Meine Tochter und ich ...

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Mel-LeaJane
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Meine Tochter und ich ...

Beitrag von Mel-LeaJane »

Hallo,

ich habe mich neu in diesem Forum angemeldet, weil nun auch meine Tochter von einer Skoliose betroffen ist.

Kurz zu uns.
Ich bin Mel, 24 Jahre alt. Ich wurde vor 10 Jahren an der Wirbelsäule operiert, Versteifung der kompletten Brustwirbelsäule nach Skoliose 65°.
Insgesamt sind daraus aufgrund von Materialfehlern 3 Operationen geworden. Jährlich sozusagen.

Seither lebte ich, bis vor einem Jahr, komplett schmerzfrei. Es war eine schöne Zeit.
Aber durch meine Schwangerschaft und die Zeit danach (Tragen des Kindes und und und) bildete sich bei mir in der Lendenwirbelsäule ein wahnsinniges Hohlkreuz aus. Das bedeutet für mich, erneut Schmerzen, eingeklemmte Nerven, erneut Physiotherapie.

Nun, auch bei meiner Tochter (4 1/2 Jahre) wurde ein Skoliose, ungewöhnlich arg für das Alter, festgestellt.
Die genaue Gradzahl weiss ich noch nicht. Aber es ist ohne Verfestigung und ohne Wirbelkörperverdrehung.
Bedeutet nun, Physiotherapie. Keiner kann sich erklären, wo in so jungen Jahren schon eine so ausgeprägte Skoliose herkommt - denn vererbar ist es ja nicht.
Nächstes Jahr wird dann ein MRT gemacht, um auszuschließen, dass es Verwachsungen im Körper sind, die die Wirbersäule verschieben. Vielleicht lass ich das MRT entsprechend eher machen, wenn es sich verschlimmert.

Ja, das war nun so unsere Geschichte :-)

LG Mel und Lea Jane
Maja 19
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Beitrag von Maja 19 »

Hallo Mel und Lea Jane
Also ich habe im Internet mal eine Seite gefunden da stand:

"Unter einer kongenitalen (angeborenen) Skoliose versteht man eine Wirbelsäulendeformität mit Seitverbiegung und Verdrehung der Wirbelsäule, die durch angeborene Störungen in der embryonalen Wirbelentwicklung die Ausbildung von einem oder mehreren fehlgebildeten Wirbeln verursacht. Die unvollständig ausgebildeten Wirbel führen zu einem asymmetrischen Wachstum der Wirbelsäule. Fehlangelegte Wirbel können in jedem Wirbelsäulenabschnitt auftreten.
Durch so genannte Formationsstörungen, Segmentationsstörungen oder kombinierte Formen von Wirbelfehlanlagen wird das normale Wachstum der Wirbelsäule gestört und es kann dadurch in der weiteren Entwicklung der Wirbelsäule zur Ausbildung einer Skoliose kommen. Kongenitale Skoliosen treten selten auf, können aber wegen der Schwere der Wirbelsäulendeformität eine frühzeitige Operation erforderlich machen."

Ich weiß zwar nicht, ob es sich um eine kongenitale Skoliose handelt und du hast ja auch geschrieben, dass es keine Verdrehung der Wirbelkörper gibt, aber vielleicht hast du ja trotzdem Interesse mal auf der Internetseite weiterzulesen: www.harms-spinesurgery.com

Ich wünsche euch beiden ganz viel Glück und Erfolg
Gruß Maja
Mel-LeaJane
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Beitrag von Mel-LeaJane »

Maja 19 hat geschrieben:Hallo Mel und Lea Jane
Also ich habe im Internet mal eine Seite gefunden da stand:

"Unter einer kongenitalen (angeborenen) Skoliose versteht man eine Wirbelsäulendeformität mit Seitverbiegung und Verdrehung der Wirbelsäule, die durch angeborene Störungen in der embryonalen Wirbelentwicklung die Ausbildung von einem oder mehreren fehlgebildeten Wirbeln verursacht. Die unvollständig ausgebildeten Wirbel führen zu einem asymmetrischen Wachstum der Wirbelsäule. Fehlangelegte Wirbel können in jedem Wirbelsäulenabschnitt auftreten.
Durch so genannte Formationsstörungen, Segmentationsstörungen oder kombinierte Formen von Wirbelfehlanlagen wird das normale Wachstum der Wirbelsäule gestört und es kann dadurch in der weiteren Entwicklung der Wirbelsäule zur Ausbildung einer Skoliose kommen. Kongenitale Skoliosen treten selten auf, können aber wegen der Schwere der Wirbelsäulendeformität eine frühzeitige Operation erforderlich machen."

Ich weiß zwar nicht, ob es sich um eine kongenitale Skoliose handelt und du hast ja auch geschrieben, dass es keine Verdrehung der Wirbelkörper gibt, aber vielleicht hast du ja trotzdem Interesse mal auf der Internetseite weiterzulesen: www.harms-spinesurgery.com

Ich wünsche euch beiden ganz viel Glück und Erfolg
Gruß Maja
Hallo Maja,

danke für die Seite erstmal. Auch wenn uns das vielleicht nicht betrifft, werde ich sie mal lesen.

Anfangs war bei meiner Tochter wohl noch alles in Ordnung, Hüfte und Wirbelsäule. Ob das stimmt, weiss ich natürlich nicht, weil ich kann und konnte ja nicht reinsehen.
Ich hab von anfang an beim Kinderarzt immer wieder drauf aufmerksam gemacht.
Naja, Anfang des Jahres war dann eben eine Krümmung zu sehen.

Ich hab mir das Röntgenbild angesehen, und es sind keine Verdrehungen zu erkennen. Zum Glück.

Vielen Dank nochmal
Mel
Nichtschwimmer
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Registriert: Do, 08.05.2008 - 23:47

Re: Meine Tochter und ich ...

Beitrag von Nichtschwimmer »

Mel-LeaJane hat geschrieben: Keiner kann sich erklären, wo in so jungen Jahren schon eine so ausgeprägte Skoliose herkommt - denn vererbar ist es ja nicht.

Hallo Mel,

Skoliose kann leider auch vererbt werden. Ist schon einmal hier im Forum angesprochen worden:

viewtopic.php?t=188

LG
Mel-LeaJane
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Re: Meine Tochter und ich ...

Beitrag von Mel-LeaJane »

Nichtschwimmer hat geschrieben:
Mel-LeaJane hat geschrieben: Keiner kann sich erklären, wo in so jungen Jahren schon eine so ausgeprägte Skoliose herkommt - denn vererbar ist es ja nicht.

Hallo Mel,

Skoliose kann leider auch vererbt werden. Ist schon einmal hier im Forum angesprochen worden:

viewtopic.php?t=188

LG
Hallo Nichtschwimmer,

ich danke dir erstmal für Tipp auf den Thread. Das muss ich in aller Ruhe durchlesen.

Es bestehen nun 2 Möglichkeiten.
Ich mach mal nen neuen Thread dazu auf.

LG und Danke
Mel
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