Zust.n. M. Scheuermann thorakolumbal mit geringfügiger Spond.def.Bandscheibenverwölbung L2/3 u. L3/4, etc.

Infos zu weiteren WS-Deformitäten, die mit Skoliose zusammen oder alleine auftreten
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Karl53
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Zust.n. M. Scheuermann thorakolumbal mit geringfügiger Spond.def.Bandscheibenverwölbung L2/3 u. L3/4, etc.

Beitrag von Karl53 » Sa, 25.05.2019 - 19:31

Moin,

bin neu hier, habe das Forum hier gefunden. Diese Beschwerden habe ich schon Jahrelang. Bin jetzt 53 Jahre. Wo ich noch jünger war hatte ich schon Probleme in der BWS. Aber zu DDR-Zeiten hat da keiner so groß was gemacht bzw. kaum Wert gelegt darauf. Das wurde ich nur paarmal Eingerengt und gut war es. In den 90 iger jahren hatte ich viele Probleme mit Hexenschuß & Co. bekam da nur Spritzen und Tabletten und schick war es. Auch hatte ich große Probleme in meinem Beruf, da ich Körperlich Schwer arbeiten musste, Gewichte heben und bewegen von 5 - 40 kg und manchmal mehr. Das alles mit der hand bewegt und gedreht und auch getragen. Aber nie ist da einer mal draufgekommen, mich zum CT o. MRT zu schicken, wurde nur gesagt, da hast du Zug bekommen und es gab Tabletten und Spritzen und 1 Woche Au und dann ging es weiter. Auch keine Physiotherapie rein nichts.

Seit ca. 2,5 Jahren ußte ich meine Ernährung Krankheitsbedingt kompl. Umstellen und auch Gewicht reduzieren, hatte vorher ein " Kampfgeweicht " von ca. 146 Kg. Seit dieser Zeit treibe ich auch dazu noch Sport, wie Fahrradfahren, Nordic Walking und seit gut 1 Jahre noch dazu Joggen. Also beim Joggen lege ich eine Strecke von ca. 15-15 km zurück und beim Nordic Walking ca. 8- 10 km und beim Fahrradfahren ca. 20-25 km.
Nun seit gut 8 Wochen habe ich beim Joggen Probleme bekommen bzw. nach dem Joggen. Hatte schmerzen in der Hüfte bzw. in den Hüftgelenken und auch im Bereich der LWS. Bekam zu Hause ein Stich im Bereich der LWS das ich zu Boden gegangen bin und auf alle viere und spürte manchmal meine Beine nicht. Nach keiner kurzen Weile , war es wieder vorbei und ich konnte aufstehen und hatte eine rechtsseitige Schonhaltung eingenommen. Auch wenn ch aufstehen wollte aus dem Sessel oder vom Stuhl bekam ich Probleme in der LWS bzw. Hüfte das ich erstmal stehen bleiben musste und nach einer kurzen Weile ging es wieder und ich konnte wiederlaufen. Trotzdem eine rechtsseitige Schonhaltung.

Daraufhin schickte mich die Hausärztin zum CT auch noch ein weiteres MRT werde ich machen müssen, weil man im CT nicht genau sieht, was in der LWS los ist.

Nun das kam beim CT raus, mit Beurteilung des Radiologen und ein befreundeter Chefarzt einer Rehaklinik für Orthopädie:

CT-LWS u. Becken/Hüftgelenke
Spin. lump. CT in 3 mm Spiraltechnik mit koronarer und sagittaler Rekonstruktion sowie axialen Bandscheibenkonstruktionen L3-S1:
Ganz leichte Rechtsrotation sonst kein seitlicher Achsenfehler, etwas abgeflachte Lordose mit Streckung im mittleren LWS-Bereich. Schmorlknötchen thorakolumbal deutlich, vorderer Randleistenabriss der DEckplatte L4. Bandscheibenerniedrigung L4/5 mit leichter dorsomedian betonter aber breiter Bandscheibenverwölbung (Bulgierung), möglicherweise links dorsal etwas nach kaudal umgeschlagen und vermutlich maximal 5 mm tief. L3/4 und L5/S1 ohne signifikante Bandscheibenverwölbung.
Zusammenfassung u. Bewertung:
Blockierungshaltung der LWS, sonst keine Achsenfehlstellung. Zust.n. M. Scheuermann thorakolumbal mit geringfügiger Spond.def., alter knöcherner vorderer oberer Randleistenausriss des Wirbelkörpers L4. Vermutlich linksdorsale Bandscheibenprotrusion L4/5, sonst keine Raumforderungszeichen. Schmorlsche Knötchen L1-L3 als Hinweis für einen früheren M. Scheuermann. Bandscheibenverwölbung L2/3 u. L3/4
Osteochondrose im unteren LWS-Bereich.

Axiales CT des knöchernen Beckens nativ in 2 mm Spiraltechnik mit koronarer und sagittaler Rekonstruktion:
Iliosakralfugen symmetrisch und beidseitig frei, auch im Hüftgelenksbereich keine Knochendestruktionen nachzuweisen. Keine Frakturzeichen oder Osteoysen.
Becken zeigt eine beidseitige Dysplasiehüfte, rechts mehr als links. Eine schwere Arthrose der Hüftgelenke besteht nicht.
Auffällig ist ein femoroacetabuläres Impingement(Engpass), insbesondere rechts, sowohl vom Pincer- als auch vom Cam-Typ (d.h. Bump am Hüftkopf und osteophytäre Randzacke am Pfannenerker). Dies ist wahrscheinlich für die Beschwerden verantwortlich. Insbesondere bei Drehbewegungen in der Hüfte, kann dies zu Schmerzen führen. Man kann so etwas operativ angehen, muss man aber nicht. Aber zur Zeit besteht keine Operation-Indikation.


Das war die Auswertung vom CT.

Was bedeutet das alles und was kann ich da machen. Kann ich damit noch meinen Beruf ausüben, als Stahlbauschlosser/Schweißer? Da habe ich tägl. mit schweren Eisenteilen zutun, Gewichte heben und bewegen von 10 - 40 kg und mehr und die ständige Zwangshaltung beim Schweißen. Welche Sportarten kann ich da noch mitausüben, wie Nordic Waölking, Joggen etc.

War schon zu einer Orthopädin, aber da war ich vollkommen an der falschen Adresse. Die hat sich nichteinmal die CD-Rom vom CT angeschaut, sprich die Bilder. Und auch nur die Auswertung bzw. die Befundung des Radiologen und des befreundeten Chefarztes in Kenntniss genommen. Die ganze Untersuchung hat bei Ihr 10 min gedauert, sie stellt fest bzw. diagnostizierte nur eine Sehnenentzündung in der linken bzw. an der linken Hüfte und verschrieb mir als Physiotherapie nur Ulltraschall als Wärmebehandlung 6 x a= 2 x /Woche und im vierteljahr kann ich wiederkommen. Kein Wort über diese Diagnosen rein garnichts.
Nun im Juni habe ich jetzt nochmals ein Termin in einer orthopädischen Klinik beim Orthopäden, da erhoffe ich mir mehr. Das dieser diese Diagnosen der Kollegen(Radiologe u. Chefarzt) erstellt und auch durch Diagnoseschlüssel sichert. Und auch dementsprechend die konservativen Therapiemaßnahmen einleitet bzw. verordnet.

So das war einmal kurz umrissen, was ich habe usw.
Gruß Karl

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Re: Zust.n. M. Scheuermann thorakolumbal mit geringfügiger Spond.def.Bandscheibenverwölbung L2/3 u. L3/4, etc.

Beitrag von Klaus » Mo, 27.05.2019 - 18:25

Hallo Karl,
Was bedeutet das alles und was kann ich da machen.
Es ist völlig unzureichend, wenn nur die LWS betrachtet wird. Bei einem abgelaufenen Morbus Scheuermann können alle Bereiche der Wirbelsäule betroffen sein. Neben der festgestellten abgeflachten LWS Lordose gibt es keine Aussage über die BWS Kyphose oder die HWS Lordose. Für eine Therapie ist aber immer die gesamte Wirbelsäule im Zusammenhang zu sehen. Deshalb ist auch eine Röntgen-Aufnahme der gesamten Wirbelsäule (von vorn und von der Seite) notwendig.
Und auch dementsprechend die konservativen Therapiemaßnahmen einleitet bzw. verordnet.
Wenn also nur die LWS Aufnahmen Grundlage für eine konservative Therapie sein soll, muss man davon ausgehen, dass die nicht optimal sein kann.

Ich würde Dir dringend raten, eine Spezialisten aufzusuchen:
viewtopic.php?f=25&t=6472
Lies Dir biite auch die Einleitung in dem verlinkten Thread durch, weil es erst einmal unverständlich sein kann, dass man so weite Wege zu ganz wenigen wirklich kompetenten Ärzten in Kauf nehmen muss. In welcher Region wohnst Du?

Gruß
Klaus

Karl53
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Re: Zust.n. M. Scheuermann thorakolumbal mit geringfügiger Spond.def.Bandscheibenverwölbung L2/3 u. L3/4, etc.

Beitrag von Karl53 » Mo, 27.05.2019 - 19:04

Hallo Klaus,

also ich wohne in der nähe von Magdeburg. Hier in der Nähe von Magdeburg gibt es eine Klinik für Orhopädie, Rhaumatologie und Schmerztherapie alles in einem Krankenhaus. Eigentlich eine gute kompetente Klinik, die auch weit bekannt ist. Dort habe ich Ende Juni ein Termin beim Orthopäden. Mal sehen was er dazu sagt.
Der befreundete Chefarzt ist Chefarzt einer Reha-Klinik für Orthopädie, Traumatologie u. Osteologie und Sportmedizin im Gesundheitspark in der sächsischen Schweiz. Der hatte sich die komplette CD-ROM vom CT angeschaut und hat diese Auswertung zu mir gesendet per Email. Leider macht dieser keine ambulanten Behandlungen und darf auch keine Diagnosen stellen. Da ja die Rehaklinik der RV unterstellt ist.
Er meinte nur, das ich mir hier ein hiesigen Orthopäden suchen sollte, der die Auswertung vom Radiologen und von ihm nochmals bestätigt und auch diagnostiziert und diese mit dem dazugehörigen Diagnoseschlüssel sichert. Damit ich dann etwa sin der Hand habe. Das er auch dann die notwenigen Therapiemaßnahmen einleitet oder verordnet, egal in welche Richtung, entweder die konservativen Therapiemaßnehmen, Schmerztherapie oder Reha.
Auch empfahl der befreundete Chefarzt nochmals ein MRT der LWS durchzuführen, weil man die Aufnahmen im CT schlecht erkennen konnte. Darum habe ich am 02.07 nochmals ein MRT der LWS.

Vielleicht veranlsst der Orthopäde das dann, sprich eine Röntgenausnahme der gesamten WS, wenn ich da in der Klinik bin in der ambulanten Sprechstunde.

Der befreundet Arzt meinte auch, mi den Orthodiagnosen bzw. Befunde kann ich meinen Job als Schweißer nicht mehr ausüben. Weil ich ja da tägl. mit Gewichten von 5 - 40750 Kg zutun habe. Die ich mit der hand bewegen oder tragen muss und die ständige Zwangshaltung oder auf dem Bau.

Gruß Karl

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Re: Zust.n. M. Scheuermann thorakolumbal mit geringfügiger Spond.def.Bandscheibenverwölbung L2/3 u. L3/4, etc.

Beitrag von Klaus » Di, 28.05.2019 - 14:12

Hallo Karl,

ich kann mich bezüglich Deiner Frage "Was kann ich tun" nur wiederholen:
Um die möglichen Fehlstellungen Deiner Wirbelsäule aufgrund des Morbus Scheuermann (darum geht es hier im Forum in erster Linie) wirklich kompetent abzuklären, solltest Du einen tatsächlichen Spezialisten aufsuchen. Der kann auch helfen, wenn die Fehlstellungen nicht das große Problem sein sollte.
Vielleicht veranlsst der Orthopäde das dann, sprich eine Röntgenausnahme der gesamten WS, wenn ich da in der Klinik bin in der ambulanten Sprechstunde.
Wenn Du das nicht selbst ansprichst, wird das wahrscheinlich nichts. Deine Vorgeschichte ist ja auf die LWS konzentriert. Selbst wenn die gesamte Wirbelsäule mit den entsprechenden Winkeln ausgemessen werden sollte, muss ja eine möglichst optimale Behandlungsoption folgen.
Das ist bezüglich Fehlstellungen der Wirbelsäule nach allen Erfahrungen insbesondere bei Erwachsenen ein großes Problem, weil es leider an der notwendigen Kompetenz der Ärzte in diesem Bereich fehlt. Es geht da in der Regel nicht um einfache Krankengymnastik o.ä., sondern um ganz gezielte individuelle Therapie, die sehr viel praktische Erfahrung erfordert.
In Magdeburg ist uns kein kompetenter Orthopäde auf diesem Gebiet bekannt, das haben erst wir Ende April mit der Userin "Onedance" aus Magdeburg erneut abgeklärt. (Suchfunktion des Forums - Stichwort Magdeburg)

Gruß
Klaus

Karl53
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Re: Zust.n. M. Scheuermann thorakolumbal mit geringfügiger Spond.def.Bandscheibenverwölbung L2/3 u. L3/4, etc.

Beitrag von Karl53 » Di, 28.05.2019 - 14:24

Hallo Klaus,

ich meinte die Klinik in Gommern/Vogelsang, die ist eigentlich sehr bekannt hier in der Umgebung und auch weitentfernt. Meine Frau war da schon zur Schmerztherapie, wenn man sieht wo die überall herkamem.
Schauen wir mal. Jedenfalls besser als die Orthopädin wo ich war. Die sich nicht mal die CD-ROM angeschaut hat von der CT und auch nur flüchtig die Befundung der beiden Ärzte überflogen hat. Und dann eine andere Diagnose gestellt hat, was garnicht zur Befundung der anderen passte.
Wo soll ich dann noch hingehen?

Gruß Karl

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Re: Zust.n. M. Scheuermann thorakolumbal mit geringfügiger Spond.def.Bandscheibenverwölbung L2/3 u. L3/4, etc.

Beitrag von Klaus » Di, 28.05.2019 - 17:33

Hallo Karl,
ich meinte die Klinik in Gommern/Vogelsang, die ist eigentlich sehr bekannt hier in der Umgebung und auch weitentfernt. Meine Frau war da schon zur Schmerztherapie, wenn man sieht wo die überall herkamem.
Wenn ich mir die Homepage im Detail angucke, steht da nichts von Fehlstellungen der Wirbelsäule, wie Skoliose oder Hyperkyphose (Rundrücken) und Hyperlordose (Hohlkreuz). Und auch nichts von speziellen KG-Behandlungen nach Katharina Schroth. Das wäre schon sehr wichtig.
Es gibt sicherlich genügend andere orthopädische Erkrankungen, bei denen diese Klinik erfolgreich sein könnte.
Wo soll ich dann noch hingehen?
Ich hatte Dir bereits den LINK zu den Spezialisten genannt, war nur ein Tipp, den Du annehmen kanst oder auch nicht.
Aber bestehe in der Klinik wenigstens auf eine Röntgen-Ganz-Aufnahme Deiner Wirbelsäule mit den entsprechenden Winkeln. Man sollte eigentlich immer genau wissen, wie die eigene Wirbelsäule aussieht.

Gruß
Klaus

Karl53
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Re: Zust.n. M. Scheuermann thorakolumbal mit geringfügiger Spond.def.Bandscheibenverwölbung L2/3 u. L3/4, etc.

Beitrag von Karl53 » Di, 28.05.2019 - 19:00

Hallo Klaus,

ich werde erstmal dahin fahren und sehen, was da rauskommt. Vielleicht empfiehlt er das die komplette WS im MRT gemacht wird. Dieses MRT findet erst Anfang Juli statt und ich habe da in der Klinik schon Ende Juni ein Termin.

Dann kann ich immernoch woanders hin.

Gruß Karl

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Re: Zust.n. M. Scheuermann thorakolumbal mit geringfügiger Spond.def.Bandscheibenverwölbung L2/3 u. L3/4, etc.

Beitrag von kuddelmuddel123 » Di, 28.05.2019 - 22:11

Hallo Karl,

eine WS-Ganz-Röntgenaufnahme ist nicht das gleiche wie ein MRT von der Wirbelsäule.
Die Röntgenaufnahme wird im Stehen gemacht, das MRT im Liegen.

Für die Einschätzung Deiner Wirbelsäule und die Vermessung der Winkel braucht es eine Röntgenaufnahme der Wirbelsäule von ganz oben bis ganz unten in einer Aufnahme (nicht die obere Hälfte und dann die untere Hälfte). Diese Aufnahme muss dann aus 2 Blickwinkel gemacht werden: einmal von vorne und einmal von der Seite.

Es gibt nicht so viele Orthopäden, die die technischen Möglichkeiten für diese Röntgenaufnahmen haben.
Daher der Tipp von Klaus, der ich mich anschließen möchte:
Warte in der Klinik nicht, ob man Dir die Röntgenaufnahme empfiehlt sondern besteh drauf, dass sie gemacht wird.
Sie ist die Basis für das weitere Vorgehen!

Lass Dir die Röntgenaufnahmen dann auf CD brennen, damit Du sie ggfs auch anderen Ärzten mal zeigen kannst.

Viele Grüße, Kuddelmuddel

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Re: Zust.n. M. Scheuermann thorakolumbal mit geringfügiger Spond.def.Bandscheibenverwölbung L2/3 u. L3/4, etc.

Beitrag von Klaus » Mi, 29.05.2019 - 13:40

kuddelmuddel hat geschrieben:Für die Einschätzung Deiner Wirbelsäule und die Vermessung der Winkel braucht es eine Röntgenaufnahme der Wirbelsäule von ganz oben bis ganz unten in einer Aufnahme (nicht die obere Hälfte und dann die untere Hälfte). Diese Aufnahme muss dann aus 2 Blickwinkel gemacht werden: einmal von vorne und einmal von der Seite.
Dem kann ich mich nur anschliessen, denn es geht darum, die Situation der Wirbelsäule im Stehen, also in der alltäglichen Belastung zu erfassen.

Gruß
Klaus

Karl53
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Re: Zust.n. M. Scheuermann thorakolumbal mit geringfügiger Spond.def.Bandscheibenverwölbung L2/3 u. L3/4, etc.

Beitrag von Karl53 » Sa, 13.07.2019 - 12:56

Moin,

habe am Donnerstag die Auswertung vom MRT-LWS vom Radiologen bekommen, das steht ja so einiges drin. Kann das bloß nicht alles deuten, aber was gutes kann es bestimmt nicht sein.
Folgendes:
Beurteilung:
Ablachung der Lordose. Normale Höhe der WK. Multiple kleine Schmorl Knötchen BWK 11- LWK 3. Zustand nach Abriss der Deckplatten Vorderkanten-Randleiste. Keine Listhese. Anlagebedingt insgesamt relativ enger knöcherner Spinalkanal. Regelhafter Konusstand.

LW 1/2: Keine Bandscheibendegeneration. Geringe Spondylarthropathie. Leichte Abflachung des Duralschlauches. Keine Stenose.

LW 2/3: Geringe Protrusion beidseits intraforaminal. Geringe Spondylarthropathie. Ventrodorsale Duralschlauchabflachung. Keine signifikante Stenose.

LW 3/4: Hemizirkuläre dorsale Bandscheibenverwölbung auch beidseits intraforaninal. Geringe Spondylarthropathie und Hypertrophie der Ligamenta flava. Ventrodorsale Duralschlauchabflachung und Einengung der lateralen Rezessus, keine signifikante Stenose.

LW 4/5: Mäßige Spondyloosteochondrose Modic I. Kräftige Ödematisierung korrespondierend triangular linksseitig ind dfen WK und linksbetonte Verschmälerung des Bandscheibenfaches. Verstärktes zentrales Bandscheibensignal DD leichte Diszitis. Keine knöcherne Destruktion. Breite hemizirkuläre dorsale Bandscheibenverwölbung verstärkt prolabiert paramedian links gering über die Hinterkante von L4 migriert. Deutliche Impression des Duralschlauches. Spinalkanal sagittal noch normal weit. Laterale Rezessus etwas eingeengt. Neuroforamen gering von dorsal durch die hypertrophierten Facettengelenke eingeengt mit Wurzelaffektion L4 von dorsal. Keine Kompression

LW 5/SW 1: Flache hemizirkuläre Protrusion. Geringe Wurzelanhebung intraforaminal rechts L5 mit Affektion, keine Kompression. Rechts keine Wurzelbeeinträchtigung. Wurzeln S1 unauiffällig. Keine spinale Stenose. Geringe Spondylarthropathie, linksbetont Miterfasste Anteile der ISG reizlos.


Das war die ganze Auswertung, ich denke mal da ist nichts gescheites bei rumgekommen.

Gruß Karl

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Re: Zust.n. M. Scheuermann thorakolumbal mit geringfügiger Spond.def.Bandscheibenverwölbung L2/3 u. L3/4, etc.

Beitrag von Karl53 » Sa, 13.07.2019 - 19:42

Die Hausärztin meinte, als sie den Befundbericht des Radiologen gelesen hat und mir das ungefähr Sinngemäß übersetzte, das ich dieses einmal einen Neurochirurgen zeigen sollte bzw. vorlegen sollte. Was dieser dazu meint und was man machen könnte. Nun der Orthopäde, sprich der befreundete Chefarzt, meinte, er sehe noch keine Operation-Indikation und das ist auch nicht rentenrelevant.

Nun was soll ich jetzt machen, sollte ich das doch einmal einen Neurochirurgen zeigen, diesen Befundbericht, oder sollte ich erstmal warten was der behandelnde Orthopäde dazu meint.

Gruß Karl

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Re: Zust.n. M. Scheuermann thorakolumbal mit geringfügiger Spond.def.Bandscheibenverwölbung L2/3 u. L3/4, etc.

Beitrag von Klaus » Mo, 15.07.2019 - 18:09

Hallo Karl,
Nun was soll ich jetzt machen....
Da jetzt schon wieder nur von der LWS die Rede ist und ich genügend Tipps bezüglich kompetenter Behandlung gegeben habe, kann ich leider nichts weiter dazu sagen.

Gruß
Klaus

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