Bin neu hier: mein hyperkyphotischer (Leidens)weg...
Verfasst: Fr, 22.02.2008 - 20:42
Hallo liebe Leute!
Ich bin neu hier und werde nun die Eckdaten zu meinem hyperkyphotischen (Leidens)weg schreiben:
Also, eine "schlechte Haltung" hatte ich eigentlich schon immer; schon als ich noch im Volksschulalter war, haben mich meine Eltern immer wieder ermahnt: "Sitz gerade, sonst hast du irgendwann mal einen total krummen Rücken..."
Meine Mutter ist auch zu zwei, drei Orthopäden mit mir gelaufen, immer wieder die gleichen Ratschläge: Rückenschwimmen, Sport usw.
Danach wurde ich einmal, so mit 13, zur Krankengymnastik geschickt was ich dann aber nicht wirklich so richtig durchgezogen habe; ich hatte zu dem Zeitpunkt einfach andere Flausen im Kopf.
Dazwischen -bis jetzt mit 21- habe ich nie viel für meinen Rücken unternommen. Ich muss dazusagen, dass ich auch jetzt nicht wirklich Rückenschmerzen habe, außer Verkrampfungen weil ich den ganzen Tag über versuche mich aus optischen Gründen möglichst gerade zu halten.
Seit einigen Monaten -leider viel zu spät- bin ich aber nun echt dahinter; anfangs dachte ich noch: ach, das lässt sich doch bestimmt durch gezieltes Rückentraining wieder verbessern, aber durch die vielen Einträge hier wurde ich mir der Thematik leider erst so richtig bewusst.
Ich gehe nun einmal die Woche Rückenschwimmen, hatte die letzten 2 Monate "normale Krankengymnastik" die ich auch wirklich jeden Abend ca. eine dreiviertel Stunde durchziehe und habe angefangen zu Laufen;
Meine Orthopädin ließ Röntgenbilder und ein MRT anfertigen;
Befund Röntgen:
diskrete alternierende Skoliose, deutlich verstärkte Kyphose, normale Höhe der Wirbelkörper. Die Intervertebralräume im Bereich der cranialen und mittleren Segmende mäßiggradig verschmälert, hier auch Frühzeichen spondylotischer Randwulstbildungen der Wirbelkörper, sonst unauffällige ossäre Strukturen;
Befund MRT:
Deutlich verstärkte Kyphose, sehr diskrete alternierende Skoliose, die Bandscheiben im Bereich der mittleren BWS-Segmente zum Teil diskret volumen- und signalgemindert. Im Bereich der cranialen und mittleren Segmente inzipiente spondylotische Kantenzuschärfungen der Wirbelkörper, sonst normale Form, Größe und Signalgebung der Wirbelkörper;
Erst als ich die Orthopädin direkt auf M. Scheuermann angesprochen habe, bestätigte sie mir diesen.
Was mich aber immer mehr stutzig werden lässt, ist die Tatsache, dass sowohl im Röntgenbefund als auch im MRT von normaler Höhe der Wirbelkörper die Rede ist, was ja bei einem Scheuermann nicht der Fall ist;
Vielleicht hat sich aus einer Haltungsschwäche auch ein Haltungsfehler und daraus wieder ein Haltungsschaden entwickelt und es handelt sich nicht um einen Scheuermann...?
Meine Anfrage bei der Orthopädin auf eine Kur in Bad Satzungen (bin selbst aus Österreich) zog diese mehr oder weniger fast ins Lächerliche, mit der Begründung, dass man früher nur Kinder dorthin geschickt habe und diese sich dort mit den Gleichaltrigen halt "einen bisserl einen Spaß gemacht haben."
Ich werde also jetzt bei einer Schroth-Physiotherapeutin meine Heilgymnastik fortsetzen; bei der Krankenkasse habe ich heute per Mail schon angefragt, ob und unter welchen Voraussetzungen eine Kostenübernahme der Kur in Bad Satzungen erfolgt. Eine Antwort ist bis dato noch ausständig.
Auch plane ich, im April zu Herrn Dr. Hoffmann zu fahren und mir Rat von ihm einzuholen.
Wenn es sein muss, kann ich mir auch vorstellen, ein Jahr so eine nicht abnehmbare Tübinger Khyposen Orthese zu tragen, nur um wieder ganz gerade zu werden;
Toni und Co., könnt ihr mir vielleicht noch irgendwelche Tipps geben?
Was sagt ihr zu den Befunden- hört sich das für euch nach Scheuermann an?
Ist eine Abschulung des Korsetts irgendwann einmal überhaupt möglich und realistisch?
Momentan gehen mir tausende Fragen durch den Kopf, ich wäre froh, wenn ich von Euch erfahrenen Forumusern ein Feedback bekäme!
Vielen lieben Dank!
Grüße aus Österreich!
Conny
Ich bin neu hier und werde nun die Eckdaten zu meinem hyperkyphotischen (Leidens)weg schreiben:
Also, eine "schlechte Haltung" hatte ich eigentlich schon immer; schon als ich noch im Volksschulalter war, haben mich meine Eltern immer wieder ermahnt: "Sitz gerade, sonst hast du irgendwann mal einen total krummen Rücken..."
Meine Mutter ist auch zu zwei, drei Orthopäden mit mir gelaufen, immer wieder die gleichen Ratschläge: Rückenschwimmen, Sport usw.
Danach wurde ich einmal, so mit 13, zur Krankengymnastik geschickt was ich dann aber nicht wirklich so richtig durchgezogen habe; ich hatte zu dem Zeitpunkt einfach andere Flausen im Kopf.
Dazwischen -bis jetzt mit 21- habe ich nie viel für meinen Rücken unternommen. Ich muss dazusagen, dass ich auch jetzt nicht wirklich Rückenschmerzen habe, außer Verkrampfungen weil ich den ganzen Tag über versuche mich aus optischen Gründen möglichst gerade zu halten.
Seit einigen Monaten -leider viel zu spät- bin ich aber nun echt dahinter; anfangs dachte ich noch: ach, das lässt sich doch bestimmt durch gezieltes Rückentraining wieder verbessern, aber durch die vielen Einträge hier wurde ich mir der Thematik leider erst so richtig bewusst.
Ich gehe nun einmal die Woche Rückenschwimmen, hatte die letzten 2 Monate "normale Krankengymnastik" die ich auch wirklich jeden Abend ca. eine dreiviertel Stunde durchziehe und habe angefangen zu Laufen;
Meine Orthopädin ließ Röntgenbilder und ein MRT anfertigen;
Befund Röntgen:
diskrete alternierende Skoliose, deutlich verstärkte Kyphose, normale Höhe der Wirbelkörper. Die Intervertebralräume im Bereich der cranialen und mittleren Segmende mäßiggradig verschmälert, hier auch Frühzeichen spondylotischer Randwulstbildungen der Wirbelkörper, sonst unauffällige ossäre Strukturen;
Befund MRT:
Deutlich verstärkte Kyphose, sehr diskrete alternierende Skoliose, die Bandscheiben im Bereich der mittleren BWS-Segmente zum Teil diskret volumen- und signalgemindert. Im Bereich der cranialen und mittleren Segmente inzipiente spondylotische Kantenzuschärfungen der Wirbelkörper, sonst normale Form, Größe und Signalgebung der Wirbelkörper;
Erst als ich die Orthopädin direkt auf M. Scheuermann angesprochen habe, bestätigte sie mir diesen.
Was mich aber immer mehr stutzig werden lässt, ist die Tatsache, dass sowohl im Röntgenbefund als auch im MRT von normaler Höhe der Wirbelkörper die Rede ist, was ja bei einem Scheuermann nicht der Fall ist;
Vielleicht hat sich aus einer Haltungsschwäche auch ein Haltungsfehler und daraus wieder ein Haltungsschaden entwickelt und es handelt sich nicht um einen Scheuermann...?
Meine Anfrage bei der Orthopädin auf eine Kur in Bad Satzungen (bin selbst aus Österreich) zog diese mehr oder weniger fast ins Lächerliche, mit der Begründung, dass man früher nur Kinder dorthin geschickt habe und diese sich dort mit den Gleichaltrigen halt "einen bisserl einen Spaß gemacht haben."
Ich werde also jetzt bei einer Schroth-Physiotherapeutin meine Heilgymnastik fortsetzen; bei der Krankenkasse habe ich heute per Mail schon angefragt, ob und unter welchen Voraussetzungen eine Kostenübernahme der Kur in Bad Satzungen erfolgt. Eine Antwort ist bis dato noch ausständig.
Auch plane ich, im April zu Herrn Dr. Hoffmann zu fahren und mir Rat von ihm einzuholen.
Wenn es sein muss, kann ich mir auch vorstellen, ein Jahr so eine nicht abnehmbare Tübinger Khyposen Orthese zu tragen, nur um wieder ganz gerade zu werden;
Toni und Co., könnt ihr mir vielleicht noch irgendwelche Tipps geben?
Was sagt ihr zu den Befunden- hört sich das für euch nach Scheuermann an?
Ist eine Abschulung des Korsetts irgendwann einmal überhaupt möglich und realistisch?
Momentan gehen mir tausende Fragen durch den Kopf, ich wäre froh, wenn ich von Euch erfahrenen Forumusern ein Feedback bekäme!
Vielen lieben Dank!
Grüße aus Österreich!
Conny