Skoliose in zwei Abschnitten (S-Form) Verlauf
Verfasst: Di, 01.09.2015 - 23:18
Bei mir (41) wurde im Alter von 14 Jahren eine Skoliose (2-fach) festgestellt. Damals habe ich Krankengymnastik gemacht aber irgendwann nicht mehr durchgezogen. Zum Korsett ist es nie gekommen. Später nach der Schule habe ich in einem Fitnessstudio viel Sport betrieben, auch Work-Outs mit Kurzhanteln und es ging mir sehr gut damit. Damals erinnere ich mich dunkel an die Zahlen 30 und 50 Grad, wobei 50 im unteren Abschnitt der Wirbelsäule wohl gemeint war. Diese Zahlen irritieren mich doch, da ich nun vor ein paar Monaten neue Röntgenaufnahme machen lassen habe und der Orthopäde mit bloßem Auge jeweils eine Beule nach rechts und nach links von je ca. 25 ° geschätzt hat. Frage mich natürlich, ob sich das damals im Laufe der Jahre evtl. durch den Sport positiv verändert hat.
Feststeht aber, dass ich im Gegensatz zu früher extreme Beschwerden habe und sehr unter der Fehlstellung leide. Inzwischen ist meine rechte Schulter total verschlissen (könnte aber operiert werden) und dauernd habe ich Schmerzen in der rechten Hüfte bzw. im rechten bis mittleren Gesäßabschnitt. Auch im Sitzen merke ich dauernd, wie ich durchhänge, was mich sehr belastet. Auf dem Boden sitzen geht gar nicht, absolut nicht und ich habe immer das Gefühl, ich brauche entweder ein festes Kissen im Rücken oder eine feste gerade Rückenlehne. Dauernd muss ich mich einrenken (habe inzwischen so meine Methoden und weiß wie ich es machen kann) und die Fehlhaltung und die Schmerzen bzw. Versteifungen sind meine täglichen Begleiter.
Nachdem heute Rheuma ausgeschlossen wurde (durch einen Rheumatologen) wurde mir aber auch heute nochmal die extreme Fehlhaltung bestätigt und mir auch erklärt, dass die Verschleißungen auf die Fehlhaltung zurückzuführen sind. Heute habe ich auch Schuheinlagen verschrieben bekommen, die auch schon in der Fertigung sind. Ob es was hilft, weiß ich natürlich noch nicht. Habe ihn gefragt, ob er wüsste wieviel Grad die Verkrümmungen jeweils ausmachen würden (man kann ja mal fragen, hatte gehofft vielleicht doch eine genaue Zahl zu hören), doch er sagte mir, dass es bei meiner extremen Fehlhaltung unerheblich wäre, weil die Verbiegung nach zwei Seiten bestehen würde und eine Vermessung nur interessant wäre, wenn man nur eine Verbiegung hätte so wie die meisten Skoliosepatienten haben. Verstanden habe ich nicht, was er mir damit sagen will. Wollte aber nicht noch weiter bohren. Schließlich war ich ja wegen Ausschluss Rheuma bei ihm...
Ich habe nun wieder mit Kurzhanteltraining begonnen und muss ehrlich sagen, dass es mir gut tut. Empfehlen würde ich es aber nicht unbedingt weiter, weil man dabei extrem auf die Körperhaltung achten muss und die Übungen sehr sauber ausführen muss.
Insgesamt bin ich aber an einem Punkt des Sattseins angekommen. Mein Rücken kotzt mich an. Selbst wegen dem Karpaltunnelsnydrom wurde ich schon sehr früh an beiden Händen operiert. Stelle mir gerade die Frage, ob es einen Zusammenhang zwischen diesem Syndrom und der Skoliose gibt. Ende 2005 wurde ich mit 32 Jahren rechts und in 2007 links operiert. Wobei ich das als alleinerziehend Mama eines Kleinkindes verschleppt habe, so dass die Muskeln in der rechten Hand schon gedroht haben abzusterben - wie mir der Handchirurg gesagt hat. Die Beschwerden fangen jetzt wieder (nach 10 Jahren beschwerdefrei) an....
Ich habe einen Antrag beim Versorgungsamt gestellt. Einmal wegen meiner Psyche und auch wegen meinem Rücken. Ich fühle mich krank und nicht leistungsfähig. Wäre schön, wenn ich Erfahrungsberichte von anderen Betroffenen lesen darf, vielleicht auch von Menschen, die eine ähnlich Diagnose habe. Ich würde mich freuen.
Feststeht aber, dass ich im Gegensatz zu früher extreme Beschwerden habe und sehr unter der Fehlstellung leide. Inzwischen ist meine rechte Schulter total verschlissen (könnte aber operiert werden) und dauernd habe ich Schmerzen in der rechten Hüfte bzw. im rechten bis mittleren Gesäßabschnitt. Auch im Sitzen merke ich dauernd, wie ich durchhänge, was mich sehr belastet. Auf dem Boden sitzen geht gar nicht, absolut nicht und ich habe immer das Gefühl, ich brauche entweder ein festes Kissen im Rücken oder eine feste gerade Rückenlehne. Dauernd muss ich mich einrenken (habe inzwischen so meine Methoden und weiß wie ich es machen kann) und die Fehlhaltung und die Schmerzen bzw. Versteifungen sind meine täglichen Begleiter.
Nachdem heute Rheuma ausgeschlossen wurde (durch einen Rheumatologen) wurde mir aber auch heute nochmal die extreme Fehlhaltung bestätigt und mir auch erklärt, dass die Verschleißungen auf die Fehlhaltung zurückzuführen sind. Heute habe ich auch Schuheinlagen verschrieben bekommen, die auch schon in der Fertigung sind. Ob es was hilft, weiß ich natürlich noch nicht. Habe ihn gefragt, ob er wüsste wieviel Grad die Verkrümmungen jeweils ausmachen würden (man kann ja mal fragen, hatte gehofft vielleicht doch eine genaue Zahl zu hören), doch er sagte mir, dass es bei meiner extremen Fehlhaltung unerheblich wäre, weil die Verbiegung nach zwei Seiten bestehen würde und eine Vermessung nur interessant wäre, wenn man nur eine Verbiegung hätte so wie die meisten Skoliosepatienten haben. Verstanden habe ich nicht, was er mir damit sagen will. Wollte aber nicht noch weiter bohren. Schließlich war ich ja wegen Ausschluss Rheuma bei ihm...
Ich habe nun wieder mit Kurzhanteltraining begonnen und muss ehrlich sagen, dass es mir gut tut. Empfehlen würde ich es aber nicht unbedingt weiter, weil man dabei extrem auf die Körperhaltung achten muss und die Übungen sehr sauber ausführen muss.
Insgesamt bin ich aber an einem Punkt des Sattseins angekommen. Mein Rücken kotzt mich an. Selbst wegen dem Karpaltunnelsnydrom wurde ich schon sehr früh an beiden Händen operiert. Stelle mir gerade die Frage, ob es einen Zusammenhang zwischen diesem Syndrom und der Skoliose gibt. Ende 2005 wurde ich mit 32 Jahren rechts und in 2007 links operiert. Wobei ich das als alleinerziehend Mama eines Kleinkindes verschleppt habe, so dass die Muskeln in der rechten Hand schon gedroht haben abzusterben - wie mir der Handchirurg gesagt hat. Die Beschwerden fangen jetzt wieder (nach 10 Jahren beschwerdefrei) an....
Ich habe einen Antrag beim Versorgungsamt gestellt. Einmal wegen meiner Psyche und auch wegen meinem Rücken. Ich fühle mich krank und nicht leistungsfähig. Wäre schön, wenn ich Erfahrungsberichte von anderen Betroffenen lesen darf, vielleicht auch von Menschen, die eine ähnlich Diagnose habe. Ich würde mich freuen.

