Kostenübernahme
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Marina
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Kostenübernahme
ich habe eine frage,
und zwar wurde ich vor sieben jahren an meiner skoliose operiert und habe seit dem kaum was für meine wirbelsäule getan (hat mir kein arzt was von erzählt). jetzt treten allerdings erste probleme im bereich der letzten bandscheibe (welche als unterste nicht versteift worden ist) und halswirbelbereich, bzw. der muskulatur. außerdem werde ich immer kurzatmiger, was meiner meinung nach sehr mit der op zusammen hängt (habe vorher sehr viel sport und auch ausdauer trainiert).
jetzt möchte ich gerne in einem fitnessstudio muskelaufbau trainieren (unter aufsicht einer krankengymnastin). allerdings kann ich es mir selber nicht finanzieren und möchte gerne, dass die krankenkasse wenigstens einen teil übernimmt.
hat irgendwer schon mal bei der krankenkasse angefragt bzw. sind bei irgendwem die kosten sogar übernommen worden?
war heute in der nebenstelle bei uns in der stadt, da meinte der sachbearbeiter, ich solle mir nicht so nen stress machen und lieber eines der prävensionsprogramme nehmen, welche sie anbieten. doch diese sind um ".... rückenfreundlicher im alltag zu bewegen.... richties heben, tragen und sitzen...." das ist leider nicht das was ich will.
wäre nett wenn ihr mir helfen könntet.
danke im voraus und gruß
marina
und zwar wurde ich vor sieben jahren an meiner skoliose operiert und habe seit dem kaum was für meine wirbelsäule getan (hat mir kein arzt was von erzählt). jetzt treten allerdings erste probleme im bereich der letzten bandscheibe (welche als unterste nicht versteift worden ist) und halswirbelbereich, bzw. der muskulatur. außerdem werde ich immer kurzatmiger, was meiner meinung nach sehr mit der op zusammen hängt (habe vorher sehr viel sport und auch ausdauer trainiert).
jetzt möchte ich gerne in einem fitnessstudio muskelaufbau trainieren (unter aufsicht einer krankengymnastin). allerdings kann ich es mir selber nicht finanzieren und möchte gerne, dass die krankenkasse wenigstens einen teil übernimmt.
hat irgendwer schon mal bei der krankenkasse angefragt bzw. sind bei irgendwem die kosten sogar übernommen worden?
war heute in der nebenstelle bei uns in der stadt, da meinte der sachbearbeiter, ich solle mir nicht so nen stress machen und lieber eines der prävensionsprogramme nehmen, welche sie anbieten. doch diese sind um ".... rückenfreundlicher im alltag zu bewegen.... richties heben, tragen und sitzen...." das ist leider nicht das was ich will.
wäre nett wenn ihr mir helfen könntet.
danke im voraus und gruß
marina
- Klaus
- Moderator/in

- Beiträge: 15237
- Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
- Geschlecht: männlich
- Wohnort: Hannover
am 11.9. Rubrik: Korsett
Das ist dann vollwertige richtige Therapie!
Effektiver als z.Bsp. KG in einer Praxis 2x in der Woche.
Dazu musst Du schon eigene Kompetenz mitbringen, die eine Aufsicht nicht erfordert.
Erst dann kann man darüber nachdenken, wie man seine Krankenkasse einbeziehen kann.
Zander Training Hannover hat z.Bsp. eine Kooperation mit der DAK und Kieser Training Hannover, so glaube ich, mit der Gemünder.
Andere Möglichkeit:
KG Praxis mit entsprechenden Geräten.
Da hast Du die Aufsicht eines Physiotherapeuten, aber was nützt Dir das, wenn die Kompetenz nicht da ist!
Also mach Schroth und lass Dir zum Auffrischen entsprechende KG verschreiben.
In der Sammlung Hannover findest Du die entsprechenden Adressen.
Gruss
Klaus
Da Du ja, wie ich Deinen Posts entnehmen kann, Schroth in einer REHA gelernt hast, würde ich die auf jeden Fall täglich zuhause weitermachen.Marina hat geschrieben:hi klaus,
ich mache keine krankengymnastik mehr. habe so n jahr lang nach den ops kg gemacht, brauch es aber jetzt nicht mehr. klar mache ich für mich noch paar übungen zur stabilisation für die rückenmuskeln, aber richtige therapie nicht mehr.
Das ist dann vollwertige richtige Therapie!
Effektiver als z.Bsp. KG in einer Praxis 2x in der Woche.
Über den geringen Kompetenz-Grad (bei Skoliose!) der Trainer in den Studios ist schon viel gepostet worden. Selbst wenn Du einen guten erwischt hast, wird der nicht ständig begleiten!!Marina hat geschrieben:jetzt möchte ich gerne in einem fitnessstudio muskelaufbau trainieren (unter aufsicht einer krankengymnastin)
Dazu musst Du schon eigene Kompetenz mitbringen, die eine Aufsicht nicht erfordert.
Erst dann kann man darüber nachdenken, wie man seine Krankenkasse einbeziehen kann.
Zander Training Hannover hat z.Bsp. eine Kooperation mit der DAK und Kieser Training Hannover, so glaube ich, mit der Gemünder.
Andere Möglichkeit:
KG Praxis mit entsprechenden Geräten.
Da hast Du die Aufsicht eines Physiotherapeuten, aber was nützt Dir das, wenn die Kompetenz nicht da ist!
Also mach Schroth und lass Dir zum Auffrischen entsprechende KG verschreiben.
In der Sammlung Hannover findest Du die entsprechenden Adressen.
Gruss
Klaus
- Toni
- Profi

- Beiträge: 4388
- Registriert: Sa, 20.04.2002 - 19:07
- Geschlecht: männlich
- Diagnose: M. Scheuermann Kyphose (urspr. 68°)
M. Baastrup - Therapie: 1 Boston B.O.B.
1 Milwaukee
2 Rahmouni´s
1 TüKO
Und SCHROTHen bis bis die Sprossenwand qualmt und sich die Spiegel krümmen! - Wohnort: Allgäu
Ja! Es gibt in Sobernheim und Salzungen spezielle Schroth-Gruppen für Operierte.
Das Ziel ist dabei nicht Korrektur, sondern genau die muskuläre Stabilisierung Dehnung, Streckung und Entlastung gezielt der unversteiften WS-Abschnitte. Eben damit es nicht oder viel später durch Überlastung zu Früharthrosen in diesen Bandscheiben kommt, die die ganze Restbeweglichkeit und Stoß-und Druckbelastung der WS kompensieren müssen. Zudem verbessert das Schrothen auch bei Operierten das Lungenvolumen und die Vitalkapazität. Einige Operierte (speziell klassische Harringtons) können sogar noch verblüffenderweise das "Rest-Paket" raffen und sich teilweise korrigieren, wie ich mehrfach beobachtet habe.
Die meisten Operierten die ich in den Reha-Kliniken kennengelernt habe waren begeistert. Einige waren aber wegen Schmerzproblemen fast nicht mehr in der Lage zu schrothen. Für sie kam die Reha zu spät! Zu lang uninformiert gelassen worden und zu lang gewartet.
Die meisten Ärzte halten nach einer Spondylodese-OP das Thema WS- KG für erledigt und abgeschlossen.
So ist es aber leider nicht!
Einmal Skoliose- IMMER Skoliose- egal ob operiert, Korsett oder nix.
20 - 30 Minuten Schroth täglich ist und bleibt für uns Alle "lebenslänglicher Zweitberuf"
wie das Dr. Steffan mal so schön treffend ausgedrückt hat.
Gruß Toni
Das Ziel ist dabei nicht Korrektur, sondern genau die muskuläre Stabilisierung Dehnung, Streckung und Entlastung gezielt der unversteiften WS-Abschnitte. Eben damit es nicht oder viel später durch Überlastung zu Früharthrosen in diesen Bandscheiben kommt, die die ganze Restbeweglichkeit und Stoß-und Druckbelastung der WS kompensieren müssen. Zudem verbessert das Schrothen auch bei Operierten das Lungenvolumen und die Vitalkapazität. Einige Operierte (speziell klassische Harringtons) können sogar noch verblüffenderweise das "Rest-Paket" raffen und sich teilweise korrigieren, wie ich mehrfach beobachtet habe.
Die meisten Operierten die ich in den Reha-Kliniken kennengelernt habe waren begeistert. Einige waren aber wegen Schmerzproblemen fast nicht mehr in der Lage zu schrothen. Für sie kam die Reha zu spät! Zu lang uninformiert gelassen worden und zu lang gewartet.
Die meisten Ärzte halten nach einer Spondylodese-OP das Thema WS- KG für erledigt und abgeschlossen.
So ist es aber leider nicht!
Einmal Skoliose- IMMER Skoliose- egal ob operiert, Korsett oder nix.
20 - 30 Minuten Schroth täglich ist und bleibt für uns Alle "lebenslänglicher Zweitberuf"
Gruß Toni
In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas!
- froggie71
- aktives Mitglied

- Beiträge: 104
- Registriert: So, 21.08.2005 - 21:40
- Wohnort: Baden-Württemberg
Hallo Marina,
ich habe bei Dr. Hoffmann auch nach Schroth gefragt (bin auch operiert). Wenn ich richtig verstanden habe, ist Schroth bei operierten nur eingeschränkt geeignet, da ja die WS bereits korrigiert ist und keine Streckung usw. mehr möglich ist. Vielleicht kommt es aber auch darauf an, wie groß der/ die versteiften Teile der WS sind. Für mich persönlich finde ich das sehr schade, denn nun werde ich nie in die Geheimnisse des Schrothens eingeweiht werden. Ich werde mir für die verschriebenen Lockerungs- und Dehnungsübungen auf alle Fälle eine KG-Praxis suchen, die auch Geräte hat. Das hat den Vorteil, dass ich mir geeignete Übungen an den Geräten zeigen lassen kann, die ich dann u. U. später in einem Fitnessstudio auch selber durchführen kann. Ich denke, dass es dabei auch sehr wichtig ist, während der KG auf die Wirkungsweise der einzelnen Übungen zu achten und auf den Körper selber. Schließlich sollte man im Anschluss das Training ohne "Aufsicht" auch vernünftig umsetzen können damit der Schuss nicht nach hinten losgeht. Wichtig ist, dass die nicht versteiften Teile der WS (bei mir vorwiegend die HWS) ordentlich trainiert und aufgebaut werden, damit sie mit ihrer Herausforderung fertig werden. Schließlich tun sie die Arbeit für die gesamte WS.
In diesem Sinne: Sport frei!
Grüßle.
froggie
ich habe bei Dr. Hoffmann auch nach Schroth gefragt (bin auch operiert). Wenn ich richtig verstanden habe, ist Schroth bei operierten nur eingeschränkt geeignet, da ja die WS bereits korrigiert ist und keine Streckung usw. mehr möglich ist. Vielleicht kommt es aber auch darauf an, wie groß der/ die versteiften Teile der WS sind. Für mich persönlich finde ich das sehr schade, denn nun werde ich nie in die Geheimnisse des Schrothens eingeweiht werden. Ich werde mir für die verschriebenen Lockerungs- und Dehnungsübungen auf alle Fälle eine KG-Praxis suchen, die auch Geräte hat. Das hat den Vorteil, dass ich mir geeignete Übungen an den Geräten zeigen lassen kann, die ich dann u. U. später in einem Fitnessstudio auch selber durchführen kann. Ich denke, dass es dabei auch sehr wichtig ist, während der KG auf die Wirkungsweise der einzelnen Übungen zu achten und auf den Körper selber. Schließlich sollte man im Anschluss das Training ohne "Aufsicht" auch vernünftig umsetzen können damit der Schuss nicht nach hinten losgeht. Wichtig ist, dass die nicht versteiften Teile der WS (bei mir vorwiegend die HWS) ordentlich trainiert und aufgebaut werden, damit sie mit ihrer Herausforderung fertig werden. Schließlich tun sie die Arbeit für die gesamte WS.
In diesem Sinne: Sport frei!
Grüßle.
froggie
Auch der weiteste Weg beginnt mit einem ersten Schritt.