Hallo,
ich bin von Th4 bis L5 versteift und habe das Problem, daß alle Übungen, die etwas für den Rumpf wären, sich nicht so richtig durchführen lassen, weil alles gleich in den LWS-Bereich zieht, bzw. in der unteren LWS unangenehm ist.
Wie soll ich aber meine Rumpfmuskeln stärken?
Hat jemand auch so eine lange Versteifung und kann mir Tips geben für gute Übungen die man zuhause ausüben kann?
Gruß Silviale
Übungen für die Rumpfmuskulatur?
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Silviale
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Übungen für die Rumpfmuskulatur?
Selbst eine Träne, die die Wange hinabrinnt,
kitzelt...
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- Toni
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Und SCHROTHen bis bis die Sprossenwand qualmt und sich die Spiegel krümmen! - Wohnort: Allgäu
Hallo Siviale, Kannst Du Schroth? Kannst Du mit den Schroth-Begriffen etwas anfangen?
Es ist sehr sehr schwierig Dir etwas zu raten, ohne gesehen zu haben, wie Dein Becken in welcher Kippung, im Sitzen, im Stehen, im Gehen usw... steht.
Je nach dem wäre für Dich die Schrothposition Beckenkorrektur 1 und 2 sehr wichtig, damit Deine LWS einen harmonischen und natürlichen Bogenschluss zum darüber versteiften Bereich findet.
Diese Positur solltest Du verinnerlichen und versuchen mit Deinem "Muskelkorsett" dauerhaft stabil zu halten (beim Gehen, Stehen, Sitzen, Bücken, Heben, usw....)
Dazu kann es erforderlich sein primär die gerade und schräge Bauchmuskulatur und auch den Beckenboden zu stärken.
Du kannst und darfst aber auf gar keinen Fall "Situps" versuchen oder machen.
Wenn Du sicher sein willst, dann leg Dich MIT Korsett auf den Rücken, winkel ein bein angestellt an, drück dessen Ferse leicht auf den Boden und beschreibe mit dem anderen zum Spitzfuß lang gestreckten Bein riesige Ziffern, Buchstaben und ganze Worte in die Luft, wenn möglich die Ziffern und Buchstabengröße vom Boden bis in die Zimmerdecke hinauf.
Das übt die Bauchmuskeln und Deine LWS/das Implantat bleibt dabei völlig ruhig. (Das hängt auch sehr von der Qualität Deines postoperativen "Pseudo-Cheneau"-Korsettes ab. Ich glaube Du hast ein BAUCHE aus Neustadt und von denen hab ich leider bisher korsettqualitativ nur Katastrophenmeldungen gehört und die wenigen, die ich gesehen habe sind furchtbar! Die können dort anscheinend nicht mal ein B.O.B.-Modul handwerklich korrekt zuschneiden!)
Also Dein Becken sollte für die Bauchmuskelübungen sicher und stabil in Optimalposition aber schmerzfrei eingespannt sein wie in dem berühmten "Schraubstock"!
Wenn das mit einem Bein gut geht und Du so starke Bachmuskeln hast, daß Du Ziffern bis 10 und 2 mal das ganze Alphabet in
In dieser Position solltest Du auch mal VORSICHTIG Beinrückseitendehnung bis zur Schmerzgrenze versuchen.
Ohne Korsett kannst Du die "Taillen-Streck-Übung" im Einzel-Schritt-Gehen (max. halbe Fußlänge!) üben. Das funktioniert besonders Gut barfußß oder noch besser mit MBT-Schuhen. Dabei NICHT die Füße anschauen sondern sich langsam auf einen großen Spiegel zubewegen und sich dabei in die Augen schauen (Kopf majestätisch hoch erhoben, aber Hals NICHT überstreckt!).
Gibt es ein neueres sagittales Röntgenbild LWS oder besser Ganz-WS?
Bei Operierten sollte das was die KG erreichen soll klar abgesprochen und eindeutig sein. Ziel ist sicher einen natürlich-harmonischen Übergang von den unversteiften Wirbel zum Spondylodese-bereich herzustellen und den muskulär zu stabilisieren. Dafür ist zur LWS Stabilisierung primär eine stabile feste Bauchdecke und stramme Bauchmuskulatur notwendig. Solange dazu Dein eigenes Muskel-Bindegewebe zu schwach und weich ist, könnte eventuell eine straffe aber elastische Bauch- und Leibbinde/Taillen-Überbrückungs-Mieder helfen diese Phase zu überbrücken.
Noch besser wäre in Deiner Phase eine Reha für Operierte, z.B. in Isny/Neutrauchburg (ganz bei mir in der Nähe!)
Lieben Gruß Toni
Es ist sehr sehr schwierig Dir etwas zu raten, ohne gesehen zu haben, wie Dein Becken in welcher Kippung, im Sitzen, im Stehen, im Gehen usw... steht.
Je nach dem wäre für Dich die Schrothposition Beckenkorrektur 1 und 2 sehr wichtig, damit Deine LWS einen harmonischen und natürlichen Bogenschluss zum darüber versteiften Bereich findet.
Diese Positur solltest Du verinnerlichen und versuchen mit Deinem "Muskelkorsett" dauerhaft stabil zu halten (beim Gehen, Stehen, Sitzen, Bücken, Heben, usw....)
Dazu kann es erforderlich sein primär die gerade und schräge Bauchmuskulatur und auch den Beckenboden zu stärken.
Du kannst und darfst aber auf gar keinen Fall "Situps" versuchen oder machen.
Wenn Du sicher sein willst, dann leg Dich MIT Korsett auf den Rücken, winkel ein bein angestellt an, drück dessen Ferse leicht auf den Boden und beschreibe mit dem anderen zum Spitzfuß lang gestreckten Bein riesige Ziffern, Buchstaben und ganze Worte in die Luft, wenn möglich die Ziffern und Buchstabengröße vom Boden bis in die Zimmerdecke hinauf.
Das übt die Bauchmuskeln und Deine LWS/das Implantat bleibt dabei völlig ruhig. (Das hängt auch sehr von der Qualität Deines postoperativen "Pseudo-Cheneau"-Korsettes ab. Ich glaube Du hast ein BAUCHE aus Neustadt und von denen hab ich leider bisher korsettqualitativ nur Katastrophenmeldungen gehört und die wenigen, die ich gesehen habe sind furchtbar! Die können dort anscheinend nicht mal ein B.O.B.-Modul handwerklich korrekt zuschneiden!)
Also Dein Becken sollte für die Bauchmuskelübungen sicher und stabil in Optimalposition aber schmerzfrei eingespannt sein wie in dem berühmten "Schraubstock"!
Wenn das mit einem Bein gut geht und Du so starke Bachmuskeln hast, daß Du Ziffern bis 10 und 2 mal das ganze Alphabet in
In dieser Position solltest Du auch mal VORSICHTIG Beinrückseitendehnung bis zur Schmerzgrenze versuchen.
Ohne Korsett kannst Du die "Taillen-Streck-Übung" im Einzel-Schritt-Gehen (max. halbe Fußlänge!) üben. Das funktioniert besonders Gut barfußß oder noch besser mit MBT-Schuhen. Dabei NICHT die Füße anschauen sondern sich langsam auf einen großen Spiegel zubewegen und sich dabei in die Augen schauen (Kopf majestätisch hoch erhoben, aber Hals NICHT überstreckt!).
Gibt es ein neueres sagittales Röntgenbild LWS oder besser Ganz-WS?
Bei Operierten sollte das was die KG erreichen soll klar abgesprochen und eindeutig sein. Ziel ist sicher einen natürlich-harmonischen Übergang von den unversteiften Wirbel zum Spondylodese-bereich herzustellen und den muskulär zu stabilisieren. Dafür ist zur LWS Stabilisierung primär eine stabile feste Bauchdecke und stramme Bauchmuskulatur notwendig. Solange dazu Dein eigenes Muskel-Bindegewebe zu schwach und weich ist, könnte eventuell eine straffe aber elastische Bauch- und Leibbinde/Taillen-Überbrückungs-Mieder helfen diese Phase zu überbrücken.
Noch besser wäre in Deiner Phase eine Reha für Operierte, z.B. in Isny/Neutrauchburg (ganz bei mir in der Nähe!)
Lieben Gruß Toni
In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas!