ich hab da einige wichtige Fragen bzw. Probleme, die mich seit letzter Woche beschäftigen:
Ich habs endlich getan...mein erstes Mal bei Doc Hoffmann. Letzte Woche mittwoch war ich bei ihm in der Skoliosesprechstunde. Viele Worte muß ich hier jetzt nicht über ihn verlieren: Klasse Arzt! Er nahm sich sehr viel Zeit für mich und beantwortete alle meine Fragen. Jetzt weiß ich, wieviel Grad meine Skoliose beträgt: 19° LWS, 15° Kyphose. Ich denke, mit diesen Werten kann man leben. Leider bekam ich kein Korsett, obwohl Rahmouni (supernetter Kerl, hat so eine warme, freundliche Art wie Roberto Blanco ) mir gerne eins gebaut hätte
Dr. Hoffmann wird auch für mich eine Kur in Sobi organisieren.
Über diesen perfekten Service war ich nach meinem Termin total happy. Endlich einer, der mich und meine krumme Wirbelsäule ernstgenommen hat.
Nun zu meinem eigentlichen Problem: Auf Hoffmanns Anraten habe ich auch eine 3D-Raster-Vermessung (Verdammt teuer 110 € !!!!) wegen meines Beckenschiefstands und der daraus folgenden Beinlängendifferenz an mir vornehmen lassen.
Dabei kam unergeheurliches zu tage: Ich solle keine Schuheinlagen tragen; trotz Beckenschiefstands.
Anhand der Bilder mit den einzelnen mm-Erhöhungen stellte der Doc fest, dass die Schuheinlagen ( 5mm), die ich derzeit trage, meine Wirbelsäule verformen. Er hat mir also geraten meine Einlagen sofort rauszunehmen, was ich natürlich auch gemacht hab. So wie meine Wirbelsäule ist, ist sie „gerade“.
Seitdem trug ich nicht mehr meine Schuheinlagen....und habe starke Schmerzen im Lendenwirbelbereich und im Bereich der Schultern bekommen. Auch das Gehen bereitete mir sehr große Mühe, weil ich immer den Druck und die Erhebung auf dem längeren Bein spüre.
Seit heute trage ich wieder meine Einlagen; und die Schmerzen sind weg.
Bin jetzt total verunsichert, was ich machen soll. Mit Einlagen gehe ich angenehmer und hab dabei keine Schmerzen; überdies merkt man mir auch äußerlich den Unterschied mit und ohne Einlagen an. Mit Einlagen sehe ich auch von vorne gerader aus. Dabei verschwindet beinahe meine konkave Seite. Man merkt schon deutlich den Unterschied.
Dagegen steht aber das Fachwissen von Dr. Hoffmann und das Ergebnis aus der 3D-Vermessung. Ist dieses Messverfahren wirklich sicher? Bei einem Vergleich mit den Aufnahmen habe ich festgestellt, dass die Krümmung meines Rückens mit 10mm Erhöhung wesentlicher stärker ist, als mit „15“ mm. Wie ist das zu erklären?
Auch habe ich Angst, die Messung irgendwie verfälscht zu haben: Jeder, der von euch das mitgemacht hat, weiß, dass man vor so einer Digitalanzeige mit rot und grün aufleuchtenden Strichen steht. Während den Aufnahmen habe ich es nicht immer geschafft mich auf den grünen Strich zu balancieren.
Bin total verzweifelt. Mit Schuheinlagen fühle ich mich eigentlich besser.
Bitter helft mir,
Davidos



