ich habe schon das ein oder andere mal in diesem Forum gesurft und war überrascht und habe mich gefreut, wie viel Mühe sich hier alle geben, den anderen mit ihren Erfahrungen zu helfen.
Ich bin 33 Jahre alt, lebe in Berlin, arbeite im Büro – also die meiste Zeit sitzend. Meine Skoliose wurde festgestellt, als ich klein war, so ca. 10 Jahre alt. Als Kind habe ich auch einmal ein Gipsbett getragen und mein Orthopäde wollte mich wohl vor einem Korsett „bewahren“. Ich frage mich, ob das richtig war, aber nun ist es, wie es ist. Als Kind war ich immer mal wieder zur Krankengymnastik, aber da ich nie Schmerzen hatte, habe ich die Krankheit leider auch nicht wirklich ernst genommen.
Vor einigen Jahren war ich in Berlin zur ambulanten Reha und vor zwei Jahren war ich in Bad Salzungen zur Kur und habe zum ersten mal Krankengymnastik nach Schroth gemacht. Meine Skoliose war damals 29°. Nach der Kur waren die Vorsätze groß, haben aber leider nur kurze Zeit angehalten. Ich habe also zu Hause kaum noch meine Übungen gemacht. Jetzt habe ich wieder eine Kur beantragt, aber im Moment sieht es mit der Genehmigung nicht so gut aus. Das Widerspruchsverfahren läuft. Seit kurzer Zeit habe ich auch Schmerzen – zum ersten mal seit ich Skoliose habe und als ich kürzlich Fotos von meinem Rücken gesehen habe, bin ich echt erschrocken, weil ich selbst das Gefühl habe, dass sich die Krankheit sehr verschlechtert hat.
Deshalb habe mich auch hier angemeldet, um mich mit euch auszutauschen und zu erfahren, wie es euch mit der Skoliose so geht und vor allem, wie ihr die Übungen in euren Alltag ein baut, wie ihr euch immer wieder dazu motivieren könnt undsoweiter.
Viele liebe Grüße
Miella

