Zustand 15 Jahre nach der OP

Schreibe deinen Erfahrungsbericht zur Skoliose, Schmerzbekämpfung etc. oder tausche Erfahrungen mit Leidensgenossen aus
kitty

Beitrag von kitty »

Hallo Kathrin,

ich bin im Marienhospital Hamm operiert worden. Bei mir ging das mit der Skoliose sehr schnell im Wachstum. Ich kann mich nur noch daran erinnern, dass ich plötzlich sehr starke Rückenschmerzen hatte und der Besuch beim Kinderarzt (Beugen ...) jagte meinen Eltern Schrecken ein. Es ist einfach nicht vorher aufgefallen und es verlief wohl so schnell. Ich habe dann ein Jahr lang ein Korsett getragen - so eins mit Halsstütze etc. und ich war als Kind einfach nur heilfroh nicht operiert werden zu müssen. Der Zufall wollte es, dass ich damals in der "aktuellen Drehscheibe" (kennt das überhaupt noch jemand) genau diese OP gesehen hatte ... Bei einer Nachuntersuchung in der orth. Klinik in Emmerich (für die ich sozusagen Versuchskaninchen war) stellte sich wieder durch Zufall heraus, dass sich der Oberarzt beim Winkelmessen verrechnet hatte. Er hatte einfach den Winkelmesser falsch herum angelegt! Mein Vater hatte ihn damals sogar darauf angesprochen, aber der Arzt wußte es besser... Dann war "Holland in Not", denn die Verkrümmung war so groß (ich kann Dir ehrlich gesagt nicht sagen ob 50 oder 60 Grad), dass operiert werden musste.
Ich habe später ein Kindheitsfotos gefunden, aus der Korsettzeit, wo ich im Bikini von hinten fotographiert wurde. Es hat mich in der Tat sehr erschrocken, wie "verwachsen" ich aussah! Ich habe das aber selber, vielleicht wegen des fast ständigen Korsett-Tragens einfach nicht mitbekommen und von daher "nur" unter den quälenden Rückenschmerzen (ohne Korsett) gelitten. Von daher ist bei mir dieser Leidensdruck nicht so entstanden. Ich war in der Zeit eigentlich nur mit Korsett "zu besichtigen".
Natürlich denke ich, dass ich ohne OP keine entsprechende Lebensqualität gehabt hätte. Es wäre ja auch immer schlimmer geworden, da mache ich mir nichts vor.
Das Problem für mich war sicherlich, dass das Thema Skoliose nach OP bei meinen Eltern einfach verdrängt wurde. Ein Un-Thema, weil sie wohl sich selber Vorwürfe machen, nichts bemerkt zu haben. Es lief einfach alles weiter wie normal und ich hätte eben mehr natürlichen Umgang mit der "Krankheit" gebraucht. Das man dazu steht und nichts zu verstecken hat. Ich glaube ich habe da in einigen Dingen eben meine Traumata erlebt :-), - sind allerdings auch Erfahrungen für´s Leben. Heute würde man die Kinder vor so einer OP wohl auch nicht mehr alleine lassen im KH. Das war damals so und ich wußte sehr genau, was passierte.
Ich habe deshalb das mal reingeschrieben, mit der psych. Belastung - z.B. für Eltern, deren Kind operiert wird - es im Selbstwertgefühl zu stärken und auch "innerlich" zu begleiten, auch danach ...

Grüße Kitty
bandibine
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Antwort an Kitti und Katrin

Beitrag von bandibine »

Stimmt, die Psyche wird überhaupt nicht mitbehandelt, zumindest wenn man in der WWK operiert wird... die waren immer nur stolz auf ihre Super-OP...
Allerdings bin ich auch froh, jetzt so schön aufgerichtet zu sein, anstatt einen Buckel und Schmerzen zu haben.
Ich versuche es jetzt erst mal mit Krankengymnastik in einem ambulanten Reha-Zentrum kombiniert mit Osteopathie und werde versuchen, eine Langzeitbehandlung durchzukriegen. Mein Krankengymnast meinte, bei mir seien mindestens 30 Behandlungen drin..
kitty

Beitrag von kitty »

... was ist eigentlich die WWK?
Ich habe heute hier jedenfalls für mich viele Anregungen bekommen meinem (eigentlich starken) Körper wieder was Gutes zu tun und mich nach einer geeigneten Behandlung umsehen für meinen HWB. Da liegt wohl noch eine Suche vor mir, aber ich denke positiv. Es tut jedenfalls gut, hier doch so einiges Interessantes zu erfahren und sich in einigen statements wieder zu erkennen!
Grüße Kitty
oliv
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Beitrag von oliv »

Hallo kitty

Bin überrascht, mal einer außer mir der auch in Hamm operiert wurde ;)
das was du so schreibst klingt teilweise ähnlich wie bei mir.
Ich dachte eben, ich hätte meine eigenen Zeilen gelesen, fast unheimlich.
Wenn du magst können wir uns etwas austauschen.
Wenns es uns beiden nicht zu schwer fällt...altes aufzukochen

Gruß oliv
du schaffst das
bandibine
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Beitrag von bandibine »

kitty hat geschrieben:... was ist eigentlich die WWK?
Grüße Kitty
Die Werner-Wicker-Klinik in Bad Wildungen
kitty

Beitrag von kitty »

Hallo oliv,

ich denke es müsste doch so einige Betroffene aus Hamm geben, denn da wurde ja ach viel operiert. Aber hier gibt es anscheinend Schwerpunkte, was die Kliniken betreffen. Wann bist Du denn operiert worden? Ich wurde ca. ´79 von Prof. Götze operiert und an ihn und die anderen Ärzte habe ich gute Erinnerungen. Ich habe leider z.Zt. mit meinem Nacken HW Probleme und da ist es gut hier sich nicht so "verloren" zu fühlen bei der Suche nach Hilfe. Geht´s Dir gut mit der OP? Ich gehöre wahrscheinlich noch zu den leichteren Fällen...?, habe 40 Grad ... C-Form, ich mußte vorhin erstmal das alte Röntbenbild rausholen, da ich meine Daten noch nicht mal kenne. Ich habe im Grunde die letzten 20 Jahre ohne ärztl. Betreuung gelebt. Gott sei Dank. Mir ist auch nicht gesagt worden, mich (außer schwer tragen) zu schonen. In meine Stange habe ich Urvertrauen bislang, aber ich denke mit dem Alter muss man sich wohl schon informieren, ob man gezielt was tun sollte... und mehr Rücksicht auf den Körper nehmen. Wenn Du Dich persönl. austauschen möchtest, gib mir mal nen Tip!
Grüße, kitty
oliv
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Beitrag von oliv »

Hallo kitty

möchte wenn lieber über PM schreiben wenns geht.
hast du vielleicht vor dich im Forum zu registrieren?
sonst schreib ich hier was, aber dann weniger persönlich

Gruß oliv
du schaffst das
bandibine
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Beitrag von bandibine »

Ich würde mich allerdings über öffentlichen Austausch freuen - auch der anderen Langzeitbetroffenen! Schließlich habe ich das Thema ja ins Leben gerufen... danke!
bandibine
oliv hat geschrieben:Hallo kitty

möchte wenn lieber über PM schreiben wenns geht.
hast du vielleicht vor dich im Forum zu registrieren?
sonst schreib ich hier was, aber dann weniger persönlich

Gruß oliv
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Beitrag von oliv »

Hallo bandibine

ich verstehe das du das gerne öffentlich haben willst.
Mir fällt es nicht leicht darüber "offen" zu schreiben.
Aber es muß ja nicht so persönlich sein.
Ich schreib demnächst ein bissl...

Gruß oliv
du schaffst das
kitty

Beitrag von kitty »

Hallo oliv,

ich habe mich registrieren lassen . Kannst mir gerne schreiben.
Grüße kitty


Die Wahrung und Toleranz einer gewissen Intimsphäre finde ich an einem bestimmten Punkt wichtig. Das hält ja nicht von dem Berichten über allgemeine Erfahrungen ab!
oliv
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Beitrag von oliv »

Hallo bandibine

also meine OP ist zwar noch keine 15 Jahre her, aber 11.
Habe 2 Stäbe nach Harington.

Die ersten Jahre nach der OP gings mir gut, quasi kaum bemerkt das sich etwas verändert hatte an mir.
Irgendwann vor ein paar Jahren hatte ich dann mal Schmerzen, bekam etwas Krankengymnastik, dann wars wieder gut.

Dann wieder länger Ruhe. Dann setzte es schlimmer ein. Durch schlechte Haltung, mangelnde Bewegung.

Ich hab meistens Nackenmuskeln verspannt. Ansonsten im unteren Bereich Probleme, im Beckenbereich. Wenn ich mich nach vorne beugen will z.B.
Halswirbelberich merke ich auch etwas. Fühle mich öfters an mehreren Stellen steif, blockiert.

Mache täglich Gymnastik, die ganz gut hilft. Bin beweglicher geworden, achte darauf die Muskeln zu dehnen, mich mehr zu bewegen usw.
Mache aber kein Muskeltraining mit Hanteln oder so, das gibt bei mir Schmerzen.

Osteopathie habe ich auch besucht. Hat mir im Bereich Rücken nicht so sehr geholfen, das lag aber nicht an der Behandlung, sondern an mir : )
kann Osteopathie trotzdem empfehlen.

Du hattest Reitunterricht? ist reiten ratsam für uns? da bin ich jetzt verunsichert.

Ich habe auch mal überlegt eine Reha zu machen, weil ich das noch nie gemacht habe. Ich wurde auch nach der OP nirgens hingeschickt.
Da ich mich momentan jedoch nicht als "schweren" Fall sehe, habe ich nicht vor eine Reha zu machen. Vielleicht später mal.

Sport mache ich von Natur aus gern, ist aber durch die OP nicht mehr richtig möglich. Ich tanze gern, fahre Rad.
Würde gerne joggen, aber das wird auch nicht gerade empfohlen für uns soweit ich weiß.

Thema Psyche hatte hier noch einer angesprochen. Hab das auch mal irgendwann hier erwähnt. In den Kliniken wird für den Körper viel getan, aber was ist mit dem Gefühlserleben? denn nicht nur der Rücken wird verändert, nicht nur die Bewegung ist eingeschränkt, sondern man denkt und fühlt auch anders. Ich hätte in der Klinikzeit sehr gut Hilfe in der Richtung gebrauchen können. Über Schmerzen, Ängste reden usw.

Im Allgemeinen hoffe ich das meine Implantate weiterhin stark bleiben und mich "halten".

Ich habe etwas Angst vor der Zukunft, wies weitergeht, mit Rücken, Bewegung, wies mir in einigen Jahren geht usw.
Der Rücken darf einem einfach nicht egal sein, man muß ihn pflegen und auf Bewegung achten.

Gruß oliv
du schaffst das
bandibine
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Beitrag von bandibine »

Hallo Oliv,
vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht, sehr interessant.

Das mit dem Reiten war ein einmaliger Versuch, von dem auch mein Orthopäde mir im nachhinein abgeraten hat. Und stimmt, das mit dem Joggen sollten wir auch lassen. Ich fahre Rad, mache Qigong und wandere gern, und natürlich mache ich auch KG.

Osteopathie kann ich wirklich sehr empfehlen, insbesondere CranioSacrale Therapie. Man sollte es ausprobieren, und nach ca. 4 Behandlungen eine deutliche Verbesserung spüren, denn es ist ja auch nicht billig...

Zum Thema Psyche muss ich sagen, hatte ich damals bei der OP nur meine Eltern als Unterstützung. Seitens der Klinik gab es keinerlei Unterstützung, Nachfragen oder ähnliches. Wenn bei denen das Röntgenbild gut aussieht, sind sie stolz auf sich und alles ist in Ordnung. Vielleicht ist es nicht in allen Kliniken so??

Bezüglich der Haltbarkeit der Implantate bin ich eigentlich sehr zuversichtlich, ich vertraue ihnen. Und für die Zukunft weiß ich, dass ich jetzt ganz viel an mir arbeiten muss, damit es später nicht noch größere Probleme gibt, die nicht mehr repariert werden können.

Bandibine

oliv hat geschrieben:Hallo bandibine

Osteopathie habe ich auch besucht. Hat mir im Bereich Rücken nicht so sehr geholfen, das lag aber nicht an der Behandlung, sondern an mir : )
kann Osteopathie trotzdem empfehlen.

Du hattest Reitunterricht? ist reiten ratsam für uns? da bin ich jetzt verunsichert.

Sport mache ich von Natur aus gern, ist aber durch die OP nicht mehr richtig möglich. Ich tanze gern, fahre Rad.
Würde gerne joggen, aber das wird auch nicht gerade empfohlen für uns soweit ich weiß.

Thema Psyche hatte hier noch einer angesprochen. Hab das auch mal irgendwann hier erwähnt. In den Kliniken wird für den Körper viel getan, aber was ist mit dem Gefühlserleben? denn nicht nur der Rücken wird verändert, nicht nur die Bewegung ist eingeschränkt, sondern man denkt und fühlt auch anders. Ich hätte in der Klinikzeit sehr gut Hilfe in der Richtung gebrauchen können. Über Schmerzen, Ängste reden usw.

Im Allgemeinen hoffe ich das meine Implantate weiterhin stark bleiben und mich "halten".

Ich habe etwas Angst vor der Zukunft, wies weitergeht, mit Rücken, Bewegung, wies mir in einigen Jahren geht usw.
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Gruß oliv
Papiertigerlein
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Beitrag von Papiertigerlein »

Bin seit 24 und 26 Jahren operiert - habe mich aber unter Oldie-Talk ausgelassen ... vielleicht passt das da auch ganz gut hin? Nur mal so ...
Papiertigerlein
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ICH BRAUCH KAFFEE!!
stonewoman
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Beitrag von stonewoman »

Wer hat noch Probleme mit der Halswirbelsäule und was tut ihr dagegen?
Ich hatte auch so alle 2 Wochen Blockaden in der HWS. Dann hab ich mir vor ca. 3 Monaten das "Schlafkissen Millenium" von Tempur gekauft. Seit dem hab ich Ruhe und ich schlafe auch viel besser...

Liebe Grüße, Stoni
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steffi25
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Beitrag von steffi25 »

Hallo zusammen!

Bin echt froh, dass es das Internet und solche Foren wie dieses gibt, obwohl ich mir schon vor meiner OP gewünscht hätte Erfahrungen von anderen zu hören... aber das ist hier ja schon angesprochen worden, dass man "damals" einfach zu wenig informiert war!!

Ich bin vor nunmehr 10 Jahren operiert worden. Nach Harrington.

Hab in den folgenden Jahren meinen Rücken einfach ignoriert - zum Glück auch außer der Versteifung keine Beschwerden gehabt. Erst in den letzten Jahren wurde mir wieder mehr und mehr bewußt, dass etwas mit mir nicht ganz stimmt...

Ich hab auch bemerkt, dass man trotz OP bzw gerade wegen der OP an seinem Körper arbeiten kann (ich spreche bewusst von "können", da mir das früher nicht als selbsteverstänlich erschien, dass es da überhaupt noch was zu tun gibt..) Diese Erkenntnis gibt mir Mut, da es mir wieder das Gefühl gibt, selbst Kontrolle über meinen Körper zu haben. Ich denke auch, dass wir "langzeit-Patienten" oft ein besseres Körpergefühl als so manche andere, nicht skoliose-geschädigte haben.

lg, steffi
Zuletzt geändert von steffi25 am Do, 09.02.2006 - 00:01, insgesamt 4-mal geändert.
„Wer die Vergangenheit nicht kennt, wird die Zukunft nicht verstehen.“ (Konfuzius)
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Beitrag von Moni27 »

Hallo

Bin seit 7 Jahren operiert hab aber auch schon Schmerzen in der HWS und LWS . Die BS ist bei mir versteift worden mit Stab und 8 Schrauben.
Die Rippe unterste ist auch weg; rechte Seite. Habe auch Schmerzen in der rechten Hüfte und Schulter.

Mache dagegen etwas Rückenfit
oder hat schon mal jemand Aquafitness ausprobiert, daß ist
sehr angenhem für die Knochen.

Moni
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Beitrag von steffi25 »

Alle Harrington-Operierte mit starken Schmerzen könnten mal auf

http://flatbacksyndrom.tripod.com/Einleitung.html

sehen. (Vorsicht: schocking!)
„Wer die Vergangenheit nicht kennt, wird die Zukunft nicht verstehen.“ (Konfuzius)
hartmut woldt

Beitrag von hartmut woldt »

Hallo bandibine,
oder Steffi 25 ?,

mein Name ist Hartmut. Meine Op. ist schon etwas länger her als 15 Jahre.
Ich wurde in der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf operiert. Jetzt halt dich fest. das war 1972. also vor 34 Jahren. Damals war ich 16. Heute gehe ich auf die 50 zu. ob du es glaubst oder nicht, seit der OP. habe ich zum Glück keine Probleme mehr. Vor der OP damals waren Schmerzen und Krankengymnastik eine alltägliche Sache.
Hört sich vielleicht überheblich an. Bin ich ein Glückspilz? Möchte gern mehr von dir lesen. Wenn du Lust hast,schreib doch mal.
Viele liebe Grüße :)
Hartmut
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steffi25
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Beitrag von steffi25 »

Hallo Hartmut! :tach:

So was hört man ja immer gerne!! :respekt:
Finde gar nicht, dass das überheblich klingt, wenn du sagst, dass es dir gut geht! Im Gegenteil, 34 Jahre später noch immer ohne Problem ist sehr großartig!! Und überhaupt sollte man viel mehr über Positives sprechen/schreiben als über Negatives!
Prinzipiell finde ich, wenn man schon so eine Operation machen läßt, dann sollte man doch auch erwarten dürfen, dass nachher alles passt!!

Weißt du, nach welcher Methode du damals operiert wurdest? Wieviele Wirbel wurden bei dir versteift? Ich bin übrigens wohl doch nicht nach Harrington sondern mit der etwas neueren CD-Instrumentation operiert worden. :ja: Ich hatte in den 10 Jahren nach der OP auch überhaupt keine Problem, erst durch dieses Forum wurde mir bewußt, dass das auch anders kommen hätte können...
Ich glaube, das liegt daran, dass Leute denen es wirklich gut mit Skoliose/OP geht im Allgemeinen eher selten in dieses Forum schauen... oder? :juggle:

Danke Hartmut, dein Bericht macht Mut und läßt auch mich auf mindestens 24 weitere gute Jahre hoffen *auf Holz klopf*

lg, Steffi
„Wer die Vergangenheit nicht kennt, wird die Zukunft nicht verstehen.“ (Konfuzius)
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Beitrag von helga73 »

Hallo Steffi!!
Ich bin vor 15 Jahren Op. worden nach Harrington und habe Schmerzen!!Sehr starke Rücken schmerzen und schmerzen in den Beinen!Ich kann nicht lange stehen,Sitzen und längere strecken laufen machen mir auch zu schaffen.Ich fühle mich manchmal wie eine 90 Jährige!!Ich habe nächsten Donnerstag einen Termin beim Ortohpäde spez. für Skoliose!!Weil ich es so nicht mehr aushalten kann!Ich habe 3 Kinder!!
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