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BeitragVerfasst: Do, 03.05.2018 - 17:21 
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Hallo,

seit einigen Wochen habe ich extreme Probleme bei der Haltung, was mir auch schon erhebliche Rückenschmerzen einbrachte.

Situation ist folgende:

Vor etwa 6-10 Monaten hatte ich nur sehr geringe Probleme mit meinem Rücken. Ich hatte zwar eine nicht wirklich gerade Haltung, allerdings war sie immer noch akzeptabel und war wohl weitestgehend nur so schlecht, weil ich zu faul gewesen bin gerade zu stehen und allgemein Bewegungsmangel. Zu Beginn des letzten Winters habe ich festgestellt, dass sich meine Haltung doch schon ziemlich ins negative gedreht hat und ich mich anstrengen musste, um in eine halbwegs aufgerichtete Position zu gelangen (aber es war noch möglich, wenn auch nicht ganz perfekt). Vor etwa 5 Wochen dann der Blick in den Spiegel und vor Schreck erstmal fast erstarrt: Meine Haltung ist komplett den Bach runter gegangen und ich konnte meine BWS auch mit größter Mühe nicht mehr aufrichten. Ergebnis also ein ausgeprägter Rundrücken und Hohlkreuz. Dazu natürlich die obligatorischen Schmerzen die sich nach kurzer Zeit bemerkbar machen.
Der Orthopäde vor Ort hat ein Röntgenbild der LWS und BWS (keine Ganzkörperaufnahme) angefertigt und gesagt, dass ich eine milde Ausprägung eines Scheuermanns habe (inkl. obligatorischer Keilwirbel). Wenn ich mich allerdings hier im Forum umsehe, kommt es mir alles andere als "milde" Form vor. Außer einer Verordnung für 6x normale KG und dem Rat sich viel zu bewegen, habe ich von ihm nichts weiter bekommen.

Ehrlicherweise muss ich auch sagen, dass ich während der letzten Monate im Fitnessstudio Brust aber keinen Rücken trainiert habe und aufgrund meines Studiums sehr häufig vor dem PC (in sehr unergonomischer Position) gewesen bin.

Liegt es also eher an muskulärer Dysbalance, einer Verschlimmerung des Scheuermanns oder vielleicht einem noch unbekannten Grund, dass meine Körperhaltung sich innerhalb von weniger als 12 Monaten derart rapide verschlechtert hat?

Ein Bild von der Seite habe ich hinzugefügt.

EDIT: Ich bin 23 Jahre alt.


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BeitragVerfasst: Do, 03.05.2018 - 19:43 
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Hallo Sero777,

wenn der Orthopäde eine Röntgenaufnahme der LWS und BWS gemacht hat, sollte er die auch ausmessen. Aber einfach nur "milde Form" zu sagen und 6x KG zu verordnen ist leider immer noch der traurige Alltag mit inkompetenten Orthopäden.
Du suchst ja auch schon an anderer Stelle des Forums nach Spezialisten und speziell nach Alternativen zu Dr. Wilke in Norddeutschland, der nach Deiner Aussage bis Oktober keine Erwachsenen annimmt. Das wundert mich schon, weil er erst vor kurzem in eine andere Praxis gezogen ist und erweiterte Sprechstunden anbietet. Aber ok, ich habe Dir die Möglichkeit mit Bad Schwartau genannt, ansonsten sind leider sehr weite Wege durchaus üblich.
Ich sage das deshalb, weil Deine Frage:
Zitat:
Liegt es also eher an muskulärer Dysbalance, einer Verschlimmerung des Scheuermanns oder vielleicht einem noch unbekannten Grund, dass meine Körperhaltung sich innerhalb von weniger als 12 Monaten derart rapide verschlechtert hat?

nur ein Spezialist beantworten kann.

Was das Foto betrifft, sehe ich optisch einen nicht so starken Rundrücken, aber ein erhebliches Hohlkreuz. Stehst Du immer so oder hast Du versucht Dich in der BWS zu strecken (?), was oft aufgrund von Verkürzungen dann zu einer weiteren Verstärkung des Hohlkreuzes führen kann.
Auf jeden Fall kann die Optik sehr täuschen und ein Röntgenbild der gesamten Wirbelsäule ist immer die Grundlage einer kompetenten Diagnostik. Bei der wird übrigens auch immer die Beweglichkeit bzw. der Grad der Fehlhaltung ermittelt. Daraus ergeben sich dann die Behandlungsoptionen. Selbst wenn das eine reine Fehlhaltung wäre, muss indivduell ganz gezielt vorgegangen werden. Das ist keine harmlose Sache, so wie das für mich ein bischen im Thread Titel anklingt.
Zitat:
Ehrlicherweise muss ich auch sagen, dass ich während der letzten Monate im Fitnessstudio Brust aber keinen Rücken trainiert habe und aufgrund meines Studiums sehr häufig vor dem PC (in sehr unergonomischer Position) gewesen bin.

Selbst wenn Du Brust und Rücken trainiert hättest, kannst Du sehr viel falsch machen, weil Du in Deinen verkürzten Strukturen (Muskeln, Bänder und Sehnen) trainierst, übrigens ohne das kurz- bis mittelfristig bemerken zu müssen. Fitness Studios sind in erster Linie für die Probleme des normalen Rückens gedacht. Erst wenn man wirklich weiß und auch richtig fühlt, was man wie korrigieren muss, macht das insbesondere bei symmetrischen Fehlstellungen/Fehlhaltungen Sinn.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Sa, 05.05.2018 - 09:03 
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Hallo Klaus,

vielen Dank erstmal für die ausführliche Antwort. Ich stehe in den vergangenen Wochen immer so (mal weniger stark, mal aber auch stärker im Hohlkreuz). Das mit dem Hohlkreuz war wie erwähnt vor einigen Monaten noch bei weitem nicht so ausgeprägt. Hab dann als ich das zum ersten Mal so gesehen habe natürlich versucht dem entgegenzuwirken mit Dehnen des Hüftbeugers, Stärkung der Bein- und Gesäßmuskulatur, was das Problem aber allenfalls nur sehr kurzzeitig gebessert bzw. sogar verschlechtert hat.

Was den Rundrücken betrifft: Auf den Röntgenaufnahmen sind Keilwirbel zu sehen und auch dass die Bereiche zwischen den einzelnen Wirbeln sehr klein geworden sind. Denke mal hier wird nicht allzu viel zu machen sein bis auf den (richtigen) Aufbau von Muskeln.

Was das Krafttraining angeht: Sollte ich damit aufhören bis ich eine kompetente Diagnose eines Spezialisten erhalten habe? Falls ja, kann man trotzdem anderen Sportarten wie Schwimmen oder Laufen nachgehen, damit durch den Bewegungsmangel nicht noch mehr Schäden auftreten bzw. sich die ganze Situation noch weiter verschlimmert?

Und zu guter Letzt: Ich habe Anfang Mai einen Termin bei Dr. Hoffmann vereinbart, der laut der Empfangsdame noch bis etwa Mitte Juni in der Praxis tätig sein wird. Ist auch ehrlich gesagt der einzige Lichtblick den ich zurzeit habe. Ist echt nicht so einfach in so einem Alter schon erhebliche, vor allem optisch abweichende Haltungsprobleme oder gar -schäden aufzuweisen.

Gruß,
Sero


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BeitragVerfasst: Sa, 05.05.2018 - 10:20 
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Hallo Sero,

Zitat:
Was das Krafttraining angeht: Sollte ich damit aufhören bis ich eine kompetente Diagnose eines Spezialisten erhalten habe? Falls ja, kann man trotzdem anderen Sportarten wie Schwimmen oder Laufen nachgehen, damit durch den Bewegungsmangel nicht noch mehr Schäden auftreten bzw. sich die ganze Situation noch weiter verschlimmert?

Hast Du den Termin jetzt gemacht oder hast den tatsächlich schon Anfang Mai, also in Kürze?
Ich würde auf jeden Fall das Kraftraining pausieren. Von Dr. Hoffmann ist bislang öfter mal zu hören gewesen, dass er bei starken Verkürzungen zu recht ein solches Training "regelrecht verbietet". ;) Schwimmen oder Laufen ist in der Regel nicht problematisch.
Zitat:
Ist echt nicht so einfach in so einem Alter schon erhebliche, vor allem optisch abweichende Haltungsprobleme oder gar -schäden aufzuweisen.

Gerade in einem solchen Alter von 23 kann man noch sehr viel machen. Ein Haltungsproblem aufgrund von Verkürzungen (übrigens gesamtheitlich zu sehen) im Sinne einer Fehlhaltung ist dabei relativ gut zu beeinflussen. Ein Haltungsschaden, der im Laufe der Zeit zu einer Fehlstellung (Hyperkyphose/Hyperlordose/Skoliose) führen kann, ist schon komplexer in der Behandlung. Meistens ist es so, dass es sich um eine Kombination handelt, bei der ganz individuell unterschiedliche Anteile von Fehlhaltung und Fehlstellung vorhanden sein können.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: So, 06.05.2018 - 06:57 
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Hallo Klaus,

hab ich wirklich etwas schlecht formuliert. Hab den Termin jetzt vor Kurzem für Anfang Juni gemacht :D .

Das würde heißen einen Monat gar kein Krafttraining. Kann/Sollte man sich während der Zeit aber dehnen oder ist das ähnlich wie mit dem Krafttraining, dass es tendenziell sogar schädlich ist?

EDIT: Wie läuft das eigentlich mit dem Termin bei Dr. Hoffmann ab? Muss man schon bei Terminvereinbarung sagen, dass man Probleme mit Hyperkyphose/-lordose hat und man bekommt entsprechend mehr Beratungszeit zugeteilt oder erzählt man das dann erst während des Termins? Und dasselbe für Ganzkörper-Röntgenbilder: Muss man vorher anrufen und sagen, dass man welche braucht oder reicht das wenn man erst vor Ort darauf zu sprechen kommt?

Gruß,
Sero


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BeitragVerfasst: Mo, 07.05.2018 - 14:14 
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Hallo Sero,

Zitat:
Das würde heißen einen Monat gar kein Krafttraining. Kann/Sollte man sich während der Zeit aber dehnen oder ist das ähnlich wie mit dem Krafttraining, dass es tendenziell sogar schädlich ist?

Wenn Du richtig dehnst, ist das kein Problem. Und je nach Dauer des bisherigen Krafttrainings sollte 1 Monat Pause auch kein Problem sein, insbesondere wenn sich herausstellen würde, dass Du Deinem Körper 1 Monat weniger geschadet hast. :)
Zitat:
EDIT: Wie läuft das eigentlich mit dem Termin bei Dr. Hoffmann ab? Muss man schon bei Terminvereinbarung sagen, dass man Probleme mit Hyperkyphose/-lordose hat und man bekommt entsprechend mehr Beratungszeit zugeteilt oder erzählt man das dann erst während des Termins?

Ich war davon ausgegangen, dass beim Termin auch das Anliegen genannt werden muss. Immerhin muss man 65 € privaten Anteil für die erweiterte Beratungszeit bezahlen.
s.a.
viewtopic.php?f=25&t=6472
Zitat:
Und dasselbe für Ganzkörper-Röntgenbilder:

Das gehört zur Behandlung von Fehlstellungen der Wirbelsäule dazu, sonst kann keine vernünftige Diagnose gestellt werden.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Mo, 14.05.2018 - 20:50 
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Also ich habe schon gesagt dass ich Probleme mit einer Hyperkyphose/-lordose und begleitender Skoliose habe. Allerdings wurde mir zunächst nichts von 65€ Zuzahlung gesagt. Ich lass mich einfach überraschen ob ich die Zuzahlung letztlich leisten muss oder nicht. :D

Hab allerdings noch drei weitere Fragen:

1) Was hat es zu bedeuten wenn man nach dem Liegen aufsteht und die BWS sich für einige Sekunden/z.T. auch Minuten einigermaßen (nicht vollständig) aufrichtet? Ist das bei jedem so oder zunächst erst ein positives Zeichen dass die BWS noch einigermaßen beweglich ist und durch verkürzte Strukturen zurück in die schlechte Haltung gezogen wird?

2) Dass Keilwirbel sich in meinem Alter nicht mehr aufrichten/regenerieren lassen hab ich beim Stöbern durchs Forum schon (leider) erfahren. Aber wie sieht es mit den zusammengeschrumpften Räumen zwischen den Wirbeln aus? Werden diese durch eine mögliche Aufrichtung mithilfe eines Korsetts wieder größer oder ist auch das eher Wunschdenken?

3) Auch ohne Training musste ich in den letzten Tagen feststellen, dass meine Haltung leider noch etwas schlechter geworden ist. Was kann denn hierfür der Grund sein? Ist schon ein ziemlich schlechtes Gefühl wenn man auf sein Termin wartet und es Tag für Tag schlechter wird. :/

Grüße
Sero


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BeitragVerfasst: Mo, 14.05.2018 - 22:02 
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Sero777 hat geschrieben:
1) Was hat es zu bedeuten wenn man nach dem Liegen aufsteht und die BWS sich für einige Sekunden/z.T. auch Minuten einigermaßen (nicht vollständig) aufrichtet? Ist das bei jedem so oder zunächst erst ein positives Zeichen dass die BWS noch einigermaßen beweglich ist und durch verkürzte Strukturen zurück in die schlechte Haltung gezogen wird?

Kann ich Dir nicht verbindlich beantworten.
Ich kenne etwas ähnliches bei meiner speziellen Situation von der Schroth REHA bei Übungen in Rückenlage. Die Rückenstruktur hatte sich möglicherweise durch die Korrektur temporär so verspannt, dass das Aufstehen kurzfristig ein Problem darstellte.
Wie groß die Beweglichkeit ist, wird manuell bei der Untersuchung getestet.
Zitat:
2) Dass Keilwirbel sich in meinem Alter nicht mehr aufrichten/regenerieren lassen hab ich beim Stöbern durchs Forum schon (leider) erfahren. Aber wie sieht es mit den zusammengeschrumpften Räumen zwischen den Wirbeln aus? Werden diese durch eine mögliche Aufrichtung mithilfe eines Korsetts wieder größer oder ist auch das eher Wunschdenken?

Ob Keilwirbel ein Problem bei der Korrektur sein können, hängt von der Anzahl und Lage ab.
Inwieweit zu enge Zwischenräume ein Problem sein können, hängt natürlich auch von dadurch ausgelösten Beschwerden ab. Dann würde man evtl. an ein Korsett mit Extensionswirkung denken (z. Bsp. Kubco Orthese). Also sozusagen das Auseinanderziehen der Wirbel bis zur Schmerz-Reduzierung oder sogar Schmerz-Freiheit, was nicht unbedingt gleichbedeutend mit normalen Abstand sein muss.
Zitat:
3) Auch ohne Training musste ich in den letzten Tagen feststellen, dass meine Haltung leider noch etwas schlechter geworden ist. Was kann denn hierfür der Grund sein? Ist schon ein ziemlich schlechtes Gefühl wenn man auf sein Termin wartet und es Tag für Tag schlechter wird. :/

Jetzt wird es sehr spekulativ.
Es ist zwar verständlich, dass man sich jetzt vor dem Termin plötzlich viele Gedanken macht und "die Flöhe husten hört" :) (das geht anderen Newbies teilweise auch so), aber das bringt wirklich nicht weiter. Mach Dir lieber Notizen über Fragen, die Du Dr. Hoffmann stellen möchtest. Und klär ab, ob Du wirklich einen Termin mit erweiterter Beratungszeit gemacht hast.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Do, 31.05.2018 - 16:55 
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Hallo Leute,

es gibt Neues zu berichten:

In den letzten Tagen hatte ich sowohl meinen Termin bei Dr. Hoffmann als auch in der Charité in Berlin.

Bei Dr. Hoffmann hat sich schnell gezeigt, dass dieser Mann jahrelange Erfahrung mit Patienten wie mir gehabt hat. Nach einem kurzen Gespräch hat er meinen Rücken begutachtet und einige Tests gemacht, anschließend entsprechende Röntgenaufnahmen angefertigt und zu guter Letzt noch erklärt wie wir vorgehen werden. Mir persönlich hat er ein Rezept für normale KG fürs Dehnen und ein Rezept für die berühmte Reha in Bad Sobernheim mitgegeben. Bezüglich des Korsetts hat er gesagt, dass er es mir jetzt nicht empfehlen würde und ich erst normale KG nach Schroth probieren sollte, ich aber im Zweifel auch ein Rezept erhalten würde wenn ich drauf bestehen hätte. Ich hab ihn zwar nicht direkt auf meine Beweglichkeit angesprochen aber da er zuversichtlich war, dass ich alleine durch KG meinen Rücken wieder aufrichten und auf einen "normalen" Kyphosegrad kommen kann, denke ich dass meine Wirbelsäule wohl noch relativ beweglich ist und er auch einen relativ großen Anteil an Fehlhaltung gesehen hat (was auch sehr zu meinem Lifestyle der letzten 6-15 Monate passen würde, also der Zeitraum wo sich ziemlich viel ziemlich stark verschlechtert hat). Ach ja das wichtigste: der Kyphosegrad beträgt 49,x° (also irgendwas zwischen 49 und 50°) und der Lordosegrad liegt bei 62. Insgesamt liegt der Kyphosegrad also deutlich niedriger als bei meiner Wirbelsäulenvermessung von April, bei der ein Grad von 59° herauskam. Zusätzlich habe ich eine minimale seitliche Krümmung im BWS-Bereich (irgendwo unter 5°) und im LWS-Bereich (ich glaube hier waren es 7°), was beides aber per Definition noch keine Skoliose ausmacht. Grundsätzlich also eine gewisse Erleichterung angesagt auch wenn immer noch ein harter Weg vor mir liegt :ja:
Angesprochen auf meine Keilwirbel hat er gesagt, dass er auch schon Patienten mit Keilwirbeln helfen konnte sich wieder erfolgreich aufrichten zu können.
Meinen nächsten Termin soll ich dann nach der Reha bei ihm wahrnehmen um dann zu schauen ob ich doch ein Korsett brauche oder nicht. Also auf den ersten Eindruck schon mal ein hochkompetenter Orthopäde, den man so bisher noch nicht gesehen hat :D

Nun zur Charité: Eigene Untersuchungen haben sie nicht durchgeführt, sondern nur das RöBi angeschaut. Anschließend gesagt, dass alles nicht so schlimm sei, da ich mit meiner Kyphose nur 5-10° über Normalwert sei. Dann durfte ich mich auf eine Liege hinlegen und es wurde geschaut, ob die Wirbelsäule im Liegen gerader wird oder fixiert ist. Nachdem sie das gemacht hat, wurde mir auch hier gesagt dass eine Aufrichtung mittels Muskeln möglich ist und ich über KG nach Schroth versuchen sollte möglichst effizient und diszipliniert Muskeln aufzubauen. Auf das Korsett angesprochen wurde mir gesagt dass es im Erwachsenenalter absolut nichts bringt, da bei muskulären Dysbalancen KG angebracht sei und bei knöchernen Veränderungen nichts mehr zu machen sei. Kurz gesagt wurde hier also die Mainstream-Meinung einfach wiedergegeben :rolleyes:


Jetzt hab ich allerdings noch einige Fragen:

1) Beide meinten grundsätzlich, dass die Hyperlordose ausgleichend zur Hyperkyphose entsteht und bei Beseitigung des Rundrückens die Hyperlordose verschwinden sollte. Heißt das jetzt dass ich zunächst keine Kräftigungsübungen für Bauch, Gesäß machen sollte obwohl bei Anspannen von beiden Muskelgruppen dem Hohlkreuz zum Teil entgegengewirkt werden kann?

2) Wenn die Hyperlordose tatsächlich nur aufgrund der Hyperkyphose vorliegt, sollte diese nicht eine ähnliche Gradanzahl haben wie die Kyphose? Immerhin liegen hier 12° Unterschied dazwischen.

3) Auf der KG Verordnung von Dr. Hoffmann steht nur Dehnen & kein Kräftigen, auf der von der Charité wurde Schroth-KG verordnet. Widerspricht sich das nicht? Und auf wen sollte ich hier im Zweifel hören?

4) Dr. Hoffmann sagte, dass ich grds. jeden Sport machen kann außer Krafttraining, die in der Charité hingegen sagten dass gerade Muskelkräftigung helfen könnte. Auch hier die Frage auf wen ich eher hören sollte?

5) Dr. Hoffmann und der Arzt in der Charité meinten meine Rückenstreckmuskulatur seien verkürzt und zögen mich so in die Fehlhaltung. Müsste allerdings eine verkürzten Rückenstreckmuskulatur nicht eher das Gegenteil, also eine Streckung bewirken? Oder wurde hier allein der untere Rücken gemeint?

6) Was genau heißt "Lendenstrecksteife" in diesem Fall? Und wie äußert sich diese?


Ich weiß viele Fragen, aber im Eifer des Gefechts vergisst man leider das ein oder andere :lach:


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BeitragVerfasst: Fr, 01.06.2018 - 00:56 
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Sero777 hat geschrieben:
Und auf wen sollte ich hier im Zweifel hören?

Sero777 hat geschrieben:
......ein hochkompetenter Orthopäde, den man so bisher noch nicht gesehen hat :D
......Kurz gesagt wurde hier also die Mainstream-Meinung einfach wiedergegeben :rolleyes:


Du beantwortest dir deine Frage doch selbst!

LG,
Ungerader


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BeitragVerfasst: Fr, 01.06.2018 - 10:02 
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Hallo Sero,

Zitat:
In den letzten Tagen hatte ich sowohl meinen Termin bei Dr. Hoffmann als auch in der Charité in Berlin.

Sollte die Charité eine Alternative zu Dr. Wilke sein?
Zitat:
Ach ja das wichtigste: der Kyphosegrad beträgt 49,x° (also irgendwas zwischen 49 und 50°) und der Lordosegrad liegt bei 62. Insgesamt liegt der Kyphosegrad also deutlich niedriger als bei meiner Wirbelsäulenvermessung von April, bei der ein Grad von 59° herauskam.

Kann es sein, dass Du diesmal besonders gerade stehen wolltest oder eben gestanden hast?
Zitat:
2) Wenn die Hyperlordose tatsächlich nur aufgrund der Hyperkyphose vorliegt, sollte diese nicht eine ähnliche Gradanzahl haben wie die Kyphose? Immerhin liegen hier 12° Unterschied dazwischen.

Die Normalwerte sind
BWS Kyphose 25-40 Grad
LWS Lordose 35-55 Grad
Damit liegst Du gleichmässig mit beiden Bögen relativ gering über den Normalwerten
Zitat:
4) Dr. Hoffmann sagte, dass ich grds. jeden Sport machen kann außer Krafttraining, die in der Charité hingegen sagten dass gerade Muskelkräftigung helfen könnte. Auch hier die Frage auf wen ich eher hören sollte?

Wie ich schon anfangs sagte, Muskelkräftigung im Sinne von normalen Krafttraining ist hier kontraproduktiv, weil Du in der Fehlhaltung/Fehlstellung trainierst. Erst durch entsprechende Dehnung wird ein Zustand erreicht, in dem man Muskelaufbau betreiben sollte, was eher ein Muskelumbau ist. Schroth KG macht genau das in Kombination.
Es kann vorkommen, dass die verkürzten Strukturen zu stark für eine optimale Schroth Therapie sein können und eine EXTRA Dehnung vorweg sinnvoll sein kann. Das Problem dabei ist, dass diese Art von Dehnung in der Diskussion hier im Forum bislang sehr unklar geblieben ist. Dr. Hoffmann hat mal mit seinen mitgegebenen Übungen für Irritationen gesorgt.
Ich würde Dir deshalb unbedingt empfehlen, gleich einen guten Schroth Therapeuten aufzusuchen.
Zitat:
3) Auf der KG Verordnung von Dr. Hoffmann steht nur Dehnen & kein Kräftigen, auf der von der Charité wurde Schroth-KG verordnet.

Du hast 2 Verordnungen?
Dann gäbe es ja die Möglichkeit einer Kombination, allerdings nur bei unterschiedlichen Diagnosen bei einem Therapeuten. Ich würde ja die Schroth KG bevorzugen, weil ein Schroth Therapeut natürlich auch die bei Dir erforderlichen richtigen Dehnungen durchführen kann (bzw. können sollte). Für die Schroth KG braucht man übrigens nur eine ganz normale KG Verordnung, die Angabe nach Schroth ist nur eine ärztliche Anweisung an den Therapeuten.
Bei der Therapie kann man Dir Deine restlichen Fragen viel besser nicht nur theoretisch beantworten, sondern auch ganz praktisch zum wichtigen Nachempfinden!
Zitat:
1) Beide meinten grundsätzlich, dass die Hyperlordose ausgleichend zur Hyperkyphose entsteht und bei Beseitigung des Rundrückens die Hyperlordose verschwinden sollte.

Das kann man durchaus falsch verstehen.
Der "Klassiker" bei einer Hyperkyphose/Hyperlordose ist nämlich, dass man mit einer versuchten Korrektur durch Strecken der BWS zwar den Rundrücken korrigiert, aber durch Verkürzungen gleichzeitig das Hohlkreuz verstärken kann.
Hier ist wirklich die gleichzeitige Korrektur sehr wichtig, was mit Schroth gut gelingen kann.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Fr, 01.06.2018 - 12:58 
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Registriert: Mi, 02.05.2018 - 16:03
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Ungerader hat geschrieben:

Du beantwortest dir deine Frage doch selbst!



Grundsätzlich schon aber bin mir da trotzdem unsicher, da ich dachte dass die Charité trotz der jungen Ärzte (Hochschulambulanz halt) trotzdem ein gewisses Know-How haben und nicht nur die herrschende Meinung der Lehrbücher wiedergibt.

Klaus hat geschrieben:

Sollte die Charité eine Alternative zu Dr. Wilke sein?


Wollte noch unbedingt eine Zweitmeinung zu Dr. Hoffmann haben bevor ich mich wirklich an das Lösen des Problems ranmache. Da ich aus Berlin komme war die Charité neben Dr. Wilke wohl die einzige halbwegs kompetente Anlaufstelle.

Zitat:
Kann es sein, dass Du diesmal besonders gerade stehen wolltest oder eben gestanden hast?


Hab versucht nicht wie ein nasser Sack ohne jegliche Spannung zu stehen aber hab auch nicht auf Teufel komm raus versucht mich aufzurichten. Die Dame, die die Aufnahmen gemacht hat, hat meine Haltung sogar noch etwas korrigiert da ich mich scheinbar mit meinem Oberkörper leicht nach hinten gelehnt habe.

Zitat:
Die Normalwerte sind
BWS Kyphose 25-40 Grad
LWS Lordose 35-55 Grad
Damit liegst Du gleichmässig mit beiden Bögen relativ gering über den Normalwerten


Also kann man davon ausgehen, dass beide Ärzte Recht hatten und die Hyperlordose als Ausgleich zur Hyperkyphose auftritt?

Zitat:
Wie ich schon anfangs sagte, Muskelkräftigung im Sinne von normalen Krafttraining ist hier kontraproduktiv, weil Du in der Fehlhaltung/Fehlstellung trainierst. Erst durch entsprechende Dehnung wird ein Zustand erreicht, in dem man Muskelaufbau betreiben sollte, was eher ein Muskelumbau ist. Schroth KG macht genau das in Kombination.
Es kann vorkommen, dass die verkürzten Strukturen zu stark für eine optimale Schroth Therapie sein können und eine EXTRA Dehnung vorweg sinnvoll sein kann. Das Problem dabei ist, dass diese Art von Dehnung in der Diskussion hier im Forum bislang sehr unklar geblieben ist. Dr. Hoffmann hat mal mit seinen mitgegebenen Übungen für Irritationen gesorgt.
Ich würde Dir deshalb unbedingt empfehlen, gleich einen guten Schroth Therapeuten aufzusuchen.


Werde dann wohl meine Fitnessmitgliedschaft bis auf Weiteres auf Eis legen müssen ...

Zitat:
Du hast 2 Verordnungen?
Dann gäbe es ja die Möglichkeit einer Kombination, allerdings nur bei unterschiedlichen Diagnosen bei einem Therapeuten. Ich würde ja die Schroth KG bevorzugen, weil ein Schroth Therapeut natürlich auch die bei Dir erforderlichen richtigen Dehnungen durchführen kann (bzw. können sollte). Für die Schroth KG braucht man übrigens nur eine ganz normale KG Verordnung, die Angabe nach Schroth ist nur eine ärztliche Anweisung an den Therapeuten.
Bei der Therapie kann man Dir Deine restlichen Fragen viel besser nicht nur theoretisch beantworten, sondern auch ganz praktisch zum wichtigen Nachempfinden!


Ja die Verordnung zum Dehnen alleine kam von Dr. Hoffmann, die für die Schroth-KG von der Charité.
Soll ich also mit beiden Verordnungen zum selben Therapeuten gehen, ihm die Situation schildern und dann auch entscheiden lassen ob Schroth-KG oder exklusives Dehnen in meiner Situation das Beste ist? Bringt die Schroth-Reha dann tatsächlich noch so viel wenn man schon vieles aus einer ambulanten KG mitgenommen hat?

Außerdem hat mir Dr. Hoffmann ein Blatt mit einigen (5-6) Übungen für zuhause mitgegeben für die Kräftigung der Rücken-/Schultermuskulatur (nicht für die Dehnung!). Wäre es dann sinnvoll diese Übungen zusätzlich zur Schroth Therapie zu machen oder sollte ich mich allein auf Schroth fokussieren?

Zitat:
Der "Klassiker" bei einer Hyperkyphose/Hyperlordose ist nämlich, dass man mit einer versuchten Korrektur durch Strecken der BWS zwar den Rundrücken korrigiert, aber durch Verkürzungen gleichzeitig das Hohlkreuz verstärken kann.
Hier ist wirklich die gleichzeitige Korrektur sehr wichtig, was mit Schroth gut gelingen kann.


Kann ich sehr gut an mir begutachten. Möchte ich meine BWS aufrichten gehe ich ins Hohlkreuz, möchte ich die Hyperlordose "entlordisieren" gehe ich automatisch in den Rundrücken rein. Hier kann man mal sehen was solche Verkürzungen tatsächlich machen können :ja:


Zu guter Letzt: Meint ihr meine Entscheidung zunächst aufs Korsett zu verzichten und exklusiv aufs Dehnen und Schroth zu setzen war richtig oder hätte ich direkt auf ein Korsett bestehen sollen (was ja zusätzlich für die Dehnung verkürzter Strukturen sorgen soll)? Oder hat das Korsett neben der schmerzhaften Eingewöhnungszeit und eventuellen Schwierigkeiten bei der Abschulung weitere gravierende Nachteile? Ich würde schon noch sehr gerne auf einen Winkel <40° kommen und mache mir selber grad Vorwürfe nicht darauf bestanden zu haben und evtl. Potential bei einer möglichen Korrektur verschwendet zu haben.


Gruß,
Sero


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BeitragVerfasst: Fr, 01.06.2018 - 20:09 
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Hallo Sero,

Zitat:
........da ich dachte dass die Charité trotz der jungen Ärzte (Hochschulambulanz halt) trotzdem ein gewisses Know-How haben und nicht nur die herrschende Meinung der Lehrbücher wiedergibt.

Na ja, ein Spezialist für Fehlstellungen der Wirbelsäule lebt von den praktischen Erfahrungen mit der konservativen Therapie, insbesondere bei Erwachsenen.
Die meisten Kliniken sehen ihre Patienten mit konservativem Behandlungswunsch in der Regel nur einmal und das aufgrund einer Überweisung durch einen Orthopäden. Und wenn der z.Bsp. einen Rundrücken/Hohlkreuz ignoriert oder nicht ernst nimmt (was leider immer noch zu häufig passiert), können entsprechende Patienten fehlen.
Wie läuft das denn in der Charité ? Normalerweise wird auch nur eine Empfehlung für eine Verordnung im Bericht an den überweisenden Arzt gegeben.
Oder kann da jeder einfach mit Chip Karte hingehen und gibt es auch Folgeverordnungen? Oder bist Du Privatpatient?
Zitat:
Also kann man davon ausgehen, dass beide Ärzte Recht hatten und die Hyperlordose als Ausgleich zur Hyperkyphose auftritt?

Ja. Im Detail kann es aber sehr unterschiedliche Situationen geben, wo auch die HWS als Teil eines Ausgleichs in eine Fehlstellung kommen kann.
Zitat:
Soll ich also mit beiden Verordnungen zum selben Therapeuten gehen, ihm die Situation schildern und dann auch entscheiden lassen ob Schroth-KG oder exklusives Dehnen in meiner Situation das Beste ist?

Ja, und wie gesagt, bei einem guten Schroth Therapeuten. Es sollte in Berlin kein Problem sein, einen solchen zu finden.
Es ist hier auch wichtig zu wissen, ob es über die Charité Folgeverordnungen gibt. Du wirst jede Menge brauchen, sonst macht das ambulant wenig Sinn.
Zitat:
Bringt die Schroth-Reha dann tatsächlich noch so viel wenn man schon vieles aus einer ambulanten KG mitgenommen hat?

Na ja, je nach Kompetenz des Therapeuten kann es Dir passieren, dass Du in einer stationären REHA andere effizientere Übungen machst. Ausserdem bist Du in einer REHA von morgens bis abends über 3-4 Wochen beschäftigt und im ständigen intensiven Austausch mit Therapeuten und anderen Patienten, was man nicht unterschätzen sollte. Es geht viel um das richtige individuelle Körpergefühl, was man in der Regel nur so verinnerlichen kann. Natürlich ist eine ambulante "Vorab-Therapie" ein guter Einstieg in die REHA.

Es sei denn, Du machst in der ambulanten Therapie aussergewöhnlich gute Fortschritte.
Zitat:
Außerdem hat mir Dr. Hoffmann ein Blatt mit einigen (5-6) Übungen für zuhause mitgegeben für die Kräftigung der Rücken-/Schultermuskulatur (nicht für die Dehnung!). Wäre es dann sinnvoll diese Übungen zusätzlich zur Schroth Therapie zu machen oder sollte ich mich allein auf Schroth fokussieren?

Wie schon gesagt, diese Übungen haben hier mal zu Irritationen geführt. Und warum willst das nicht einem guten Schroth Therapeuten überlassen?
Zitat:
Zu guter Letzt: Meint ihr meine Entscheidung zunächst aufs Korsett zu verzichten und exklusiv aufs Dehnen und Schroth zu setzen war richtig oder hätte ich direkt auf ein Korsett bestehen sollen (was ja zusätzlich für die Dehnung verkürzter Strukturen sorgen soll)?

Bei der relativ geringen Gradzahl ein Korsett?
Du solltest bedenken, dass ein eigenes Muskelkorsett immer die beste Lösung ist und deshalb erst einmal umgesetzt werden sollte. Also dehnen und Muskelaufbau (-umbau) in den gedehnten Strukturen aus eigener Kraft mit "gezielter aktiver Muskelpflege" wie Schroth KG.
Dann kann man gucken, wie weit man damit kommt und ob ein Korsett die Therapie optimieren könnte.
Zitat:
Oder hat das Korsett neben der schmerzhaften Eingewöhnungszeit und eventuellen Schwierigkeiten bei der Abschulung weitere gravierende Nachteile?

Na ja, die Schwierigkeiten beim Abschulen hängen unmittelbar mit der tatsächlichen regelmässigen (täglichen) gezielten Muskelpflege zusammen. Die Realität weicht da wohl nach Aussage von Spezialisten und auch einiger User Berichte von dem eigentlichen Willen ab. ;)
Deshalb gibt es z. Bsp. Dr. Steffan, der anders als Dr. Hoffmann ein korrigierendes Korsett auch davon abhängig macht, ob der Patient wirklich weiß, was ihn da erwartet, wie er damit umgehen muss und welches ganz individuelle Ziel wahrscheinlich zu erreichen sein kann. Ich kann das nachvollziehen, wenn man dann viele Patienten in der Praxis sieht, die es sich später doch anders vorgestellt hatten und alles vernachlässigt haben.
Er hat auch vor einiger Zeit den Punkt einer Destabilisation durch Tragen "nach Lust und Laune" ins Forum gebracht und damit kontroverse Diskussionen ausgelöst. Du denkst aber gar nicht an eine Abhängigkeit vom Korsett, was bei Erwachsenen aufgrund der Schmerzen oft gar nicht anders möglich ist. Deswegen würde ich an Deiner Stelle den Gedanken an ein Korsett erst einmal stoppen.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Fr, 01.06.2018 - 21:33 
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Hallo Klaus,

Zitat:
Wie läuft das denn in der Charité ? Normalerweise wird auch nur eine Empfehlung für eine Verordnung im Bericht an den überweisenden Arzt gegeben.
Oder kann da jeder einfach mit Chip Karte hingehen und gibt es auch Folgeverordnungen? Oder bist Du Privatpatient?


Als ich da angerufen habe, wurde mir noch gesagt dass es kein Problem sei einfach nach Terminvereinbarung vorbeizukommen und eine Zweitmeinung einzuholen. Als ich dann aber tatsächlich aufgetaucht bin, wurde mir gesagt dass ohne Überweisung eigentlich nichts geht aber dieses eine mal eine Ausnahme gemacht wird.
Wird also wohl darauf hinaus laufen dass es ohne Überweisung durch einen Orthopäden in der Regel nicht geht. Bin übrigens normaler Kassenpatient.

Zitat:
Ja, und wie gesagt, bei einem guten Schroth Therapeuten. Es sollte in Berlin kein Problem sein, einen solchen zu finden.
Es ist hier auch wichtig zu wissen, ob es über die Charité Folgeverordnungen gibt. Du wirst jede Menge brauchen, sonst macht das ambulant wenig Sinn.


Gibts hier im Forum eigentlich auch Empfehlungen für Therapeuten oder soll ich über die Hotline von Bad Sobernheim/Bad Salzungen bzw. einschlägige Internetportale nach solchen suchen?

Bezüglich der Folgeverordnungen hat mir Dr. Hoffmann eigentlich gesagt dass ich ohne Probleme welche von ihm bekommen kann wenn ich denn möchte. Werde wohl die ersten Sitzungen nutzen um mir Dehnübungen für zuhause zeigen zu lassen und anschließend Dr. Hoffmann um die Folgeverordnungen für Schroth KG bitten.

Auch die Schroth Reha werd ich wohl in den kommenden Semesterferien mitnehmen falls es mit der Genehmigung bis dahin klappen sollte.

Zitat:
Wie schon gesagt, diese Übungen haben hier mal zu Irritationen geführt. Und warum willst das nicht einem guten Schroth Therapeuten überlassen?


Weil ich so direkt die Vorgaben von Dr. Hoffmann umsetzen könnte und insgesamt mehr in weniger Zeit schaffen könnte (also Dehnung + Übungen zuhause). So zumindest die Theorie.


Bezüglich des Korsetts hast du wohl Recht. Gerade durch den bewegungsarmen und z.T. haltungsschädigenden Lifestyle der vergangenen Monate/Jahre (stundenlanges vorgebeugtes Hängen am PC, falsches Fitnesstraining) denke ich, dass da evtl. doch noch einiges ohne Korsett rauszuholen ist durch Ändern von schlechten Gewohnheiten und Kräftigung entsprechender Muskeln.


Wie macht man das eigentlich mit der Haltung wenn man sie nicht bewusst ändern kann? Also z.B. das Schlafen in "Embryohaltung" wo man sich quasi zusammenrollt? Hab schon oft bemerkt dass ich so aufwache und ich kann mir nicht vorstellen dass das in irgendeiner Form unschädlich für die Haltung tagsüber sein sollte. Oder das Sitzen im Hohlkreuz in dem man sich quasi dauerhaft befindet wenn man sich denn nicht stark auf die Korrektur fokussiert. Wird das alles tendenziell durch ein stärkeres Muskelkorsett besser oder wäre es sinnvoll zusätzlich eine Art Rückenschulkurs zu machen wo das einem alles gezeigt wird? Oder wird dies gar in der Schroth Reha thematisiert und gezeigt?


Viele Grüße
Sero


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BeitragVerfasst: Sa, 02.06.2018 - 12:48 
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Hallo Sero,

Zitat:
Gibts hier im Forum eigentlich auch Empfehlungen für Therapeuten oder soll ich über die Hotline von Bad Sobernheim/Bad Salzungen bzw. einschlägige Internetportale nach solchen suchen?

Also ein bischen Eigeninitiative ist schon angebracht. ;)
Es gibt unter Gesucht/Gefunden auch ältere Beiträge zur Versorgung in Berlin und grundsätzlich natürlich auch die interne Suchfunktion sowie die entsprechende Google Suche.
Bei der Recherche sollte man auf folgenden Punkt achten:
Erfahrungen mit Erwachsene Hyperkyphose Patienten
Zitat:
Bezüglich der Folgeverordnungen hat mir Dr. Hoffmann eigentlich gesagt dass ich ohne Probleme welche von ihm bekommen kann wenn ich denn möchte. Werde wohl die ersten Sitzungen nutzen um mir Dehnübungen für zuhause zeigen zu lassen und anschließend Dr. Hoffmann um die Folgeverordnungen für Schroth KG bitten.

Also wie Du mit den beiden Verordnungen umgehen kannst, solltest Du vor Ort klären. Wenn beide die gleiche Diagnose haben, kannst Du nicht beide bei einem Therapeuten einlösen. Eine Folgeverordnung für Schroth von Dr. Hoffmann wirst Du möglicherweise nur mit Schwierigkeiten bekommen, weil er Dir Dehnen verordnet hat, was mit 6x kaum erfolgreich sein wird.
Zitat:
Weil ich so direkt die Vorgaben von Dr. Hoffmann umsetzen könnte und insgesamt mehr in weniger Zeit schaffen könnte (also Dehnung + Übungen zuhause). So zumindest die Theorie.

Das wäre von der "unbelasteten" Logik her tatsächlich ein theoretischer Ansatz. :)
Es macht aber keinen Sinn, das Dehnen (nach Dr. Hoffmann) und Schroth in kurzer Zeit zusammenbringen. Schroth ist sehr komplex und insbesondere ganz individuell. Insofern sollte man so etwas einem Therapeuten überlassen und ihn entscheiden lassen, was konkret zu tun ist.
Zitat:
Auch die Schroth Reha werd ich wohl in den kommenden Semesterferien mitnehmen falls es mit der Genehmigung bis dahin klappen sollte.

Das wird aber knapp. Du musst bedenken, dass in den großen Schulferien der einzelnen Länder Kinder und Jugendliche in den beiden Kliniken bevorzugt werden.
Zitat:
Also z.B. das Schlafen in "Embryohaltung" wo man sich quasi zusammenrollt? Hab schon oft bemerkt dass ich so aufwache und ich kann mir nicht vorstellen dass das in irgendeiner Form unschädlich für die Haltung tagsüber sein sollte.

Na ja, das wurde hier schon kontrovers diskutiert. Der Schlaf sollte schon so entspannt wie möglich sein.
Zitat:
Oder das Sitzen im Hohlkreuz in dem man sich quasi dauerhaft befindet wenn man sich denn nicht stark auf die Korrektur fokussiert. Wird das alles tendenziell durch ein stärkeres Muskelkorsett besser oder wäre es sinnvoll zusätzlich eine Art Rückenschulkurs zu machen wo das einem alles gezeigt wird? Oder wird dies gar in der Schroth Reha thematisiert und gezeigt?

Wenn das Hohlkreuz korrigiert wird und ein entsprechender Muskelumbau stattfindet, wird sich die Situation natürlich verbessern. Da jede Vernachlässigung dieser Korrekturphase im Alltag diesen Prozess verlangsamt, sollte man so oft wie möglich an eine korrigierte Haltung denken. Dieses Gefühl der richtigen Haltung wird ja gerade bei der REHA so intensiv geschult, dass man es regelrecht verinnerlicht.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Mo, 09.07.2018 - 19:44 
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So lange Zeit nichts von mir hören lassen, aber die kommenden Klausuren haben ihren Tribut in Form von Zeit gekostet :D

Was die Beantragung der Reha angeht erstmal schlechte Nachrichten: Nachdem mich meine KK an die RV verwiesen hatte und ich meinen Antrag bei dieser abgegeben habe, bekam ich vor etwa einer Woche Post. Die RV sieht sich für mich ebenfalls nicht zuständig, da ich Student bin und derzeit keiner rentenversicherungspflichtigen Tätigkeit nachgehe und somit keine Beiträge zahle. Haben meinen Antrag an die KK weitergeleitet, bin gespannt wann die von sich hören lassen ... :boese:

Ansonsten meine ersten sechs Termine bei der ambulanten Physio abgearbeitet. Zunächst wurde mir gesagt, dass ich die Ischio's und Brust dehnen soll und anschließend in mehreren Terminen die Wirbelsäule mobilisiert und zum Schluss noch eine Übung zum Kräftigen der oberen Rückenmuskulatur gezeigt, wo ich mir aber nicht sicher bin ob sie tatsächlich Wirkung zeigt, da ich weder einen Muskelkater davon bekomme noch die Muskeln im Anschluss sich trainiert anfühlen wie man es aus dem Fitnessstudio kennt.

Was meine Haltung insgesamt angeht kann ich nicht wirklich behaupten, dass es besser geworden ist. Durch die Mobilisierung der WS kann ich mich zwar unter größtmöglicher Anstengung besser aufrichten, allerdings sacke ich wenn ich meine Muskeln nicht bewusst anspanne gefühlt auch mehr in mich zusammen. Meint ihr es ist sinnvoll die WS weiter zuhause zu mobilisieren oder sollte ich das lieber lassen bis zur Schroth Reha?

Und noch einige weitere Fragen:

- Gibt es einen probaten Weg herauszufinden ob das Hauptproblem in der Hyperkyphose oder Hyperlordose liegt? Mir hat Dr. Hoffmann zwar gesagt, dass meine Hyperkyphose mich z.T. in die Hyperlordose zieht, aber manchmal hab ich einfach das Gefühl, dass meine untere Rumpfmuskulatur relativ schwach ausgeprägt ist und mich daher noch etwas weiter in die Hyperlordose und anschließend kompensierend auch in die Hyperkyphose zieht.

- Da sich mein Antrag ja scheinbar noch in die Länge zieht ... kennt jemand 1-2 gute Übungen für den oberen Rücken, die ich solange machen kann? Meine bisherige Physio-Therapeutin wollte mir partout keine verraten (war auch ansonsten eher darauf fixiert mich zu überreden meine vermeintliche Skoliose statt Hyperkyphose zu behandeln, bei 7° seitliche Verbiegung vs. 50° Kyphose :rolleyes: )

- Würde es im Großen und Ganzen nicht doch sinnvoll sein wenn ich neben der Schroth Reha noch beim Orthopäden auf ein Korsett, zB von CCTec drängen würde? Klar, es würde zu Beginn etwas unangenehm sein aber ich denke wenn es schon eine mächtige Waffe wie das Korsett gibt, sollte man sie zusätzlich zu reinen Kräftigungsübungen nutzen um schneller bzw. langanhaltender das Problem zu beheben (worauf ich noch immer trotz Keilwirbel hoffe). Oder übersehe ich etwas und das Korsett bringt gefährliche Nebenwirkungen mit sich, die angesichts des Problems unverhältnismäßig groß wären?

- Auf meinen Röntgenbildern konnte ich klar Keilwirbel erkennen, habe aber mit 50° ja doch eher eine verhältnismäßig gering ausgeprägte Hyperkyphose während andere 60° und mehr trotz fehlender Keilwirbel haben. Wie ist das zu erklären? Habe ich tatsächlich eine starke Muskulatur, die vieles abfängt (wovon ich stark NICHT ausgehe, da mein Lebensstil dem einer Bilderbuch-Couchpotato gleicht) oder überschätze ich den Effekt der Keilwirbel? Ich weiß dass diese nur Teil der Gleichung gesunder Körperhaltung sind, aber von vielen Seiten bekommt man ja dennoch zu hören, dass Keilwirbel das größte Hindernis einer aufrechten Körperhaltung sind :|


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BeitragVerfasst: Di, 10.07.2018 - 10:53 
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Hallo Sero,

eigentlich stellst Du lauter Fragen, die Dir ein kompetenter Schroth Therapeut beantworten sollte.
Zitat:
Ansonsten meine ersten sechs Termine bei der ambulanten Physio abgearbeitet.

Ein Schroth-Therapeut?
Hast Du denn meinen Rat befolgt?:
Klaus hat geschrieben:
Bei der Recherche sollte man auf folgenden Punkt achten:
Erfahrungen mit Erwachsene Hyperkyphose Patienten

Das sollte in Berlin doch kein Problem sein.
Und erst einmal eine gute Physiotherapie, dann der Gedanke an ein evtl. Korsett.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Di, 10.07.2018 - 19:47 
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Hallo Klaus,

ja ich habe bei zig Physio's angerufen, die zumindest laut ihrer Website Schroth anbieten. Bei 8/10 wurde mir gesagt, dass Schroth nichts bei Hyperkyphosen bringe, bei anderen dass es nicht besonders effektiv sei bei Erwachsenen und so bin ich zu meiner jetzigen Physio Therapeutin gekommen, die mir zumindest gesagt hat dass Schroth helfen könne. Allerdings schien sie mehr zu improvisieren als wirklich Ahnung von der Materie zu haben, auf viele Fragen konnte sie mir keine Antworten geben, weshalb ich demnächst doch zu einem anderen Physio wechseln werde.

Also wie man sieht ist es auch in einer Großstadt wie Berlin ziemlich schwierig gescheite Therapeuten zu finden. Falls der nächste besser sein sollte, lasse ich euch natürlich davon wissen :ja:

Wäre aber trotzdem ganz toll wenn jemand auf meine bisherigen Fragen antworten könnte, da ja alles immer mit ziemlich viel Wartezeit verbunden ist ...

Hätte noch eine Frage: Habe vor Kurzem Bilder von vor 2-3 Jahren von mir angeschaut. Da hatte ich eine deutlich bessere Haltung und Rundrücken und Hohlkreuz waren - wenn überhaupt - nur ein geringes Problem und vor allem eins, das man optisch so nicht erkennen konnte. Laut gängiger Definition ist ein Scheuermann ja mit Ende des Wachstums abgeschlossen und sollte die Keilform nicht weiter verschlechtern. Da ich zu der Zeit 21-22 war, kann ja wohl nennenswertes Wachstum ausgeschlossen werden oder? Wie erklärt sich dann die teils dramatische Verschlechterung meiner Situation? Hat es was mit schwächerer Muskulatur zu tun oder kann sich die Wirbelform trotz fehlenden Wachstums verschlechtern?


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BeitragVerfasst: Mi, 11.07.2018 - 13:55 
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Hallo Sero,

Zitat:
Wie erklärt sich dann die teils dramatische Verschlechterung meiner Situation? Hat es was mit schwächerer Muskulatur zu tun

Erst einmal kann bei Deiner Situation nicht von "dramatisch" gesprochen werden. Zum anderen ging es hier um reine Dehnung, die Dr. Hoffmann zunächst verordnet hatte und um Schroth, die die Charite verordnet hatte. Alles Therapien, um die Muskulatur möglichst auf den normalen Stand zu bringen, den Du ja wohl vor einigen Jahren hattest.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Mi, 25.07.2018 - 11:26 
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Neuigkeiten bezüglich des REHA-Antrags:

Mir wurde jetzt ein Brief mit Kostenübernahme eines örtlichen Rehazentrums hier in Berlin zugesandt. Allerdings wurde mit keinem Wort auf die REHA in Bad Sobernheim eingegangen, die eigentlich beantragt wurde :< . Soll ich Ihnen direkt einen Widerspruch zukommen lassen? Wird mir Frau von Richthofen überhaupt helfen beim Widerspruch jetzt wo Dr. Hoffmann im Ruhestand ist?

Wäre über ähnliche Erfahrungen und weitere Tipps sehr dankbar :ja:


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