Osteochondrose
Verfasst: Mi, 15.12.2010 - 10:58
Hallo!
Ich bin verzweifelt! Meine Schwester (lebt in Österreich - Steyr) hatte vor 2 Jahren eine Bandscheibenvorfalloperation (vorausgegangen jahrelange Schmerzen). Die Schmerzen seit der Operaion werden immer unerträglicher.
Eine LWS-MR nativ-Untersuchung Im Februar 2010 ergab:
L4/5: massive Bandscheibendegeneration und Höhenreduktion der Bandscheibe, Osteochondrose, breitbasiger DP median bis bds. mediolateral mit diskret verstärkter Ausladung nach links. Auf der linken Seite mäßige Recessuseinengung bei Flavum-Hypertrophie und mäßiger Spondylarthrose, der NW-Abgang ist aber nicht unmittelbar beddrängt.
Auf der rechten Seite bei Z.n. interarcuärer Discektomie der Duralsach diskret in das ehemalige Zugangsfenster ausgezogen, der regionäre NW-Abgang L5 ist frei.
Es zeit sich das Bild einer floriden Osteochondrose.
L5/S1: ebenfalls hochgradige Bandscheibendegeneration mit Höhenreduktion der Bandscheibe, breitbasiger flacher DP mit diskreter zentraler Duralsackeinstellung, die regionären NLWS-Etagen regulär dargestellt , kein DP, keine WK-Stenose.
Im Mai 2010 wurde sie in eine Schwerzklinik überwiesen (teuer und überhaupt kein Erfolg).
Eine weitere LWS-MR nativ u. mit Kontrastverstärler -Untersuchung im Juli 2010 ergab :
L4/5:zeigt das Bild einer floriden Osteochondrose im Sinne einer Typ Modic Signalalteration mit hyperintenser Signalgebung in TIRM u. T2 sowie hypointens in T1. Nach Kontraststmittelgabe kommt es sentsprechend zu boden-u.deckplattennahem Enhancement. Es besteht keine nennenswerte Raumforderung. Der Spinalkanal geräumig.
Gleichzeititg zeigt sich ein chronifizierter breitbasiger DP mjit mäig flankierender Retrospondylose, der Duralsack nicht nennenswert bedrängt, die regionären NW-Abgänge bds. frei.
L5/S1: ebenfalls chronifizierter breitbasiger DP, die nervalen Strukturen frei.
L3/4: zeigt eine breitbasige Bandscheibenprotrusion.
(Als Laie sind diese Befunde kaum zu verstehen)
Ihr wurden Schmerzmittel verordnet (Voltaren 200 mg - mindert die Schmerzen nur wenig) und Heilgymnastik (wozu sie überhaupt nicht fähig ist, da jede Bewegung furchtbare Schmerzen verursacht und Drehbewegungen gar nicht möglich sind. Nach 5-minütiger Autofahrt oder bei längerem Sitzen ist es ihr kaum möglich aufzustehen bzw. zu gehen (Schmerzen). Nach längeren Gehversuchen normaisiert sich dann das Gehen.
Durch längere Einnahme von Schmerzmittel gehen über kurz oder lang Organe kaputt.
Der Zustand verschlechtert sich zumnehmend. Der Arzt meinte, dass eihne Verknöcherung stattfindet und das ist ein langwieriger schmerzhafter Prozess.
Also was tun, wie kann man den Zustand verbessern. (Meine Schwester ist inzwischen lebensmüde geworden - ich habe Angst um sie).
Der Arzt spricht auch von einer Versteifung - ob das den Zustand verbessern kann? Diese Operationen sind auch nicht ungefährlich aber es macht ein Weiterleben in dem jetzigen Zustand auch schwierig.
Wer hat ähnliche Prognosen - gibt es eine Abhilfe?
Für Informationen wäre ich sehr dankbar.
Gruß Brigitte
Ich bin verzweifelt! Meine Schwester (lebt in Österreich - Steyr) hatte vor 2 Jahren eine Bandscheibenvorfalloperation (vorausgegangen jahrelange Schmerzen). Die Schmerzen seit der Operaion werden immer unerträglicher.
Eine LWS-MR nativ-Untersuchung Im Februar 2010 ergab:
L4/5: massive Bandscheibendegeneration und Höhenreduktion der Bandscheibe, Osteochondrose, breitbasiger DP median bis bds. mediolateral mit diskret verstärkter Ausladung nach links. Auf der linken Seite mäßige Recessuseinengung bei Flavum-Hypertrophie und mäßiger Spondylarthrose, der NW-Abgang ist aber nicht unmittelbar beddrängt.
Auf der rechten Seite bei Z.n. interarcuärer Discektomie der Duralsach diskret in das ehemalige Zugangsfenster ausgezogen, der regionäre NW-Abgang L5 ist frei.
Es zeit sich das Bild einer floriden Osteochondrose.
L5/S1: ebenfalls hochgradige Bandscheibendegeneration mit Höhenreduktion der Bandscheibe, breitbasiger flacher DP mit diskreter zentraler Duralsackeinstellung, die regionären NLWS-Etagen regulär dargestellt , kein DP, keine WK-Stenose.
Im Mai 2010 wurde sie in eine Schwerzklinik überwiesen (teuer und überhaupt kein Erfolg).
Eine weitere LWS-MR nativ u. mit Kontrastverstärler -Untersuchung im Juli 2010 ergab :
L4/5:zeigt das Bild einer floriden Osteochondrose im Sinne einer Typ Modic Signalalteration mit hyperintenser Signalgebung in TIRM u. T2 sowie hypointens in T1. Nach Kontraststmittelgabe kommt es sentsprechend zu boden-u.deckplattennahem Enhancement. Es besteht keine nennenswerte Raumforderung. Der Spinalkanal geräumig.
Gleichzeititg zeigt sich ein chronifizierter breitbasiger DP mjit mäig flankierender Retrospondylose, der Duralsack nicht nennenswert bedrängt, die regionären NW-Abgänge bds. frei.
L5/S1: ebenfalls chronifizierter breitbasiger DP, die nervalen Strukturen frei.
L3/4: zeigt eine breitbasige Bandscheibenprotrusion.
(Als Laie sind diese Befunde kaum zu verstehen)
Ihr wurden Schmerzmittel verordnet (Voltaren 200 mg - mindert die Schmerzen nur wenig) und Heilgymnastik (wozu sie überhaupt nicht fähig ist, da jede Bewegung furchtbare Schmerzen verursacht und Drehbewegungen gar nicht möglich sind. Nach 5-minütiger Autofahrt oder bei längerem Sitzen ist es ihr kaum möglich aufzustehen bzw. zu gehen (Schmerzen). Nach längeren Gehversuchen normaisiert sich dann das Gehen.
Durch längere Einnahme von Schmerzmittel gehen über kurz oder lang Organe kaputt.
Der Zustand verschlechtert sich zumnehmend. Der Arzt meinte, dass eihne Verknöcherung stattfindet und das ist ein langwieriger schmerzhafter Prozess.
Also was tun, wie kann man den Zustand verbessern. (Meine Schwester ist inzwischen lebensmüde geworden - ich habe Angst um sie).
Der Arzt spricht auch von einer Versteifung - ob das den Zustand verbessern kann? Diese Operationen sind auch nicht ungefährlich aber es macht ein Weiterleben in dem jetzigen Zustand auch schwierig.
Wer hat ähnliche Prognosen - gibt es eine Abhilfe?
Für Informationen wäre ich sehr dankbar.
Gruß Brigitte