Schroth-Übungen an Sprossenwand (nach Operation)

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Damien(Opera)

Beitrag von Damien(Opera) »

Passt vielleicht jetzt nicht direkt hierher, aber vielleicht hat mal jemand ein Beispiel, was man als operierte Skoli an einer Sprosenwand für Schroth-Übungen machen kann/soll? Vor allem, da Übungen im Hang sowie Klettern ja nicht erlaubt sein solln. Wieso also will jeder Schrother so eine Sproßenwand haben??
Tomma
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Beitrag von Tomma »

Damien(Opera) hat geschrieben:Passt vielleicht jetzt nicht direkt hierher...
Hab für deinen Beitrag einen neuen Thread eröffnet. ;)
ingrid
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Beitrag von ingrid »

Hi Damien
Ich bin über 12 Wirbeln versteift, war vor kurzem zur Reha in Bad Salzungen und habe alle Übungen an der Sprossenwand mitgemacht. Mir hat das nie jemand verboten. Vorher war ich immer sehr vorsichtig beim freien Hängen und Strecken, doch anscheinend gibt es da keine Probleme.
Oder hat man dir was anderes gesagt?
LG, Ingrid
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Dalia
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Beitrag von Dalia »

Hallo Damien,

wenn Dr. Steffan dir Achterbahnfahren erlaubt hat, dürfte Schrothen an der Sprossenwand nicht so gefährlich sein. ;)

Ich zitiere:
DrSteffan hat geschrieben:Eine operierte Wirbelsäule ist nach so langer Zeit stabil. Schäden beim 8erbahn fahren dürften nicht auftreten. Außer sie springt aus dem Gleis. :D
Dalia
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Toni
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Beitrag von Toni »

Kann mich Ingrid und Dalia nur anschliesen:
Ein Sturz vom Motorrad kann Deiner WS 10.000 mal mehr schaden als ein paar hängende, streckende , dehnende Schrothübungen an der Sprossenwand! ;D
Gruß Toni
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Damien(Opera)

Beitrag von Damien(Opera) »

Ja gut, mag ja sein *lol*
Nur wurde mir jetzt schon öfter (nicht nur hier im Forum) gesagt, Übungen im hängen oder klettern oder ähnliches sollte man vermeiden (eben auch die Klimmzüge, die ich so gerne mache), weil sich zum einem die Implantate lockern könnten und was weis ich noch alles.
Deshalb hat es mich etwas gewundert. Oder liegt der unterschied etwa darin, dass Klimmzüge frei hängend sind, während man bei der Sproßenwand mit dem Rücken an der Sproßenwand lehnt? (weis ja immernochnicht, was man da als Schrother genau mit macht).

8terbahn is übrigens bald wieder angesagt :cool:
Mit dem Motorrad, wird wohl a weng dauern - hab da grad ned so des Geld für, aber es WIRD KOMMEN! :D
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Toni
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Beitrag von Toni »

Jedenfalls KEINE Klimmzüge!

Sieh mal da: http://skoliniti.de/html/physiotherapie.htm
Das gilt auch so ziemlich für Operierte!
Gruß Toni
Jedenfalls werden Dir die Erschütterungen eines schlecht gefederten Bikes weit mehr zusetzen als jede Sprossenwand! Hab schon genug Operierte an der Sprossenwand hängen sehen und mit ihnen conspiriert (zusammen atmen). Denen hats allermeistens gut getan, bis auf die extremen Schmerzpatienten die viel zu spät damit angefangen haben.
Gruß Toni
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Gast

Beitrag von Gast »

Naja gut, beantwortet jetzt aber nicht die Frage. Wieso darf man an einer Sproßenwand hängen und an einer Klimmzugstange nicht? Ich mein, dass man sich dabei nicht massiv mit dem oberen Rücken nach hinten lehnt und wie ein nasser Sack pendeln soll is klar, aber irgendwie isses unlogisch.
Dann werd ich mich wohl von dem guten Teil trennen müssen, obwohl ichs erst neu gekauft hab :(

Deine Aussagen wegen dem Motorad sind auch recht widersprüchlich, geht das jetzt ohne große Schäden oder nicht?
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Toni
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Beitrag von Toni »

das mit dem Motorrad ist sehr relativ!
hab bei Dr. Hoffmann eine Operierte kennengelernt, die schmerzfrei und problemfrei Langstreckenreisen auf dem Motorrad macht.
Aber ein "harter Bock" und miese Dämpfung eventuell auf Schotter, Schlagloch oder Pflasterstein- Betonplatten-strecke kann schon für WS-Gesunde bandscheibenmörderisch zermürbend sein! Ich kapiers (selbst als ehemaliger fanatischer Motorrad-Freak) nicht wirklich, warum Du Dir das antun willst.
Ich würde erst mal die Reha abwaretn und mit dem Arzt und Therapeuten reden, was Du tun sollst, was Du darfst und was Du eher unterlassen solltest. Möglicherweise reagieren verschiedene OP-techniken und Implantat-Instrumentarien auch ganz unterschiedlich.
Was ein "Halm-Zielke" Darf könnte ja absolutes Gift für einen "Harrington" sein- oder umgekeht....? Und Ob das dann auch für einen "Cotrel-Doubusset" oder einen "Zielke-Harrington" gilt???-
Ich würde das alles erst mal abwarten und ganz ruhig angehen lassen.
Schroth hat jedenfalls gar nichts mit brachialer gewalt auf die WS zu tun!
Mehr mit gefühl, Selbstkontrolle und Atmung. Ich hab immer einen "Anschiss" bekommen, wenn die Sprossenwand mit meiner Kraft geächzt und geknarrzt hat!
Aber möglicherweise darfst und SOLLST Du sogar Klimmzüge machen, wenn Du beim Schrothen gelernt hast, wie man sich dabei hält und das Becken entsprechend korrigiert , damit es nicht zu einer "Knicklordose unterhalb des OP-bereichs kommt usw...
Gruß Toni
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