Hallo
Verfasst: Sa, 10.01.2026 - 16:15
Hallo,
Die Geschichte meines Rückens begann während meiner Ausbildung zur medizinischen Masseurin. Ich war 17, als wir das Thema Rückenmassage im praktischen Unterricht hatten und eine Dozentin mich ansprach, ob ich eine Skoliose hätte. Ich fühlte mich zuerst gar nicht angesprochen. Sie ließ mich dann im Stand vorbeugen und meinte, doch das sei eine Skoliose. Dann ging der Unterricht normal weiter. Zu Hause erzählte ich meiner Mutter davon, die erstmal nur ungläubig schaute. Ich musste ihr die Zeichen erklären und zeigen (unter anderem die verschieden hohen Schultern). Da ich zu der Zeit mit der Ausbildung voll beschäftigt war und keinen Zugang zum Internet hatte, passierte gar nichts. Dass ich immer mal Rückenschmerzen hatte war je normal und wurde seit meiner Kindheit auf den schweren Schulranzen geschoben und weil ich auf "sitz mal gerade" nicht hörte. Meine Eltern kamen nicht auf die Idee, mit mir zum Orthopäden zu gehen, und ich hatte anderes im Kopf und hätte auch nicht gewusst, wo ich hätte hingehen sollen.
Mit Anfang 20 hatte ich dann vermehrt Rückenschmerzen und bin endlich zu einem Orthopäden am Ort gegangen. Er machte ein Röntgenbild. Die einzige Erklärung, die ich bekam, war, ja, es sei eine Skoliose, aber die sei nicht schlimm. Ich musste mit ihm diskutieren, um wenigstens ein Rezept über 6 Massagen zu bekommen wegen meinen Schmerzen.
Mit Ende 20 begann ich eine berufsbegleitende Ausbildung zur Osteopathin. In Folge des praktischen Unterrichts wurde mein Rücken laut einem anderen Schüler "besser" (optisch). Allerdings waren die Kurswochenenden immer sehr fordernd, nicht nur wegen dem vielen und intensiven Lernstoffs, sondern auch wegen der körperlichen Reaktionen auf den praktischen Unterricht - Schüler übte an Schüler. Die Kurse dauerten immer 4-5 Tage hintereinander, ab dem 3 Tag hatte ich meist mehr oder weniger starken Rückenschmerz, bezog das aber neben den schlechten Stühlen auch auf die Intensität der "Behandlungen". Am richtigen Patienten wird eine Technik einmal, vielleicht zweimal ausgeführt, im Unterricht oft 4-8 mal hintereinander, zur Übung. Im vorletzten Ausbildungsjahr (ich war inzwischen Mitte 30) hatte ich zusätzlich massiven privaten Stress. Alles zusammen mündete in einen Nervenzusammenbruch am Ende des vorletzten Ausbildungsjahres.
Dieser Nervenzusammenbruch änderte in der Folge praktisch mein ganzes Leben - tut es immer noch. In der psychiatrischen Klinik, wo ich wegen heftigen Depressionen war (Folge des Zusammenbruchs) wurde der Verdacht auf Autismus geäußert. Ich las mich ein und stellte fest, dass, träfe der Verdacht zu, dies eine Menge erklären würde, was Sensibilität und ein paar andere Symptome betrifft. Erstmal zog ich um in ein anderes Bundeslang. Nach der Eingewöhnung kümmerte ich mich um eine Autismusdiagnostik. Leider sind die Wartezeiten für eine Diagnostik beim Erwachsenen sehr lang. Ich wartete etwa 4 Jahre auf die Termine, bekam dann aber im August 2025 die bestätigende Diagnose.
Während den letzten beiden Wartezeit-Jahren zogen wir nochmal um ins eigene Haus, das wir seitdem und noch anhaltend in Eigenarbeit renovieren. Leider hatte das Haus deutlich mehr Mängel als geahnt. Handwerker bekommt man hier nicht. So bleiben konnte es aber auch nicht. Nur hat das Ganze meinem Rücken natürlich nicht gut getan und ich hab mich stressbedingt erstmal mit Schmerzmittel über Wasser gehalten. Inzwischen haben wir, was das Haus betrifft, die ganz kritische Phase hinter uns - noch einen Winter, während dem es im ganzen Haus nur ca 15 Grad hat, werden wir nicht haben. Einen Teil bringen wir aktuell immerhin auf 18-20 Grad Innentemperatur. Allerdings habe ich inzwischen permanent mehr oder weniger Rückenschmerz, so dass ich mich entschlossen habe, solange ich ohnehin keinen Psychotherapeuten habe (beim letzten musste ich abbrechen, da es nicht passte), die Wartezeit zu nutzen, mich dem Thema Skoliose endlich zu widmen. Und dies brachte mich hierher.
Die Geschichte meines Rückens begann während meiner Ausbildung zur medizinischen Masseurin. Ich war 17, als wir das Thema Rückenmassage im praktischen Unterricht hatten und eine Dozentin mich ansprach, ob ich eine Skoliose hätte. Ich fühlte mich zuerst gar nicht angesprochen. Sie ließ mich dann im Stand vorbeugen und meinte, doch das sei eine Skoliose. Dann ging der Unterricht normal weiter. Zu Hause erzählte ich meiner Mutter davon, die erstmal nur ungläubig schaute. Ich musste ihr die Zeichen erklären und zeigen (unter anderem die verschieden hohen Schultern). Da ich zu der Zeit mit der Ausbildung voll beschäftigt war und keinen Zugang zum Internet hatte, passierte gar nichts. Dass ich immer mal Rückenschmerzen hatte war je normal und wurde seit meiner Kindheit auf den schweren Schulranzen geschoben und weil ich auf "sitz mal gerade" nicht hörte. Meine Eltern kamen nicht auf die Idee, mit mir zum Orthopäden zu gehen, und ich hatte anderes im Kopf und hätte auch nicht gewusst, wo ich hätte hingehen sollen.
Mit Anfang 20 hatte ich dann vermehrt Rückenschmerzen und bin endlich zu einem Orthopäden am Ort gegangen. Er machte ein Röntgenbild. Die einzige Erklärung, die ich bekam, war, ja, es sei eine Skoliose, aber die sei nicht schlimm. Ich musste mit ihm diskutieren, um wenigstens ein Rezept über 6 Massagen zu bekommen wegen meinen Schmerzen.
Mit Ende 20 begann ich eine berufsbegleitende Ausbildung zur Osteopathin. In Folge des praktischen Unterrichts wurde mein Rücken laut einem anderen Schüler "besser" (optisch). Allerdings waren die Kurswochenenden immer sehr fordernd, nicht nur wegen dem vielen und intensiven Lernstoffs, sondern auch wegen der körperlichen Reaktionen auf den praktischen Unterricht - Schüler übte an Schüler. Die Kurse dauerten immer 4-5 Tage hintereinander, ab dem 3 Tag hatte ich meist mehr oder weniger starken Rückenschmerz, bezog das aber neben den schlechten Stühlen auch auf die Intensität der "Behandlungen". Am richtigen Patienten wird eine Technik einmal, vielleicht zweimal ausgeführt, im Unterricht oft 4-8 mal hintereinander, zur Übung. Im vorletzten Ausbildungsjahr (ich war inzwischen Mitte 30) hatte ich zusätzlich massiven privaten Stress. Alles zusammen mündete in einen Nervenzusammenbruch am Ende des vorletzten Ausbildungsjahres.
Dieser Nervenzusammenbruch änderte in der Folge praktisch mein ganzes Leben - tut es immer noch. In der psychiatrischen Klinik, wo ich wegen heftigen Depressionen war (Folge des Zusammenbruchs) wurde der Verdacht auf Autismus geäußert. Ich las mich ein und stellte fest, dass, träfe der Verdacht zu, dies eine Menge erklären würde, was Sensibilität und ein paar andere Symptome betrifft. Erstmal zog ich um in ein anderes Bundeslang. Nach der Eingewöhnung kümmerte ich mich um eine Autismusdiagnostik. Leider sind die Wartezeiten für eine Diagnostik beim Erwachsenen sehr lang. Ich wartete etwa 4 Jahre auf die Termine, bekam dann aber im August 2025 die bestätigende Diagnose.
Während den letzten beiden Wartezeit-Jahren zogen wir nochmal um ins eigene Haus, das wir seitdem und noch anhaltend in Eigenarbeit renovieren. Leider hatte das Haus deutlich mehr Mängel als geahnt. Handwerker bekommt man hier nicht. So bleiben konnte es aber auch nicht. Nur hat das Ganze meinem Rücken natürlich nicht gut getan und ich hab mich stressbedingt erstmal mit Schmerzmittel über Wasser gehalten. Inzwischen haben wir, was das Haus betrifft, die ganz kritische Phase hinter uns - noch einen Winter, während dem es im ganzen Haus nur ca 15 Grad hat, werden wir nicht haben. Einen Teil bringen wir aktuell immerhin auf 18-20 Grad Innentemperatur. Allerdings habe ich inzwischen permanent mehr oder weniger Rückenschmerz, so dass ich mich entschlossen habe, solange ich ohnehin keinen Psychotherapeuten habe (beim letzten musste ich abbrechen, da es nicht passte), die Wartezeit zu nutzen, mich dem Thema Skoliose endlich zu widmen. Und dies brachte mich hierher.