Ich bin neu hier und sehr froh, dass es das Forum gibt!
Verfasst: Do, 21.04.2005 - 13:35
Hallo Miteinander,
ich bin vor einiger Zeit auf dieses Forum gestoßen, da ich starke gesundheitliche Probleme hatte.
Hier meine Leidensgeschichte:
Ich bin 46 Jahre alt, verheiratet und habe zwei erwachsene Söhne.
Auf der Suche im Internet nach Hilfe, bin ich auf dieses Forum gestoßen.
"Meine Geschichte" begann eigentlich schon als Kind. Ständig war ich in Behandlung beim Orthopäden wegen Rückenschmerzen. Die ganze Palette mit Krankengymnastik, Massagen, Unterwassermassage und vieles mehr habe ich durchgemacht. Im Alter von 11 Jahren immer wieder starke Kopfschmerzen/Migräne-Attacken.
Im Laufe der Jahre hatte ich immer wieder Rückenprobleme und mit ca. 27 Jahren wurde bei einem Orthopäden ganz nebenbei eine Skoliose festgestellt. Behandlung: null
Ich bekam den Hinweis, dass man das mal erst abwarten muß.
Nun plage ich mich sehr intensiv seit ca. 8 Jahren mit Rückenschmerzen, Ischias etc. herum.
Bei meinem Hausarzt bin ich in mehr oder weniger größeren Abständen vorstellig, der mir folgende Info gab: irgendwann sitzen sie mal im Rollstuhl oder müssen operiert werden. Solange werden wir ihre Wirbel immer wieder einrenken!
Akute Situation:
Seit ca. 3 Jahren habe ich unregelmäßig auftretende Kolikschmerzen, die in den rechten Oberbauchraum/Rippenraum ausstrahlen. Dauer je Kolik 1-4 Stunden.
Immer wieder starke Rückenschmerzen, Ischias, Morgensteifheit.
Nachdem ich nun vor ca. 6-7 Wochen die letzte Kolik hatte und die Schmerzen im Rücken und die Ischiasschmerzen überhaupt nicht mehr verschwunden sind, habe ich meinen Hausarzt auf genaue Untersuchung gedrängt. Also die ganze Palette: Blutuntersuchung, Sonografie der Galle, Leber, Milz, Nieren, Blase.
Nieren und Blasenröntgen, Frauenarzt, Zahnarzt.
Alles ohne Befund. Es ist (anscheinend) alles in Ordnung. Nur ich bin absolut nicht in Ordnung.
Aufgrund der Schmerzen kann ich nachts nicht oder schlecht schlafen. Schmerzen ohne Ende - dann nehme ich irgendwann nachts doch ein Schmerzmittel, bin am Morgen total gerädert und fertig und muß meine "Frau" im Beruf stehen, wo ich derzeit nicht nur zu 100 % sondern mind. 150 % gefordert bin.
Ein Zustand von vollkommener Schwäche, Depressionen und Lebensunwille, Unzufriedenheit usw. macht sich breit.
Ich habe das Gefühl am Ende zu sein.
Als ich nun wieder bei meinem Hausarzt war (der auch in Chirotherapie ausgebildet ist):
Seine Aussage: nachdem alle anderen Untersuchungen nichts ergeben haben, sind "das" wohl doch die verschobenen Wirbel und ein Beckenschiefstand.
Er wird die jetzt wieder einrenken und das war's.
Habe ihn dann darauf angesprochen, dass ich so nicht mehr weiterleben will und kann - ich eine Überweisung zum Orthopäden möchte, zur Abklärung der Diagnose.
Ich möchte der Ursache auf den Grund gehen und bin gerne bereit alles dazu beizutragen, um eine Heilung, Besserung zu erzielen. Nur muß man mir sagen was.
Seine Aussage: da kann man nichts machen. Das kommt immer wieder. Da müssen sie sich daran gewöhnen! Irgendwann Rollstuhl.
Mit dieser Aussage bin und war ich nicht zufrieden!
Wie kann er sowas sagen, ohne je eine Röntgenaufnahme gesehen zu haben? Eine Überweisung zum Orthopäden hat er mir verweigert!
Durch zahlreiche Recherchen im Internet bin ich auf das Forum gestoßen und hörte von Dr. Hoffmann.
Da ich nach meinem langen Leidensweg nun keine Kompromisse mehr eingehen möchte, habe ich mir aus Eigeninitiative einen Termin bei Dr. Hoffmann in Leonberg besorgt. Ist nur ca. 40 km von mir entfernt.
Vorletzte Woche hatte ich nun den Termin beim Dr. Hoffmann und siehe da: ich hatte den richtigen Riecher und muß wohl doch nicht im Rollstuhl enden.
Skoliose 12 Grad, Rotation der Wirbel etc.
Nun habe ich KG nach Schroth verschrieben bekommen, lose Einlagen w/Beinlängendifferenz und Hüftfehlstand.
Eine Reha in Bad Sobernheim soll beantragt werden.
Ich bin sehr froh, dass nun endlich mal was gemacht wird bzw. ich endlich weiß wo es lang geht und aktiv selbst was tun kann.
Das alles habe ich diesem Forum zu verdanken!!! Vielen lieben Dank!!!
Ich sehe es als einen riesigen Erfolg an, nun endlich auf dem richtigen Weg zu sein und sehe der Zukunft wieder optimistischer entgegen.
Hoffe auf regen Gedankenaustausch in der Zukunft.
Liebe Grüße
Susanne
ich bin vor einiger Zeit auf dieses Forum gestoßen, da ich starke gesundheitliche Probleme hatte.
Hier meine Leidensgeschichte:
Ich bin 46 Jahre alt, verheiratet und habe zwei erwachsene Söhne.
Auf der Suche im Internet nach Hilfe, bin ich auf dieses Forum gestoßen.
"Meine Geschichte" begann eigentlich schon als Kind. Ständig war ich in Behandlung beim Orthopäden wegen Rückenschmerzen. Die ganze Palette mit Krankengymnastik, Massagen, Unterwassermassage und vieles mehr habe ich durchgemacht. Im Alter von 11 Jahren immer wieder starke Kopfschmerzen/Migräne-Attacken.
Im Laufe der Jahre hatte ich immer wieder Rückenprobleme und mit ca. 27 Jahren wurde bei einem Orthopäden ganz nebenbei eine Skoliose festgestellt. Behandlung: null
Ich bekam den Hinweis, dass man das mal erst abwarten muß.
Nun plage ich mich sehr intensiv seit ca. 8 Jahren mit Rückenschmerzen, Ischias etc. herum.
Bei meinem Hausarzt bin ich in mehr oder weniger größeren Abständen vorstellig, der mir folgende Info gab: irgendwann sitzen sie mal im Rollstuhl oder müssen operiert werden. Solange werden wir ihre Wirbel immer wieder einrenken!
Akute Situation:
Seit ca. 3 Jahren habe ich unregelmäßig auftretende Kolikschmerzen, die in den rechten Oberbauchraum/Rippenraum ausstrahlen. Dauer je Kolik 1-4 Stunden.
Immer wieder starke Rückenschmerzen, Ischias, Morgensteifheit.
Nachdem ich nun vor ca. 6-7 Wochen die letzte Kolik hatte und die Schmerzen im Rücken und die Ischiasschmerzen überhaupt nicht mehr verschwunden sind, habe ich meinen Hausarzt auf genaue Untersuchung gedrängt. Also die ganze Palette: Blutuntersuchung, Sonografie der Galle, Leber, Milz, Nieren, Blase.
Nieren und Blasenröntgen, Frauenarzt, Zahnarzt.
Alles ohne Befund. Es ist (anscheinend) alles in Ordnung. Nur ich bin absolut nicht in Ordnung.
Aufgrund der Schmerzen kann ich nachts nicht oder schlecht schlafen. Schmerzen ohne Ende - dann nehme ich irgendwann nachts doch ein Schmerzmittel, bin am Morgen total gerädert und fertig und muß meine "Frau" im Beruf stehen, wo ich derzeit nicht nur zu 100 % sondern mind. 150 % gefordert bin.
Ein Zustand von vollkommener Schwäche, Depressionen und Lebensunwille, Unzufriedenheit usw. macht sich breit.
Ich habe das Gefühl am Ende zu sein.
Als ich nun wieder bei meinem Hausarzt war (der auch in Chirotherapie ausgebildet ist):
Seine Aussage: nachdem alle anderen Untersuchungen nichts ergeben haben, sind "das" wohl doch die verschobenen Wirbel und ein Beckenschiefstand.
Er wird die jetzt wieder einrenken und das war's.
Habe ihn dann darauf angesprochen, dass ich so nicht mehr weiterleben will und kann - ich eine Überweisung zum Orthopäden möchte, zur Abklärung der Diagnose.
Ich möchte der Ursache auf den Grund gehen und bin gerne bereit alles dazu beizutragen, um eine Heilung, Besserung zu erzielen. Nur muß man mir sagen was.
Seine Aussage: da kann man nichts machen. Das kommt immer wieder. Da müssen sie sich daran gewöhnen! Irgendwann Rollstuhl.
Mit dieser Aussage bin und war ich nicht zufrieden!
Wie kann er sowas sagen, ohne je eine Röntgenaufnahme gesehen zu haben? Eine Überweisung zum Orthopäden hat er mir verweigert!
Durch zahlreiche Recherchen im Internet bin ich auf das Forum gestoßen und hörte von Dr. Hoffmann.
Da ich nach meinem langen Leidensweg nun keine Kompromisse mehr eingehen möchte, habe ich mir aus Eigeninitiative einen Termin bei Dr. Hoffmann in Leonberg besorgt. Ist nur ca. 40 km von mir entfernt.
Vorletzte Woche hatte ich nun den Termin beim Dr. Hoffmann und siehe da: ich hatte den richtigen Riecher und muß wohl doch nicht im Rollstuhl enden.
Skoliose 12 Grad, Rotation der Wirbel etc.
Nun habe ich KG nach Schroth verschrieben bekommen, lose Einlagen w/Beinlängendifferenz und Hüftfehlstand.
Eine Reha in Bad Sobernheim soll beantragt werden.
Ich bin sehr froh, dass nun endlich mal was gemacht wird bzw. ich endlich weiß wo es lang geht und aktiv selbst was tun kann.
Das alles habe ich diesem Forum zu verdanken!!! Vielen lieben Dank!!!
Ich sehe es als einen riesigen Erfolg an, nun endlich auf dem richtigen Weg zu sein und sehe der Zukunft wieder optimistischer entgegen.
Hoffe auf regen Gedankenaustausch in der Zukunft.
Liebe Grüße
Susanne