Cobb Winkel?

Infos zu weiteren WS-Deformitäten, die mit Skoliose zusammen oder alleine auftreten
Lya500
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Re: Cobb Winkel?

Beitrag von Lya500 »

Hallo Willy!

Darf ich fragen, was Du bislang für eine Behandlung hattest?
Wieso zahlst Du Massage privat? :?:
Ja, leider lese ich im Forum immer häufiger, wie sehr sich um Skoliotiker bemüht und gekümmert wird.
Auf der einen Seite ja auch schön, dass man ihnen helfen kann, aber auf der anderen Seite gucken wir Kyphotiker ganz schön blöd aus der Wäsche :( und wir werden immer wieder mit Dehnübungen abgespeist.
Es ist wirklich Zeit, dass sich in dieser Hinsicht mal was ändert und wir auch mehr Anerkennung und gute Behandlung
bekommen. Ich leide wirklich sehr unter meinem Rücken vor allem, weil er schmerzt und auch hässlich anzusehen ist.
Meine KG ist nun bald beendet, weiß dann auch erstmal nicht, ob ich nochmal ein KG Rezept bekomme. Die KG tut mir gut und ich merke bereits eine Linderung. Hoffe,dass mir Dr. Hoffmann nochmal KG verschreibt.
Warst Du schon mal bei Dr. Hoffmann?


LG

Lya :)
Bärle

Re: Cobb Winkel?

Beitrag von Bärle »

Hallo,
Was ist der Unterschied zwischen der Cobb- und Stagnara-Gradzahl?
bei Stagnara kommen ein paar wenige Grädchen mehr heraus,
evtl. ein bißchen genauer, aus 40° Cobb wird dann ca. 43°-44° nach Stag.
>so meine Info, ohne Gewähr

Grüße, Thomas
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Mirco
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Re: Cobb Winkel?

Beitrag von Mirco »

die_olle_Ente hat geschrieben:Hallo Ihrs,

jetzt hab ich auch noch eine Frage.

Was ist der Unterschied zwischen der Cobb- und Stagnara-Gradzahl?

Also bei mir wurde ja von Dr. Hoffmann eine Hyperkyphose von 103 ° nach Stagnara ausgerechnet.

Habe ich damit gleichzeitg auch eine Hyperkyphose von 103 ° nach Cobb? Oder ist der Cobb-Wert ein anderer?

Oder sind alle Hyperkyphose in Stagnara angegeben und nur die Skoliosen in Cobb?

LG,

die Ente
Hallo olle Ente, ich hörte heute von jemanden, der gerade in der Zwischenuntersuchung war hier in Bad Salzungen, das Cobb bei der Skoliosewinkelbestimmung verwendet wird und Stagnara bei der Kyphosewinkel Bestimmung. Diese Frage bewegte mich auch, da bei meiner Frau auch 66 Grad nach Stagnara steht und nicht Cobb, ich hatte damals nicht nachgefragt.
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Re: Cobb Winkel?

Beitrag von die_olle_Ente »

Hallo Mirco,

vielen Dank für Deine Antwort.

Die Erklärung leuchtet ein. Hab mich nämlich schon immer gefragt, warum da mit zweierlei Maß gemessen wird ;-)

LG,

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Re: Cobb Winkel?

Beitrag von Mirco »

Gerne geschehen, jetzt muß ich aber runter die Sprossenwand ist schon vorgequalmt, und die DEuserbänder fast reißgefährdet ach ne jetzt wird ja geatmet, ich muß eilen!
Lya500
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Re: Cobb Winkel?

Beitrag von Lya500 »

Hallo olle Ente, habe Dir eine PN geschickt.

LG

Lya
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Re: Cobb Winkel?

Beitrag von die_olle_Ente »

Hallo Lya,

ich habe leider keine PN von Dir bekommen :-(


Hallo Mirco,

weiterhin viel Spaß in Bad Salzungen. Wäre jetzt auch gerne dort :-)

LG,

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Re: Cobb Winkel?

Beitrag von Klaus »

Lya500 hat geschrieben:Auf der einen Seite ja auch schön, dass man ihnen helfen kann, aber auf der anderen Seite gucken wir Kyphotiker ganz schön blöd aus der Wäsche :( und wir werden immer wieder mit Dehnübungen abgespeist.
Es ist wirklich Zeit, dass sich in dieser Hinsicht mal was ändert und wir auch mehr Anerkennung und gute Behandlung bekommen.
Richtig, aber das geht leider nicht von allein!
Wie ich schon gesagt habe, sollte es damit anfangen, dass man sich selbst eine eigene Kompetenz schafft. Und dazu bietet das Forum eine gute Grundlage, indem man intensiv in den Rubriken liest. Viele wollen nur auf ihre Fragen Antworten, aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man damit nicht unbedingt weiterkommt. Auch wenn es seine Zeit braucht, es lohnt sich immer !!

Man ist sonst nämlich immer noch in der Situation, dass Ärzte einen schnell "überrumpeln" können, weil man nichts entgegenzusetzen hat. Und der Glaube an den "Gott in weiss" spielt dabei zumindest im Unterbewußtsein noch eine grosse Rolle.

Im übrigen hat es auch hier im Forum eine Weile gebraucht, ehe diese Rubrik so richtig an Bedeutung gewonnen hat, indem wenigstens im Untertitel die Bezeichnung Hyperkyphose eingeführt wurde.
Immerhin ist der Ausdruck "ANDERE WIRBELSÄULENDEFORMITÄTEN" für Newbies mit eigentlicher Hyperkyphose häufig ein Anlass, nur die Skoliose als wirklich relevant einzustufen.
So ist dann die begleitende relativ geringe Skoliose oft die Anfangsdiskussion auch aufgrund der ärztlichen Odyssee, die viel zu häufig nur die Skoliose kennt.

Gruss
Klaus
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Mirco
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Re: Cobb Winkel?

Beitrag von Mirco »

die_olle_Ente hat geschrieben:Hallo Lya,

ich habe leider keine PN von Dir bekommen :-(


Hallo Mirco,

weiterhin viel Spaß in Bad Salzungen. Wäre jetzt auch gerne dort :-)

LG,

die Ente
Vielen Dank. Verstehe ich. Mittwoch geht es aber schon wieder zurück, danach werde ich erst einmal Bilanz ziehen.

Es war ja hier einiges los.

Was mich wundert, das bei mir auch ein Rundrücken entdeckt wurde. Da ich mich immer an die Wand stellen konnte, dachte ich, ich hätte einen Flachrücken. Aber auf der 3D Vermessung hatte ich an einer Stelle 58 Grad, es wurde aber noch jetzt eine zweite Vermessung gemacht, wegen eventueller Veränderung, das Ergebnis erfahre ich nächste Woche im Abschlußgespräch. Komischerweise wurde damals bei mir keine Seitenaufnahme gemacht, oder es wurde vergessen. Da hätte man vielleicht was sehen können. Mein Problem ist wohl auch, das die Skoliose sich mehr auf die HWS beschränkt im Übergang zur Brustwirbelsäule. Man kan ja schlecht Reissäckchen an schwache Stellen der HWS legen und nur den Bereich behandeln, obwohl vielleicht mit zwei Deuserbändern seitlich? ;). Aber für den Rundrücken gibt es ja auch genug Sachen zum Selbstquälen. Hocker über Kopf und mit Rohr und Deuserbandsachen geht so am Besten bei mir. Bin Rundrücken symetrisch eingeteilt, zuerst 4b thorakal symetrisch. Ich bin gespannt, was im Abschlußgespräch rauskommt.

In zwei Wochen war ich wohl 3 cm gewachsen und gestern war die Spannweite auch 1 cm mehr.

Obwohl, beim messen hatte sie sich erst am Montag verlesen, sie sagte ich wäre 171 (davor war ich 177,5) da sagte ich da bin ich ja geschrumpft. Zum Glück waren es aber 179. (gekommen war ich mt 176). Meine Spannweite ist 184. Wäre ja dumm wenn ich mit 140 zurückfahre. :eek: ;)
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Re: Cobb Winkel?

Beitrag von die_olle_Ente »

@ Mirco

Das klingt ja richtig erfolgreich.

Dann genieße Deine letzten Tage dort noch in vollen Zügen und lass die Sprossenwand qualmen :-)
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Re: Cobb Winkel?

Beitrag von Klaus »

Mirco hat geschrieben:Komischerweise wurde damals bei mir keine Seitenaufnahme gemacht, oder es wurde vergessen.
Warst Du nicht bei Dr. Hoffmann?
Und auf welcher Basis ist die Eingangsuntersuchung in Bad Salzungen gemacht worden?

Gruss
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Re: Cobb Winkel?

Beitrag von minimine »

Hallo Mirco,
Aber auf der 3D Vermessung hatte ich an einer Stelle 58 Grad, es wurde aber noch jetzt eine zweite Vermessung gemacht, wegen eventueller Veränderung, das Ergebnis erfahre ich nächste Woche im Abschlußgespräch
laut der 3D-Messung hätte ich auch eine Kyphose mit 60°, tatsächlich habe ich aber definitiv keine, damals eher sogar einen Flachrücken.
Das kommt daher, da die Messung nicht unterscheiden kann, ob das nun das Schulterblatt, oder der Rippenbuckel oder eben eine tatsächliche Kyphose ist. So wurde mir das in Sobernheim erklärt.
Somit vergiss dieses Ergebnis, es ist eh nicht aussagekräftig.

LG
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Re: Cobb Winkel?

Beitrag von Mirco »

@ Klaus Auf Basis der 3D Vermessung. Ich bin auch noch immer etwas irritiert. Zumal ich mich an die Wand lehnen kann. Ich warte trotzdem noch das zweite Bild ab. Mich irritierte auch noch mehr. Aber ich warte auch noch die Abschlußuntersuchung ab. Herr Dr. Hoffmann dachte wohl auch, ein Seitenbild wäre nicht nötig. Und als ich zum zweiten Mal da war, hatte ich es vergessen. Da war ich innerlich mehr mit den 22 Grad Skoliose unserer Tochter, und der 66 Grad Hyperkyphose meiner Frau beschäftigt. Ich werde die Bilder mitnehmen und auch noch mal fragen, ob man auch hier noch ein WS Seitenbild machen kann. In Hannover haben wir auf jeden Fall nach Flachrücken gearbeitet Beispiel Hocker über Kopf. Also Griff innen. Und hier Griff außen also das Gegenteil. Usw.

@ minimine Auch diese Aussage werde ich im Hinterkopf behalten. Es gab hier auch noch andere Begebenheiten, über die ich weiterhin intensiv nachsinne. Die Therapien, Informationen und Übungen sind auf jeden Fall sehr intensiv und scheinen was zu bringen. Ich hoffe das auf längere Sicht durch intensives Dranbleiben eine wesentlich Besserung eintritt. Da das wesentliche Problem sich aber in der HWS abspielt ist es nicht ganz so einfach. Außer wenn der Rundrücken sich als richtig herausstellt. Wenn nicht, wäre ich also wieder am Anfang. Aber ich warte erstmal das Abschlußgespräch ab. Und werde noch einmal abschliessend auf das HWS Bild hinweisen. Das man sich speziell das auch noch mal ansieht. Ich habe es schon öfter getan (darauf angesprochen). Auch darüber sinne ich sehr nach.
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Re: Cobb Winkel?

Beitrag von Klaus »

Mirco hat geschrieben:@ Klaus Auf Basis der 3D Vermessung. Ich bin auch noch immer etwas irritiert. Zumal ich mich an die Wand lehnen kann. Ich warte trotzdem noch das zweite Bild ab.
Eine 3 D Vermessung ist während einer REHA als Vergleich immer eine gute Methode, um möglichst eine positive Veränderung festzustellen, was ja einen Erfolg im Sinne des Kostenträgers bedeutet. :)
Sorry an alle Beteiligten, wenn ich das mal so ausdrücke, aber mich wundert das doch sehr. Eigentlich sagt ja Dr. Steffan selber, dass man mit dieser Methode eigentlich nichts anfangen kann und er ist in dieser Beziehung auch für Bad Salzungen zuständig.
Wenn man keine seitliche Röntgenaufnahme hat, muss man eben eine machen! Gerade wenn unklar ist, ob hier wirklich ein Rundrücken vorliegt oder nicht.

Bei meiner REHA in 2005 gab es auch Ärger mit Röntgenaufnahmen. Bei der Eingangsuntersuchung genügte nur die mitgebrachte Teilaufnahme, bis ich dann im letzten Moment noch eine zusammengesetzte Gesamtaufnahme bekommen habe, bei der Dr. Steffan dann noch feststellte, dass ich keine typischen Scheuermann Anzeichen hätte.
Ist allerdings für die eigentliche Behandlung auch unerheblich.
Herr Dr. Hoffmann dachte wohl auch, ein Seitenbild wäre nicht nötig.
Nach meiner Ansicht ist das immer nötig, wenn man die Gesamtsituation des Rückens ermitteln will.

Gruss
Klaus
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Re: Cobb Winkel?

Beitrag von Mirco »

Danke für die Worte, sie helfen, aber Dr. Steffan ist hier ja gar nicht mehr, sondern Herr Dr. Grossmann. Herrn Dr. Steffan hätte ich auch sehr gerne kennengelernt.

Zu Bad Sobernheim scheinen ja einige Unterschiede zu bestehen. Sollte unsere Tochter nach Sobernheim müssen und es bewilligt werden, werde ich es mir mal anschauen. Ich hoffe, ich bekomme hier noch ein Röntgenbild. Wenn nicht, versuche ich mich bei Prof. Dr. Niemeyer in Hamburg zwischenschieben zu lassen, wenn unsere Tochter und Frau geröntgt werden am 27.3. wegen der Nachschau, ob das Korsett schon Fortschritte gebracht hat. Dann würde ich Mittwoch (bei Rückkehr) noch schnell in Hamburg anrufen und nachfragen.
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Re: Cobb Winkel?

Beitrag von Klaus »

Mirco hat geschrieben:...aber Dr. Steffan ist hier ja gar nicht mehr, sondern Herr Dr. Grossmann.
Aber er ist für die Skoliose/Hyperkyphose Therapie in beiden Kliniken zuständig. Dazu gehört für mich auch die Vorgehensweise bei der Eingangsuntersuchung, die eine konkrete Diagnose ergeben muss.
Bei allen Unterschieden, die es wohl trotzdem in beiden Kliniken gibt.

Gruss
Klaus
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Re: Cobb Winkel?

Beitrag von Lya500 »

Hallo!

Hab nochmal ne Frage bzgl. Röntgen.

Wieso werden denn eigentlich bei den Orthopäden vor Ort immer nur Teilaufnahmen von der Wirbelsäule gemacht :?: Hab bei mir zu Hause mal die Röntgenbilder angeschaut. Ich habe mehrere kleine Aufnahmen von 1994, mehrere kleine Aufnahmen von 2002 und 2006. Auf jedem Röntgenbild haben die Orthopäden Skizzierungen drauf gemacht zb. stand da drauf TH 10, TH 11 und TH 12. Kann es sein, dass das betroffene Keilwirbel sind? Hat nicht jeder Orthopäde ein Röntgengerät, was Ganzaufnahmen machen kann?
Würde mich mal interessieren.

LG

Lya :flower:
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Re: Cobb Winkel?

Beitrag von Afra92 »

Hallo Lya,
Lya500 hat geschrieben: Wieso werden denn eigentlich bei den Orthopäden vor Ort immer nur Teilaufnahmen von der Wirbelsäule gemacht?
wie du schon richtig vermutet hast, besitzt nicht jeder Orthopäde ein Gerät, mit dem man WS-Ganzaufnahmen machen kann. Solche Geräte braucht man nur für die WS, wenn man dann nicht viele Pat. hat, wo man die Aufnahme macht, lohnt sich das nicht. Auch kleine Krankenhäuser und sogar Uni-kliniken haben nicht umbedingt solche Geräte. So etwas besitzten nur Orthopäden und Kliniken, die sich auf WS-behandlung spezialisiert haben.
Lya500 hat geschrieben: Auf jedem Röntgenbild haben die Orthopäden Skizzierungen drauf gemacht zb. stand da drauf TH 10, TH 11 und TH 12. Kann es sein, dass das betroffene Keilwirbel sind?
Ohne die Bilder zu sehen, weiß ich natürlich nicht, auf was sich die Skizzen beziehen. Z.B. TH 10 bedeutet einfach nur, dass der Wirbel neben dem das steht der 10. Brustwirbel ist. Vielleicht haben das die Ärzte auch nur zur Orientierung draufgeschrieben?
Viele Grüße Afra
"Wohin auch immer wir reisen, wir suchen, wovon wir träumen und finden doch stets nur uns selbst." G. Kunert
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Re: Cobb Winkel?

Beitrag von Lya500 »

Leider kann ich die Röntgenbilder nicht einstellen. Aber ich vermute, dass versucht wurde zu vermessen.
Er hat die Wirbel auf dem Röntgenbild so eingezeichnet bzw umkreist, wie sie eigentlich stehen sollten und dazu Skizzierungen mit Bleistift und Lineal in zwei Richtungen gezogen. Es ging auf dem Röntgenbild nur um diese drei Wirbel. Was nun die Röntgengeräte betrifft, dann ist es ja wirklich so, dass viele mit Wirbelsäulendeformitäten eine falsche Diagnose und Behandlung bekommen, weil sie gar nicht wissen, dass es dafür Spezialisten gibt und haben vollstes Vertrauen auf das, was ihnen der Orthopäde vor Ort sagt und empfielt und meistens sind dies normale KG und Übungen für zu Hause. Ich habe auch auf der Arbeit häufig Kontakt zu Physiotherapeuten, aber keiner kennt oder kann die Schroth Therapie. Ist das nicht traurig :sniff:


LG

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Re: Cobb Winkel?

Beitrag von Afra92 »

Hallo Lya,
es ist leider so, das die meisten Orthopäden mit der Hyperkyphose und der Skoliose total überfordert sind und sich nicht auskennen. Es wäre natürlich schön, wenn sie das zugeben würden und dann zu einem Spezialisten weiterüberweisen würden.
Lya500 hat geschrieben:Was nun die Röntgengeräte betrifft, dann ist es ja wirklich so, dass viele mit Wirbelsäulendeformitäten eine falsche Diagnose und Behandlung bekommen, weil sie gar nicht wissen, dass es dafür Spezialisten gibt und haben vollstes Vertrauen auf das, was ihnen der Orthopäde vor Ort sagt und empfielt und meistens sind dies normale KG und Übungen für zu Hause.
Also ich glaube jetzt nicht, das die Pat. auf Grund der Röntgengeräte eine falsche Diagnose bekommen, auch auf Teilaufnahmen erkennt man schließlich das generelle Problem, welches der Pat. hat. Oft kennen sich die Ärzte einfach nicht mit der Weiterbehandlung undTherapie aus. Man muss sich am Besten selbst informieren.
Wenn du deine alten Röntgenbilder zu hause hast, dann häng sie doch einfach ans Fenster, mach ein Foto und stell die Bilder dann hier rein wenn du Lust hast.
Viele Grüße Afra
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