Endlich in den richtigen Händen?
Verfasst: Mi, 27.02.2008 - 12:30
Ich bin die Mutter einer seit heute 17 jährigen Tochter, die seit September 2006 eine Skoliose hat. Zumindest wurde sie damals erstmalig diagnostiziert.
Ihre Leidensgeschichte beginnt auf der Rückfahrt von Italien, wo sie auf der langen Fahrt im Stau nicht mehr sitzen konnte und wir mehrfach anhalten mussten und sie sich gedehnt hat und immer wieder Schmerztabletten erhielt.
Zu Hause angekommen, bin ich mit ihr zu unserem Hausarzt gegangen. Dort haben wir das Ganze geschildert und sowohl der HA als auch ich sind davon ausgegangen, dass das Kind sich allgemein zu wenig bewegt und zuviel im Bett liegt und TV schaut. Das einzige, was ich dem HA vorwerfe ist, dass er das Kind noch nicht mal angeschaut hat, er hat aber zumindest KG verordnet.
Der Krankengymnast stellte bei der Erstuntersuchung beim ersten Termin eine Skoliose und ein Beinlängendifferenz fest.
Auf der Suche nach einem guten Orthopäden, habe ich wohl einen gefunden, nur habe ich das Gefühl, dass er sich mit Skoliose nicht perfekt auskennt.
Noch im gleichen Jahr habe ich ihn auf eine Kur angesprochen (wohlgemerkt: das schlägt nicht der Arzt vor!) zumindest fand er die Idee gut.
Im Juni, mitten in den Abschlussprüfungen der mittleren Reife, ist meine Tochter 5 Wochen in Bad Sobernheim gewesen.
Der Krümmungswinkel wird im Arztbrief Sobernheim folgendermassen angegeben: (nach Cobb) 11° hochthorakal, 14° thorakal, 19° thorakal
Leider kenn ich mich nicht mit Skoliose aus, ich nehme aber an, dass in dem Röntgenbefund die Kyphose nicht erwähnt wurde, die steht weiter unten im Arztbericht und wird mit 49° angegeben.
Wegen chronischer Schmerzen bekam sie eine Skolioorthese in CAD-Bauweise. Diese hat wohl kurzzeitig die Schmerzen gelindert, war aber bereit nach schätzungsweise 6 Wochen defekt. Die Firma hat freundlicherweise das Ding bei uns abgeholt und nach 2 Tagen repariert zurückgebracht.
Im November war meine Tochter zu einer Kontrolluntersuchung in Sobernheim beim Chef persönlich. Sie berichtete, dass sie mit der Korsettversorgung nicht zufrieden wäre und sie weiter unter Schmerzen leide. Darauf hin wurde das Korsett nachgebessert, hat aber immer noch keinen Therapieerfolg gebracht.
Im Januar war das Ding schon wieder kaputt.
Die ganze Zeit wurden weder in Sobernheim noch beim Hausorthopäden keine neuen Röntgenbilder gemacht. Finde ich seltsam, besonders weil wir keine Aufnahme im Ganzen hatten, nur Zweitgeteilte.
Ebenfalls im Januar war meine Tochter beim Skoliosetag in Ulm und hat Bekanntschaft mit Dr. Hoffmann gemacht.
Der hat sie gebeten, bei ihm einen Termin auszumachen.
Der Skoliosetag wurde organisiert von der 2007 gegründeten Skoliose-Selbsthilfe-Gruppe, wo die Therapeutin meiner Tochter mitmacht und sie aufgefordert hat, dort auch mitzumachen.
Dabei rausgekommen ist, dass die Skoliose sich verschlechtert hat auf 25° und wir einen Termin bei Herrn Rahmouni bekommen haben.
Seit gestern, einen Tag vor ihrem 17. Geburtstag, hat sie nun ein Rahmouni Korsett. Sie hat gestern geweint und sie hat mir unendlich leid getan. Ich selbst musste gestern meine Tränen hinunter schlucken, damit ich stark für sie bin!! Ich war entsetzt über diesen furchtbaren Panzer.
Trotzdem habe ich das Gefühl, dass sie nun in den richtigen Händen ist und das am Ende alles wieder gut ist. Dr. Hoffmann war bis jetzt der einzige Arzt der zu mir gesagt hat, dass mein Kind wieder grade wird!! Wie ist so etwas möglich??
Ihre Leidensgeschichte beginnt auf der Rückfahrt von Italien, wo sie auf der langen Fahrt im Stau nicht mehr sitzen konnte und wir mehrfach anhalten mussten und sie sich gedehnt hat und immer wieder Schmerztabletten erhielt.
Zu Hause angekommen, bin ich mit ihr zu unserem Hausarzt gegangen. Dort haben wir das Ganze geschildert und sowohl der HA als auch ich sind davon ausgegangen, dass das Kind sich allgemein zu wenig bewegt und zuviel im Bett liegt und TV schaut. Das einzige, was ich dem HA vorwerfe ist, dass er das Kind noch nicht mal angeschaut hat, er hat aber zumindest KG verordnet.
Der Krankengymnast stellte bei der Erstuntersuchung beim ersten Termin eine Skoliose und ein Beinlängendifferenz fest.
Auf der Suche nach einem guten Orthopäden, habe ich wohl einen gefunden, nur habe ich das Gefühl, dass er sich mit Skoliose nicht perfekt auskennt.
Noch im gleichen Jahr habe ich ihn auf eine Kur angesprochen (wohlgemerkt: das schlägt nicht der Arzt vor!) zumindest fand er die Idee gut.
Im Juni, mitten in den Abschlussprüfungen der mittleren Reife, ist meine Tochter 5 Wochen in Bad Sobernheim gewesen.
Der Krümmungswinkel wird im Arztbrief Sobernheim folgendermassen angegeben: (nach Cobb) 11° hochthorakal, 14° thorakal, 19° thorakal
Leider kenn ich mich nicht mit Skoliose aus, ich nehme aber an, dass in dem Röntgenbefund die Kyphose nicht erwähnt wurde, die steht weiter unten im Arztbericht und wird mit 49° angegeben.
Wegen chronischer Schmerzen bekam sie eine Skolioorthese in CAD-Bauweise. Diese hat wohl kurzzeitig die Schmerzen gelindert, war aber bereit nach schätzungsweise 6 Wochen defekt. Die Firma hat freundlicherweise das Ding bei uns abgeholt und nach 2 Tagen repariert zurückgebracht.
Im November war meine Tochter zu einer Kontrolluntersuchung in Sobernheim beim Chef persönlich. Sie berichtete, dass sie mit der Korsettversorgung nicht zufrieden wäre und sie weiter unter Schmerzen leide. Darauf hin wurde das Korsett nachgebessert, hat aber immer noch keinen Therapieerfolg gebracht.
Im Januar war das Ding schon wieder kaputt.
Die ganze Zeit wurden weder in Sobernheim noch beim Hausorthopäden keine neuen Röntgenbilder gemacht. Finde ich seltsam, besonders weil wir keine Aufnahme im Ganzen hatten, nur Zweitgeteilte.
Ebenfalls im Januar war meine Tochter beim Skoliosetag in Ulm und hat Bekanntschaft mit Dr. Hoffmann gemacht.
Der hat sie gebeten, bei ihm einen Termin auszumachen.
Der Skoliosetag wurde organisiert von der 2007 gegründeten Skoliose-Selbsthilfe-Gruppe, wo die Therapeutin meiner Tochter mitmacht und sie aufgefordert hat, dort auch mitzumachen.
Dabei rausgekommen ist, dass die Skoliose sich verschlechtert hat auf 25° und wir einen Termin bei Herrn Rahmouni bekommen haben.
Seit gestern, einen Tag vor ihrem 17. Geburtstag, hat sie nun ein Rahmouni Korsett. Sie hat gestern geweint und sie hat mir unendlich leid getan. Ich selbst musste gestern meine Tränen hinunter schlucken, damit ich stark für sie bin!! Ich war entsetzt über diesen furchtbaren Panzer.
Trotzdem habe ich das Gefühl, dass sie nun in den richtigen Händen ist und das am Ende alles wieder gut ist. Dr. Hoffmann war bis jetzt der einzige Arzt der zu mir gesagt hat, dass mein Kind wieder grade wird!! Wie ist so etwas möglich??