MRT-Befund ??? Scheuermanngeschichte
Verfasst: Fr, 02.06.2006 - 22:05
Hallo!
Stell mich mal kurz vor. Ich bin 30 und Mutter von zwei Kindern (4 und 1 Jahr). Als ich 10 war, hatte ich immer öfters Rückenschmerzen - nur hat man mir das nicht gelgaubt, meine Eltern dachten erst ich mache nur meine Mutter nach. Als sie mich aber doch mal röntgen ließen, wurde Morbus Scheuermann LWS festgestellt. Danach wurde ich für einen Monat (Rumpf) eingegipst. In dieser Zeit ist allerdings der Orthopäde (sehr kompetent) weggezogen und er hatte nur noch einen stationären Aufenthalt in Zwickau in der Orthopädie ausgemacht (waren damals dafür spezialisiert). Der Termin ließ aber paar Monate auf sich warten. War dann dort für eine Woche in Behandlung und wurde dann wieder eingegipst. Diesmal aber für 1/4 Jahr (Wechsel einmal im Monat). Anschließend 3 Wochen KH. Und dann ein Korsett, was man abends abmachen konnte. Hatte dann immer Sportbefreiung für Springen und Rennen. Dann ließ es sich auch mit den Schmerzen leben. War dann eigentlich immernur wegen der Sportbefreiung beim Arzt gewesen. Mit 17 wurden meine Beschwerden wieder schlimmer. Wurde wieder für ein viertel Jahr eingegipst. Danach Physio. Schmerzen waren nie ganz weg, aber es ließ sich leben damit. Mit 20 waren wieder starke Schmerzen da, aber nur einseitig und haben nicht ausgestrahlt. Wäre eine Blockade im ISG. Habe daraufhin manuelle Therapie bekommen. Dann wurde es erst richtig schlimm. Dachte - die können mich mal alle und habe halt Schmerzmittel genommen. Nach der Geburt von meinem zweiten Kind wurden die Schmerzen aber so schlimm (habe Angst, die kleine mal nicht halten zu können oder nicht hochzubringen), dass ich mir einen anderen Orthopäden gesucht habe, um mal eine zweite Meinung einzuholen. Und der hat mich jetzt zum MRT geschickt. Den Befund habe ich von meiner Hausärztin bekommen, aber den Termin zur Auswertung beim Orth. - das dauert - dass werden die meisten sicher wissen.
Also hier derBefund:
Beurteilung:
Geringe Höhenminderung der Bandscheibenfächer L2/3 und L5/S1
Signalminderung der Bandscheibenfächer L2/3, L5/S1 und initial Th12/L1
Schmorlsches Knötchen in den Endplatten Th 12 der Deckplatte L3 und der Bodenplatte L5
Breit subchondrale Signalanhebungen der Endplatten L5/S1
Ventralversetzung von L5 gegenüber S1 um etwa 0,5 cm
Flache intraspinale Bandscheibenvorwölbung Th 12-L5
Gering links betont breite intraspinale Bandscheibenvorwölbung L5/S1
Flache links intraforaminale Bandscheibenvorwölbung L57s!
Kein Anhalt für eine Spinalkanalstenose oder Myelomalazie
Diskrete Randkantenausziehung der Endplatten L5/S1
Kein Nachweis einer Spondylitits oder Sacrolitis
Regelrechtes Weichteilsignal
Diagnose:
Erosive Osteochondrose L5/S1
Pseudospondylolisthesis L5/S1 mit Ventralversetzung von L5 um bis zu knapp 0,5 cm
Gering links betont intraspinale und flache intraforaminale Bulging Disc L5/S1
Flache intraspinale Bandscheibenprotrusion Th12-L4
Chondrose L2/3
Zeichen eines abgelaufenen Morbus Scheuermann
Möchte mich auf keinen Fall operieren lassen. Kann man für sowas eine Mutti-Kind-Kur bekommen? Welche Therapien gibt es?
Vielen Dank für Eure Hilfe! - Das klingt nur soviel auf einmal.
Stell mich mal kurz vor. Ich bin 30 und Mutter von zwei Kindern (4 und 1 Jahr). Als ich 10 war, hatte ich immer öfters Rückenschmerzen - nur hat man mir das nicht gelgaubt, meine Eltern dachten erst ich mache nur meine Mutter nach. Als sie mich aber doch mal röntgen ließen, wurde Morbus Scheuermann LWS festgestellt. Danach wurde ich für einen Monat (Rumpf) eingegipst. In dieser Zeit ist allerdings der Orthopäde (sehr kompetent) weggezogen und er hatte nur noch einen stationären Aufenthalt in Zwickau in der Orthopädie ausgemacht (waren damals dafür spezialisiert). Der Termin ließ aber paar Monate auf sich warten. War dann dort für eine Woche in Behandlung und wurde dann wieder eingegipst. Diesmal aber für 1/4 Jahr (Wechsel einmal im Monat). Anschließend 3 Wochen KH. Und dann ein Korsett, was man abends abmachen konnte. Hatte dann immer Sportbefreiung für Springen und Rennen. Dann ließ es sich auch mit den Schmerzen leben. War dann eigentlich immernur wegen der Sportbefreiung beim Arzt gewesen. Mit 17 wurden meine Beschwerden wieder schlimmer. Wurde wieder für ein viertel Jahr eingegipst. Danach Physio. Schmerzen waren nie ganz weg, aber es ließ sich leben damit. Mit 20 waren wieder starke Schmerzen da, aber nur einseitig und haben nicht ausgestrahlt. Wäre eine Blockade im ISG. Habe daraufhin manuelle Therapie bekommen. Dann wurde es erst richtig schlimm. Dachte - die können mich mal alle und habe halt Schmerzmittel genommen. Nach der Geburt von meinem zweiten Kind wurden die Schmerzen aber so schlimm (habe Angst, die kleine mal nicht halten zu können oder nicht hochzubringen), dass ich mir einen anderen Orthopäden gesucht habe, um mal eine zweite Meinung einzuholen. Und der hat mich jetzt zum MRT geschickt. Den Befund habe ich von meiner Hausärztin bekommen, aber den Termin zur Auswertung beim Orth. - das dauert - dass werden die meisten sicher wissen.
Also hier derBefund:
Beurteilung:
Geringe Höhenminderung der Bandscheibenfächer L2/3 und L5/S1
Signalminderung der Bandscheibenfächer L2/3, L5/S1 und initial Th12/L1
Schmorlsches Knötchen in den Endplatten Th 12 der Deckplatte L3 und der Bodenplatte L5
Breit subchondrale Signalanhebungen der Endplatten L5/S1
Ventralversetzung von L5 gegenüber S1 um etwa 0,5 cm
Flache intraspinale Bandscheibenvorwölbung Th 12-L5
Gering links betont breite intraspinale Bandscheibenvorwölbung L5/S1
Flache links intraforaminale Bandscheibenvorwölbung L57s!
Kein Anhalt für eine Spinalkanalstenose oder Myelomalazie
Diskrete Randkantenausziehung der Endplatten L5/S1
Kein Nachweis einer Spondylitits oder Sacrolitis
Regelrechtes Weichteilsignal
Diagnose:
Erosive Osteochondrose L5/S1
Pseudospondylolisthesis L5/S1 mit Ventralversetzung von L5 um bis zu knapp 0,5 cm
Gering links betont intraspinale und flache intraforaminale Bulging Disc L5/S1
Flache intraspinale Bandscheibenprotrusion Th12-L4
Chondrose L2/3
Zeichen eines abgelaufenen Morbus Scheuermann
Möchte mich auf keinen Fall operieren lassen. Kann man für sowas eine Mutti-Kind-Kur bekommen? Welche Therapien gibt es?
Vielen Dank für Eure Hilfe! - Das klingt nur soviel auf einmal.