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 Betreff des Beitrags: Vorstellung als neues Mitglied
BeitragVerfasst: Do, 12.04.2018 - 20:29 
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Registriert: Fr, 09.03.2018 - 21:03
Beiträge: 7
Wohnort: Esslingen
Alter: 52
Geschlecht: weiblich
Diagnose: Skoliose seit dem 12. Lj.
BWS: Cobb-Winkel von 20°
LWS: Cobb-Winkel von 53°
Drehgleiten
Therapie: mit 13-15J. Boston-Korsett
Schroth im frühen Erwachsenenalter, seit 3 Jahren wieder damit angefangen
war Anfang 2016 in Bad Salzungen
Liebe Forumsmitglieder,

nachdem ich hier immer mal wieder mitgelesen und auch schon mit einem Mitglied, das in meiner Nähe wohnt, hier in Kontakt getreten bin, wollte ich mich etwas ausführlicher vorstellen und auch gerne Meinungen / Erfahrungen zum Thema Spondylodose hören.

Bin 52 Jahre alt und lebe in der Nähe von Stuttgart.

Meine Diagnose (habe ich jetzt ausschnittweise aus dem Reha-Abschlussbericht): Thorakal Cobb-Winkel von 20°, lumbal Cobb-Winkel von 53°, Drehgleiten.

Bei mir wurde im Alter von 12 Jahren eine Skoliose festgestellt. Trug dann zwischen 13 und 15 Jahren ein Boston-Korsett, begleitend herkömmliche Physiotherapie. Mit Anfang 20 war ich mit einer Physiotherapeutin befreundet, die auch die Schroth-Ausbildung hatte und mich nach Sobernheim schickte. So lernte ich Schroth kennen und praktizierte dies einige Jahre mehr oder weniger. Subjektiv hatte ich durch die Skoliose keinen Leidensdruck. Dann ließ ich meine Rückengesundheit jahrelang schleifen, ging allerdings alle paar Jahre - quasi immer wenn ich mal umgezogen war - zu einem neuen Orthopäden und fragte nach, was ich wegen der Skoliose unternehmen könne und ob nicht nochmal eine Reha sinnvoll wäre. Alle Herren Orthopäden winkten ab, rieten mir zu Muskelaufbautraining aber halfen mir nicht wirklich weiter. Vor einigen Jahren merkte ich dann eine deutliche Verschlechterung, vor allem auch durch Rückmeldungen von außen. Meine rechte Hüfte steht stark raus. Mir wurde gesagt, ich würde total schief gehen. Dies stellte ich dann auch selbst fest und war natürlich erschrocken... Bin quasi "aus dem Lot gekippt". Und irgendwann dachte ich, ich brauche jetzt einen kompetenten Arzt und lasse mich nicht mehr abspeisen. Nach fünf Minuten Internetrecherche stieß ich auf Dr. Hoffmann, der sogar in meiner Nähe praktiziert. Ich fand den Termin bei ihm sehr hilfreich und motivierend, und er überzeugt mich sowohl fachlich als auch menschlich. Begann dann wieder mit Schrothen und machte Anfang 2016 eine Reha in Bad Salzungen. Dies war sehr gut, seither mache ich (meistens) einmal pro Woche Gerätetraining in einem physiotherapeutischen Studio und versuche regelmäßig meine Schroth-Übungen zu machen. Im Alltag (ich bin beruflich voll eingespannt) ist das nicht immer leicht. Rückenschmerzen habe ich zum Glück kaum, fühle mich allerdings oft extrem steif, wie eingerostet. Im Dezember begannen komischerweise meine Füße weh zu tun; dies dauert bis heute an. Dr. Hoffmann dagnostizierte hier eine Fehlstellung und an beiden Füßen die sog. Haglundferse. Ich vermute, dass da eine Veranlagung auf die dauernde Fehlhaltung trifft. Bekam jetzt Einlagen und Bestrahlungen und dehne die Achillessehne, hoffe, dass sich das bald bessert.

Aktuell habe ich wieder eine Reha in BaSa beantragt, die erst mal abgelehnt wurde, weil die 4 Jahre noch nicht rum sind. Habe natürlich Widerspruch eingelegt.

Zur Zeit setze ich mich mit dem Thema OP auseinander. Dazu riet mir Dr. Hoffmann bereits beim ersten Termin - ich lehnte das rundheraus ab, weil mich der Gedanke an einen so großen Eingriff ohne wirkliche Not abschreckte. Inzwischen sehe ich es etwas anders, habe dies auch in einem anderen Thread ausgedrückt. In den nächsten Monaten will ich eine Entscheidung treffen. Mich würde natürlich interessieren, welche Erfahrungen andere Mitglieder - insbesondere ü 40-jährige mit L-Skoliosen - damit gemacht haben.

Mal soviel fürs Erste :lach:

Herzliche Grüße
Sabine


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung als neues Mitglied
BeitragVerfasst: Fr, 13.04.2018 - 11:54 
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Registriert: So, 09.06.2002 - 23:00
Beiträge: 1350
Wohnort: Nähe Stuttgart
Alter: 65
Geschlecht: weiblich
Diagnose: idiopathische Adoleszenzskoliose
lumbal 64°, thorakal 56°
Therapie: Seit 2003 Schroth-KG, 3 Rehas in Bad Salzungen.
:welcome:
Sabine66 hat geschrieben:
Meine Diagnose (habe ich jetzt ausschnittweise aus dem Reha-Abschlussbericht): Thorakal Cobb-Winkel von 20°, lumbal Cobb-Winkel von 53°, Drehgleiten.

Möglicherweise (ich kann das nicht beurteilen) ist das Drehgleiten Dein Problem und hat den Lumbalbogen verstärkt?
Das wären dann wahrscheinlich andere Voraussetzungen für eine OP als eine "gewöhnliche" Skoliose.
Grüsse, Lady S


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung als neues Mitglied
BeitragVerfasst: Fr, 13.04.2018 - 13:28 
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Registriert: Mi, 23.06.2004 - 17:36
Beiträge: 13424
Wohnort: Hannover
Geschlecht: männlich
Hallo Sabine,

willkommen im Forum.
Zitat:
Mal soviel fürs Erste :lach:

Ich denke, das ist schon mehr als eine kurze Vorstellung.
Untertitel dieser Rubrik:
Zitat:
Hier kann sich jeder, der möchte, kurz vorstellen und was über sich, seine Diagnose und/oder Therapie schreiben.
NUR VORSTELLUNG- KEINE FRAGEN!

Es macht deshalb sicherlich Sinn, einen neuen (eigenen) Thread (z. Bsp. in "Skoliose allgemein") aufzumachen, wo man Deine Situation ausführlich diskutieren kann.

Gruß
Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellung als neues Mitglied
BeitragVerfasst: Fr, 13.04.2018 - 19:37 
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Registriert: Fr, 09.03.2018 - 21:03
Beiträge: 7
Wohnort: Esslingen
Alter: 52
Geschlecht: weiblich
Diagnose: Skoliose seit dem 12. Lj.
BWS: Cobb-Winkel von 20°
LWS: Cobb-Winkel von 53°
Drehgleiten
Therapie: mit 13-15J. Boston-Korsett
Schroth im frühen Erwachsenenalter, seit 3 Jahren wieder damit angefangen
war Anfang 2016 in Bad Salzungen
Danke für den Hinweis bzgl. Nutzung dieses Threads. Werde dann bei Gelegenheit an anderer Stelle nochmal meine OP-Frage(n) anbringen.
Auch Dir, Lady S, danke für die Anmerkung - wobei ich das Drehgleiten bisher immer als Folge verstanden habe. Aber auch das kann ich ja dann nochmal an anderer Stelle erwähnen.


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