Meine "Baustellen"

Skoliosen, die als Folge anderer Erkrankungen entstehen (Nerven- und Muskelerkrankungen, Wirbelfehlbildungen usw.)
Malven
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Re: Meine "Baustellen"

Beitrag von Malven »

Hallo Klaus,

ich habe darum gebeten, dass ich einen freien Termin bekomme, falls jemand absagt, um eventuell meine Termine zur Schroth-Krankengymnastik nicht absagen zu müssen. Vielleicht ist es ja Dr. Odak, den habe ich jedoch nicht extra erwähnt.

Mein Orthopäde kann immer nur eine meiner "Baustellen" behandeln, hat er mir gesagt. Das letzte halbe Jahr war dies meine linke Ferse. Der ;( Begriff "Baustelle" in Bezug auf meinen Körper stammt übringens von ihm.

Gruß Malven
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uhu
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Re: Meine "Baustellen"

Beitrag von uhu »

Malven hat geschrieben: Do, 02.03.2023 - 09:58
Klaus hat geschrieben: Di, 28.02.2023 - 19:09 Hallo Malven,
Bei den Ärzten im MVZ immer beachten, dass es einerseits um Kinder und Jugendliche und andrerseits um Erwachsene geht. Dr. Steffan war da schon einige Jahre lang nur für Kinder und Jugendliche zuständig.
Gruß
Klaus
Guten Morgen Klaus,
ich habe jetzt einen Termin zu einer Röntgenganzaufnahme der Wirbelsäule im MVZ für den 25.5. bekommen. Mit so einer langen Wartezeit hatte ich nicht gerechnet, so dass ich bei Physiotherapie-Praxis bereits vorher 6 Termine zu einer Dreidimensionalen Skoliosebehandlung nach Schroth für Anfang Mai vereinbart habe. :nein: Einen werde ich verschieben müssen.

Gruß Malven
Nur zu meinem Verständnis: Warum ist die Wartezeit für ein Röntgen so lang???
Röntgen ist eine der ganz wenigen Aktionen hierzulande, die zügig - teilweise sogar ohne Termin - umgesetzt werden können.
Malven
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Re: Meine "Baustellen"

Beitrag von Malven »

Es geht hier um Röntgen-Ganz-Aufnahmen der Wirbelsäule, die von vorne und von der Seite im Stehen gemacht werden sollen. Das ist nicht in jeder Röntgenpraxis möglich.
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Re: Meine "Baustellen"

Beitrag von Klaus »

Hallo Malven,

mit Ausnahme von Dr. Verres sollte es bei den Spezialisten möglich sein, dass die Untersuchung und Erstellung eines entsprechenden Röntgenbildes an einem Termin in der Praxis kombiniert werden kann. So wie das bei Dr. von Richthofen problemlos funktioniert.
Eine Sprechstunde vor Erstellung des Röntgenbildes macht keinen Sinn. Eine Sprechstunde nach Erstellung des Röntgenbildes bedeutet eine doppelte Fahrt bzw. doppelte Kilometer.
Vielleicht ist es ja Dr. Odak, den habe ich jedoch nicht extra erwähnt.
Also dann würde ich sicherheitshalber gleich in Stuttgart einen Termin machen.

Was das Röntgenbild angeht, ist es denn nun eine EOS Aufnahme oder nicht? Bei einer solchen Aufnahme wundert es mich, dass das als Privatleistung so lange dauern soll. Du brauchst die aber nicht unbedingt.
Es geht hier um Röntgen-Ganz-Aufnahmen der Wirbelsäule, die von vorne und von der Seite im Stehen gemacht werden sollen. Das ist nicht in jeder Röntgenpraxis möglich.
Sofern es nicht um EOS Aufnahmen geht, ist das richtig. Oft muss man mit Überweisung durch einen (häufig unwilligen) Orthopäden eine entsprechende Klinik aufsuchen. Das scheint aber in den einzelnen Regionen unterschiedlich zu sein. Wo wohnst Du denn?
Aber man muss dabei bedenken, dass so etwas zusätzliche Fahrten bedeutet, wo dann im Fazit eine weitere Fahrt zum Spezialisten effektiver ist!

Ein Spezialist sollte nun mal in diesem Forum bestimmte Kriterien erfüllen, dazu gehört in erster Linie aufgrund der leider weiten Anfahrten eine problemlose Versorgung von Newbies. Aktuell scheint das im MVZ auch anderen Berichten zufolge nach dem Weggang von Dr. Steffan nicht richtig zu klappen. Wenn man sich zusätzlich die Homepage des MVZ bezüglich Dr. Odak anguckt, steht er da weiterhin nur als Teilzeit-Kraft, was natürlich die Termine beeinflusst.

Gruß
Klaus
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Re: Meine "Baustellen"

Beitrag von Malven »

Klaus hat geschrieben: Mo, 27.02.2023 - 11:29 Hallo Malven,
Ich bin mir noch nicht sicher, ob es ein Röntgenbild der gesamten Wirbelsäule im Stehen frontal und seitlich sein wird oder eine EOS-Aufnahme, die, soweit ich gelesen habe, eine geringere Strahlenbelastung bedeutet. Oder ist beides notwendig?
In der Regel reicht eine Röntgenaufnahme, die im Vergleich zu früheren Zeiten auch strahlungsärmer ist.
Zum EOS Röntgen in Bad Sobernheim kommst Du per Suchmaschine im Netz auf die entsprechende Broschüre mit den Details.
Inwieweit das bei Deinen Baustellen nützlich sein könnte, kann ich nicht beurteilen. Es sind ja wohl schon viele bildgebende Aufnahmen erfolgt.

Auf jeden Fall ist nicht beides notwendig.

Gruß
Klaus
Hallo Klaus,

ich bin etwas verwirrt. Im MVZ sagte (besser schrieb man mir, weil ich dort telefonisch niemanden erreichen kann), dass ein Röntgenbild der gesamten Wirbelsäule im Stehen frontal und seitlich ein EOS-Röntgen sei.
Gibt es das dort nur als EOS?

Ich hatte deinen letzten Satz so verstanden, dass ein Röntgenbild der gesamten Wirbelsäule im Stehen frontal und seitlich, welches die KK bezahlen würde, reicht. Dazu bräuchte ich doch nicht soweit zu fahren, oder?

Gruß Malven
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Re: Meine "Baustellen"

Beitrag von Klaus »

Hallo Malven,

also das wundert mich auch, dass es dort kein "normales" Röntgenbild mehr geben sollte. Wenn man Dir das sogar schriftlich gibt, muss man wohl von einer Veränderung im MVZ ausgehen. Entweder stimmt die interne Kommuniktion nicht oder der wirtschaftliche Aspekt ist in den Vordergrund gerückt. Dazu muss man allerdings auch sagen, dass der erweiterte Besprechungsbedarf, der in der Regel bei der ersten Vorstellung anfällt, nicht von der KK bezahlt wird. Das muss man in der Praxis irgendwie ausgleichen. Dr. von Richthofen verlangt deswegen 65€ als private Leistung. Ob der Beitrag noch aktuell ist, weiß ich nicht.

Ich hatte Dir bereits am 27.2. geschrieben:
Klaus hat geschrieben:In der Regel reicht eine Röntgenaufnahme, die im Vergleich zu früheren Zeiten auch strahlungsärmer ist.
Insofern macht es wirklich wenig Sinn extra nur für ein EOS nach Bad Sobernheim zu fahren.
Da Du eine kompetente Beurteilung Deiner Baustelle Skoliose brauchst, macht es auch wenig Sinn, eine Möglichkeit der Ganzaufnahme in der Region zu suchen. Dort würdest Du zwar die entsprechenden Gradzahlen bekommen, aber entscheidend ist ja dann die (spezial-)ärztliche Einschätzung Deiner Gesamt-Situation mit möglichen Behandlungsoptionen. Das kann man leider eben nicht von "normalen" Orthopäden erwarten und erst recht nicht von einem Radiologen.
Ich möchte Dir in dieser Situation die Versorgung in Stuttgart empfehlen.

Gruß
Klaus
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Re: Meine "Baustellen"

Beitrag von Malven »

Hallo Klaus,

Normales Röntgen ist in Sobernheim möglich. Aber, wie ich es verstanden habe, nicht als Aufnahme der ganzen Wirbelsäule, seitlich, von vorne, stehend. War dies denn früher möglich plus Besprechung danach?

Auf meine Frage nach einem Termin in der Sprechstunde bei Dr.Odak nach der Röntgenaufnahme , bekam ich folgende Antwort:

"Ja das ist schon so eingeplant. Sie müssen sowieso vor dem Röntgen schon zu ihm damit er sie untersucht und die Indikation für das EOS stellt."

Ob für die Besprechung noch private Kosten entstehen, weiß ich nicht. Vielleicht sind die im Preis für das EOS-Röntgen enthalten. Falls ich mich für diese Untersuchung entscheide, frage ich nach.

Du empfiehlst mir die Versorgung in Stuttgart. Ich glaube nicht, dass ich meinem Mann, der mich ja fahren müsste, das zumuten möchte. Wir wohnen im Rhein-Berg-Kreis. Das sind fast 4 Stunden Fahrtzeit. Dann folgen sicher mehrere Stunden in der Praxis und anschließend die Rückfahrt. Auch für mich wäre das eine anstrengende Prozedur.
In Stuttgart wird kein EOS zur Diagnose angeboten, sondern Digitales Röntgen, 3D-Vermessung der Wirbelsäule und IDIAG-Messung. Kennst du dich mit diesen Verfahren aus? Ich habe gelesen, dass alle privat abgerechnet werden. Auch sollen sie strahlenarm sein.

Gruß Malven
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Re: Meine "Baustellen"

Beitrag von Klaus »

Hallo Malven,
Normales Röntgen ist in Sobernheim möglich. Aber, wie ich es verstanden habe, nicht als Aufnahme der ganzen Wirbelsäule, seitlich, von vorne, stehend. War dies denn früher möglich plus Besprechung danach?
Also davon bin ich ausgegangen. Es ist jetzt Spekulation, aber eine seitliche Ganz-Aufnahme der Wirbelsäule kann aufgrund der unterschiedlichen Strukturen schon eine Herausforderung bezüglich Röntgendosis sein. Von dem ehemaligen Dr. Hoffmann in Stuttgart wurde oft davon berichtet, dass er das gut hinbekommt. Bei anderen war der Verlauf der Wirbelkörper nicht so gut zu sehen. Beim EOS ist das wohl kein Problem. Bei einer frontalen normalen Röntgen-Ganz-Aufnahme gibt es das Problem nicht.
"Ja das ist schon so eingeplant. Sie müssen sowieso vor dem Röntgen schon zu ihm damit er sie untersucht und die Indikation für das EOS stellt."
Wenn die Besprechung des EOS auch an dem selben Termin stattfindet, ist das ja ok. Deswegen ja auch die Nachfrage nicht nur von mir, warum das mit denn mit dem EOS so lange dauert. Das ist mit dem Arzt-Termin gekoppelt, so wie es auch sein sollte.
Ob für die Besprechung noch private Kosten entstehen, weiß ich nicht. Vielleicht sind die im Preis für das EOS-Röntgen enthalten.
Dazu hatte ich ja gesagt, dass die Praxen den erhöhten Besprechungsbedarf unterschiedlich behandeln. Im MVZ gibt es keinen privaten Zuschlag von 65 €, wie in Stuttgart. Dafür möglicherweise das private EOS Röntgen für 148 €, dass die Kosten für die Praxis ausgleicht. In älteren Posts zu dem Thema wurde noch erwähnt, dass dieser Preis für gesetzlich Versicherte gilt und für Private mehr verlangt wird.
In Stuttgart wird kein EOS zur Diagnose angeboten, sondern Digitales Röntgen, 3D-Vermessung der Wirbelsäule und IDIAG-Messung. Kennst du dich mit diesen Verfahren aus? Ich habe gelesen, dass alle privat abgerechnet werden.
Das sind Verfahren, die auf der Homepage aufgelistet sind.
Das strahlungsarme (nicht ganz so strahlungsarm wie das EOS) digitale Röntgen ist heute fast überall Standard. Wo hast Du gelesen, dass das dort privat abgerechnet wird?
Es hat den Vorteil einer Nachbearbeitung, um gerade bei seitlichen Ganz-Aufnahmen mit unterschiedlicher Struktur eine möglichst optimale Darstellung zu erreichen, s.a. meine obigen Anmerkungen zu der ehemaligen Praxis von Dr. Hoffmann, in der jetzt Dr. von Richthofen ist.

Die 3D Vermessung ist eine rein optische Erfassung der Rückenoberfläche, die aber nicht für eine erste Diagnose mit der notwendigen Stellung der Wirbelkörper geeignet ist. Diese Vermessung ist immer eine private Leistung und dient oft der Verlaufskontrolle.
Die IDAG Messung (ehemals MediMouse) ist auch ein optisches Verfahren, was privat zu zahlen ist und nicht für eine erste Diagnose geeignet ist.

Gruß
Klaus
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Re: Meine "Baustellen"

Beitrag von Malven »

Hallo Klaus,

danke für deine Antwort.
Das strahlungsarme (nicht ganz so strahlungsarm wie das EOS) digitale Röntgen ist heute fast überall Standard. Wo hast Du gelesen, dass das dort privat abgerechnet wird?
Du hast recht. Ich hatte nicht genau recherchiert und übersehen, dass es um Digitales DVT Röntgen ging, welches eine Privaltleistung ist.

Gruß Malven
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Re: Meine "Baustellen"

Beitrag von Klaus »

Hallo Malven,
...dass es um Digitales DVT Röntgen ging,..
Was meinst Du damit. Das EOS Röntgen mit 3D Darstellung im MVZ oder?

Gruß
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Re: Meine "Baustellen"

Beitrag von Malven »

Soweit ich gesehen habe, sind auf der Website vom MVZ keine Kosten für Behandlungen angegeben.

Auf deine Bemerkung
Ich möchte Dir in dieser Situation die Versorgung in Stuttgart empfehlen.
ging ich auf die Seite von Frau Dr. von Richthofen und schaute mir die Diagnostikverfahren an und googelte nach den Kosten. Dort las ich, als ich in die Suchmaschine "Digitales Röntgen Krankenkasse" eingab, diese Aussage als erste Meldung.
Eine DVT-Aufnahme ist eine Privatleistung, d. h. gesetzlich versicherte Patienten müssen die Aufnahme in der Regel selbst bezahlen.
:nein: Ich war, wie geschrieben, nicht ganz bei der Sache.
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Re: Meine "Baustellen"

Beitrag von Klaus »

Hallo Malven,

eine "digitale Röntgenaufnahme" ist aber etwas anderes als eine "DVT-Aufnahme", die als Abkürzung eine "digitale Volumentomographie" bedeutet und in der HNO und Zahnmedizin zur Anwendung kommt
Damit lässt sich eine dreidimensionale Darstellung erreichen. Da das EOS Verfahren auch zu einer dreidimensionalen Darstellung führt, hatte ich vermutet, das Du damit eben das EOS im MVZ gemeint haben könntest.

Gruß
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Re: Meine "Baustellen"

Beitrag von Malven »

Mittlerweile war ich bei meinem Rheuma-Orthopäden, der nicht erfreut war, als ich ihm von
meinen Terminen, zum einen bei Dr. Odak zum EOS-Röntgen, und zum anderen in einer Physiotherapeutischen
Praxis, wo die Skoliose mit der dreidimensionalen Skoliosetherapie nach Katharina Schroth behandelt wird.

Er kannte EOS überhaupt nicht und ich gab ihm einen Ausdruck von der Website des MVZ. Er meinte, bevor ich
dafür Geld bezahlen würde, sollte ich Dr. Odak seine zwei Röntgenaufnahmen (Papierausdruck von der Lendenwirbelsäule
liegend) zeigen.

Die Skoliosetherapie nach Schroth war ihm ein Begriff, er fand sie für mich jedoch nicht sinnvoll. Die würde nur
Kindern und Jugendlichen etwas bringen - für mich wäre normale Krankengymnastik ausreichend.

Ich lasse mich von seinen Aussagen allerdings nicht beirren und werde Ende Mai nach Bad Sobernheim fahren und das
EOS anfertigen lassen, mir Dr. Odaks Beurteilung anhören und danach mit der dreidimensionalen Skoliosetherapie
beginnen. Sechs Termine habe ich in der Physio-Praxis vereinbart und werde danach versuchen, die Übungen zuhause weiterzuführen.

Gruß Malven
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Re: Meine "Baustellen"

Beitrag von Malven »

Hallo,

mittlerweile hatte ich den Termin im MVZ in Bad Sobernheim bei Herrn Odak.
Nach einer gründlichen Untersuchung und Befragung, wurde ein EOS gemacht.
Das Ergebnis habe ich in meinem Profil eingestellt.

Aufgrund der diversen Diagnosen und meiner andauernden Rückenschmerzen,riet mir
Herr Odak zu einem "modifiziertes-dynamisches- Rahmenstützkorsett". Das wird zwar
keine Verbesserung meiner Skoliose bringen, könnte aber die Schmerzen lindern, die
ich trotz Medikamente habe.
Mein Eindruck von Herrn Odak war gut, ich kann ihn weiterempfehlen.

Kann mir jemand etwas zu dem Rahmenstützkorsett sagen?
Wie gravierend seht ihr den Befund?

Gruß Malven
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Re: Meine "Baustellen"

Beitrag von Klaus »

Hallo Malven,
Wie gravierend seht ihr den Befund?
Also es handelt sich offenbar um eine in der Regel übliche zweibogige Skoliose. Bei Dir ist das allerdings deutlich asymmetrisch mit 23° oben und mit 35° unten. Bei Winkeln von > 30° spricht man von der Möglichkeit der Verschlimmerung mit dem Alter.
Zu Deinen sonstigen Baustellen hat er nichts konkretes gesagt?
Das empfohlene Korsett ist eine übliche Option gegen Schmerzen bei Skoliose. Inwiefern das auch "aufgrund der diversen Diagnosen" eine Wirkung haben soll, kann ich anhand Deines Berichts nicht beurteilen.

Es gibt noch die hochkorrigierenden Korsette, die eine Verbesserung der Skoliose versuchen bzw. sicher die Verschlimmerung verhindern. Das ist aber eher bei der Versorgung in Stuttgart zu finden.

Was ist mit Schroth KG bzw. Schroth REHA?

Gruß
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Re: Meine "Baustellen"

Beitrag von Malven »

Hallo Klaus,

danke für deine Antwort.

Ich zeigte Dr. Odak die beiden Rötgenaufnahmen vom August 2022, die mir mein Rheumaorthopäde mitgegeben
hatte. Dr. Odak meinte, dass sich meine Erkrankung im Vergleich mit den EOS-Aufnahmen, weiter verschlechtert
haben. Wie mein Rheumaorthopäde, sagte auch er, dass mir Gymnastik nach Schroth kaum etwas bringen würde.
Da ich jedoch bereits Termine bei einer Physiotherapeutischen Praxis, die u.a. auch nach Schroth arbeitet, ausgemacht
hatte, verschrieb er mir trotzdem 6 Behandlungen. Da habe ich morgen die zweite Behandlung. Über eine Schroth-Reha
haben wir nicht gesprochen, ich denke aber, dass er sie mir ebenfalls nicht empfehlen würde.

Gruß Malven
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Re: Meine "Baustellen"

Beitrag von Klaus »

Hallo Malven,
Dr. Odak meinte, dass sich meine Erkrankung im Vergleich mit den EOS-Aufnahmen, weiter verschlechtert
haben.
Welche Erkrankung meinst Du bei Deinen Baustellen? Die Skoliose?
Wie mein Rheumaorthopäde, sagte auch er, dass mir Gymnastik nach Schroth kaum etwas bringen würde.
Würde denn nach seiner Einschätzung eine andere KG etwas bringen?

Gruß
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Re: Meine "Baustellen"

Beitrag von Malven »

Hallo Klaus,

ich schrieb in meinem vorigen Beitrag:

"Ich zeigte Dr. Odak die beiden Röntgenaufnahmen vom August 2022, die mir mein Rheumaorthopäde mitgegeben
hatte. Dr. Odak meinte, dass sich meine Erkrankung im Vergleich mit den EOS-Aufnahmen, weiter verschlechtert
haben."

Es ging um die Skoliose.

Sowohl mein Rheumaorthopäde als auch Dr. Odak meinten, dass die Schroth-Gymnastik keinen Vorteil gegenüber der
Manuellen Therapie hat.

Gruß Malven
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Re: Meine "Baustellen"

Beitrag von Klaus »

Hallo Malven,
Es ging um die Skoliose.
Ok, dann hat sich die Skoliose aber in einem sehr kurzen Zeitraum weiter verschlechtert ! Das kennt man eigentlich nur bei unbehandelten KIndern und Jugendlichen.
Das "modifizierte dynamische Rahmenstützkorsett" wird bei Sanomed auch als schon länger bekannte Kubco Orthese aufgeführt, die durch Wirbelsäulen-Extension eine Entlastung und damit auch Schmerzreduzierung erreichen kann. Das ist zwar ein wichtiges Ziel für Dich, aber es findet dabei keinerlei Korrektur statt. Inwieweit das eine noch weitere Verschlechterung zumindest aufhalten kann, ist nach meiner Ansicht fraglich.
dass die Schroth-Gymnastik keinen Vorteil gegenüber der
Manuellen Therapie hat.
Ach so, dann ist die manuelle Therapie in Deinem Fall die KG der Wahl, die temporär Entlastung bringt.

Gruß
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Re: Meine "Baustellen"

Beitrag von Malven »

Klaus hat geschrieben: Di, 30.05.2023 - 15:45 Hallo Malven,

Was ist mit Schroth KG bzw. Schroth REHA?

Gruß
Klaus
Hallo Klaus,

bisher glaubte ich, dass für mich (72 Jahre alt, viele "Baustellen"), eine Schroth Reha nicht mehr
infrage kommen würde. Deiner Frage entnehme ich, dass du es anders siehst. Kennst du Menschen
in einer ähnlichen Lage, wie ich es bin, für die eine Reha in der Katharina-Schroth-Klinik gewinnbringend
war - oder gibt es in diesem Forum Ältere, die mir von ihren Erfahrungen berichten könnten?

Gruß Malven
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