Welche Behandlung?
Verfasst: Di, 24.02.2004 - 03:04
Hallo!
Seit Jahren schon habe ich starke Rückenprobleme, leider wurde ich zunächst falsch behandelt durch die Inkompetenz eines Orthopäden, aber das ist hier nicht das Thema.
Diagnostiziert wurde eine Scheuermannerkrankung bei mir. Dazu ist meine ganze Körperhaltung sehr schlecht, die Halswirbelsäule ist quasi "nach vorne gekippt" und daher habe ich oft Beschwerden in dieser Region. Wesentlich intensiver sind aber die Schmerzen im Bereich der Lendenwirbel. Vor einiger Zeit hieß es dann auch beiläufig, dass ich eine leichte Skoliose hätte. Wie es damit nun genau aussieht, weiß ich nicht einmal.
Der Orthopäde, der mich momentan behandelt, hält an Krankengymnastik fest. Hier in der Nähe befindet sich ein Therapiezentrum, in dem es viele Sportgeräte gibt, bei denen man unter Aufsicht und Anleitung von Physiotherapeuten für einen Muskelaufbau in bestimmten Wirbelsäulenregionen sorgen kann. (in meinem fall vor allem halswirbelsäule).
Also ich komme mal zur Sache. Neben der Schule (bin Schüler im 11. Jahrgang eines Gymnasiums) komme ich einfach nicht dazu, dieses Training zu machen. Entweder habe ich lange Schule oder ich bin danach so kaputt, dass ich nur noch schlafen kann.
Selbst die Übungen für zu Hause mache ich daher nur noch selten.
Inzwischen ist es soweit, dass die Beschwerden so intensiv sind wie nie zuvor. Durch die Probleme mit der HWS habe ich auch oft Kopfschmerzen. Ich weiß einfach nicht, wie ich nun handeln soll. Ich bin davon überzeugt, dass sich Schule und Therapie nicht miteinander vereinbaren lassen. Dazu kommt, dass ich nun 17 bin, 1,99m groß und die Wahrscheinlichkeit, dass ich weiter wachse, mit der Zeit immer mehr abnimmt. Und soweit ich weiß ist eine therapeutische Scheuermann-Behandlung nur während des Wachstums möglich.
Ich habe keine Lust, mein ganzes Leben oder auch nur einen Monat länger diesen Zustand auszuhalten.
Da ich ohnehin oft fehle in der Schule, weil ich es oft nicht aushalte, 10 Stunden auf einer Plastikschale zu sitzen, die manche Stuhl nennen, wäre ich bereit, die Schule vorzeitig zu unterbrechen. Die Gesundheit geht mir da einfach vor. So wie es im Moment ist, tue ich meinem Rücken keinen Gefallen und in der Schule erreiche ich auch nicht mehr als eine Versetzung mit mittelmäßigem Zeugnis.
Doch wie ist das praktisch realisierbar? Ich weiß, dass ich keine Schulpflicht mehr habe, doch da ist noch die Berufsschul/Ausbildungspflicht. Wenns nach mir ginge, würde ich nun ein halbes Jahr nutzen, um intensiv zu trainieren und meinen gesundheitlichen Zustand zu stabilisieren. Ein Reha-Aufenthalt wäre natürlich auch möglich. Dann, nach den nächsten Sommerferien würde ich weiter machen, wenn dann wohl auch an einer anderen Schule...
Hoffentlich weiß jemand Rat, ich bin seit Monaten frustriert und deprimiert deswegen. Dazu kommt, dass ich ohnehin Schwierigkeiten mit vielen Lehrern und Schülern dort habe. Der Alltag ist furchtbar geworden durch diese ganzen Belastungen. Habe ich denn nicht das Recht, selbst über mich zu bestimmen? Meine Eltern stehen voll und ganz hinter mir, ich will nicht, dass irgendein Gesetz mich daran hindert, einer lebenslangen Behinderung vorzubeugen. Und ich weiß, dass ich es schaffen kann. Ich merkte die Besserung bereits nach ein paar Trainingseinheiten. Nur wie gesagt, mit der Schule kann ich es nicht vereinbaren. Ich habe hier noch ein KG-Rezept von Anfang Dezember liegen.
Bitte helft.
Seit Jahren schon habe ich starke Rückenprobleme, leider wurde ich zunächst falsch behandelt durch die Inkompetenz eines Orthopäden, aber das ist hier nicht das Thema.
Diagnostiziert wurde eine Scheuermannerkrankung bei mir. Dazu ist meine ganze Körperhaltung sehr schlecht, die Halswirbelsäule ist quasi "nach vorne gekippt" und daher habe ich oft Beschwerden in dieser Region. Wesentlich intensiver sind aber die Schmerzen im Bereich der Lendenwirbel. Vor einiger Zeit hieß es dann auch beiläufig, dass ich eine leichte Skoliose hätte. Wie es damit nun genau aussieht, weiß ich nicht einmal.
Der Orthopäde, der mich momentan behandelt, hält an Krankengymnastik fest. Hier in der Nähe befindet sich ein Therapiezentrum, in dem es viele Sportgeräte gibt, bei denen man unter Aufsicht und Anleitung von Physiotherapeuten für einen Muskelaufbau in bestimmten Wirbelsäulenregionen sorgen kann. (in meinem fall vor allem halswirbelsäule).
Also ich komme mal zur Sache. Neben der Schule (bin Schüler im 11. Jahrgang eines Gymnasiums) komme ich einfach nicht dazu, dieses Training zu machen. Entweder habe ich lange Schule oder ich bin danach so kaputt, dass ich nur noch schlafen kann.
Selbst die Übungen für zu Hause mache ich daher nur noch selten.
Inzwischen ist es soweit, dass die Beschwerden so intensiv sind wie nie zuvor. Durch die Probleme mit der HWS habe ich auch oft Kopfschmerzen. Ich weiß einfach nicht, wie ich nun handeln soll. Ich bin davon überzeugt, dass sich Schule und Therapie nicht miteinander vereinbaren lassen. Dazu kommt, dass ich nun 17 bin, 1,99m groß und die Wahrscheinlichkeit, dass ich weiter wachse, mit der Zeit immer mehr abnimmt. Und soweit ich weiß ist eine therapeutische Scheuermann-Behandlung nur während des Wachstums möglich.
Ich habe keine Lust, mein ganzes Leben oder auch nur einen Monat länger diesen Zustand auszuhalten.
Da ich ohnehin oft fehle in der Schule, weil ich es oft nicht aushalte, 10 Stunden auf einer Plastikschale zu sitzen, die manche Stuhl nennen, wäre ich bereit, die Schule vorzeitig zu unterbrechen. Die Gesundheit geht mir da einfach vor. So wie es im Moment ist, tue ich meinem Rücken keinen Gefallen und in der Schule erreiche ich auch nicht mehr als eine Versetzung mit mittelmäßigem Zeugnis.
Doch wie ist das praktisch realisierbar? Ich weiß, dass ich keine Schulpflicht mehr habe, doch da ist noch die Berufsschul/Ausbildungspflicht. Wenns nach mir ginge, würde ich nun ein halbes Jahr nutzen, um intensiv zu trainieren und meinen gesundheitlichen Zustand zu stabilisieren. Ein Reha-Aufenthalt wäre natürlich auch möglich. Dann, nach den nächsten Sommerferien würde ich weiter machen, wenn dann wohl auch an einer anderen Schule...
Hoffentlich weiß jemand Rat, ich bin seit Monaten frustriert und deprimiert deswegen. Dazu kommt, dass ich ohnehin Schwierigkeiten mit vielen Lehrern und Schülern dort habe. Der Alltag ist furchtbar geworden durch diese ganzen Belastungen. Habe ich denn nicht das Recht, selbst über mich zu bestimmen? Meine Eltern stehen voll und ganz hinter mir, ich will nicht, dass irgendein Gesetz mich daran hindert, einer lebenslangen Behinderung vorzubeugen. Und ich weiß, dass ich es schaffen kann. Ich merkte die Besserung bereits nach ein paar Trainingseinheiten. Nur wie gesagt, mit der Schule kann ich es nicht vereinbaren. Ich habe hier noch ein KG-Rezept von Anfang Dezember liegen.
Bitte helft.