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Schmerzen in BWS diagnose morbus scheuermann

Verfasst: Mi, 29.04.2009 - 20:09
von Maddin88e
Hallo aus Hessen!
Ich habe bis vor Kurzem aktiven Kraftsport betrieben. Hatte nie irgendwelche Schmerzen in der BWS (Kreuzheben bis 120 kg war kein problem) nur mal LWS aber da hat ein MRT auch nix ergeben, die Schmerzen in der LWS hab ich nicht mehr. Habe jedoch dann eine Übung ausgeführt die mir sofort Schmerzen in der BWS bereitet hat. Seit dieser Zeit habe ich Schmerzen in der BWS(vorher war es nur mal ein kurzes schwaches Stechen das wieder weg ging) Habe daraufhin eine Pause gemacht 2 Monate ca. in dieser Zeit hatte ich schon die Schmerzen in der BWS wo ich nur mal meinen Rucksack aufgezogen hatte^^und da ist nicht viel drin. also hab ich mich zum Orthopäden aufgemacht, auf den röntgen Bildern sah er dann das ich m.scheuermann habe, bzw. das hat er diagnostiziert. Er meinte allerdings das meine Haltung normal ist. Er hat mir Krankengymnastik aufgeschrieben habe diese aber noch nicht in Anspruch genommen da sich die Schmerzen besserten. Dann habe ich wieder mit Kraftsport angefangen und seit genau 4 Tagen hab ich stechende Schmerzen in der BWS die sich nicht zu bessern scheinen. Ich bin schon oft untersucht worden 2 mal Musterung, mehrere male Orthopäde (wegen Hand und Fuß) ect. und es wurde nie ein Buckel oder sonstige Fehlhaltungen festgestellt. Auch jetzt habe ich keinen Buckel. Ich habe nur eben Schmerzen wenn ich gerade stehe oder sitze. Mach ich jedoch nen Buckel sind die Schmerzen weg, oder wenn ich im Bett liege (egal wie). Meine frage: Meine Wirbelsäule ist gerade, ich habe keine Fehlhaltung, stehe/sitze gerade. Warum habe ich trotzdem Schmerzen?Hängt es vllt gar nicht mit m.scheuermann zusammen?
Will mich mein körper so zu einem buckel zwingen oder wie??
Schließlich sitze ich gerade und mach keinen buckel...Ich lasse mich sozusagen nicht von meinem Schmerz beugen.
Oder deutet das eher auf einen Bandscheibenvorfall hin?
Ich verlange keine Ferndiagnose (Ist ja auch nicht möglich). Mich würde eher interessieren wie euer Verlauf der Krankheit m.scheuermann ausgesehen hat, nur um Vergleiche ziehen zu können, denn wenn es die selbe Krankheit ist muss es ja irgendwelche parallelen geben;)

Ich hoffe ihr könnt irgendwie ein wenig Licht ins dunkel bringen.
Vielen vielen Dank für eure Hilfe!

Beste Grüße

Verfasst: Do, 30.04.2009 - 17:59
von Resi-
~edit~

Danke

Verfasst: Do, 30.04.2009 - 19:55
von Maddin88
Dankeschön für die schnelle Antwort!
Das hat mich doch sehr aufgeklärt. Ich habe mir gestern mal ein bisschen Wärme an die Stellen gebracht an denen ich Schmerzen hatte und heute Morgen war wieder alles ok. Heut Nachmittag kams dann wieder, aber nicht so stark. Die Schmerzen sind auch eher links und rechts an der WS zwischen den Schulterblättern. Ich werde mir deinen Ratschlag zu Herzen nehmen und den Sport vorerst sein lassen auch wenns mir saumäßig schwer fällt:( Allerdings muss ich auch sagen das sich mein Orthopäde mir gegenüber zum Thema Krafttraining so geäußert hat, das ich es weiterhin betreiben kann. Habe auch eine in einer Publikation gelesen das ein kyphosewinkel zwischen 20-40 grad normal ist und damit jede Sportart betrieben werden kann, das wäre z.B. eine Begründung dafür das ich vorerst weiter Sport getrieben habe. Auf dem Röntgenbild waren meine Wirbel nicht so extrem keilförmig wie man es sonst immer sieht. Ich werde da nochmal beim Ortho. nachhaken, dank deiner Aufklärung weiß ich jetz auch wo ich mal ansetzen soll.
edit:aber nochmal zu der Geschichte mit den Bändern, es heißt das die Bänder und die Muskulatur sich INFOLGE der ungünstigen Statik verändern, nicht umgekehrt. Also denke ich muss ich ERST "krumm" sitzen, DANN verändern sich die Muskeln und Bänder. Oder liege ich da falsch?

vielen Dank nochmal und meinen Respekt das du mit der Krankheit umgehen kannst, ich werde es wohl nicht können.

Grüße aus Hessen

Verfasst: Fr, 01.05.2009 - 08:21
von Tanja84
Hallo Maddin88!

Kümmer dich bitte gleich nächste Woche um Krankengymnastik-Termine, bzw. klär ab, ob dein Rezept überhaupt noch gültig ist! Die Rezepte "verfallen", wenn du sie nicht innerhalb einer gewissen Zeit (je nach Krankenkasse verschieden) einlöst, also mit der Behandlung beginnst. Und meistens kommen noch mehrere Wochen Wartezeit bis zum 1. Termin dazu, weil die Physiotherapeuten ziemlihc ausgebucht sind.
Möglicherweise brauchst du also gleich ein neues Rezept!


Grüße aus Freiburg
Tanja

Verfasst: Fr, 01.05.2009 - 10:04
von Klaus
Resi hat geschrieben:Ausdrücklich verboten wurde mir, ins fitnessstudio zu gehen, oder gewichte zu heben, die eine Kyphosebildung beeinflussen können. bzw zu viel Druck auf die WS ausüben.
Ich denke, der Focus liegt darauf, dass man individuell rückengerecht trainiert. Weniger Gewicht, mehr Wiederholungen, aber immer in richtiger Haltung. Z.Bsp. Ruderbewegungen oder Butterfly vorwärts begünstigen eine falsche Haltung, über die normale BWS Kyphose hinaus.
Situps für die Bauchmuskeln sollte man generell vermeiden, aber insgesamt ist Fitness Training eine sehr gute Sache und immer deutlich zu differenzieren. Es generell zu verbieten, halte ich für völlig falsch!
Maddin hat geschrieben:Ich habe nur eben Schmerzen wenn ich gerade stehe oder sitze. Mach ich jedoch nen Buckel sind die Schmerzen weg
Wie sieht es beim Liegen aus?
Das normale MRT wird ja auch im Liegen gemacht, während ein offenes MRT alle anderen Körperhaltungen berücksichtigt ! Die stechenden Schmerzen deuten auf Nervenschmerzen hin, also möglicherweise Einengungen des Spinalkanls in normaler stehender Haltung.
Leider ist das Privatsache und kostet ca. 500 €.

Nach meiner Meinung ist hier auf jeden Fall die Struktur der Wirbelsäule mit gezielter KG anzugehen. Da kann es durchaus auch Defizite in der Muskulatur geben, die Du mit Fitness Training nicht so ohne weiteres ausgleichen kannst. Ganz im Gegenteil, es können möglicherweise Ungleichgewichte in den verschiedenen Muskelbereichen, insbesondere der tiefliegenen Muskulatur entstehen.
Nicht umsonst ist die spezielle KG nach Katharina Schroth so kompliziert, wenn es um die Behandlung tatsächlicher Fehlformen geht.

Gruss
Klaus

Verfasst: Fr, 01.05.2009 - 20:28
von Maddin88
@ tanja
Habe den ersten Termin nächste Woche, habe mich also schon darum gekümmert.

@ Klaus
Wenn ich liege sind die Schmerzen weg. MRT ist noch nicht gemacht worden. Habe mich gestern nochmal auf nen heizkissen gelegt und heute waren die Schmerzen weg(bis auf abends, also jetzt). Habe heute auch ein bisschen gerudert (aufm Boot), da hab ich auch nix gemerkt danach. Und zum Training: ich mach das jetz seit ich 17/18 bin. Alle Übungen ohne Maschinen und ich habe keine ungünstige Haltung davongetragen, wie ich schon erwähnt habe.bin jetz 21. Habe
-Bankdrücken
-Kniebeugen mit gewicht
-Kreuzheben
-Rudern(frei)
-Klimmzüge
-Schulterdrücken
gemacht. Und ich hab halt keine Haltungsschäden. Vielleicht habe ich durch "einfaches" Fitnesstraining der verformung ohne es zu wissen schon entgegengewirkt? Vielleicht ists auch nur ne Verspannung weil es mir nach ein wenig Wärme (Physikalisch) schon besser geht? Also es ist halt so, das ich heute den ganzen tag keine Schmerzen hatte nicht im Stehen nicht im Sitzen oder beim gemütlichen Rudern. Die kommen erst nach einer gewissen Zeit, also wenn ich schon ein paar stunden auf den beinen bin. Ich weiß halt net wo ich dran bin :( scheuermann aber keine kyphose und trotzdem schmerzen die eher plötzlich aufgetreten sind. War das bei euch denn auch so, das die Schmerzen so plötzlich kamen? mit plötzlich meine ich Abends training, schlafen, morgens schmerz?

Das mit der Krankengymnastik werd ich mir zu herzen nehmen. Ich sehe ein das es dysbalancen oder defizite geben kann oder gibt. wird mein therapeut der mit mir die Krankengymnastik macht feststellen was er machen muss oder muss ich ihm auch nen Wink mim Zaunpfahl geben?

Beste Grüße und vielen dank

Verfasst: Sa, 02.05.2009 - 10:55
von Klaus
Maddin hat geschrieben:Hatte nie irgendwelche Schmerzen in der BWS (Kreuzheben bis 120 kg war kein problem) nur mal LWS aber da hat ein MRT auch nix ergeben, die Schmerzen in der LWS hab ich nicht mehr........
MRT ist noch nicht gemacht worden.
Ok, es ist also nur ein MRT im LWS Bereich gemacht worden und es sind ausschließlich Schmerzen im BWS Bereich.
Die kommen erst nach einer gewissen Zeit, also wenn ich schon ein paar stunden auf den beinen bin.....mit plötzlich meine ich Abends training, schlafen, morgens schmerz?
Das klingt sehr nach Muskelschmerz durch Überbeanspruchung.

Wenn hier tatsächlich keine Hyperkyphose oder Skoliose (?) im Spiel ist, können natürlich die Keilwirbel zu einer gewissen instabilen Lage führen.
Und ich denke, da könnte der Behandlungsansatz schon so sein, als ob man bereits Fehlformen entwickelt hätte.
Und ich kann hier nur Resi zitieren
Resi hat geschrieben:Typisch ist auch, dass die Wirbel, gerade im BWS Bereich,
Keilförmig angeordnet sind, und dadurch eine kyphose verursachen können!, auf die Bänder, bzw Sehnen hat dies aber trotzalledem eine Auswirkung, auch wenn du keinen sog. Schneiderbuckl erkennen kannst.
Und dann erübrigt sich auch deine Frage, warum dich dein Körper in diese
Haltung zwingen möchte, bzw wieso es dir angenehmer erscheint.

Sobald ein Band entspannt ist, ist es wohl wesentlich weniger
anstrengend für den Körper und angenehmer, wie wenn das gegenteil der fall ist, oder?
Es kommt da ganz auf die Stabilisierung an und nicht so sehr auf Mobilisierung! Und möglicherweise ist die besondere Mobilisierung durch freies Training ohne Geräte (isometrisch + freie Bewegungsmöglichkeit) Dein Problem, genauso wie die automatische Mobilisierung durch langes "auf den Beinen sein".
Bei langen Spaziergängen entwickeln sich bei mir auch Beschwerden, allerdings im LWS Bereich.

Mit 21 hatte ich weniger Beschwerden, als heute, trotz der Fehlform (s. avatare) mit allerdings damals weniger Ausprägung.
So ab 40 habe ich mit Fitness Training angefangen und damit leider auch die Sache verschärft, weil ich bis zu meiner Schroth REHA in 2005 einige Dinge falsch gemacht habe. Ich will damit sagen, dass Du Dich nicht darauf verlassen kannst, mit Deinem bislang "erfolgreichen" 3-4 jährigen Training auf dem richtigen Weg zu sein. Du hast sogar den grossen Vorteil, dass Dich Schmerzen dabei mahnen, das hatte ich "leider" nicht.

Hier greift dann die isometrische KG nach Katharina Schroth, die in Deinem Fall hauptsächlich Muskelaufbau in allen relevanten Bereichen durchführt, eben auch in Bereichen, in denen Du mit normalen Training nicht hinkommst.
Und die von Resi angesprochenen Bänder und Sehnen werden ebenfalls angegangen, natürlich auch mögliche Verkürzungen der Muskulatur.
Wie steht es eigentlich damit? Machst Du genügend Dehnübungen, gerade beim Gerätelosen Training?
wird mein therapeut der mit mir die Krankengymnastik macht feststellen was er machen muss oder muss ich ihm auch nen Wink mim Zaunpfahl geben?

Ja, das ist jetzt ein gewisses Problem.
Eigentlich würde ich Dir gleich einen Schroth Therapeuten empfehlen, den kannst Du mit einer ganz normalen KG Verordnung aufsuchen.
Du brauchst aber schon mindestens 3x6 KG, weil auch die Zeiteinheit von jeweils 15-20 Minuten bei dieser Therapieform sehr knapp ist.
Ausserdem ist die Kompetenz bei Hyperkyphose (mit Keilwirbeln) bei den ambulanten Therapeuten generell nicht sehr groß.
Andrerseits ist das aber sicherlich besser, als irgendeine "normale" KG.

Auf jeden Fall solltest Du Röntgenbilder mitnehmen und Dir genau überlegen, was Du ihm bezüglich Deiner Situation in Kurzform mitteilen solltest, damit er Dich schnell versteht. Die Zeit geht ja von der ersten Behandlungseinheit ab.

Stichworte
Keilwirbel, instabile Lage, Muskelüberbeanspruchung und dementsprechend Schmerzen, Muskelverkürzungen?

Gruss
Klaus

Verfasst: Sa, 02.05.2009 - 14:36
von Maddin88
Also Dehnübungen hab ich eigentlich nur an den "üblichen" Stellen durchgeführt, eher die Bänder in den Beinen und Hüfte. Werde mir mal einige für die WS heraussuchen und sie einbringen. Ich werde dann nochmal eine Rücksprache mit meinem Orthopäden halten, bei dem ich die von euch erwähnten Punkte mal anspreche. Insbesondere die Instabiliät der Keilwirbel und deren einfluss auf umliegende Strukturen (Bänder, Muskulatur) sowie den Einfluss der KW auf die Bandscheiben bei Belastung.
Dem Therapeuten werd ich meine Situation knapp und genau beschreiben.
Was die Schmerzen angeht so hoffe ich mal stark das es Muskelschmerzen durch Überbeanspruchung sind. Wie sieht denn euer Schmerzbild aus? wo könnt ihr sie lokalisieren?Habt ihr Schmerzen "in" der Wirbelsäule oder auch in den Umliegenden Strukturen. Denn meine Beschreibung des Schmerzes passt irgendwie auch auf eine "einfache" Muskelverspannung in der BWS. Wie ich schon erwähnte, das was mich so stutzig macht ist, das es von einem auf den anderen Tag passiert ist. Und vorher wirklich nichts auffälliges war.
@ Klaus
bitte nicht falsch verstehen aber ob ich mit meinem durchaus erfolgreichen Training auf dem richtigen weg war oder nicht hängt davon ab welche ziele ich verfolgt habe.Wenn eine methode erfolgreich sein soll muss man sich darüber im klaren sein was man mit ihr erreichen will. Haltungskorrektur und entlastung der ws oder eine steigerung der körperkraft und ausdauer?jetzt wo sich die Umstände verändert haben befinde ich mich gewiss nicht mehr auf dem richtigen weg wenn ich einfach weitertrainiere. Ich sehe ein das ich ein bestehendes defizit in sachen stabilität durch REHA ausgleichen und eben ein anderes ziel was andere methoden erfordert verfolgen muss.

Wie immer vielen Dank:)

Verfasst: So, 03.05.2009 - 12:23
von Klaus
Maddin88 hat geschrieben:bitte nicht falsch verstehen aber ob ich mit meinem durchaus erfolgreichen Training auf dem richtigen weg war oder nicht hängt davon ab welche ziele ich verfolgt habe.
Ich habe das schon richtig verstanden, Du hast ein Training angefangen und bist in der "glücklichen" Lage, dass Dich bereits jetzt Schmerzen mahnen.
Du hättest sonst so weitergemacht, weil Du ja auch insgesamt das Gefühl hattest, es hat Deinen Zustand insgesamt deutlich gebessert! Volles Verständnis.

Vielen geht das nämlich nicht so, die trainieren, weil der Orthopäde mal gesagt hatte, machen Sie mal Fitness Training. Das gilt ja fast für alle Erkrankungen und ich hatte ja auch ziemlichen Erfolg, weil ich mich insgesamt einfach besser fühlte.
Nur wenn dann die Beschwerden erst sehr spät kommen oder noch fieser, ganz allmählich fast unmerklich (man gewöhnt sich daran), dann ist es oft zu spät für eine "voll optimale" Lösung.

Gruss
Klaus

Verfasst: Do, 07.05.2009 - 22:05
von Maddin88
Hallo, ich mal wieder;)
Hatte heute meine erste "behandlung" bzw. Krankengymnastig. Hab dem Therapeut alles erzählt was ich so zu erzählen hatte. Der sagte mir unter anderem das was Klaus schon geschrieben hat. Die Muskulatur die mobilisieren kann ist bei mir halt recht entwickelt durchs gewichtheben. Die Stabilisierende Muskulatur eben nicht so. Die muss ich also trainieren. Zum scheuermann hat er sich so geäußert, das wenn ich da noch nie Probleme hatte, also nichts an den Bandscheiben, Krümmung im rücken ect. dann besteht kein Grund zur besorgnis. Durch das einarmige Reißen (das ist nämlich besagte übung wo die schmerzen kamen am nächsten tag) hatte ich immer wieder einseitige belastungen und wenn die Muskulatur an den seiten der WS noch nicht so trainiert ist und man gleich mit nem hohen gewicht beginnt(lag aber nicht am ego:D)...tja man kanns an 5 Fingern abzählen. Also hoffe mal das ich diese Schmerzen durch überlastung und die fehlende stabilität kurz gesagt wegbekomme. Das Wars jetz erstmal von mir, Schreibe wieder wenn ich mit der KG fertig bin und noch ne rücksprache mit dem doc. hatte.
Nochmal vielen Dank für eure hilfe und Ratschläge!! Bis dann