Rückfall?
Verfasst: Mi, 05.10.2011 - 22:33
Hallo!
Nachdem seit einiger Zeit (paar Jahre *schäm*) hier nicht mehr reingeschaut habe... und auch meine Skoliose wenig Platz in meinem Leben eingenommen hat, schreibe ich nun wieder etwas.... ich hoffe, das ist in Ordnung.
Ich war ja 2005 in Sobi und hatte danach meine (relativ kleine) Skoliose 24° gut im Griff. Bin auch regelmässig bei einer Schroth-Therapeutin in Behandlung, ausserdem manchmal Cranio und vor allem: viel Bewegung. Ich mache regelmässig Nordic Walking, ca 2-3 mal die Woche jeweils mind. eine Std. Im Sommer noch schwimmen usw und war heuer auch extremst viel in den Bergen unterwegs.
Nun plagen mich seit einigen Monaten schlimme Nackenschmerzen, Kopfgelenk tut inzwischen so weh, dass ich kaum noch drauf liegen kann, die Schulter sind teilweise völlig verhärtet, mir schläft die Hand nachts ein und im Gesicht ist richtig was los. Augenschmerzen vom Feinsten, Trigeminus, Kiefer, Geräusche im Ohr, alles dabei. Naja, Verspannungen sind ja nichts Ungewöhnliches, hatte ich ja schon immer wieder mal, aber das völlig Seltsame, zumindest für mich: ich hatte immer Probleme in der LWS, Kreuzschmerzen, ISG usw - meine HWS war ok. Nun hat sich die Symptomatik völlig verkehrt - die LWS ist relativ problemlos, dafür oben die Probleme. Ich habe das nun erstmal gar nicht mit meiner Skoliose in Verbindung gebracht, habe an "normale" Verspannungen aufgrund PC-Arbeit gedacht.
Meine Therapeutin meinte jetzt aber, dass sie glaubt, dass sich meine Skoliose gerade verändere. Die Rotation evtl oder der Bogen an sich in der BWS und ich somit gewaltigen Stress in der HWS bekomme... geht nun der Horror von vorne los? Ich war so froh, endlich wieder alles im Griff zu haben und kann das gar nicht glauben, dass die Skoliose für die gesamten Schmerzen verantwortlich sein soll. Zumal ich mich auch gar nicht an Leute erinnere, die "oben" Probleme hatten in Sobi, wir hatten irgendwie alle mit der LWS zu kämpfen. Sorry, falls das jetzt fürchterlich naiv klingt, aber ich bin gestern wirklich aus allen Wolken gefallen. Ich sollte noch dazu sagen, dass ich Mitte 30 bin.
Nun, was ist zu tun? Mein Orthopäde (den ich eigentlich gar nie heimsuche) kennt sich mit Skoliose natürlich null aus, ich erwarte mir nix von ihm. Evtl nochmal eine Reha beantragen... Erfolgsaussichten wohl eher mau, da ich meiner Arbeit noch nachgehen kann... verschärftes Schroth-Training (wir haben in letzter Zeit mehr gedehnt und massiert), evtl mal ein Besuch bei Dr. Hoffmann?
Freue mich auf Meinungen, Tipps und Leidensgenossen...
Nachdem seit einiger Zeit (paar Jahre *schäm*) hier nicht mehr reingeschaut habe... und auch meine Skoliose wenig Platz in meinem Leben eingenommen hat, schreibe ich nun wieder etwas.... ich hoffe, das ist in Ordnung.
Ich war ja 2005 in Sobi und hatte danach meine (relativ kleine) Skoliose 24° gut im Griff. Bin auch regelmässig bei einer Schroth-Therapeutin in Behandlung, ausserdem manchmal Cranio und vor allem: viel Bewegung. Ich mache regelmässig Nordic Walking, ca 2-3 mal die Woche jeweils mind. eine Std. Im Sommer noch schwimmen usw und war heuer auch extremst viel in den Bergen unterwegs.
Nun plagen mich seit einigen Monaten schlimme Nackenschmerzen, Kopfgelenk tut inzwischen so weh, dass ich kaum noch drauf liegen kann, die Schulter sind teilweise völlig verhärtet, mir schläft die Hand nachts ein und im Gesicht ist richtig was los. Augenschmerzen vom Feinsten, Trigeminus, Kiefer, Geräusche im Ohr, alles dabei. Naja, Verspannungen sind ja nichts Ungewöhnliches, hatte ich ja schon immer wieder mal, aber das völlig Seltsame, zumindest für mich: ich hatte immer Probleme in der LWS, Kreuzschmerzen, ISG usw - meine HWS war ok. Nun hat sich die Symptomatik völlig verkehrt - die LWS ist relativ problemlos, dafür oben die Probleme. Ich habe das nun erstmal gar nicht mit meiner Skoliose in Verbindung gebracht, habe an "normale" Verspannungen aufgrund PC-Arbeit gedacht.
Meine Therapeutin meinte jetzt aber, dass sie glaubt, dass sich meine Skoliose gerade verändere. Die Rotation evtl oder der Bogen an sich in der BWS und ich somit gewaltigen Stress in der HWS bekomme... geht nun der Horror von vorne los? Ich war so froh, endlich wieder alles im Griff zu haben und kann das gar nicht glauben, dass die Skoliose für die gesamten Schmerzen verantwortlich sein soll. Zumal ich mich auch gar nicht an Leute erinnere, die "oben" Probleme hatten in Sobi, wir hatten irgendwie alle mit der LWS zu kämpfen. Sorry, falls das jetzt fürchterlich naiv klingt, aber ich bin gestern wirklich aus allen Wolken gefallen. Ich sollte noch dazu sagen, dass ich Mitte 30 bin.
Nun, was ist zu tun? Mein Orthopäde (den ich eigentlich gar nie heimsuche) kennt sich mit Skoliose natürlich null aus, ich erwarte mir nix von ihm. Evtl nochmal eine Reha beantragen... Erfolgsaussichten wohl eher mau, da ich meiner Arbeit noch nachgehen kann... verschärftes Schroth-Training (wir haben in letzter Zeit mehr gedehnt und massiert), evtl mal ein Besuch bei Dr. Hoffmann?
Freue mich auf Meinungen, Tipps und Leidensgenossen...