Qualität der Therapie, zu der Betreuung durch die Physiotherapeuten, zu den Kosten der Therapie so zu äußern wie Sie es jetzt hier im anonymen Forum tun??
Ich habe gerade sämtliche Qualitätsbefragungen aus der Kontrollanalyse von Skoliosepatienten in Wuppertal durchgeschaut und nicht 1 Skoliosepatienpatient hat sich negativ zur Betreuung seitens der Therapeuten geäußert!!!
HG, W.B.
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

W.Beermann hat geschrieben:Insgesamt kostet die von uns empfohlene 1-jährige Therapie für den gesetzlichen Patienten 300.-€ (= 25.-€/Monat)
Danke für die INFO.
Werden dabei auch andere Muskeln trainiert, so wie in einem Fitness-Studio und wie oft kann man trainieren?

Ich frage das, um Novotergum einstufen zu können, aber nicht um Werbung zu machen. Dazu fehlt mir die persönliche Erfahrung.
W. Beermann hat geschrieben:Warum hatten Sie nicht den Mut ihre Meinung zur Qualität der Therapie, zu der Betreuung durch die Physiotherapeuten, zu den Kosten der Therapie so zu äußern wie Sie es jetzt hier im anonymen Forum tun??
Meine Erfahrung ist auch die, dass viel gemeckert wird, aber leider nicht an richtiger Stelle.

Gruss
Klaus
W.Beerman

Beitrag von W.Beerman »

Hallo Klaus!
Unsere Rückentherapie vollzieht sich in mehrere Phasen: In den ersten 6 Wochen hat der Patient 2 Behandlungen pro Woche, danach 1 Behandlung/Woche bis zur Kontrollananlyse nach 12 Wochen. Die 12 -wöchige Regelpause überbrückt der Patient mit 1 Behandlung alle 14 Tage. Danach erfolgt eine 18 Therapieeinheiten umfassende Weiterbehandlung alle 7-10 Tage.
In den ersten Behandlungseinheiten versuchen wir uns auf die Wirbelsäule zu beschränken. Danach ist es in jedem Zentrum möglich an Seilzügen und an der Funktionsstemme zusätzlich die Extremitäten in die Therapie mit einzubeziehen. Zum Teil sind auch Sequenzgeräte für die Extremitäten vorhanden. Die Therapie für die Wirbelsäule dauert mindestens 60 Minuten, je nach Patient kann sie deutlich länger dauern. Einige Patienten machen auch ein Ausdauertraining als Abschluss der Therapie an Fahrradergometern oder Crosswalkern.
HG, W.B.
Ula

Beitrag von Ula »

Die 12 -wöchige Regelpause überbrückt der Patient mit 1 Behandlung alle 14 Tage. Danach erfolgt eine 18 Therapieeinheiten umfassende Weiterbehandlung alle 7-10 Tage.
In dieser Phase ist keine muskuläre Verbesserung mehr das Ziel sondern .... ? Sogar für den Erhalt der bis dahin antrainierten Muskelmasse ist das ein bißchen wenig, oder? Ist also auch der "Lehrauftrag" ein primäres Ziel? Also: wie bringe ich dem Patienten eigenständiges Training bei?
W.Beermann
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Beitrag von W.Beermann »

Hallo Ula!
In den letzten Monaten ist der Erhalt des muskulären und gelenkfunktionellen Fortschritts das Ziel. Es hat sich herausgestellt, dass ein langfristig aufgebauter, verbesserter Funktionszustand der Wirbelsäule sich ohne Therapie viel später wieder verschlechtert (bis zu 5-jährige Verbesserungen ohne Therapie!!).
In dieser Phase (nach der Kontrollanalyse) verbessert sich jedoch trotz des geringen Behandlungsaufwand die Befindlichkeit des Patienten, der Alltag und die Schmerzsymptomatik. Nach 12 Monaten findet eine Jahresanalyse statt, in der wir den Patienten noch einmal umfassend befragen und auch messen hinsichtlich des Funktionszustandes der Wirbelsäule.
H.G., W.B.
W.Beermann
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Studie Prof. Freiwald

Beitrag von W.Beermann »

Hallo Miteinander!
Mittlerweile haben 529 SkoliotikerInnen mit chronischen Rückenschmerzen die Rückentherapie bei Novotergum durchgeführt.
Die Behinderung im Alltag durch Rückenschmerzen hat sich im Oswestry Low Back Pain Index von 31,5% auf 14,7% reduziert. Die Schmerzregelmäßigkeit und Schmerzintensität konnte auf einer NRS von 1-10 um 50% reduziert werden. Alle Parameter hatten sich im Laufe der 1-Jahrestherapie hoch signifikant verbessert. Dies betrifft auch die Fragen zur subjetiven Lebensqualität.
HG, W.B.
wulff
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Beitrag von wulff »

Hallo Herr Beermann,
ich habe an den Schnell Geräten innerhalb des FPZ Konzeptes 24x trainiert. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden aber auch nicht mehr.
Zufrieden mit der signifikanten Verbesserung der Schmerzen, verbesserter Mobilität und Körperhaltung. Also eigentlich ein guter Grund 1x pro Woche weiterzutrainieren.
Doch gäbe es da nicht die Med. Kräftigungstherapie an Medx Geräten, die u.a. von Kieser angeboten wird.
Ich möchte mir kein Urteil über die Schnell Maschinen bezüglich der Rotation erlauben, da es nur je eine Medx Therapiemaschine für LE und CE gibt, an der ich trainiert habe und somit nur zu diesen beiden einen unmittelbaren Vergleich zu den Schnell Pendants habe.
Ich weiß zwar nicht ob sie zu den Personen gehören die von ihrer Schnell Investition so überzeugt sind, daß sie behaupten besser als Medx zu sein (wie bei meinem FPZ Anbieter) aber speziell gegen diese beiden Maschinen die unmittelbar die Lumbalextensoren und Cervicalextensoren ansprechen sollen, wirken die Schnell Pendants wie eine billige Kopie. Obwohl diese bereits deutliche Besserung brachten, habe ich ca. 1 Woche nach der 24. FPZ Einheit den Eingangstest an der MedxLE und CE gemacht, da mich der Vergleich interessierte:
LE: ca. 40% Kraftdefefizit in der max. Extension, unharmonischer Kraftkurvenverlauf über alle 12 Messpunkte, insgesamt lag die Kraft deutlich unter den Schlechtesten der Referenzgruppe.
CE: deutliche Einschränkung des Bewegungsgrades (ROM) in Extension ca. 40 Grad. Kraftverlauf durchschnittlich, aber auch hier sehr unharmonischer Verlauf.

nach 18 Einheiten Medx:
LE: Kraft in etwa auf Referenzniveau, in max. Extension fast 40% Zugewinn.
CE: Kraft weit überdurchschittlich, ROM maximal erweitert.

Die Beschwerdebesserung war nochmals signifikant, die Blockierungsneigung hat nachgelassen, schmerzfreie HWS.
Wie gesagt, dies betrifft nur diese beiden Maschinen im direkten Vergleich, und ich muß dazu sagen, daß man für die CE noch eine alte David Maschine (keine Fixierungen) einsetzte, weil die neuere Schnell angeblich überflüssig sei. (da verkneif ich mir jetzt ein Kommentar)
Womöglich liegt es auch an der Art und Weise wie man daran trainiert: Beim FPZ bestand man auf impulsartige Bewegungen in der Extensionsphase, d.h. das genaue Gegenteil zum Medx Training. Ich kann es schon verstehen das dies kritisiert wird, zumalen es scheinbar nicht zum gewünschten Kräftigungseffekt geführt hat, zum anderen weil diese impulsartigen Bewegungen mir bei den Rotationsmaschinen auch nicht gerade gut taten. Jedenfalls hatte ich das Gefühl einer Verschlimmbesserung der Blockaden, die im 2 Wochen Rythmus gelöst werden mussten!
Die übrigen Schnell Maschinen für Rotationen und Bauch, mögen wirklich besser sein, weil es hierzu nur die "normalen" Medx Maschinen fürs selbsständige Training gibt, daher ein direkter Vergleich unfair wäre.
Daher kann es schon sein daß man beim Schnell Therapieprogramm mehr Maschinen fürs gleiche Geld bekommt, als was eine Therapiesitzung an MedxLE +CE kosten würde. Hinzu kommen die Messmöglichkeiten für intermuskuläre Dysbalancen zwischen den einzelnen Muskelgruppen, während bei Medx nur die LE und CE gemessen wird. (dafür aber exakter bzw. intramuskuläre Dysbalancen)
Apropos Kosten: 100000 Euro für den Schnell Park wirken beeindruckend, soviel sollen die 2 Medx Therapiema. zusammen auch kosten ;D

In diesem Sinne
herzliche Grüsse
Wulff
Sagte der Bundeswehrarzt zu Beginn der Grundausbildung: "Ihre Rückenbeschwerden sind Gewöhnungsschmerzen."
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Chronische Rückenschmerzen und Skoliose

Beitrag von W.Beermann »

Hallo Miteinander!
So wie dieser Patientin konnten wir vielen Skoliotiker(Innen) helfen:

http://www.wdr.de/mediathek/html/region ... mediathek4

HG, W.Beermann
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