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BeitragVerfasst: Mi, 13.06.2018 - 14:11 
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Hallo zusammen!

Demnächst kommt die Schwester einer guten Freundin nach Deutschland zu Besuch und möchte sich hier wegen ihrer Skoliose untersuchen lassen. In ihrem Heimatland Georgien gibt es dafür keine wirklich ausgebildeten Fachärzte. Nun habe ich festgestellt, dass unsere Duisburger Helios St. Johannes Klinik seit Anfang 2107 eine Skoliose Sprechstunde anbietet und in der Klinik auch entsprechende Operationen durchgeführt werden. Laut Eigendarstellung ist Chefarzt Dr. Khanh-Toan Hau ausgebildeter Skoliose-Operateur, der sein „Handwerk“ an den renommierten Skoliose-Zentren der Republik von der Pike auf gelernt hat.https://www.helios-gesundheit.de/kliniken/duisburg/unser-angebot/unsere-fachbereiche/wirbelsaeulenchirurgie-joh/skoliose-therapie/

Daher meine Frage, hat hier schon jemand Erfahrungen mit der St. Johannes Klinik und/oder Herrn Hau gemacht?

Viele Grüße

Bernd


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BeitragVerfasst: Mi, 13.06.2018 - 21:35 
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Diagnose: Ich habe selber Skoliose thorakolumbal 70º.
Meine Tochter (15J.) hat Skoliose thorakolumbal 35º sowie eine noch nicht eindeutig klassifizierte Muskelerkrankung.
Therapie: ich: Schroth, Schmerzkorsett, Manuelle Therapie, Spiraldynamik
Tochter: Schroth, Korsett, Manuelle Therapie
Hallo,
Ich kann wegen der Klinik leider nicht helfen. Aber mir stellt sich die sofort die Frage, was deine Bekannte denn anstrebt? Eine OP oder eher eine konservative Therapie? Denn danach würde ich den Arzt oder die Klinik aussuchen. Wenn sie keine OP möchte bzw. braucht, würde ich nicht in diese Klinik gehen.


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BeitragVerfasst: Do, 14.06.2018 - 11:20 
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Das Problem ist, dass man ja bisher gar nicht so genau weiß, in welchem Stadium die Skoliose ist, da es in Georgien keine entsprechenden Fachärzte gibt. Sie hat das schon seit Ihrer Kindheit und es schreitet weiter fort, wobei nun wohl schon die anderen inneren Organe betroffen sind. Es geht also erst einmal darum fundiert zu ermittelt, in welchem Stadium die Erkrankung ist und welche Behandlungsmöglichkeiten in Frage kommen.

Im Ergebnis würde eine Operation, selbst wenn sie angezeigt wäre, derzeit wohl an finanziellen Gründen scheitern. :<


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BeitragVerfasst: Do, 14.06.2018 - 13:13 
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Hallo Borion,

Zitat:
Demnächst kommt die Schwester einer guten Freundin nach Deutschland zu Besuch

Wielange möchte Sie denn bleiben? Einen Termin wird man grundsätzlich nicht so schnell bekommen.
Zitat:
Nun habe ich festgestellt, dass unsere Duisburger Helios St. Johannes Klinik seit Anfang 2107 eine Skoliose Sprechstunde anbietet

Man kann hoffen, dass es in 2107 :) auch eine kompetente Sprechstunde für alle Therapieformen geben wird. Aber Scherz beiseite.
Auch die Homepage ist ganz eindeutig nur auf eine OP ausgerichtet.
Zitat:
Es geht also erst einmal darum fundiert zu ermittelt, in welchem Stadium die Erkrankung ist

Natürlich muss man vor einer OP auch eine ausführliche Diagnose mit Vermessung der entsprechenden Winkel machen.
Zitat:
...und welche Behandlungsmöglichkeiten in Frage kommen.

Das ist aber das Problem! Chirurgen werden immer die OP bevorzugen, insbesondere bei Erwachsenen. Deswegen würde ich eher an einen konservativ arbeitenden Spezialisten denken:
viewtopic.php?f=25&t=6472
Aktuell würde ich da an Dr. Verres in Bingen denken, bei dem es bislang relativ schnell ging. Wahrscheinlich ist die Schwester Selbstzahler und wird zeitlich möglicherweise etwas bevorzugt. Ansonsten könnte sie es evtl. auch bei Dr. Al-Alwan in Botttrop versuchen, der in der Liste ganz unten bei Test-Möglichkeiten steht.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Do, 14.06.2018 - 13:53 
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Beiträge: 3
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Naja, das Selbstverständnis des Fachbereiches soll lt. Eigendarstellung ja eigentlich ein ganz anderes sein:

Code:
"Ihr Rücken in guten Händen. Unsere Experten behandeln Sie ganz individuell und umfassend. Dazu arbeiten wir mit Orthopäden, Unfallchirurgen und Neurochirurgen zusammen. Wann immer möglich versuchen wir einen Eingriff zu vermeiden. Sollte eine OP nötig sein, dann gehen wir besonders schonend vor."


Dem Grunde nach bin ich aber auch der Auffassung, dass vermutlich in einem solchen Krankenhaus man eher und schneller zu einer Operation rät, liegt in der Natur der Sache. Ich selbst könnte mir aber vorstellen, dass die reine Diagnostik des Istzustandes aufgrund einer vermutlich umfangreicheren Geräteausstattung vielleicht im Krankenhaus etwas fundierter ist.

Mit demnächst war vermutlich auch etwas übertrieben, voraussichtlich wird sie so eher Ende August / Anfang September kommen. Ich gebe die Hinweise, insbesondere zu Dr. Al-Alwan in Botttrop, erst mal so weiter, letztendlich muss sie da selbst entscheiden. Auf jeden Fall schon mal Danke für die Tipps und Hinweise :)


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BeitragVerfasst: Fr, 15.06.2018 - 13:20 
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Zitat:
Ich selbst könnte mir aber vorstellen, dass die reine Diagnostik des Istzustandes aufgrund einer vermutlich umfangreicheren Geräteausstattung vielleicht im Krankenhaus etwas fundierter ist.

Na ja, die reine gute Diagnostik ist tatsächlich auch davon abhängig, ob die Erstellung von notwendigen Röntgenaufnahmen möglich ist. Dazu gehört eine einzige Aufnahme der gesamten Wirbelsäule (nicht in Teilen), frontal und eigentlich auch sagittal, was eine Herausforderung sein kann. Auf jeden Fall müssen die entsprechenden Röntgen-Platten vorhanden sein. In Hannover z. Bsp. gibt es diese Möglichkeit nur in einer orthopädischen Klinik.
Bei Dr. Al-Alwan wird man wahrscheinlich auch einen externen Röntgentermin machen müssen. Aber ich möchte betonen, dass das nur eine Test-Möglichkeit ist, weil es nur ganz wenige nicht mehr aktuelle Berichte gibt.
Bei Dr. Verres kann es leider ähnlich sein, weil das Röntgen in einem naheliegenden Krankenhaus gemacht wird.
Deswegen bei allen Ärzten immer vorher nach konkreten Details fragen.

Gruß
Klaus


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