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BeitragVerfasst: Do, 19.10.2017 - 11:36 
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Mama69 hat geschrieben:
Schau dir vielleicht zum Thema Dehnen mal auf YouTube die Filme von "Liebscher und Bracht" an.

Ich habe mir das mal wegen eines Problems mit meinem Knie angeguckt und finde das sehr interessant.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Fr, 20.10.2017 - 21:20 
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Diagnose: Ich habe selber Skoliose thorakolumbal 70º.
Meine Tochter (15J.) hat Skoliose thorakolumbal 35º sowie eine noch nicht eindeutig klassifizierte Muskelerkrankung.
Therapie: ich: Schroth, Schmerzkorsett, Manuelle Therapie, Spiraldynamik
Tochter: Schroth, Korsett, Manuelle Therapie
Ja, Klaus, ich bin inzwischen Fan von diesen Videos.
Die Übungen haben mir schon bei einigen Schmerzen wirkungsvoll helfen können. Es ist es wert, bevor man wegen Schmerzen einen Arzt aufsucht, zunächst die Dehnübungen zu probieren.
Mir wurde klar, dass ich früher Dehnübungen zu kurz ausgeführt hatte. Sie taten zwar im Moment gut, hatten aber keinen anhaltenden Effekt.


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BeitragVerfasst: Sa, 21.10.2017 - 17:22 
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Hallo mama,

Zitat:
Mir wurde klar, dass ich früher Dehnübungen zu kurz ausgeführt hatte. Sie taten zwar im Moment gut, hatten aber keinen anhaltenden Effekt.

Wenn sich die korrigierte Situation nicht ausreichend stabilisiert hat bzw. stabilisieren lässt, muss man ständig dehnen. Ich habe da auch Nachholbedarf :) und wollte jetzt z.Bsp. wieder verstärkt die Beindehnung machen, bei der man das Knie in Richtung 0 Grad abwinkelt. Meine Physio hat mir davon abgeraten, weil sie der Ansicht ist, dass die Abwinkelung unter 90 Grad aktuell für das schmerzende Knie nicht gut wäre (Thema Meniskus). Bei Liebscher sitzt man bei Knieproblemen in einer Übung auch auf den Fersen, der Meniskus spielt keine Rolle. Und dann soll man auch noch mit dem Oberkörper nach hinten gehen, da merkt man plötzlich wieder, wo überall Verkürzungen sein können bzw. wo es wirklich nicht mehr weiter geht.


Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Mo, 23.10.2017 - 08:46 
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Diagnose: Post-Scheuermann-Syndrome, Hyperkypose-/ Hyperlordose,
Cobb zahl noch unbekannt.
Therapie: Spiraldynamik, Faszienarbeit und KG an Geräten
Hallo,

also ich finde dieser Begriff Verkürzung ist immer so ne Sache, es geht auch viel davon aus das der Körper neural gesehen also das Zentrale Nervensystem schon so auf einen Punkt eingestellt ist, siehe Thema Dehnung Hüftbeuger (langes sitzen), dass dies dann der persönliche 0 Punkt ist.

Ich finde brutales Dehnen ist auch nur bedingt eine Lösung. Ich habe gemerkt das es viel wichtiger ist das loslassen zu lernen und das wird halt ganz viel über die Atmung gesteuert, auch ein positiver Effekt bei Schroth. Da läuft sehr viel über die Atmung. Es geht viel mehr darum die Beweglichkeit wieder zu erlangen und nicht nur brutal auf zu Dehnen, meist macht der Muskel nur zu und das hat dann 0 Effekt.

Die Atmung spielt hier eine ganz große Rolle und das kontrollierte los lassen.

Grüße Phill


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BeitragVerfasst: Mo, 23.10.2017 - 09:58 
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Hallo Phill,

Zitat:
Ich finde brutales Dehnen ist auch nur bedingt eine Lösung.

Von "brutal" ist bislang auch nicht die Rede gewesen, es ging hier um das von captaincliff angesprochene Thema "besser mobilisieren" mit bestimmten Methoden und den entsprechenden Einwand.
Beim klassischen ausdauernden "nicht brutalen" Dehnen kann es auch eine ganze Weile dauern, bis es Erfolge gibt. Deswegen müsste man von "brutal" eher beim Korsett in seinem Wirkungsbereich sprechen, was auch ein Thema hier ist. Früher war das ja durchaus die Wortwahl bei Rahmouni. :)
Die Diskussion über mobilisieren oder stabilisieren bei Fehlstellungen der Wirbelsäule ist uralt, früher ging stablisieren vor mobilisieren, heute versucht man eher eine gezielte Kombination. Damit soll tatsächlich eine bessere Beweglichkeit erreicht werden, die aber nicht zu einer Verschlechterung der korrigierten Situation führen darf. Bei meiner Rückenstrecker Übung im Fitness Studio bewege ich mich auch in Kompromissen.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Di, 14.11.2017 - 08:44 
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Hallo,
dies ist mein erster Post seit Ewigkeiten ;)
Die Erfahrungen mit Kyphose-Korsetten im Erwachsenenalter sind nicht groß an der Zahl, daher mal eine kurze Erfahrung meinerseits.

Ich war ca. 2012 bei Dr. Hoffmann. Es wurde ein Kyphosewinkel von 50° und ein Lordosewinkel von 76° festgestellt (Schmerzen waren nur in der BWS vorhanden).

Ich habe 1 Jahr lang durchgehend ein Rahmouni-Korsett getragen (Überkorrektur auf 12°, war nicht so angenehm) und eine Schrot-Reha gemacht. Nach Abschluss der Therapie lag ich bei 32° in der BWS sofern erinnerlich, also "normal". Die Lordose wurde nicht erneut vermessen, ich gehe aber von ähnlicher Verbesserung aus da ich sonst nicht mehr gerade stehen könnte ;)

Ich wurde seitdem nicht mehr geröntgt, konnte aber (soweit ich das optisch beurteilen kann) den Winkel halten. Ich muss zugeben, dass ich mittlerweile nicht mehr schrothe, aber funktionales Krafttraining mache (zuhause).

Die Schmerzsituation hat sich grundlegend gebessert und ich bin an 6 Wochentagen mindestens schmerzfrei.

Zu den Schmerzen muss ich noch sagen, dass ich auch eine Schmerztherapie gemacht habe, da ich nach Abschluss der Behandlung immer noch Schmerzen hatte. Wenn die Schmerzen lange anhalten gehen die oft auch nicht weg, wenn die Ursache behoben ist.

Ich war bei Beginn der Behandlung 25, jetzt bin ich 30. Es bringt also auch in "fortgeschrittenem Alter" noch etwas.

Gruß
Socke


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