Scheuermann mit 63° Stangnara Kyphose und 17,5 Jahren
Verfasst: Fr, 26.02.2010 - 23:11
Hallo,
erstmal herzliche Grüße an dieses Forum. Ich habe seit fast einem dreiviertel Jahr Schmerzen im BWS bereich, weswegen ich zum Arzt bin, welcher routinemäßig die LWS röntge (was, wie sich jetzt herausstellte, unvollständig war). Dann kam auch die Scheuermann Diagnose. Habe erstmal Physiotherapie und eine Überweisung zum Orthopäden bekommen. Der Orthopäde hat allerdings keine Anstrengungen gemacht mich irgendwie zu vermessen, ich soll "mehr trainieren um Muskeln aufzubauen und mich mit meinem krummen Rücken abfinden, man kann da nichts machen". Das war natürlich ein herber Schlag, aber naja, Computer an und im Internet recherchieren. So habe ich z.B. erfahren, dass es relativ vielen so geht von einem Orthopäden zum anderen geschickt zu werden und nichts passiert. Letztendlich bin ich auf Dr. Hoffmann gestoßen.
Zu einem Orthopäden nach Stuttgart fahren muss man natürlich seinen Eltern erstmal verklickern, wenn man von soweit weg (aus Dresden) kommt. Schließlich hab ich mich durchgesetzt und war bei Dr. Hoffmann und es kam raus das ich 63° Kyphose habe. Deswegen gleich zu Rahmouni eingipsen, Schroth Therapie bis zu einer Kur in Salzungen. Nächste Woche bekomme ich nun mein Korsett und freue mich eigentlich schon drauf, dass mein Rücken (hoffentlich) bald wieder gerade ist. Nun habe ich ein Zeitproblem. Ich bin schon 17,5 Jahre alt und Dr. Hoffmann hat mir an meinem Röntgenbild erklärt, dass am Beckenknochen nur noch eine kleine schwarze Linie ist, d.h. ich bin bald ausgewachsen. Nun hab ich aber z.B. gehört, dass wenn man ausgewachsen ist sich die Keilwirbel nicht zurückbilden. Wie lange brauchen die Keilwirbel um sich aufzurichten? Da die Eingewöhnungszeit bei einem Rahmouni ziemlich heftig sein soll und dementsprechend dauert habe ich mir folgendes überlegt:
Ist es sinnvoll für die Eingewöhnungsphase Schmerzmittel zu nehmen, um quasi von heute auf morgen eine 23h Tragezeit zu erreichen und so in der noch verbleibenden Wachstumszeit die Wirbelsäule maximal möglich aufzurichten um auch die fortschritte so nachhaltiger zu machen? Ich werde nach dem Korsett Termin auch noch mal bei Dr. Hoffmann vorbei schauen und erhoffe mir eigentlich auch, das dies möglich ist.
Ich weiß natürlich, dass Schmerzmittel jetzt keine alltäglich, nebenwirkungsfreien Medikamente sind, allerdings hab ich ja wie gesagt das Zeit Problem.
Ich freue mich auf eure Statements,
mfg Violinplayer92
erstmal herzliche Grüße an dieses Forum. Ich habe seit fast einem dreiviertel Jahr Schmerzen im BWS bereich, weswegen ich zum Arzt bin, welcher routinemäßig die LWS röntge (was, wie sich jetzt herausstellte, unvollständig war). Dann kam auch die Scheuermann Diagnose. Habe erstmal Physiotherapie und eine Überweisung zum Orthopäden bekommen. Der Orthopäde hat allerdings keine Anstrengungen gemacht mich irgendwie zu vermessen, ich soll "mehr trainieren um Muskeln aufzubauen und mich mit meinem krummen Rücken abfinden, man kann da nichts machen". Das war natürlich ein herber Schlag, aber naja, Computer an und im Internet recherchieren. So habe ich z.B. erfahren, dass es relativ vielen so geht von einem Orthopäden zum anderen geschickt zu werden und nichts passiert. Letztendlich bin ich auf Dr. Hoffmann gestoßen.
Zu einem Orthopäden nach Stuttgart fahren muss man natürlich seinen Eltern erstmal verklickern, wenn man von soweit weg (aus Dresden) kommt. Schließlich hab ich mich durchgesetzt und war bei Dr. Hoffmann und es kam raus das ich 63° Kyphose habe. Deswegen gleich zu Rahmouni eingipsen, Schroth Therapie bis zu einer Kur in Salzungen. Nächste Woche bekomme ich nun mein Korsett und freue mich eigentlich schon drauf, dass mein Rücken (hoffentlich) bald wieder gerade ist. Nun habe ich ein Zeitproblem. Ich bin schon 17,5 Jahre alt und Dr. Hoffmann hat mir an meinem Röntgenbild erklärt, dass am Beckenknochen nur noch eine kleine schwarze Linie ist, d.h. ich bin bald ausgewachsen. Nun hab ich aber z.B. gehört, dass wenn man ausgewachsen ist sich die Keilwirbel nicht zurückbilden. Wie lange brauchen die Keilwirbel um sich aufzurichten? Da die Eingewöhnungszeit bei einem Rahmouni ziemlich heftig sein soll und dementsprechend dauert habe ich mir folgendes überlegt:
Ist es sinnvoll für die Eingewöhnungsphase Schmerzmittel zu nehmen, um quasi von heute auf morgen eine 23h Tragezeit zu erreichen und so in der noch verbleibenden Wachstumszeit die Wirbelsäule maximal möglich aufzurichten um auch die fortschritte so nachhaltiger zu machen? Ich werde nach dem Korsett Termin auch noch mal bei Dr. Hoffmann vorbei schauen und erhoffe mir eigentlich auch, das dies möglich ist.
Ich weiß natürlich, dass Schmerzmittel jetzt keine alltäglich, nebenwirkungsfreien Medikamente sind, allerdings hab ich ja wie gesagt das Zeit Problem.
Ich freue mich auf eure Statements,
mfg Violinplayer92
