Fragen zu Morbus Scheuermann und zu Therapiemöglichkeiten

Infos zu weiteren WS-Deformitäten, die mit Skoliose zusammen oder alleine auftreten
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Scheuermann_22
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Therapie: Allgemeine KG; seit März 2012 bei Dr. Wilke in Berlin in Behandlung; Reklinationskorsetts von CCtec in Berlin: 04-2012, 04-2015, 09-2019, 11-2024; Schroth-Therapie-Einzelsitzungen seit 06-'13; Schroth-Kur / Reha in Bad Sobernheim 01/2014; Reha in Bad Salzungen 02-03/2015
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Fragen zu Morbus Scheuermann und zu Therapiemöglichkeiten

Beitrag von Scheuermann_22 »

Hallo erst einmal an alle Mitglieder des Skoliose-Info-Forums und an alle Gäste,

ich möchte mich kurz vorstellen: Ich bin zur Zeit noch 22 Jahre alt und seit ca. 8 Jahren in unregelmäßiger orthopädischer Behandlung. Das Problem liegt darin, dass man heutzutage selbstständig sein Krankheitsbild erkennen und sich Orthopäden suchen muss, weil Allgemein- und Hausärzte erst bei Beschwerden Empfehlungen zu Orthopäden geben, obwohl Morbus Scheuermann eine sehr tückische Krankheit ist, die auch ohne Beschwerden über Jahre hinweg sich verschlechtern kann und dann Probleme auftreten, wenn es kaum noch Behandlungsmöglichkeiten gibt. Aber ich bin optimistisch, weil ich soviele Beiträge hier im Forum gelesen habe, dass auch andere Patienten noch mit 30 sich behandeln lassen - mit hoher Erfolgsgarantie! :D
Doch nun zu meinen Symptomen: Erstmals aufgefallen war es meiner Mutti, die sich meinen Rücken einmal angesehen hatte, als ich 14 Jahre alt war. Außerdem fielen ihr meine Hohlfüße auf. Also suchten wir einen Orthopäden in unserer Stadt auf und dieser erklärte uns, dass ich Einlagen mit Pelotten tragen soll. Diese wurden dann immer wieder neu angefertigt. Außerdem erklärte er mir, dass mein Beckenschiefstand, welcher von ihm bemerkt wurde, von den Füßen her käme (Beinlängendifferenz). Erst ca. 3 Jahre später (mit 17 Jahren) wurde durch ihm eine leichte Skoliose festgestellt. Immer wieder wurden nur Röntgenbilder aufgenommen und die ÜBLICHE KG verschrieben - ein bissl Sport, 3 Tage in der Woche á 3 Wochen und das war´s! Gebracht hat es bis heute nichts! :(
Nun bin ich seit meinem 22. Lebensjahr bei einem neuen Orthopäden, da wir in der Zwischenzeit umgezogen sind. Dieser stellte erstmals Morbus Scheuermann fest. Da meine Freundin Physiotherapeutin erlernt hatte, fiel ihr ebenfalls mein ausgeprägter Rundrücken, eine leichte Skoliose, Beckenschiefstand, Hohlfüße und herausstehende Schulterblätter auf - auch das meine Schulterblätter nicht ganz auf einer Höhe stehen. Sie erklärte mir, wie gefährlich Morbus Scheuermann im hohen Alter sei und das ich das nicht so auf die leichte Schulter nehmen solle. Aber mein jetziger Orthopäde machte mit mir mehr eine Abfertigung der Auswertung der Röntgenbilder und des Befunds (alles in ca. 10 Minuten) - nach seiner Meinung haben das viele Jugendliche, ich solle mich halt mehr bewegen. Außer KG kam bisher nicht viel heraus. Und die KG ist meist auch nur eine Lockerung, Streckung und Dehnung von Muskeln in Verbindung von Massage - für mich kein Erfolgskonzept.
Nun habe ich es selbst in die Hand genommen und gegooglet und da kam ich auf eure wunderbare und hilfreiche Forumsseite...wirklich top, das muss man einfach mal sagen, ohne jetzt hier groß herumzuschleimen. :D
Ich habe erfahren, dass ein eventuell verschriebenes Korsett Abhilfe auch noch in meinem Alter schaffen könnte. Ich bin zudem sehr beweglich, was viele Orthopäden bis jetzt verwundert, weil ich kaum Sport betreibe, außer mal ein bissl Radfahren und Schwimmen. Ich lasse in nächster Zeit ein MRT durchführen, weil meine neue Orthopädie dies mit Röntgenbildern verlangt, um endlich einen tatsächlichen Befund meines Rückens vorzunehmen. Diese arbeiten auch mit Korsettbauern zusammen.
Habt ihr ähnliche Erfahrungen wie ich gemacht? Wer kann Aussagen über das erstmalige Tragen eines Korsetts machen. Was sollte ich in nächster Zeit beachten? (beruflich, freizeitmäßig)
Gibt es ein paar Tipps von Scheuermann-Patienten, die wirklich Abhilfe schaffen (Therapie, Kur)?

Beruflich habe ich eine abwechslungsreiche Tätigkeit mit mittlerer körperlicher Beanspruchung. Das Tragen einer Orthese wäre ebenso möglich - worauf soll man bei der Auswahl achten?

Meine Freundin unterstützt mich in allen Lebenslagen, auch wenn ich bis heute noch keine großen Rückenschmerzen zu beklagen hatte, außer ich hatte mich mal verhoben - dann lag ich 3 Tage. ;(

So richtig finde ich auch keine explizite Lösung, aber vielleicht ihr. Bitte helft mir, solange ich noch schmerzfrei unterwegs bin und mir vielleicht noch geholfen werden kann! :ja:

Vielen Dank und liebe Grüße.

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socke
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Re: Fragen zu Morbus Scheuermann und zu Therapiemöglichkeite

Beitrag von socke »

Scheuermann_22 hat geschrieben: Ich lasse in nächster Zeit ein MRT durchführen, weil meine neue Orthopädie dies mit Röntgenbildern verlangt, um endlich einen tatsächlichen Befund meines Rückens vorzunehmen. Diese arbeiten auch mit Korsettbauern zusammen.

Hallo,

da deine Orthopädin zumindest schonmal mit Korsettbauern zusammenarbeitet und deinen Scheuermann als behandlungswürdig einstuft, hast du da evtl einen Glücksgriff gemacht. Einen Orthopäden zu finden, der eine Diagnose erstellt und eine Therapie vorschlägt, ist schon die erste Hürde.

Zur genauen Diagnose des Jetzt-Zustandes ist ein frontales sowie ein seitliches Röntgenbild von Kopf bis Hüfte notwendig, das im Stehen durchgeführt werden muss. Das macht ein MRT eigtl schon obsolet. An dem Röntgenbild können dann Kyphose/Lordose/Skoliosewinkel ausgemessen werden.

Das MRT ist eigtl nur ein Zusatz um strukturelle Veränderungen an den Wirbelkörpern/Bandscheiben feststellen zu können.

Zur Befundung, die deine Ärztin erstellt, sollte also genau das o.g. gehören. Wenn das nicht so ist, nehme ich das mit dem Glücksgriff zurück und du wirst dich nach einem anderen Arzt umschauen müssen (gibt dazu eine Rubrik Gesucht-Gefunden).

Zum Thema Korsett kannst du dich im entsprechenden Forum einlesen.

Bezüglich Schmerzlinderung scheinen Korsetts sehr hohe Erfolgsaussichten zu haben, was dauerhafte Aufrichtung im Alter angeht sind die Meinungen unterschiedlich.
Die Nachteile die durch das Korsett entstehen, sind nach allen Erfahrungsberichten hier enorm, ob im Erwachsenenalter noch ein Korsett verordnet wird hängt also auch mit den bestehenden Schmerzen zusammen. Wer schmerzfrei ist und sich nicht auf die OP-Indikationsgrenze zubewegt, wird sich ein Korsett wahrscheinlich nicht antun.

Ich selber kann zum Punkt Schmerzlinderung/Aufrichtung noch nichts sagen, da meine Orthese noch in der Produktion ist.

LG
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Scheuermann_22
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Re: Fragen zu Morbus Scheuermann und zu Therapiemöglichkeite

Beitrag von Scheuermann_22 »

Hallo socke,

vielen lieben Dank erst einmal wegen deiner schnellen Antwort. Ich werde auf jeden Fall meine Ärztin auf deine oben genannten Probleme hinweisen. ;)
Mit einem Korsett hätte ich wie gesagt keine Probleme, da ich z.B. nicht an Klaustrophobie leide oder was mit dem Magen habe. Ich glaube, es gibt Schlimmeres und eine gewisse Eingewöhnung hat man sicherlich bei den meisten Dingen im Leben - da wird man das schon irgendwie händeln - ich bin da sehr optimistisch! ;)
Pessimistisch und verantwortungslos wäre ich, wenn ich laut meinen anderen Orthopäden nichts dagegen unternehmen würde. Hinterher würde ich sicherlich die Ärzte und Physiotherapeuten verfluchen, wenn ich jeden Tag mit Schmerzen zu tun hätte. Ich glaube, dass viele meiner Meinung auch sind! :ja:

Auf jeden Fall hoffe ich, dass ich nun endlich (durch Zufall!) an den richtigen Orthopäden dran bin, denn die Ärztin meinte am Telefon, ich solle an diesem Tag sehr viel Zeit mitbringen, da die Sprechzeit doch nun ziemlich lange andauert...was ich mal mit einer intensiven Rückenanschauung verkörpere.

Zu deinem Korsett kann ich dich nur ermuntern - sei froh, dass dir geholfen wird. Anderen geht es viel schlechter (OP oder sogar nichts unternehmen und mit Schmerzen herumlaufen). Und ich würde bestimmt zu dieser Kategorie gehören, die von Orthopäden in die Schublade gesteckt werden, weil sie selber über das Krankheitsbild keine Ahnung haben... :<

Viele liebe Grüße.

Scheuermann_22
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Klaus
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Re: Fragen zu Morbus Scheuermann und zu Therapiemöglichkeite

Beitrag von Klaus »

Scheuermann_22 hat geschrieben:..obwohl Morbus Scheuermann eine sehr tückische Krankheit ist, die auch ohne Beschwerden über Jahre hinweg sich verschlechtern kann und dann Probleme auftreten, wenn es kaum noch Behandlungsmöglichkeiten gibt.
Der Morbus Scheuermann ist nur ein längst abgelaufener Auslöser für Fehlstellungen, wie Rundrücken und Hohlkreuz ??.
Ob das zu Beschwerden führen kann, ist nicht sicher und sehr individuell. Aber es ist sehr wichtig jetzt mit allen Möglichkeiten vorzugehen, um das zu verhindern. Oft verschlimmert sich der Rundrücken weiter, ohne das es zunächst zu entsprechenden Beschwerden kommt. Dann wird auch eine Behandlung weniger optimal.
Ich lasse in nächster Zeit ein MRT durchführen, weil meine neue Orthopädie dies mit Röntgenbildern verlangt, um endlich einen tatsächlichen Befund meines Rückens vorzunehmen.
Vor jeder Behandlung steht eine konkrete Diagnose mit Angabe der entsprechenden Winkel. Das kann man nur über eine Röntgen-Ganz-Aufnahme der gesamten Wirbelsäule von und von der Seite richtig ermitteln. Solche Aufnahmen gibt es meistens nur in grossen Kliniken.
Ein MRT ist nur eine Ergänzung, wenn es um die Ermittlung von evtl. Bandscheibenvorfällen, Einengungen usw. geht.

Nach der Diagnose muss dann auch die optimale Behandlung unterstützt werden.
Beides zusammen wirst Du nach allen Erfahrungen hier nur bei wirklichen Spezialisten bekommen. s.a. Rubrik Gesucht/Gefunden, insbesondere "Überregionale Sprechstunden".
Habt ihr ähnliche Erfahrungen wie ich gemacht? Wer kann Aussagen über das erstmalige Tragen eines Korsetts machen. Was sollte ich in nächster Zeit beachten? (beruflich, freizeitmäßig)
Gibt es ein paar Tipps von Scheuermann-Patienten, die wirklich Abhilfe schaffen (Therapie, Kur)?
Du solltest mal intensiv hier lesen, das Forum ist ja deshalb entstanden, weil die meisten hier negative Erfahrungen in ihrer Region gemacht haben. Und das leider mit vielen Orthopäden, die bei Hyperkyphose/Skoliose inkompetent sind. Das Thema Korsett, insbesondere bei Erwachsenen, ist ein besonderers Thema, was sehr gut überlegt sein muss.
So richtig finde ich auch keine explizite Lösung,
Die wirst Du hier schon finden, nur es dauert ein bischen, bis man in der bereits von Dir gefassten Eigeninitiative auch die notwendige Eigenkompetenz entwickelt hat. Es ist nämlich nicht so einfach einzusehen, dass man vor Ort nicht unbedingt weiterkommt.

Einiges hat jetzt socke in der Zwischenzeit auch schon bemerkt.

Gruss
Klaus
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Scheuermann_22
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Re: Fragen zu Morbus Scheuermann und zu Therapiemöglichkeite

Beitrag von Scheuermann_22 »

Hallo Klaus,

vielen lieben Dank erst einmal für deine schnelle Antwort. Man merkt gleich, ihr seit ein Forum, wo jeder jeden helfen möchte und das finde ich ziemlich stark! :D
Ich werde auf jeden Fall nicht aufgeben und hartnäckig sein - leider muss man das heutzutage in unserer Gesellschaft. Schon alleine die Frechheit, wieviele Überweisungen man benötigt, um zum gewünschten Ziel zu gelangen. Ich glaube, dass dies auch ein ärztlicher Hauptgrund ist, warum viele Orthopäden diese Mehrarbeit einsparen.

MFG Scheuermann_22
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Klaus
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Re: Fragen zu Morbus Scheuermann und zu Therapiemöglichkeite

Beitrag von Klaus »

Scheuermann_22 hat geschrieben:Mit einem Korsett hätte ich wie gesagt keine Probleme, da ich z.B. nicht an Klaustrophobie leide oder was mit dem Magen habe. Ich glaube, es gibt Schlimmeres
Ich denke, beim Korsett geht es eher darum, dass man sich klar darüber ist, was einen erwartet. Gerade wenn man kaum Beschwerden hat, kann das schon eine Einschränkung der Lebensqualität sein. Immerhin ist das keine kurzfristige Angelegenheit!
Auf jeden Fall hoffe ich, dass ich nun endlich (durch Zufall!) an den richtigen Orthopäden dran bin, denn die Ärztin meinte am Telefon, ich solle an diesem Tag sehr viel Zeit mitbringen, da die Sprechzeit doch nun ziemlich lange andauert...was ich mal mit einer intensiven Rückenanschauung verkörpere.
Da solltest Du bezüglich der Behandlungsmöglichkeiten auch eine spezielle REHA nach Katharina Schroth denken!

Gruss
Klaus
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Re: Fragen zu Morbus Scheuermann und zu Therapiemöglichkeite

Beitrag von Klaus »

Schon alleine die Frechheit, wieviele Überweisungen man benötigt, um zum gewünschten Ziel zu gelangen. Ich glaube, dass dies auch ein ärztlicher Hauptgrund ist, warum viele Orthopäden diese Mehrarbeit einsparen.
Eigentlich sollte eine Überweisung zum Spezialisten ausreichen.
Es ist nicht die Mehrarbeit mit den Überweisungen, sondern der notwendige Beratungs-Mehraufwand mit der Beratung solcher Patienten, die die Krankenkasse nicht bezahlt und die der Orthopäde dann anderen Patienten sozusagen abziehen muss.
Aber selbst wenn er sich eingehend mit dem Patienten beschäftigt und nicht nur nett und freundlich ist, auf die Kompetenz kommt es an! Deswegen gibt es auch dieses Forum, um Patienten gezielt in die richtige Richtung zu lenken. Das ist nicht immer einfach, weil man sich dann vor Ort doch nicht traut, dem Arzt Vorschläge für die Behandlung zu machen. :) Aber auch das muss nicht erfolgreich sein.

Ich spreche hier nicht nur aus eigener Erfahrung, sondern beobachte seit 2005 sehr genau die entsprechenden Erfahrungsberichte, die immer wieder die selben negativen Erfahrungen wiedergeben.

Gruss
Klaus
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Scheuermann_22
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Re: Fragen zu Morbus Scheuermann und zu Therapiemöglichkeite

Beitrag von Scheuermann_22 »

Hallo Klaus,

da hast du völlig Recht. Das mit der REHA habe ich mir sowieso schon durch den Kopf gehen lassen - für mich käme Bad Salzungen in Frage - wegen der Entfernung. Und von Spezialisten konnte man in unserer Umgebung (die ich bis heute kennengelernt habe) nicht sprechen. Die meisten haben von Schrodt noch nie was gehört - halt nur KG. Traurich, traurich...

Danke für deinen Beitrag! ;)

MFG Scheuermann_22
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socke
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Re: Fragen zu Morbus Scheuermann und zu Therapiemöglichkeite

Beitrag von socke »

Scheuermann_22 hat geschrieben:Und von Spezialisten konnte man in unserer Umgebung (die ich bis heute kennengelernt habe) nicht sprechen. Die meisten haben von Schrodt noch nie was gehört - halt nur KG. Traurich, traurich...
Da die Orthopädin dir ja eine längere Beratung in Aussicht gestellt hat, wird sie wahrscheinlich mehr tun als dir KG und Fango aufzuschreiben. Vielleicht misst sie die Winkel auch aus, dann hättest du das schonmal erledigt. Wenn sie dich dann noch entsprechend berät was die Korsettversorgung oder eine Reha angeht, kannst du dir den weiten Weg zum Spezialisten möglicherweise sparen.

Es herrscht im Forum vorrangig die Meinung, dass nur und ausschließlich Dr Wilke/Dr Hoffmann als niedergelassene Ärzte eine Korsettbehandlung ermöglichen und kompetent betreuen. Ich selber habe auch noch keinen anderen Arzt gefunden der das alles möglich macht (und ich hab im Umkreis alle "guten" Orthopäden durch).
Das Hoffmann/Wilke vermutlich die besten auf ihrem Fachgebiet sind, möchte ich auch keinesfalls anzweifeln. Ich bin bis jetzt sehr zufrieden.

Aber (und das ist jetzt meine persönliche Meinung): Wenn man durch rumstöbern im Netz oder entsprechende Fachliteratur eine gewisse Eigenverantwortlichkeit entwickelt hat, kann man ja auch mal jemand anderem eine Chance geben. Eine Zweitmeinung bei Wilke/Hoffmann oder bei einem der Fachärzte in den Schroth-Kliniken kannst du ja trotzdem einholen (würd ich auch empfehlen). Aber vielleicht hast du ja tatsächlich die Möglichkeit, dich heimatnah betreuen zu lassen. Ich find diese Tagesreisen nach Stuttgart/Leonberg schon recht anstrengend.

Bzgl. der Korsettanfertigung (falls das ansteht) musst du dich halt über die Sanitätshäuser informieren; ein vernünftiges Erwachsenenkorsett baut lange nicht jeder OT. Vielleicht musst du dann auch einen "Spagat" zwischen deiner Orthopädin zuhause und den Korsetten von Rahmouni/CCtec machen. Aber das ist ja noch Zukunftsmusik.

Ärzte sind ja auch in der Lage, dazuzulernen, und möglicherweise gehört deine Orthopädin zu denjenigen, die auch mal etwas neues ausprobieren und eine Korsettbehandlung für Erwachsene empfehlen und sich auch bei der Betreuung Mühe geben.

Berichte mal, wie es weitergeht.

LG!
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Scheuermann_22
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Re: Fragen zu Morbus Scheuermann und zu Therapiemöglichkeite

Beitrag von Scheuermann_22 »

Hallo socke,

schön, dass du dir so viele Gedanken darüber machst. Find ich echt toll! :D Das mit Dr Wilke und Dr Hoffmann werde ich, wenn dies hier erfolglos bleibt, auf jeden Fall in Betracht ziehen. Denn diese Ärzte, und das hat man ja schon vielfach gelesen, kennen sich nun bestens aus, was Schroth und Orthesenversorgung angeht. Probieren geht halt über studieren, doch solange ich noch schmerzfrei bin, möchte ich jede Gelegenheit nutzen, meinen krummen Rücken wieder gerade zu biegen, insofern dies noch möglich ist. Im Alter nimmt der Cobb-Winkel natürlich zu und wenn ich mir vorstelle, wie ich dann in 20 Jahren mal aussehen würde... :( Also Neandertaler-Zeit ist nun sicherlich vorbei, aber ein Großteil der heutigen Jugendlichen kann sich gar nicht vorstellen, wie sie mal mit ihrem Rücken in 30 Jahren aussehen werden... die meisten ziehen es erst Recht nicht in Erwägung, ihren krummen Rücken mal untersuchen zu lassen.
Aber ich bin wie gesagt optimistisch und sehr motiviert (auch wenn es nur über Umwege geht - ich bleibe hartnäckig... ;)

LG Scheuermann_22
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Re: Fragen zu Morbus Scheuermann und zu Therapiemöglichkeite

Beitrag von Ricky »

Hallo Scheuermann,

ich wäre froh gewesen, wenn ich damals schon erfahren hätte, dass ich den Scheuermann hatte.Trotz Schmerzen hatte man meine Wirbelsäule nie richtig untersucht und ich habe mich damit arrangiert, denn "wer hat keine Probleme mit dem Rücken...?"

Jetzt mit 43 habe ich zunehmende Schmerzen und ich könnte wetten,dass mein Rundrücken erst in letzter Zeit deutlich schlimmer wurde.
Meine Muskeln sind dermaßen verkürzt, dass ich erstmal da ran muß.
Das alles ist wirklich nicht lustig. Ich bin mir sicher, dass diese Verspannungen deutlich geringer ausgeprägt wären, wenn ich schon viele Jahre früher etwas gemacht hätte.
Deswegen ist eine gute Diagnose erstmal wichtig um eine eventuelle Prognose erstellen zu können und vorallem um einer Verschlimmerung vorzubeugen.
Ich wünsche Dir mit der Orthopädin viel Glück :-)

LG
socke
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Re: Fragen zu Morbus Scheuermann und zu Therapiemöglichkeite

Beitrag von socke »

Scheuermann_22 hat geschrieben: Das mit Dr Wilke und Dr Hoffmann werde ich, wenn dies hier erfolglos bleibt, auf jeden Fall in Betracht ziehen. Denn diese Ärzte, und das hat man ja schon vielfach gelesen, kennen sich nun bestens aus, was Schroth und Orthesenversorgung angeht.
Da du ja aktuell schmerzfrei bist (und es vielleicht auch ohne behandlung bleiben würdest, aber das weiss man ja nie), hast du ja alle Zeit der Welt um ein bisschen "rumzuprobieren".

Ich habe zwar bisher niemanden gefunden, bin mir aber sicher dass es zwischen Kiel und Bodensee mehr als zwei Ärzte gibt, die sich mit Skoliose/Scheuermann o.ä. auskennen. Von daher verfolge ich es besonders gerne, wenn mal jemand einen anderen Weg geht als den nach Berlin/Stuttgart.

Ich frage mich sowieso, warum sich so wenige Leute auf Wirbelsäulen (vor allem auf Scheuermann/Skoliose) spezialisieren. Abgesehen davon, dass man damit vielen Leuten hilft, ist es wahrscheinlich auch eine Goldgrube (sowohl für den Orthopäden als auch für den zugehörigen OT).

LG!
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Re: Fragen zu Morbus Scheuermann und zu Therapiemöglichkeite

Beitrag von Ricky »

Hi Socke,
socke hat geschrieben: Ich frage mich sowieso, warum sich so wenige Leute auf Wirbelsäulen (vor allem auf Scheuermann/Skoliose) spezialisieren. Abgesehen davon, dass man damit vielen Leuten hilft, ist es wahrscheinlich auch eine Goldgrube (sowohl für den Orthopäden als auch für den zugehörigen OT).
diese Frage habe ich mir auch schon gestellt...
Vielleicht haben die Orthopäden genügend Patienten, so dass sie sich nicht spezialisieren müssen. Bei uns hier ist es auf jeden Fall so.

@ Klaus, warum hast Du eigentlich keine Korsetttherapie begonnen ? Würde mich sehr interessieren, welche Gründe Du dafür bzw. in diesem Fall dagegen hattest...

LG
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Re: Fragen zu Morbus Scheuermann und zu Therapiemöglichkeite

Beitrag von Dolphingirl94 »

socke hat geschrieben:Ich frage mich sowieso, warum sich so wenige Leute auf Wirbelsäulen (vor allem auf Scheuermann/Skoliose) spezialisieren. Abgesehen davon, dass man damit vielen Leuten hilft, ist es wahrscheinlich auch eine Goldgrube (sowohl für den Orthopäden als auch für den zugehörigen OT).
Meine persönliche Meinung, ohne jetzt eine Diskussion lostreten zu wollen: Mit anderen Sachen kann man einfach viel mehr Geld verdienen... Skoliose lässt sich eben nicht durch eine Spritze hier und da oder eine andere (in der Arztpraxis durchführbare Therapie) heilen, sondern das wird ausgelagert zum OT oder zum Physiotherapeuten. Und die Profitgier (nicht nur bei Ärzten) steigt leider.
Was die Raupe das Ende der Welt nennt, nennt der Rest der Welt Schmetterling. (Laozi)
Aktueller Thread: Kontrolle in Bad Sobernheim
socke
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Re: Fragen zu Morbus Scheuermann und zu Therapiemöglichkeite

Beitrag von socke »

Kann sein ... mit einer kurzen und schnell wirksamen Therapie lockt man sicher mehr Leute an als mit einer Tortur wie Schroth/Korsett/ (OP). Auch wenn Sachen wie Einrenken und Spritzen ja bestenfalls ein paar Tage helfen. Außerdem schafft man sich als schlechter Orthopäde ja auch eher Stammkunden, da man ihnen nicht helfen kann und sie immer wieder kommen um sich o.g. abzuholen ...
Naja, ist jetzt ein bisschen Off-Topic.

LG
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Klaus
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Re: Fragen zu Morbus Scheuermann und zu Therapiemöglichkeite

Beitrag von Klaus »

socke hat geschrieben:Es herrscht im Forum vorrangig die Meinung, dass nur und ausschließlich Dr Wilke/Dr Hoffmann als niedergelassene Ärzte eine Korsettbehandlung ermöglichen und kompetent betreuen. Ich selber habe auch noch keinen anderen Arzt gefunden der das alles möglich macht (und ich hab im Umkreis alle "guten" Orthopäden durch).
Das Hoffmann/Wilke vermutlich die besten auf ihrem Fachgebiet sind, möchte ich auch keinesfalls anzweifeln. Ich bin bis jetzt sehr zufrieden.
Es geht bei den "Newbies" ja darum, so schnell wie möglich eine kompetente Versorgung zu bekommen. Das ist ein Hauptanliegen dieses Forums. Scheuermann_22 ist da ohne Beschwerden eher die Ausnahme und hat tatsächlich alle Zeit, nach einem noch unbekannten kompetenten Orthopäden in der Region zu suchen. Und was noch wichtiger ist, einen Orthopäden mit der notwendigen Eigenkompetenz zu lenken, wenn es denn möglich ist.
Nicht zu vergessen, man braucht da auch die richtige Grundeinstellung, die Scheuermann_22 ja hat.
Viele haben das nicht, sind auf die "Götter in weiß" fixiert und können sich nicht vorstellen, dass so viele Orthopäden inkompetent sein können.

Eine Schroth REHA kann man sich im "Baukastenprinzip" irgendwie "zusammensuchen", sofern man eine dazu passende Diagnose "auftreiben" kann. Ich schreibe das extra in dieser Art, weil allein die Diagnose schon an entsprechenden Röntgengeräten scheitern kann. Da fährt man mit einer Überweisung (sofern man die überhaupt bekommt) in eine grosse Klinik, wo das geht und ist hinterher frustriert, weil die notwendigen Behandlungsmöglichkeiten nicht unterstützt werden. Die kann man dann nach 3-4 Wochen, da ist endlich der Bericht beim überweisenden willigen(!) Arzt da, mit diesem besprechen. Wenn man Glück hat, ist der nett und freundlich und lässt sich auch entsprechend in Richtung REHA Antrag lenken. Dafür hat man dann das Forum, wo man seit Wochen intensiv gelesen hat und auch weiß, wie so ein Antrag gestaltet sein muss. Wird der dann abgelehnt, weiß man auch, wie man den Widerspruch gestalten muss.
Den Optimismus in der Region kann man sicherlich weiterhin haben, auch wenn die vielen Erfahrungen dagegen sprechen. Immerhin sind die Kliniken alle voll und die können unmöglich nur von den Spezialisten kommen.

Insofern sind wir hier auch sehr dankbar für freiwillige Tester, die uns noch mehr kompetente Spezialisten in den Regionen liefern könnten. Das meine ich ganz ernst, auch wenn das absolut keine Lösung für diejenigen ist, die schon sehr lange suchen und selbstverständlich nicht bereit sind, bei Beschwerden das weiter fortzuführen.

Abgesehen davon, bin ich überzeugt, dass der ganze Aufwand in der Region, sofern er denn irgendwann erfolgreich ist, mit Sicherheit an den Aufwand herankommt, den man zumindest mit dem einmaligen Besuch bei einem Spezialisten hat.

Gruss
Klaus
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Re: Fragen zu Morbus Scheuermann und zu Therapiemöglichkeite

Beitrag von Klaus »

socke hat geschrieben:Ich frage mich sowieso, warum sich so wenige Leute auf Wirbelsäulen (vor allem auf Scheuermann/Skoliose) spezialisieren. Abgesehen davon, dass man damit vielen Leuten hilft, ist es wahrscheinlich auch eine Goldgrube (sowohl für den Orthopäden als auch für den zugehörigen OT).
Das ist absolut keine Goldgrube! Es ist das Gegenteil!

Der Beratungsaufwand ist bei Hyperkyphose/Skoliose wesentlich höher, deswegen verlangt Dr. Hoffmann ja den privaten Anteil, der nicht von der Krankenkasse bezahlt wird. Hinzu kommt, dass so eine Versorgung immer mit den Erfahrungen mit vielen entsprechenden Patienten verbunden sein muss, eben ein Spezialist. Und der kann da keine Mischkalkulation machen, wie andere Orthopäden, die bei anderen Patienten die Zeit wieder einsparen können, sofern sie viele solcher Patienten haben. Da dreht sich das im Kreis, weil viele andere Patienten verhindern, dass man Erfahrungen mit Hyperkyphose/Skoliose sammeln kann.
@ Klaus, warum hast Du eigentlich keine Korsetttherapie begonnen ? Würde mich sehr interessieren, welche Gründe Du dafür bzw. in diesem Fall dagegen hattest...
Passt auch gut in diese Diskussion, weil sich das Erwachsenen Korsett in der Region im Gegensatz zur Schroth REHA nicht irgendwie "zusammen suchen" lässt.
Abgesehen von der Einschränkung meiner Lebensqualität in meiner Situation und der Unmöglichkeit, Korrekturen an 3 Wirbeln mit Knochenspangen durchzuführen, habe ich die Einstellung vor Ort von durchaus williger Arzt- und Korsettbauer-Seite kennengelernt. Die deckt sich nicht mit der notwendigen Einstellung einer kompetenten Erwachsenen Versorgung, so wie ich sie aus diesem Forum kenne.
Anders gesagt, hier wird man nicht weiterkommen und den Eindruck habe ich bislang auch von den anderen Regionen.

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Ricky
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Re: Fragen zu Morbus Scheuermann und zu Therapiemöglichkeite

Beitrag von Ricky »

Hi Klaus,
Die deckt sich nicht mit der notwendigen Einstellung einer kompetenten Erwachsenen Versorgung, so wie ich sie aus diesem Forum kenne.
Anders gesagt, hier wird man nicht weiterkommen und den Eindruck habe ich bislang auch von den anderen Regionen.
Gruss
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abgesehen von der medizinischen Sicht, scheitert es dann auch daran, dass zB Dr.Hoffmann zu weit entfernt ist und Du keinen ähnlich guten/willigen Korsettbauer in der Nähe hättest?
Abgesehn von der nicht Korrigierbarkeit?
Wobei wäre ja auch zur Schmerzlinderung möglich, nicht?
Aber wie Du sagst denke ich auch, dass es ins eigene Leben passen muß.
Derzeit schreibe ich wieder ziemlich viel am PC und hatte eine Blockwoche in der Schule - gerade könnte ich mir jegliche Form der Entlastung sehr gut vorstellen... :rolleyes:

Wegen der Rentabilität, würden sich andere Spezies auftun wollen, könnten sie die Abrechnung ja auch splitten...hier sind eigentlich alle bereit, den Preis von 65.-€zu zahlen, wie ich es sehe - wohl aus Erleichterung, endlich jemand Quallifiziertes gefunden zu haben.
Deswegen würde es sich wahrscheinlich doch schon lohnen - vorausgesetzt, er könnte sich auch so ein Röntgengerät leisten.
Obwohl man da ja auch auf Röntgeninstitute zurückgreifen könnte, nehme ich an...
Viele haben das nicht, sind auf die "Götter in weiß" fixiert und können sich nicht vorstellen, dass so viele Orthopäden inkompetent sein können.
diesen Punkt halte ich für sehr wichtig. Ich denke bei mir war das der Grund, warum meine Mutter damals nicht mehr gemacht hatte.
Und auch ich habe es erst in den letzten 1,5 Jahren erlernt...
weswegen ich hoffe nun endlich die Terapie zu bekommen, die mir seit knapp 30 Jahren fehlt.


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Re: Fragen zu Morbus Scheuermann und zu Therapiemöglichkeite

Beitrag von Klaus »

Ricky hat geschrieben:abgesehen von der medizinischen Sicht, scheitert es dann auch daran, dass zB Dr.Hoffmann zu weit entfernt ist und Du keinen ähnlich guten/willigen Korsettbauer in der Nähe hättest?
Richtig.
Selbst wenn man einen Arzt dann endlich überreden könnte, gäbe es keinen geeigneten Korsettbauer.
Das wäre dann für die Hannoveraner eher die Berliner Versorgung mit Klaus Nahr.
Abgesehn von der nicht Korrigierbarkeit?
Zumindest nicht im entscheidenden Hyper-Kyphose-Scheitel-Bereich.
Wobei wäre ja auch zur Schmerzlinderung möglich, nicht?
Aber wie Du sagst denke ich auch, dass es ins eigene Leben passen muß.
Bei den sich sehr langfristig gesteigerten, aber trotzdem insgesamt relativ geringen Beschwerden, ist die Gewöhnung so, dass ich ohne Korsett besser auskomme. Also genau genommen aus der Vorstellung heraus, wie ein Korsett mein Leben verändern würde.

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Re: Fragen zu Morbus Scheuermann und zu Therapiemöglichkeite

Beitrag von Ricky »

Hey,
Klaus hat geschrieben: Das wäre dann für die Hannoveraner eher die Berliner Versorgung mit Klaus Nahr.
CCetec wäre bei mir auch deutlich näher, dass ist doch Nahr, oder?
Wohl ist es aber so, dass Rahmouni bei Hyperkyphose besser sein soll, wie ich gelesen habe...
ist die Gewöhnung so, dass ich ohne Korsett besser auskomme. Also genau genommen aus der Vorstellung heraus, wie ein Korsett mein Leben verändern würde.
darf ich fragen, was sich da so verändern würde?

LG
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