jetzt trau ich mich auch...!
Verfasst: Di, 07.11.2006 - 15:58
Hallöchen allerseits,
seit ein paar Tagen bin ich andauernd damit beschäftigt, das Forum zu durchforsten, weil ich viele viele Fragen habe. Dabei müsste mich eigentlich mit meiner Doktorarbeit beschäftigen. Aber von vorn.
Ich bin 26 Jahre alt und habe Skoliose und Beckenschiefstand - so zumindest die letzte offizielle Diagnose. Die Skoliose wurde bei mir mit 11 Jahren festgestellt. Mit fast 12 bekam ich ein Korsett, dass ich 4 Jahre lang tragen durfte. In der Zwischenzeit gab es Krankengymnastik und so allerlei andere Kleinigkeiten. Mit 16 durfte ich das Korsett dann abgeben und wurde in die schöne Welt entlassen.... An- und Abschulung des Korsetts? Davon hatte wohl noch niemand etwas gehört. Ich habe das Korsett von einen auf den anderen Tag abgelegt. Angeblich war die Gefahr überstanden (da ich ja nicht mehr wuchs) und somit war keine weitere Behandlung erforderlich.
Ca. 1 Jahr später fingen dann die Kopfschmerzen an. Ich hatte ziemliche Nackenverspannungen und einfach täglich Schmerzen. Ich habe mir schon echt Sorgen gemacht. Mein Orthopäde verschrieb Massagen, die leider nicht halfen. Darauf angesprochen antwortete er mir, dass er sonst nichts machen kann und obwohl ich verzweifelt anfing zu heulen ließ er mich einfach in seinem Behandlungszimmer sitzen. Danach bin ich dann nicht wieder zum Orthopäden gegangen.
Die Kopfschmerzen und Verspannungen sind nicht mehr so schlimm wie damals. Gut geht es mir allerdings noch nicht. Hinzu kommt, dass mich im Bereich der Lendenwirbelsäule immer häufiger Schmerzen plagen (Hexenschuss-mäßig). Insbesondere bei den Kopfschmerzen wird mir häufig bescheinigt, dass das wohl psychisch bedingt ist....(zu viel Stress usw.)
Ich habe in 4 Wochen einen Termin hier bei einem Orthopäden vor Ort, obwohl ich mir bei den vielen Beiträgen hier im Forum keine große Hoffnung mache, dass mich das viel weiter bringen wird. Ich werde wohl doch zu einem der beiden Spezialisten gehen müssen, die hier so häufig erwähnt werden.
Nach meinen Recherchen hier habe ich mittlerweile selbst festgestellt, dass ich ein ziemlich starkes Hohlkreuz habe und auch das behandelt werden kann/muss (+ dass das evtl. vom schnellen Ablegen des Korsetts kommen könnte...). Außerdem steht mein Kopf ziemlich weit nach vorn, was wohl auch nicht ganz normal ist. Meine Skoliose ist wohl gar keine richtige Skoliose, weil keine Verdrehung der Wirbelsäule vorliegt.... Achja, und was die Gradzahl angeht: keine Ahnung. Damals um die 30 Grad gemessen an 2 separat aufgenommenen und dann übereinander gelegten Bildern. Und das habe ich hier ja auch schon gelernt: Wenn man es so macht, kann man auch gleich schätzen.
Mal von meinen Beschwerden abgesehen, gibt es natürlich noch mehr, was mich ausmacht. Ich habe Elektrotechnik studiert und darf mich seit einem halben Jahr Diplom-Ingenieurin nennen. Jetzt arbeite ich an meiner Doktorarbeit. Ich habe einen Freund und mit dem gehe ich sehr gerne tanzen. Insbesondere Salsa macht unheimlich Spaß.
Ansonsten liebe ich das Reisen in nordische Länder, lesen, entspannen, schwimmen und sauna, ....
So, das war jetzt die Kurzfassung von mir. Gern erzähl ich mehr, wenn ihr wollt. In den nächsten Tagen werde ich mich ins getümmel werfen und versuchen, meine Fragen auf euch loszulassen. Bis dann!
seit ein paar Tagen bin ich andauernd damit beschäftigt, das Forum zu durchforsten, weil ich viele viele Fragen habe. Dabei müsste mich eigentlich mit meiner Doktorarbeit beschäftigen. Aber von vorn.
Ich bin 26 Jahre alt und habe Skoliose und Beckenschiefstand - so zumindest die letzte offizielle Diagnose. Die Skoliose wurde bei mir mit 11 Jahren festgestellt. Mit fast 12 bekam ich ein Korsett, dass ich 4 Jahre lang tragen durfte. In der Zwischenzeit gab es Krankengymnastik und so allerlei andere Kleinigkeiten. Mit 16 durfte ich das Korsett dann abgeben und wurde in die schöne Welt entlassen.... An- und Abschulung des Korsetts? Davon hatte wohl noch niemand etwas gehört. Ich habe das Korsett von einen auf den anderen Tag abgelegt. Angeblich war die Gefahr überstanden (da ich ja nicht mehr wuchs) und somit war keine weitere Behandlung erforderlich.
Ca. 1 Jahr später fingen dann die Kopfschmerzen an. Ich hatte ziemliche Nackenverspannungen und einfach täglich Schmerzen. Ich habe mir schon echt Sorgen gemacht. Mein Orthopäde verschrieb Massagen, die leider nicht halfen. Darauf angesprochen antwortete er mir, dass er sonst nichts machen kann und obwohl ich verzweifelt anfing zu heulen ließ er mich einfach in seinem Behandlungszimmer sitzen. Danach bin ich dann nicht wieder zum Orthopäden gegangen.
Die Kopfschmerzen und Verspannungen sind nicht mehr so schlimm wie damals. Gut geht es mir allerdings noch nicht. Hinzu kommt, dass mich im Bereich der Lendenwirbelsäule immer häufiger Schmerzen plagen (Hexenschuss-mäßig). Insbesondere bei den Kopfschmerzen wird mir häufig bescheinigt, dass das wohl psychisch bedingt ist....(zu viel Stress usw.)
Ich habe in 4 Wochen einen Termin hier bei einem Orthopäden vor Ort, obwohl ich mir bei den vielen Beiträgen hier im Forum keine große Hoffnung mache, dass mich das viel weiter bringen wird. Ich werde wohl doch zu einem der beiden Spezialisten gehen müssen, die hier so häufig erwähnt werden.
Nach meinen Recherchen hier habe ich mittlerweile selbst festgestellt, dass ich ein ziemlich starkes Hohlkreuz habe und auch das behandelt werden kann/muss (+ dass das evtl. vom schnellen Ablegen des Korsetts kommen könnte...). Außerdem steht mein Kopf ziemlich weit nach vorn, was wohl auch nicht ganz normal ist. Meine Skoliose ist wohl gar keine richtige Skoliose, weil keine Verdrehung der Wirbelsäule vorliegt.... Achja, und was die Gradzahl angeht: keine Ahnung. Damals um die 30 Grad gemessen an 2 separat aufgenommenen und dann übereinander gelegten Bildern. Und das habe ich hier ja auch schon gelernt: Wenn man es so macht, kann man auch gleich schätzen.
Mal von meinen Beschwerden abgesehen, gibt es natürlich noch mehr, was mich ausmacht. Ich habe Elektrotechnik studiert und darf mich seit einem halben Jahr Diplom-Ingenieurin nennen. Jetzt arbeite ich an meiner Doktorarbeit. Ich habe einen Freund und mit dem gehe ich sehr gerne tanzen. Insbesondere Salsa macht unheimlich Spaß.
So, das war jetzt die Kurzfassung von mir. Gern erzähl ich mehr, wenn ihr wollt. In den nächsten Tagen werde ich mich ins getümmel werfen und versuchen, meine Fragen auf euch loszulassen. Bis dann!