Erfahrungsbericht einer 58 jährigen
Verfasst: Fr, 31.07.2015 - 21:14
Hallo,
also zuerst möchte ich allen Betroffenen Mut machen. Man kann auch mit Skoliose ein erfülltes Leben führen. Ich bin 1957 geboren und bei mir wurde im Alter von 12 Jahren eine rechtskonvexe Skoliose mit 86° Verkrümmung festgestellt. 1970 wurde ich an der Uniklinik Dresden behandelt und operiert. Dies brachte eine Verbesserung auf 45°. Eine direkte Nachsorge gab es zu DDR-Zeiten nicht. Ich habe eine Berufsausbildung zur Wirtschaftskauffrau abgeschlossen und ein Ökonomiestudium angehängt. 1977 habe ich geheiratet und 1979 und 1984 kamen unsere Tochter und unser Sohn zur Welt. Beides waren normale Geburten, waren aber als Risikoschwangerschaften eingestuft und ich wurde jeweils ab dem 6. Monat krank geschrieben. Ich war immer mit 50 % schwerbehindert. Ich habe fast 35 Jahre in Vollzeit gearbeitet und erhalte jetzt volle EU-Rente. Der Antrag ging völlig glatt durch, der Gutachter von der Rentenversicherung war topp und ohne weitere Nachfragen bekam ich 5 Monate nach Antragstellung meinen Rentenbescheid. Meine Kinder haben keine Skoliose und ich hoffe, dass das auch bei meinen 3 Enkeln so bleibt. Sicher habe ich jetzt nach so vielen Jahren Beschwerden, aber ich mache täglich meine Atem- und Rückenübungen. Manuelle Therapie bekommt mir sehr gut und ich erhalte diese auch ohne Probleme von meinem Orthopäden verschrieben. Ich nehme leichte Hormone um einer Osteoporose vorzubeugen. 2x im Jahr lasse ich beim Lungenarzt mein Lungenvolumen (45 %) messen sowie meine Blutgaswerte feststellen. In größeren Abständen werde ich in der Klinik für Lungenkrankheiten Coswig untersucht, es besteht aber z.Zt. kein weiterer Handlungsbedarf. Einen Hinweis möchte ich noch geben, da viele nach geeigneten Matratzen fragen. Für mich war eigentlich noch wichtiger die Frage nach einem geeigneten Lattenrost. Ich habe einen, bei dem man die entsprechenden Unterstützungen für die Wirbelsäule und den Schulterbereich einstellen kann. Die Matratze muss man einfach probieren.
lg hedera
also zuerst möchte ich allen Betroffenen Mut machen. Man kann auch mit Skoliose ein erfülltes Leben führen. Ich bin 1957 geboren und bei mir wurde im Alter von 12 Jahren eine rechtskonvexe Skoliose mit 86° Verkrümmung festgestellt. 1970 wurde ich an der Uniklinik Dresden behandelt und operiert. Dies brachte eine Verbesserung auf 45°. Eine direkte Nachsorge gab es zu DDR-Zeiten nicht. Ich habe eine Berufsausbildung zur Wirtschaftskauffrau abgeschlossen und ein Ökonomiestudium angehängt. 1977 habe ich geheiratet und 1979 und 1984 kamen unsere Tochter und unser Sohn zur Welt. Beides waren normale Geburten, waren aber als Risikoschwangerschaften eingestuft und ich wurde jeweils ab dem 6. Monat krank geschrieben. Ich war immer mit 50 % schwerbehindert. Ich habe fast 35 Jahre in Vollzeit gearbeitet und erhalte jetzt volle EU-Rente. Der Antrag ging völlig glatt durch, der Gutachter von der Rentenversicherung war topp und ohne weitere Nachfragen bekam ich 5 Monate nach Antragstellung meinen Rentenbescheid. Meine Kinder haben keine Skoliose und ich hoffe, dass das auch bei meinen 3 Enkeln so bleibt. Sicher habe ich jetzt nach so vielen Jahren Beschwerden, aber ich mache täglich meine Atem- und Rückenübungen. Manuelle Therapie bekommt mir sehr gut und ich erhalte diese auch ohne Probleme von meinem Orthopäden verschrieben. Ich nehme leichte Hormone um einer Osteoporose vorzubeugen. 2x im Jahr lasse ich beim Lungenarzt mein Lungenvolumen (45 %) messen sowie meine Blutgaswerte feststellen. In größeren Abständen werde ich in der Klinik für Lungenkrankheiten Coswig untersucht, es besteht aber z.Zt. kein weiterer Handlungsbedarf. Einen Hinweis möchte ich noch geben, da viele nach geeigneten Matratzen fragen. Für mich war eigentlich noch wichtiger die Frage nach einem geeigneten Lattenrost. Ich habe einen, bei dem man die entsprechenden Unterstützungen für die Wirbelsäule und den Schulterbereich einstellen kann. Die Matratze muss man einfach probieren.
lg hedera