Meine "Baustellen"

Skoliosen, die als Folge anderer Erkrankungen entstehen (Nerven- und Muskelerkrankungen, Wirbelfehlbildungen usw.)
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Klaus
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Re: Meine "Baustellen"

Beitrag von Klaus »

Hallo Malven,

Du hast einen älteren Post von mir kommentiert, bevor durch meine Nachfragen jetzt nach Deinen Aussagen klar geworden ist, dass wohl nur manuelle Therapie bei Deiner Situation angebracht ist. Man kann da nichts pauschalisieren, indem man sich einfach auf die Erfahrungen anderer mit Skoliose bezieht, weil bei Deinen Baustellen eine "ähnliche Situation" online nicht beschreibbar ist.
Insofern wäre nach der Einschätzung von Dr Odak natürlich auch keine Schroth Intensiv REHA zu empfehlen.

Das hat nicht unbedingt etwas mit dem Alter zu tun (bei meiner REHA gab es eine über 70 jährige), sondern mit der zwingenden Indikation für eine solche Behandlungsoption und leider auch mit der Zurückhaltung des Kostenträgers bei Rentnern. Dazu kommt allerdings auch die körperliche Verfassung, denn eine solche REHA kann schon anstrengend sein. Auch wenn es weniger anstrengende begleitende nicht spezifische Schroth Übungen und eher passive Anwendungen gibt.

Für komplexe Erkrankungen gibt es andere Möglichkeiten, das hatte ich hier insbesondere bei den Berichten über Dr. von Richthofen gelesen.
Und da käme nach meiner Ansicht auch die Art des Korsetts ins Spiel, denn bei einer solchen Verschlechterung in so kurzer Zeit bei Deinem Alter würde ich an Deiner Stelle an eine Spezialisten-Zweitmeinung denken.

Gruß
Klaus
Gigantomsus
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Re: Meine "Baustellen"

Beitrag von Gigantomsus »

Malven hat geschrieben: Di, 30.05.2023 - 10:04 Hallo,

mittlerweile hatte ich den Termin im MVZ in Bad Sobernheim bei Herrn Odak.
Nach einer gründlichen Untersuchung und Befragung, wurde ein EOS gemacht.
Das Ergebnis habe ich in meinem Profil eingestellt.

Aufgrund der diversen Diagnosen und meiner andauernden Rückenschmerzen,riet mir
Herr Odak zu einem "modifiziertes-dynamisches- Rahmenstützkorsett". Das wird zwar
keine Verbesserung meiner Skoliose bringen, könnte aber die Schmerzen lindern, die
ich trotz Medikamente habe.
Mein Eindruck von Herrn Odak war gut, ich kann ihn weiterempfehlen.

Kann mir jemand etwas zu dem Rahmenstützkorsett sagen?
Wie gravierend seht ihr den Befund?

Gruß Malven
Hallo!
Ich bin auch bei Dr. Odak in Behandlung. Vor einem Jahr hat er mir ein Korsett verschrieben. Angestrebt war auch hier Reduzierung von Schmerzen.
Das "modifizierte Rahmenstützkorsett" habe ich von Sanomed in Sobernheim machen lassen. Individuell mit mir besprochen wurde dann Pelotten einzubauen. Vom Aussehen habe ich keinen Unterschied zum Korsett meiner Tochter erkannt. Ich trage also seit 1 Jahr ein Kyphosekorsett mit Reklinationsbügeln und zusätzlichen Pelotten für meine Skoliose.
Mein Ergebnis war sehr positiv. Ich komme komplett ohne Schmerzmittel aus und beim Kontrollröntgen (nach 1 Jahr , Röntgenkontrolle ohne Korsett) haben sich meine Werte sogar verbessert.
Bist Du das Thema Korsett schon angegangen?

Viele Grüße

Christine
Malven
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Re: Meine "Baustellen"

Beitrag von Malven »

Hallo Christine,

danke für deinen Bericht.

Dr. Odak hat mir ein Rezept für ein "modifiziertes-dynamisches- Rahmenstützkorsett" ausgestellt. Das Sanitätshaus Sanomed
wird einen Kostenvoranschlag an meine Krankenkasse schicken. Nun muss ich auf deren Entscheidung warten und hoffe,
dass diese für mich positiv ausfällt
Es ist schön, dass du so positive Erfahrungen mit deinem Korsett gemacht hast.

Liebe Grüße,
Malven
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Re: Meine "Baustellen"

Beitrag von Malven »

Hallo,

mittlerweile trage ich das Stützkorsett bei Bedarf, also wenn ich mehrere Stunden auf den Beinen bin. Es führt dazu, dass meine Schmerzen etwas später einsetzen. Das ist schonmal etwas, denn schmerzlos bin ich aufgrund meiner vielen Erkrankungen nie.

Kann mir jemand etwas zu meinem Befund sagen?

"Axialrotation des Scheitelwirbels L2=-18°": was bedeutet das Minuszeichen.

Gruß Malven
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Axialrotation des Scheitelwirbels L2=-18°

Beitrag von Malven »

Folgende 3 Beiträge wurden aus dem Thread "Axialrotation des Scheitelwirbels L2=-18°" hierher verschoben Gruß Klaus


Hallo,

kann mir jemand von euch erklären, was folgender Befund aussagt?

"Axialrotation des Scheitelwirbels L2=-18°": was bedeutet das Minuszeichen.

:) Gruß Malven
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Re: Axialrotation des Scheitelwirbels L2=-18°

Beitrag von Lady S »

Ich nehme stark an, das bezeichnet die Richtung (nach links oder rechts gedreht).
Malven
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Re: Axialrotation des Scheitelwirbels L2=-18°

Beitrag von Malven »

Danke Lady S.
ich dachte es mir schon, wollte aber sichergehen.

Seit Jahren habe ich starke Rückenschmerzen, die immer stärker werden. Dies und meine weiteren Befunde reichen anscheinend jedoch nicht, um von der Krankenkenkasse eine Heilmittel Langfristverordnung genehmigt zu bekommen. Da meine vielen Erkrankungen fast alle nur in der Heilmittelrichtlinie für den Besonderen Verordnungesbedarf stehen, weigern sich meine Ärzte, mir die benötigten Verordnungen aufzuschreiben, obwohl sie den Bedarf dafür sehen. Sie haben Angst um ihr Budget und evtl. Regressforderungen. Mit einer Langfristverordnung wären sie auf der sicheren Seite.

Ich formuliere gerade einen Widerspruch gegen den Bescheid der KK. Hast du oder haben andere Mitglieder Erfahrungen auf diesem Gebiet?

Gruß Malven
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Klaus
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Re: Meine "Baustellen"

Beitrag von Klaus »

Hallo Malven,

es wird unübersichtlich, wenn Du aufgrund einer unbeantworteten Frage einen neuen Thread aufmachst. Dazu kommt, dass das neue Thema Heilmittelverordnung nicht zu "Axialrotation des Scheitelwirbels L2=-18° " passt.
Deswegen habe ich das hierher in Deinen eigentlichen Thread "Meine Baustellen" verschoben.
Da meine vielen Erkrankungen fast alle nur in der Heilmittelrichtlinie für den Besonderen Verordnungesbedarf stehen,..
Bei dem besonderen Verordnungsbedarf geht es lediglich darum, dass man bei einer evtl. Wirtschaftlichkeits-Überprüfung der Krankenkasse den besonderen Verordnungsbedarf begründen muss. Das ist nur eine Formalie, die allerdings ein bischen Zeit kostet.
Ich formuliere gerade einen Widerspruch gegen den Bescheid der KK. Hast du oder haben andere Mitglieder Erfahrungen auf diesem Gebiet?
Es ist schon wichtig, was die KK konkret in der Ablehnung geschrieben hat. Gab es eine ärztliche Stellungnahme und wenn ja, was steht da drin?
Wenn nein, wäre das schon sehr empfehlenswert.

Die KK könnte natürlich der Ansicht sein, dass ja der besondere Verordnungsbedarf mit den entsprechenden Diagnosschlüsseln alles abdecken würde. (ist mir schon mal passiert). Es geht ja bei dem langfristigen Verordungsbedarf auch um die Vergleichbarkeit mit Krankheiten aus der Diagnoseliste für den besonderen Verordnungsbedarf. Deine Skoliose mit 35° ist da nur ein möglicher Baustein, weil sie erst ab 50° in der Diagnoseliste steht.

Meine langfristige Verordnung (Hyperkyphose >60° in der Diagnoseliste) ist in den letzten Jahren nur zustande gekommen, weil ich über einen Arzt für Schmerzmedizin zusätzlich einen 2. Diagnoseschlüssel bezüglich Schmerzen ins Spiel gebracht hatte und der medizinische Dienst dies für die Zukunft abgesichert hatte.

Wenn Dein Korsett die Schmerzen nur kurzfristig reduziert, ist das doch eigentlich ein Thema für Dr. Odak.

Gruß
Klaus
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Re: Meine "Baustellen"

Beitrag von Malven »

Hallo Klaus,

Danke für deine Nachricht und dass du meinen Betrag in den passenden Thread geschoben hast. Da ich auf meine im April gestellte Frage keine Antwort erhalten hatte, hatte ich sie an anderer Stelle erneut gestellt.
Klaus hat geschrieben:Bei dem besonderen Verordnungsbedarf geht es lediglich darum, dass man bei einer evtl. Wirtschaftlichkeits-Überprüfung der Krankenkasse den besonderen Verordnungsbedarf begründen muss. Das ist nur eine Formalie, die allerdings ein bischen Zeit kostet.

Das sehen meine Ärzte anders und lassen kaum mit sich reden. Ich habe den Eindruck,dass sie nicht wirklich informiert sind. Was du schreibst, habe ich ihnen gesagt, doch es hat nichts gebracht.
Klaus hat geschrieben: Es ist schon wichtig, was die KK konkret in der Ablehnung geschrieben hat. Gab es eine ärztliche Stellungnahme und wenn ja, was steht da drin?
Wenn nein, wäre das schon sehr empfehlenswert.
Die Krankenkasse schreibt:
Gerne haben wir geprüft, ob bei Ihnen ein solch schwerwiegendes Krankheitsbild vorliegt, für das gleichzeitig ein langfristiger Therapiebedarf besteht. Dies ist bei Ihnen nicht der Fall. Ihr Krankheitsbild mit der Diagnose M05.80 in Verbindung mit der Diagnosegruppe WS ist nicht in Schwere und Dauer einer anderen in der Heilmittelrichtlinie gelisteten langgristigen Erkrankung gleichzusetzen.


Mein Rheumatologe schreibt in seinem Attest über einen Teil meiner weiteren Erkrankungen, meine diversen Operationen, wo mir bereits 6 künstliche Gelenke eingesetzt wurden und meine Medikation, die leider fehlerhaft ist.
Weiterhin schreibt er als notwendige Heilmittel:
Krankengymnastik und / oder Manuelle Therapie mit und auch ohne Wärmetherapie als langfristiger Heilmittelbedarf
Als Begründung folgt:
....ist in regelmäßiger ambulanter Behandlung bei o.g. Diagnose. Trotz intensiver Anwendung von ambulanter Physiotherapie und medikamentöser Therapie, besteht weiterhin eine hohe Krankheitsaktivität.
Den verordneten Heilmitteln kommt ein deutlich unterstützender Charakter zu. Mit Hilfe der verordneten Heilmittel können die Beschwerden gelindert werden, Medikamente eingespart werden und Krankenhausaufenthalte vermieden werden. Da es sich um eine chronische Erkrankung handelt ist von einer Dauermedikation auszugehen.
Es handelt sich in diesem Fall um einen besonders schweren Krankheitsverlauf mit ausgeprägten strukturellen und funktionellen Schädigungen, der einen langfristigen Heilmittelbedarf erfordert.
Ich befürworte daher zur Effizienzsteigerung der Therapie die weitere Kostenerstattung der verordneten Heilmittel über eine langfristige Heilmittelbedarfsverordnung. Durch eine solche Maßnahme besteht die Aussicht auf wesentliche Besserung der Krankheitsaktivität und es können Medikamente eingespart werden.
Zuletzt geändert von Malven am Mo, 08.07.2024 - 17:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Meine "Baustellen"

Beitrag von Malven »

:nein: Ich habe leider das richtige Zitieren noch nicht drin.

Ich gehe später auf deine weiteren Worte ein.
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Re: Meine "Baustellen"

Beitrag von Klaus »

Hallo Malven,

die Zitate habe ich korrigiert.
Da meine vielen Erkrankungen fast alle nur in der Heilmittelrichtlinie für den Besonderen Verordnungsbedarf stehen,
Es geht hier aber offensichtlich nur um M05.80 (sonstige seropositive Polyarthritis).
Diese gehört laut der Diagoseliste (Seite 10) aber schon zum "besonderen Verordnungsbedarf" in Zusammenhang mit der Diagnosegruppe WS (Physiotherapie).
siehe auch https://www.kbv.de/media/sp/Heilmittel_ ... ersion.pdf
Deshalb vermute ich, dass sich die KK rein formal nur auf die Vergleichbarkeit mit einer anderen Erkrankung als Voraussetzung bezieht. Man hätte aber den Hinweis geben können, dass ja ein "besonderer Behandlungsbedarf" in Anspruch genommen werden kann.

Ich fürchte, damit kommst Du nicht weiter und solltest evtl. nach einem "willigen" Arzt suchen.

Gruß
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Re: Meine "Baustellen"

Beitrag von Malven »

Klaus hat geschrieben: Mo, 08.07.2024 - 21:17 die Zitate habe ich korrigiert.
Dankeschön.
Klaus hat geschrieben: Mo, 08.07.2024 - 21:17 Es geht hier aber offensichtlich nur um M05.80 (sonstige seropositive Polyarthritis).
Diese gehört laut der Diagoseliste (Seite 10) aber schon zum "besonderen Verordnungsbedarf" in Zusammenhang mit der Diagnosegruppe WS (Physiotherapie).
Das gilt als meine Hauptdiagnose. Meine Hausärztin gab mir einen Antrag auf langfristigen Heilmittelbedarf mit Heilmitteln mit, über den die KK entscheiden sollte. Dem sollte ich eine Kopie der von ihr ausgestellten Verordnung (mit der von eingetragenen Diagnose: Seropositive Palyarthritis M05.90 G) mitschicken. Eine von mir verfasste Begründung legte ich bei, in der ich auch das "chronische Schmerzsyndrom ICD -10-Code R52.2 G" erwähnte, welchen mir Herr Odak bescheinigt hatte.
In dem Brief an die KK waren jedoch nur der Antrag, die Verordnung meiner Hausärztin und meine Begründung.

Ich war zu diesem Zeitpunkt noch recht unbedarft und dachte mir, das wird schon klappen.
Tat es aber nicht!

Gruß Malven
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Re: Meine "Baustellen"

Beitrag von Klaus »

Hallo Malven,
Eine von mir verfasste Begründung legte ich bei, in der ich auch das "chronische Schmerzsyndrom ICD -10-Code R52.2 G" erwähnte, welchen mir Herr Odak bescheinigt hatte.
Grundsätzlich kann das der entscheidende Punkt sein. Ein zusätzlicher 2. ICD-10 Code mit dem Thema Schmerzen.
Aber eine persönliche Begründung ist nachrangig, es sollte natürlich eine (fach)ärztliche Begründung sein.
Meine Hausärztin gab mir einen Antrag auf langfristigen Heilmittelbedarf mit Heilmitteln mit, über den die KK entscheiden sollte. Dem sollte ich eine Kopie der von ihr ausgestellten Verordnung (mit der von eingetragenen Diagnose: Seropositive Palyarthritis M05.90 G) mitschicken.
Jetzt bin ich ein bischen irritiert.
Deine Hausärztin hat den Antrag unterstützt und nur eine Verordnung beigelegt, aber keine ärztliche Begründung mit Stellungnahme des Rheumatologen? Das ist bzw. wäre ungünstig.

Eine Hausärztin hat das geringste Budget bezüglich Phsyiotherapie, sie wird also sehr schnell unwirtschaftlich handeln und möglicherweise Probleme bei der Begründung des besonderen Verordnungsbedarfs haben. Im Gegensatz zu Orthopäden und insbesondere Fachärzten für Physikalische und Rehabilitative Medizin. Wie sich das bei Rheumatologen verhält, kann ich nicht sagen.

Ich habe das Glück, dass alles in einer ärztlichen Hand (von der KK zertifiziertes Schmerzzentrum) ist.

Viel Erfolg beim 2. Anlauf.

Gruß
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Re: Meine "Baustellen"

Beitrag von Malven »

Klaus hat geschrieben: Di, 09.07.2024 - 11:32 Grundsätzlich kann das der entscheidende Punkt sein. Ein zusätzlicher 2. ICD-10 Code mit dem Thema Schmerzen.
Aber eine persönliche Begründung ist nachrangig, es sollte natürlich eine (fach)ärztliche Begründung sein.
Meine Hausärztin meinte, ich solle mich mit der Krankenkasse selber auseinandersetzen.
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Re: Meine "Baustellen"

Beitrag von Malven »

Klaus hat geschrieben: Mo, 08.07.2024 - 21:17 Hallo Malven,
Man hätte aber den Hinweis geben können, dass ja ein "besonderer Behandlungsbedarf" in Anspruch genommen werden kann.
Gruß
Klaus
Hallo Klaus,

die Krankenkasse hatte den besonderen Verordnungsbedarf vorgeschlagen.
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Re: Meine "Baustellen"

Beitrag von Klaus »

nachfolgender Post wurde am 12.7 um.9:08 Uhr korrigiert


Hallo Malven,
die Krankenkasse hatte den besonderen Verordnungsbedarf vorgeschlagen.
Ich hätte jetzt nicht über das Verhalten der KK spekuliert, wenn ich das vorher gewusst hätte.

Gruß
Klaus
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Re: Meine "Baustellen"

Beitrag von Malven »

Hallo Klaus,

ich finde es nicht gut, dass du unseren PN-Austausch in den öffentlichen Bereich
geschoben hast.
Für mich ist das ein Vertrauensbruch.

Malven
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Re: Meine "Baustellen"

Beitrag von Klaus »

Hallo Malven,

Sorry, ich habe nicht "den PN-Austausch in den öffentlichen Bereich verschoben". !!
Der überwiegende Teil meines Posts hat sich auf die bisherigen Posts hier bezogen und sollten mehr Klarheit bezüglich besonderen Verordnungsbedarf und langfristiger Heilmittelverordnung in Deiner komplexen Situation bringen. Bestimmte Details aus dem PN Austausch habe ich bewusst weggelassen
Das hat mich viel Zeit gekostet, aber ich hatte das eigentlich gern gemacht, weil andere User auch davon profitieren könnten. Das ist die Hauptaufgabe dieses Forums.
Aber ok, ich habe meinen Post drastisch gekürzt.

Gruß
Klaus
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