Rücken-Krankheiten = Psychische Krankheiten

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coccinella
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Rücken-Krankheiten = Psychische Krankheiten

Beitrag von coccinella »

Hallo Ihr Lieben,


Nach längerer Abstinenz (*seufz* längere Geschichte) wollte ich euch mal diesen Artikel nicht vorenthalten, über den ich im Web -gestolpert bin...

Achtung- es kommt zu gleich ein PDF-Download.


http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=% ... cQ&cad=rja

Ich finde das Ganze interessant... ich merke zB je schlechter es mir psychisch geht, desto schlimmer wird mein Rücken und umgekehrt. Vielleicht sollten alle Indikationen für eine Rückentherapie mit einer Psychotherapie verbinden, da der Erfolg eventuell nicht nachhaltig ist?
Und mir stellt sich auch die Frage- wenn der Rücken durch OP/Korsett aufgerichtet ist, ist auch zu gleich die Psyche "gesünder" da man ja ein besseres Gefühl hat...

Ich hoffe auf eine anregende Diskussion und mehr Ideen :)

Viele, liebe Grüße
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Kaffeetrinker
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Re: Rücken-Krankheiten = Psychische Krankheiten

Beitrag von Kaffeetrinker »

Ohne jetzt das gelesen zu haben trifft es bestimmt bei manchen zu, aber bei der Mehrheit die ein stabiles Umfeld haben wahrscheinlich eher nicht.
Zumal man meistens die Schmerzen physischer Natur sind.Natürlich wenn man sich einredet, dass jeder auf einen stiert oder sonstwas ist ein kleiner gewisser Teil davon psychosomatischer Natur.
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Klaus
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Re: Rücken-Krankheiten = Psychische Krankheiten

Beitrag von Klaus »

Hallo coccinella,

alle, die das Forum schon einige Zeit beobachten, wissen, dass die Psyche natürlich eine grosse Rolle bei "Rücken Krankheiten" spielt. Die Admins und Moderatoren müssen z. Bsp. schon mal eingreifen, wenn auch entsprechende Diskussionen hier bei Fehlstellungen kein Ende finden, weil online einfach Grenzen gesetzt werden müssen. Der Übergang von Kummer bis zu seelischen Problemen ist da ziemlich fliessend. Und wer nun was ausgelöst hat, lässt sich zumindest hier nicht abklären!

Den Artikel habe ich auch nur überflogen, weil es dort um einen Heilpraktiker geht und ich bei solchen Artikeln immer auf bestimmte Stichworte achte. ;)
Hier ist es das "Haltungsproblem" und das ist etwas anderes, als das Problem mit der Fehlstellung, die die Skoliose/Hyperkyphose per Definition nun mal ist. Bei der Korrektur geht es zwar auch um die Anteile der Fehlhaltung, die nach meiner Ansicht mehr oder weniger beteiligt sind, aber beides muss man schon auseinanderhalten. Sonst ist man geneigt, hier schnell finanzielle Mittel aufzubringen, die oft viel zu früh eingesetzt werden, obwohl z. Bsp. eine Schroth REHA zumindestens als Versuch als erstes gemacht werden sollte. Den psychischen Faktor einer solchen REHA sollte man nicht unterschätzen.

Und erst recht nicht das veränderte Körpergefühl, mit dem man zusammen mit gezielter aktiver Muskelpflege andere finanziell aufwendige Therapiearten durchaus ersetzen kann.

Ansonsten kann man sich aber grundsätzlich gerade bei einer Hyperkyphose gut vorstellen, wie die Psyche auf die Wirbelsäule wirken kann bzw. umgekehrt. Ein Aufrichten kann bildlich gesprochen auch ein Aufrichten des gesamten Menschen bedeuten und umgekehrt kennt jeder den "Witwenbuckel".

Im übrigen spiegelt sich das auch in den massenhaften Threads zu den unterschiedlichsten sogenannten "alternativen Heilmethoden" wieder, die im grunde genommen alle mit der Psyche "spielen" und damit dann auch durchaus erfolgreich sein können.
Wer seine Beschwerden vermindern kann, fragt erst einmal nicht, wielange das gut geht und vor allem, wie teuer das ist. Jede neue angebotene Methode ist auch ein neuer Anreiz, der die Wirkung nicht verfehlt.

Wer heilt hat Recht, ist schlecht zu wiederlegen, wenn mit "heilen" nur die Verminderung der Beschwerden gemeint ist.
Aber zu welchem Preis ??

Gruß
Klaus
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