Brauche Hilfe
Verfasst: Mo, 09.05.2011 - 19:15
Verschoben aus der Rubrik Mitglieder stellen sich vor. Gruss Klaus
Hallo zusammen,
Ich brauche Hilfe.
Bin 33 Jahre alt, verheiratet, habe 2 Kinder (11, 7 Jahre) und bin berufstätig (40 Std./Woche im Büro).
Seit meiner Jugend leide ich an Rückschmerzen. Arztbesuche waren erfolglos, es hieß: mehr Sport treiben. Bin auch regelmäßig ins Fitnessstudio gegangen. Mit 18 Jahren hatte einen Unfall, bin mit Fahrrad vom Auto überfahren worden: Gehirnerschütterung und Beckenverschiebung.
Nach dem Krankenhausentlas bin zu einem Orthopäden, der meinte es ist keine Beckenverschiebung, meine Beine sind unterschiedlich lang. Mir war das alles zu blöd, bin nicht mehr zum Arzt gegangen.
Vor 5 Jahren (2006) bin zum Arzt wegen Schmerzen in der BWS und LWS und Taubheitsgefühl im linken Bein. Die Röntgenbilder der LWS zeigten nichts Auffälliges. Der Arzt erwähnte so neben bei, dass ich Scheuermann hatte. Ich war aber schon 28, in dem Alter kann man nichts mehr tun. Er verschrieb mir KG und Manuelle Therapie. Und ich sollte abnehmen. Die Schmerzen in der BWS wurden schlimmer, ich bekam Schmerzen beim Atmen, Brustschmerzen linke Seite. Daraufhin schickte er mich zum Internisten, weil es angeblich in der BWS keinen Bandscheibenvorfall geben kann. Nach gründlicher Herzuntersuchung beim Internisten (mein Herz war OK), bin zur MRT der BWS überwiesen worden. Dort stellte die einen kleinen Bandscheibenvorfall zw. 8 und 9 BW. Bekam KG und Akupunktur. Bin dann selbst noch zu einer Heilpraktikerin gegangen. Habe 20 kg abgenommen von 95 kg auf 75 kg bei Körpergröße 165 cm). Zeitlang war es besser geworden, aber ganz waren die Schmerzen nie weg.
Seit September 2010 bin ich wieder voll berufstätig in einem Büro, wo ich 8 bis 10 Std. am Tag ohne Pause am Rechner sitzen muss. In Februar bekam ich starke Schmerzen in der LWS und BWS, musste von der Arbeit zum Arzt, der meinte ich sollte mehr Sport treiben, gab mir eine Spritze und Rezept zu KG. Die Massagen haben gut getan, die Schmerzen gingen aber nicht weg. Bekam Stechen in der linken Brustseite, alle Rippen waren wie entzündet. Bin zum Hausarzt, der meinte meine Rippen sind gebrochen, überwies mich ins Krankenhaus zum Röntgen. Im KH meinten die es sind keine Knochenbrüche vorhanden, aber die Wirbel sind stark verschleißt. Ich sollte doch mal mein Herz untersuchen lassen (schon wieder!). Nach einer EKG und Bluttest (waren in Ordnung), schickte mein Hausarzt mich zur MRT der ganzer WS.
Hier mein Befund:
Vermehrte Kyphosierung der BWS, leicht kypothische Streckfehlhaltung der HWS, unauffälliges Alignement.
Diskrete breitbasig mediodorsale Protrusion der Bandscheibe HWK 5/6, im Übrigen unauffällige Zirkumferenz der sonst altersentsprechenden zervikalen Bandscheiben.
Reichliche knöcherne Weite des Wirbelkanals und der Neueroforamina.
Einzelne kleinere zervikale Lymphknoten.
Mäßiggradiger, paramedian linksseitiger NPP BWK 7/8, Impression des Brustmarkes und mögliche Irritation der linken TH 7 Wurzeln. Die Bandscheibe deutlich chondrotisch höhengemindert und dehydriert.
Flacher paramedian linksseitiger NPP BWK 8/9, rteduzierter anteriorer Subarachnoidalraum, mögliche durale Reizung, kein Kompressionbefund. Ebenfalls deutliche Chondrose der Zwischenwirbelscheibe.
Die Bandscheibe TH 9/10 ebenfalls mit deutlicher Chondrose, glatte Zirkumferenz der Bandscheibe.
Schmorlsche Impression der übrigen unteren Bewegungselemente der Brustwirbelsäule.
Kein Hinweis auf eine thorakale Myelopathie.
Kleines Wirbelkörperhämangiom BWK 11.
Leichte LWS Hyperlordose.
Kleine reizfreie Schmorlsche Knoten LWK 1-3.
Habe mich gleich auf die Osteoporose getestet, keine vorh.
Mein HA meinte ich müsste zu einer ambulanten Reha, aber vorher zu einem Spezialisten (Orthopäde). War letzte Woche beim Orthopäden. Er hat lange meine Bilder und Berichte angeschaut und meinte meine ganze WS samt Muskulatur ist kaputt, außerdem habe ich Beckenschiefstand und verschrieb mir einen Fersenkeil für das linke Bein 0,5 cm. Gab mir Antrag für eine ambulante Reha. Gegen Schmerzen verschrieb er mir Trambolin und gab eine Überweisung zu einem Schmerzterapäuten. Habe heute einen Termin beim Smerzterapeuten in Landau (Pfalz) für den 27.06.2011 bekommen (früher haben sie nichts).
Ich bin am Ende, weis nicht ob eine ambulante Reha mir was bringt. Weis nicht wie ich mit den Schmerzen arbeiten soll und wie ich mein ganzes Haushalt erledigen soll. Wie soll ich mich nach einem laaaaaangen Arbeitstag noch um meine Kinder kümmern mit starken Nacken- und Rückenschmerzen. Habe aber auch Angst die Arbeit zu verlieren.
Gehe 2 mal die Woche zur KG (werde dort massiert), 1 mal die Woche zu Pilates, und versuche wenigstens 1 mal die Woche ins Schwimmbad zur Wassergymnastik zu gehen, klappt aber zeitlich nicht immer. Mein Körpergewicht ist momentan bei 75, 76 kg (wog vor 2 Jahren 69 kg).
Was mach ich falsch? Mein Mann meint ich soll ins Fitnessstudio und dort Geräteträning machen? Darf ich das? Soll ich mein Antrag auf eine ambulante Reha bei der KK einreichen, oder soll ich lieber in die stationäre Reha? In welche?
Kann mir jemand helfen?
Hallo zusammen,
Ich brauche Hilfe.
Bin 33 Jahre alt, verheiratet, habe 2 Kinder (11, 7 Jahre) und bin berufstätig (40 Std./Woche im Büro).
Seit meiner Jugend leide ich an Rückschmerzen. Arztbesuche waren erfolglos, es hieß: mehr Sport treiben. Bin auch regelmäßig ins Fitnessstudio gegangen. Mit 18 Jahren hatte einen Unfall, bin mit Fahrrad vom Auto überfahren worden: Gehirnerschütterung und Beckenverschiebung.
Nach dem Krankenhausentlas bin zu einem Orthopäden, der meinte es ist keine Beckenverschiebung, meine Beine sind unterschiedlich lang. Mir war das alles zu blöd, bin nicht mehr zum Arzt gegangen.
Vor 5 Jahren (2006) bin zum Arzt wegen Schmerzen in der BWS und LWS und Taubheitsgefühl im linken Bein. Die Röntgenbilder der LWS zeigten nichts Auffälliges. Der Arzt erwähnte so neben bei, dass ich Scheuermann hatte. Ich war aber schon 28, in dem Alter kann man nichts mehr tun. Er verschrieb mir KG und Manuelle Therapie. Und ich sollte abnehmen. Die Schmerzen in der BWS wurden schlimmer, ich bekam Schmerzen beim Atmen, Brustschmerzen linke Seite. Daraufhin schickte er mich zum Internisten, weil es angeblich in der BWS keinen Bandscheibenvorfall geben kann. Nach gründlicher Herzuntersuchung beim Internisten (mein Herz war OK), bin zur MRT der BWS überwiesen worden. Dort stellte die einen kleinen Bandscheibenvorfall zw. 8 und 9 BW. Bekam KG und Akupunktur. Bin dann selbst noch zu einer Heilpraktikerin gegangen. Habe 20 kg abgenommen von 95 kg auf 75 kg bei Körpergröße 165 cm). Zeitlang war es besser geworden, aber ganz waren die Schmerzen nie weg.
Seit September 2010 bin ich wieder voll berufstätig in einem Büro, wo ich 8 bis 10 Std. am Tag ohne Pause am Rechner sitzen muss. In Februar bekam ich starke Schmerzen in der LWS und BWS, musste von der Arbeit zum Arzt, der meinte ich sollte mehr Sport treiben, gab mir eine Spritze und Rezept zu KG. Die Massagen haben gut getan, die Schmerzen gingen aber nicht weg. Bekam Stechen in der linken Brustseite, alle Rippen waren wie entzündet. Bin zum Hausarzt, der meinte meine Rippen sind gebrochen, überwies mich ins Krankenhaus zum Röntgen. Im KH meinten die es sind keine Knochenbrüche vorhanden, aber die Wirbel sind stark verschleißt. Ich sollte doch mal mein Herz untersuchen lassen (schon wieder!). Nach einer EKG und Bluttest (waren in Ordnung), schickte mein Hausarzt mich zur MRT der ganzer WS.
Hier mein Befund:
Vermehrte Kyphosierung der BWS, leicht kypothische Streckfehlhaltung der HWS, unauffälliges Alignement.
Diskrete breitbasig mediodorsale Protrusion der Bandscheibe HWK 5/6, im Übrigen unauffällige Zirkumferenz der sonst altersentsprechenden zervikalen Bandscheiben.
Reichliche knöcherne Weite des Wirbelkanals und der Neueroforamina.
Einzelne kleinere zervikale Lymphknoten.
Mäßiggradiger, paramedian linksseitiger NPP BWK 7/8, Impression des Brustmarkes und mögliche Irritation der linken TH 7 Wurzeln. Die Bandscheibe deutlich chondrotisch höhengemindert und dehydriert.
Flacher paramedian linksseitiger NPP BWK 8/9, rteduzierter anteriorer Subarachnoidalraum, mögliche durale Reizung, kein Kompressionbefund. Ebenfalls deutliche Chondrose der Zwischenwirbelscheibe.
Die Bandscheibe TH 9/10 ebenfalls mit deutlicher Chondrose, glatte Zirkumferenz der Bandscheibe.
Schmorlsche Impression der übrigen unteren Bewegungselemente der Brustwirbelsäule.
Kein Hinweis auf eine thorakale Myelopathie.
Kleines Wirbelkörperhämangiom BWK 11.
Leichte LWS Hyperlordose.
Kleine reizfreie Schmorlsche Knoten LWK 1-3.
Habe mich gleich auf die Osteoporose getestet, keine vorh.
Mein HA meinte ich müsste zu einer ambulanten Reha, aber vorher zu einem Spezialisten (Orthopäde). War letzte Woche beim Orthopäden. Er hat lange meine Bilder und Berichte angeschaut und meinte meine ganze WS samt Muskulatur ist kaputt, außerdem habe ich Beckenschiefstand und verschrieb mir einen Fersenkeil für das linke Bein 0,5 cm. Gab mir Antrag für eine ambulante Reha. Gegen Schmerzen verschrieb er mir Trambolin und gab eine Überweisung zu einem Schmerzterapäuten. Habe heute einen Termin beim Smerzterapeuten in Landau (Pfalz) für den 27.06.2011 bekommen (früher haben sie nichts).
Ich bin am Ende, weis nicht ob eine ambulante Reha mir was bringt. Weis nicht wie ich mit den Schmerzen arbeiten soll und wie ich mein ganzes Haushalt erledigen soll. Wie soll ich mich nach einem laaaaaangen Arbeitstag noch um meine Kinder kümmern mit starken Nacken- und Rückenschmerzen. Habe aber auch Angst die Arbeit zu verlieren.
Gehe 2 mal die Woche zur KG (werde dort massiert), 1 mal die Woche zu Pilates, und versuche wenigstens 1 mal die Woche ins Schwimmbad zur Wassergymnastik zu gehen, klappt aber zeitlich nicht immer. Mein Körpergewicht ist momentan bei 75, 76 kg (wog vor 2 Jahren 69 kg).
Was mach ich falsch? Mein Mann meint ich soll ins Fitnessstudio und dort Geräteträning machen? Darf ich das? Soll ich mein Antrag auf eine ambulante Reha bei der KK einreichen, oder soll ich lieber in die stationäre Reha? In welche?
Kann mir jemand helfen?