Meine Kur in BaSa
Verfasst: So, 08.10.2006 - 14:10
Da Klaus mich gefragt hat, ob ich vielleicht einen Erfahrungsbericht über meine Kur schreiben möchte, schreibe ich jetzt für alle, die es interessiert meine Eindrücke meiner ersten Schroth-Kur in Bad Salzungen auf.
Am 13.9. ging es morgens mit der Bahn nach Bad Salzungen und nach 6h Fahrt kam ich endlich an. Ich wurde nett begrüßt und hätte theoretisch noch Mittagessen bekommen, aber bei Linsensuppe habe ich dann doch freiwillig verzichtet und bin kurz auf mein Zimmer um dann zur Schwetser zu gehen und mich wiegen, messen (Sitzhöhe, Armspannweite) und Blutdruck messen zu lassen. Anschließend ging es zu den Physiotherapeuten zur Einstufung, die sich, nachdem noch 2 dazugekommen sind, geeinigt hatten
. Später sollte ich noch kurz zum Stationsarzt gehen. Am Donnrestag ging es dann mit der Einführungsgruppe los und die Therapeutin war sehr nett. Den genauen Tagesablauf bekomme ich gar nicht mehr zusammen, aber ist ja auch egal. Gruppe war, glaube ich, 2x am Tag und dann noch Atemtherapie. Die 1. Woche war auf jeden Fall recht locker und man hatte irgendwann noch Fahrradergometer und die letzten dann in der 2. Woche Einstufung für das Sequenztraining (was ich etwas spät fand!). Am Freitag der 1. Woche nach der großen Besprechung oder wie ich es nennen soll, wurde ich von Dr. Steffan noch neu eingestuft und habe die Übungen dann halt anders gemacht als am Donnerstag. Ab der 2. Woche war ich dann in der Gruppe, wo es auch ok war. Das freie Üben gefiel mir aber fast noch besser und ich habe ab und zu noch gerne zusätzlich das freie Üben spezial mitgemacht und habe auch immer die volle Stunde freies Üben gemacht, bzw. bin noch etwas früher hingegangen und habe noch länger gemacht, da ja fast alle nach 45 Minuten aufhören. Des Weiteren bekam ich noch Fango und Massage, was sehr gut tat, auch wenn es schmerzhaft war...
Zwischendurch musste ich noch in die Parkklinik zum Röntgen, weil ich bei der Chefarztvisite mal nachgefragt habe, ob es vielleicht vom Rücken kommen könnte, dass sich mein rechtes Bein nach innen dreht und Dr. Steffan hat mir dann ein Hüft-Röntgen angeboten. Heraus kam (nach merkwürdiger Diagnose (später mehr dazu), dass ich eine Hüft-Dysplasie habe.
Mittwochs war immer noch "Schwimmen", aber das fand ich echt witzlos, da ich durch die Übungen noch viel doller ins Hohlkreuz gekommen bin und war nur einmal da.
Mit meinem Tisch hatte ich sehr viel Glück, da ich mich nach 2 Tagen umgesetzt habe und hatte ganz liebe mit am Tisch. Wir haben in unseren Pausen, an den Abenden und teilweise am WE, was zusammen gemacht.
Aber ein bißchen Kritik muss jetzt auch noch sein:
-Essen ist zwar immer geschmackssache, aber ich habe nur eine Person gefunden, der es schmeckte... Da die BfA gerade in unserer Zeit da war, aht ein Mädel auch was gesagt.
-Ich fühlte mich bei den Stationsärzten irgendwie nicht sehr gut "betreut" oder wie ich es nennen soll. Bei der Eingangsuntersuchung wurde der Rücken zwar getestet, aber man kommt sich doch sehr wie eine Nummer vor. Nach einer Woche oder so, kam ich zu einem anderen (wegen Urlaub) und da wa rich dann mit dem ersten doch sehr zufrieden, da der zweite so unmotiviert war. Als ich allerdings wegen starker Schmerzen zwischendurch noch einmal hin musste, war er etwas besser drauf. Bei der Abschlussuntersuchung war es allerdings die Härte. Ich wollte gerne mein Röntgenbild von der Hüfte/Becken mitnehmen, da hat er sich total gesträubt und meinte, dass es Eigentum der Seeklinik wäre. Er meinte, dass mein Orthopäde das Ergebnis ja schriftlich bekommen würde und dann ja wüsste, was los wäre. Mir wurde das Röntgen bis dahihn nicht einmal gezeigt. Da ich nicht locker gelassen habe und er es noch für seinen Abschlussbericht brauchte, hat er sich dann mal bemüht es zu suchen. Tja, und es war gar nicht da! Auch bei dem vorherigen Arzt war es nicht, nicht im Archiv und nicht beim Röntgen in der Parkklinik. Letztlich hat die Schwetser durch rumtelefonieren heruasgefunden, dass es in der Parkklinik auf irgendeiner Station rumlag. Jetzt meine Frage: Wie kann man dann shcon eine Diagnose stellen udn irgendwelche Winkel ausmessen, wenn es gar nicht bei dem behandelnden Arzt war??? An dem Tag muss ich eh noch zur Spirometrie zur Schwester und da kam er auch gerade zufällig und hatte sich bis dahin das Röntgenbild angeguckt und konnte mir dann die neuen Diagnose Hüftdysplasie mitteilen.
-So gerne möchte ich nichts gegen die Therapeuten sagen, da ich sie eigentlich alle mochte, aber ehrlich gesagt fand ich ihr Engagement beim Korrigieren teilweise etwas verbesserungfähig. Aber wer ist schon perfekt...
Alles in allem wäre ich gerne noch länger geblieben und vermisse das viele Schrothen und viele Menschen sehr und das Eingewöhnen zu Hause fiel mir recht schwer. Es ist einfach eine Welt für sich. Ich hoffe, dass ich noch einmal eine Kur bekommen kann!
Es tut mir Leid, wenn es etwas durcheinander ging, aber ich habe einfach alles runtergeschrieben, was mir einfiel. Vielleicht ergänze ich es irgendwann noch einmal ein bißchen.
Viele Grüße, Elbac
Am 13.9. ging es morgens mit der Bahn nach Bad Salzungen und nach 6h Fahrt kam ich endlich an. Ich wurde nett begrüßt und hätte theoretisch noch Mittagessen bekommen, aber bei Linsensuppe habe ich dann doch freiwillig verzichtet und bin kurz auf mein Zimmer um dann zur Schwetser zu gehen und mich wiegen, messen (Sitzhöhe, Armspannweite) und Blutdruck messen zu lassen. Anschließend ging es zu den Physiotherapeuten zur Einstufung, die sich, nachdem noch 2 dazugekommen sind, geeinigt hatten
Zwischendurch musste ich noch in die Parkklinik zum Röntgen, weil ich bei der Chefarztvisite mal nachgefragt habe, ob es vielleicht vom Rücken kommen könnte, dass sich mein rechtes Bein nach innen dreht und Dr. Steffan hat mir dann ein Hüft-Röntgen angeboten. Heraus kam (nach merkwürdiger Diagnose (später mehr dazu), dass ich eine Hüft-Dysplasie habe.
Mittwochs war immer noch "Schwimmen", aber das fand ich echt witzlos, da ich durch die Übungen noch viel doller ins Hohlkreuz gekommen bin und war nur einmal da.
Mit meinem Tisch hatte ich sehr viel Glück, da ich mich nach 2 Tagen umgesetzt habe und hatte ganz liebe mit am Tisch. Wir haben in unseren Pausen, an den Abenden und teilweise am WE, was zusammen gemacht.
Aber ein bißchen Kritik muss jetzt auch noch sein:
-Essen ist zwar immer geschmackssache, aber ich habe nur eine Person gefunden, der es schmeckte... Da die BfA gerade in unserer Zeit da war, aht ein Mädel auch was gesagt.
-Ich fühlte mich bei den Stationsärzten irgendwie nicht sehr gut "betreut" oder wie ich es nennen soll. Bei der Eingangsuntersuchung wurde der Rücken zwar getestet, aber man kommt sich doch sehr wie eine Nummer vor. Nach einer Woche oder so, kam ich zu einem anderen (wegen Urlaub) und da wa rich dann mit dem ersten doch sehr zufrieden, da der zweite so unmotiviert war. Als ich allerdings wegen starker Schmerzen zwischendurch noch einmal hin musste, war er etwas besser drauf. Bei der Abschlussuntersuchung war es allerdings die Härte. Ich wollte gerne mein Röntgenbild von der Hüfte/Becken mitnehmen, da hat er sich total gesträubt und meinte, dass es Eigentum der Seeklinik wäre. Er meinte, dass mein Orthopäde das Ergebnis ja schriftlich bekommen würde und dann ja wüsste, was los wäre. Mir wurde das Röntgen bis dahihn nicht einmal gezeigt. Da ich nicht locker gelassen habe und er es noch für seinen Abschlussbericht brauchte, hat er sich dann mal bemüht es zu suchen. Tja, und es war gar nicht da! Auch bei dem vorherigen Arzt war es nicht, nicht im Archiv und nicht beim Röntgen in der Parkklinik. Letztlich hat die Schwetser durch rumtelefonieren heruasgefunden, dass es in der Parkklinik auf irgendeiner Station rumlag. Jetzt meine Frage: Wie kann man dann shcon eine Diagnose stellen udn irgendwelche Winkel ausmessen, wenn es gar nicht bei dem behandelnden Arzt war??? An dem Tag muss ich eh noch zur Spirometrie zur Schwester und da kam er auch gerade zufällig und hatte sich bis dahin das Röntgenbild angeguckt und konnte mir dann die neuen Diagnose Hüftdysplasie mitteilen.
-So gerne möchte ich nichts gegen die Therapeuten sagen, da ich sie eigentlich alle mochte, aber ehrlich gesagt fand ich ihr Engagement beim Korrigieren teilweise etwas verbesserungfähig. Aber wer ist schon perfekt...
Alles in allem wäre ich gerne noch länger geblieben und vermisse das viele Schrothen und viele Menschen sehr und das Eingewöhnen zu Hause fiel mir recht schwer. Es ist einfach eine Welt für sich. Ich hoffe, dass ich noch einmal eine Kur bekommen kann!
Es tut mir Leid, wenn es etwas durcheinander ging, aber ich habe einfach alles runtergeschrieben, was mir einfiel. Vielleicht ergänze ich es irgendwann noch einmal ein bißchen.
Viele Grüße, Elbac