Hatte heute meinen zweiten Termin beim Orthopäden, nachdem er beim letzten Mal Skoliose bei mir festgestellt hatte und nun die Röntgenbilder aus der Radiologie zur Verfügung hatte.
Die genaue Diagnose meines Arztes habe ich nicht mehr in Kopf, aber im Befund der Radiologie stand auf jeden Fall "ausgeprägte sinistrokonvexe LWS-Skoliose mit einem Scheitelpunkt LWK 2/3. Der Winkel liegt nach Cobb bei 20 Grad. In der seitlichen Projektion Steilfehlhaltung des thoracolumbalen Überganges."
Naja, jedenfalls meinte er nun, dass ich am besten mit Schwimmen anfangen solle, um meine Muskulatur zu stärken und für den Rest meines Lebens Krankengymnastik machen solle. Bin 23 Jahre und natürlich aus dem Wachstum draußen, weswegen der Arzt meinte, dass man nichts mehr gegen die Verkrümmung machen könne und es vermutlich auch nicht mehr schlimmer werden würde, aber man was gegen zukünftige Schmerzen machen müsse. Er stellte mir ein Rezept für 6x "Allgemeine Krankengymnastik" aus und meinte, ich solle mir eine für mich gut gelegene Physiotherapie-Praxis suchen.
Ich bin ein bisschen überfordert, weil ich nicht weiß, ob ich mir nun eine Praxis suchen sollte, die Schroth anbietet oder ob es sowieso egal ist, weil ich "Allgemeine Krankengymnastik" verschrieben bekommen habe!? Ich bin ein absoluter Neuling in allen Bereichen. Habe auch keine Ahnung, wie das abläuft bei der Physio. Bekommt man da ein eigenes Programm zusammengestellt oder wie läuft das genau ab?
Wäre wirklich sehr dankbar, wenn mir der ein oder andere von euch ein bisschen Auskunft geben könnte.
Liebe Grüße, Mina



