ich habe vor zwei Wochen die Diagnose Skoliose erhalten und bin deswegen ziemlich fertig mit der Welt. Ich stelle mich ersteinmal vor:
Ich heiße Julia, bin 31 Jahre alt und komme aus dem nördlichen Emsland. Sind hier noch weitere Mitglieder aus meiner Nähe?
Ich bin bereits 1989 im Alter von 8 Jahren in Cuxhaven (Sahlenburg) von einem Dr. Edelmann operiert worden. Allerdings aufgrund einer Spondylolisthesis L-5/S-1 Typ Meyerding II bis III mit flacher dorsolumbal rechtskonvexer statischer WS-Seitverkrümmung.
(Verstehe das Fachchinesisch leider bis heute nicht)
Jahrelang hatte ich keine Beschwerden... Ich bin damals als "gesund" entlassen worden.
Mein neuer Arzt hat aufgrund einer Sehenentzündung im Oberschenkel mit Schmerzen die in die Wirbelsäule ausstrahlen ein Röntgenbild angefordert. Jetzt habe ich eine Skoliose von angeblich 22°. Ich war kurz beim hausinternen Orthopäden meines Hausarztes. Der war jedoch nicht der Netteste und Motivierteste. Habe also bisher keine eindeutige Diagnose erhalten bzw. irgendeine Erklärung von einem Fachmann.
Anfang Dezember habe ich einen Termin im Wirbelsäulenzentrum Meppen bei Dr. Lübbers (Neurochirugie). Von Operation soll jedoch keine Rede sein. Wir wollen nur eine Diagnose bwz. eine Bewertung mit verschiedenen Lösungsansätzen, sagte mein Arzt. Zu einem Orthopäden soll ich erst einmal nicht gehen. Mein Arzt meinte, das seien nur Handwerker. Meine Freundin arbeitet bei einer Krankenkasse und konnte mir auch leider keinen Orthopäden empfehlen. Die sind hier alle nicht so gut.
Würde mich über Erfahrungsaustausch freuen.
LG, Julia


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