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Freiwillig in der AOK

Verfasst: Do, 26.08.2010 - 21:58
von jojo_sol
Liebe Forumsmitglieder,
ich habe nun einen Termin in der Skoliosesprechstunde bei Dr. Niemeyer in HH. Ich brauche dazu eine Einweisung vom Orthopäden. Meiner wollte mich ja eigentlich nach Cuxhaven schicken, hat aber zähneknirschend zugesagt, dass er mir auch was für St.Georg (Dr.Niemeyer) ausstellt. Warum machen die das so widerwillig frage ich mich. Habt ihr da eine Idee? Nun muss ich mich daranmachen, die Kostenfrage zu klären. Ich will ja zur REHA, habe aber diesen komischen Status: Beamter und freiwillig in der AOK. Gibt es jemanden, der da Erfahrungen hat? Ich habe gelesen, dass man keine REHA sondern einen Sanatoriumsaufenthalt beantragen muss..
Es gehört zwar nicht hier her, aber es ist doch reichlich nervig und zeitraubend, sich hier einzuloggen. Oft kann ich nicht einmal die Seite aufrufen und es gibt keine Verbindung. Könnt ihr da nicht etwas machen?
Ansonsten finde ich es aber sehr informativ und bedanke mich dafür, dass hier viele so hilfsbereit sind.
Liebe Grüße jojo

Re: Freiwillig in der AOK

Verfasst: Do, 26.08.2010 - 22:46
von sloopy
jojo_sol hat geschrieben:Es gehört zwar nicht hier her, aber es ist doch reichlich nervig und zeitraubend, sich hier einzuloggen. Oft kann ich nicht einmal die Seite aufrufen und es gibt keine Verbindung. Könnt ihr da nicht etwas machen?
Wir kennen die Probleme und sie nerven uns genauso wie Euch. Wir arbeiten dran, aber wir machen das hier alle nur in unserer Freizeit und die ist zur Zeit knapp bemessen. Wir können derzeit nur um Geduld bitten- sorry! Eine "schnelle Lösung" würde uns zukünftig 100 Euro monatlich kosten und das ist nicht finanzierbar.

sloopy

Verfasst: Fr, 27.08.2010 - 07:29
von Gast
jojo_sol hat geschrieben:Ich will ja zur REHA, habe aber diesen komischen Status: Beamter und freiwillig in der AOK. Gibt es jemanden, der da Erfahrungen hat? Ich habe gelesen, dass man keine REHA sondern einen Sanatoriumsaufenthalt beantragen muss.
Einen Sanatoriumsaufenthalt beantragst du nur, wenn du privat versichert bist. Du bist aber nicht privat versichert, sondern freiwillig in der gesetzlichen Krankenkasse. Dann sollte bei dir alles über die AOK laufen, auch der Rehaantrag, da du von den Sozialversicherungen befreit bist. Beihilfe steht dir wahrscheinlich nicht zu, insofern müsste alles über die AOK laufen und da gibt es normale Anträge für stationäre Rehabilitationsmaßnahmen.

Verfasst: Sa, 28.08.2010 - 11:14
von Klaus
jojo_sol hat geschrieben:Ich brauche dazu eine Einweisung vom Orthopäden.
Du brauchst eine Überweisung vom Orthopäden und es sollte eigentlich reichen, wenn da steht zur "Skoliosesprechstunde".
Damit ist es freigestellt, wohin man geht.

Die Einweisung bezieht sich bei Dr. Niemeyer auf alle anderen Indikationen ausserhalb der reinen Skoliosesprechstunde. Siehe auch Überregionale Sprechstunde. Ich hoffe, Du hast den Termin richtig einordnen lassen.
Warum machen die das so widerwillig frage ich mich. Habt ihr da eine Idee?
Wie schon an andere Stelle geschrieben, haben die meisten Orthopäden ein Problem damit, Kompetenzen, die sie eigentlich nicht haben, abzugeben. Und wenn doch, dann sind das offenbar eingefahrene Wege, wie bei Dir mit Cuxhaven.

Gruss
Klaus

Einweisung für Skoliosesprechstunde?? / Oldies zur REHA

Verfasst: Mi, 01.09.2010 - 20:16
von jojo_sol
Hallo Klaus,
also auf meiner ersten Überweisung vom Orthopäden steht direkt Cuxhaven.
Als ich den Termin bei Dr. Niemeyer zur Skoliosesprechstunde gemacht habe ( der Termin ist auch am Montag in der entsprechenden Zeit), sagte die Dame, ich müsste aber eine Einweisung mitbringen. Darum habe ich dann wiederum den Orthopäden angerufen und gesagt, dass ich einen Termin in HH gemacht hätte und eine Einweisung bräuchte. Die hole ich mir aber erst Anfang Oktober. Meinst du nun, das ist so nicht richtig? Nicht, dass ich unverrichteter Dinge wieder abziehen muss. :/
Wie sieht es denn bei der REHA mit dem Oldie-Anteil aus? Gefühlt bin ich zwar auch manchmal erst 16


;D aber 3-4 Wochen halte ich es dann doch nicht mehr durch. Deshalb wäre es schon schön, wenn man da auch bejahrtere Patienten antreffen würde.- nichts für ungut alle unter 20-jährigen-ihr seid oft eine prima Gesellschaft und bringt einen auf neue Ideen. :gut:
LG jojo

Verfasst: Sa, 04.09.2010 - 17:13
von Klaus
jojo_sol hat geschrieben:Als ich den Termin bei Dr. Niemeyer zur Skoliosesprechstunde gemacht habe ( der Termin ist auch am Montag in der entsprechenden Zeit), sagte die Dame, ich müsste aber eine Einweisung mitbringen
Der Unterschied zwischen Einweisung und Überweisung steht eindeutig in der "Überregionalen Sprechstunde". Ich hatte ja nun extra Frau Fentrup angerufen und das mit ihr abgeklärt, weil die "Einweisung", von der zum ersten Mal jemand vor einiger Zeit berichtete, schon sehr ungewöhnlich ist, obwohl es um eine ambulante Sprechstunde geht.

Falsch bist Du höchstwahrscheinlich nicht, weil ich davon ausgehe, dass die Einweisung möglicherweise einen höheren Zeitbedarf terminiert, weil da ja auch die begleitenden Krankheiten der Wirbelsäule berücksichtigt werden. Es muss auf jeden Dr. Niemeyer anwesend sein.
Hast Du da bereits etwas von Deiner Vorgeschichte erzählt?

Und vielleicht kannst Du da nochmal anrufen und den Unterschied nochmal abklären. Eine Einweisung kann normalerweise auch jeder andere Arzt vornehmen. Wenn das reichen würde, wäre das eine grosse Erleichterung.

Gruss
Klaus

Einweisung/ Überweisung

Verfasst: Mo, 06.09.2010 - 15:58
von Gast
Hallo Klaus,
ich habe eben noch einmal in hh angerufen.
Da ich noch keine Ganz-Wirbelsäulen-Aufnahme habe, soll ich eine Überweisung (mögl. vom Orthopäden) mitbringen. Anscheinend können sie das sonst nicht machen. Ich habe von meinem Orthopäden ja nur 2 Bilder. Wie ich hier im Forum gelesen habe, sind die ja nicht aussagekräftig. Also kann anscheinend jemand mit dem richtigen Röntgenbild eine Überweisung mitbringen. Ich habe eben auch gleich noch einmal die AOK angerufen. Die sagten, dass ich für eine stationäre REHA das Formular 60 ausfüllen müsste :confused: und da dann Wünsche bzgl. Zeit und Klinik notieren könnte. Ich hoffe, die schicken mich dann nicht sonst wo hin. Anscheinend gibt es ja nur diese 2 Kliniken, die die REHA nach Schroth machen, oder?
Eine Kollegin (Beamte) sagte mir, dass ich als Beamte die Hälfte selbst tragen müsste. Das wäre ja bei 4 Wochen eine ganze Menge. Wer kann sich das denn leisten?
Was kann ich denn machen, wenn sie mich von der AOK aus wo anders hinschicken wollen????
Je mehr man erfährt, desto mehr Fragen tun sich auf
:???: Man gut, dass es dies Forum gibt :bindafür:
Liebe Grüße
jojo

Verfasst: Mo, 06.09.2010 - 16:13
von Lady S
Ob Du bei einer Reha irgendwelche Kosten selbst tragen musst (und wieviel) hängt von Deinem Versicherungsstatus ab - das kann Dir nur Deine Krankenkasse definitiv beantworten.
Die sagten, dass ich für eine stationäre REHA das Formular 60 ausfüllen müsste confused und da dann Wünsche bzgl. Zeit und Klinik notieren könnte. Ich hoffe, die schicken mich dann nicht sonst wo hin. Anscheinend gibt es ja nur diese 2 Kliniken, die die REHA nach Schroth machen, oder?
Kläre die Kostenfrage, lass Dir das Formular zuschicken und kläre mit dem Arzt ab, dass er den Rehaantrag für Sobernheim oder Salzungen unterstützt.
Ich würde um Zuweisung einer dieser Kliniken bitten und das mit dem intensiven Erlernen der Schroth-KG und der reinen Spezialisierung auf Skoliosetherapie dort begründen.
Falls Dir eine andere Klinik zugewiesen wird, sofort Widerspruch einlegen;
ggf. Attest vom Arzt beilegen.

Grüsse, Lady S