Hallo Sari,
das Problem mit der Schuherhöhung ja oder nein kenne ich nur zu gut

. Mein erster Orthopäde wollte mir eine Schuherhöhung rechts von 2 cm andrehen, wegen einem vermeintlichen Beckenschiefstand. Damit konnte ich jedoch nicht laufen und bin ständig gestolpert, weswegen ich diese Schuhe so gut wie nie getragen habe. Jahre später bin ich dann auch bei Dr. Hoffmann gelandet, der mir nach einer 3-D-Vermessung eine Schuherhöhung rechts von 0,5 cm verordnete. Bei mir ist es auch so, dass keine richtige Beinlängendifferenz vorliegt, die Höhe der Beckenschaufeln oben allerdings verschieden hoch ist (da sind es die nahezu 2 cm), unten im Hüftgelenk sind die Beine gleich lang (minimal unterschiedlich vllt., aber wer hat schon exakt gleich lange Beine?). Ich trug die Einlegesohlen zunächst regelmäßig, merkte jedoch keinen Unterschied. Damit bin ich im April 2011 auch nach Sobi in Reha gegangen. Dort wurde dann im Vorbeugetest mit und ohne Erhöhung der Skoliometerwert gemessen und vom Arzt für besser ohne Erhöhung befunden. Nachdem ich wegen Hüftprobleme noch bei weiteren Ärzten war, hat sich das mehr oder weniger bestätigt, dass es ohne Erhöhung besser ist und wenn, dann auf keinen Fall mehr als die 0,5 cm. Da streiten sich also in der Tat die Geister

. Am besten, ihr probiert es einfach mal aus und seht, wie eure Tochter damit klarkommt und ob damit die Skoliose tatsächlich besser aufgerichtet werden kann. Bei mir war es im Endeffekt leider nicht so. Und dass 2 cm Erhöhung auf einmal wahnsinnig schwierig sind, das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Der Körper ist es einfach nicht gewohnt und muss sich erstmal umstellen

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Grüßle,
Saphira
Wer immer nur vom großen Glücke träumt, der findet nichts, weil er das kleine Glück versäumt.