Hallo zusammen,
nachdem ich jetzt schon einige Tage hier angemeldet bin, möchte ich mich auch mal vorstellen. Habe durch das Skoliose-OP-Forum hierher gefunden. Deshalb mach ich hier meine Vorstellung etwas kürzer.
Ich bin 44 und gehöre somit zu den älteren Semestern, geschieden, 2 Kinder 8 + 10 Jahre. Zur Zeit nicht berufstätig. Ich wurde vor 31 Jahren, also mit 13 Jahren, in der Orthopädie Gießen nach Harrington operiert. Entfernung des Harrington nach Bruch 1987. Schmerzen seit 1980.
Habe mich Ende letzten Jahres über das Internet angefangen mit Skoliose zu beschäftigen. Und einiges erfahren was mich in Tränen versetzt hat (verschlecherung der Krümmung nach Stabentfernung, Beseitigung des Buckels, evtl. Nachkorrektur der Krümmung, KG nach Schroth etc.). Alles Dinge und Möglichkeiten über die ich von meinem Orthopäden nie informiert wurde. Meinen Orthopäden darauf angesprochen wurde ich nur ganz lapidar abgefertigt. Eben: ja ja, das gibt es schon seit einigen Jahren. Aber sie kommen doch ganz gut klar mit ihrer Skoliose! Eben nicht, ich habe seit Jahren Schmerzen.
Vor wenigen Tagen war ich dann in der WWK. Man hat mir zur OP geraten. Gemacht werden soll es in 3 Schritten, wobei dann die LW 3 – 5 ebenfalls versteift werden sollen. Sie sind so kaputt das sie auf dem Röntgenbild kaum mehr als Einzelsegmente zu erkennen sind. 1. Die Versteifung soll durch eine Lockerungs-OP gelöst werden, 2. Neuversteifung mit Korrektur so weit es möglich ist, 3. Entfernung des Rippenbuckels. Lendenwulst irgendwie auch noch.
Es wird hier, und auch im anderen Forum, immer geraten nach Neustadt zu gehen. Will mir dort nächste Woche auch einen Termin holen. Nur was mir ein wenig zu schaffen macht: WWK hat 40 Jahre Erfahrung bei Wirbelsäulen OP's, Neustadt macht das erst seit ca. 5 Jahren.
Daher gleich eine Frage von mir (ich hoffe sie ist erlaubt, will nix zur Diagnose wissen): Ist jemand hier in diesem Forum die/der ebenfalls schon vor mehr als 20 Jahren eine Versteifungs-OP hatte und dann in den letzten Jahren mal in Neustadt war und nachkorrigiert wurde? Würde mich über Infos freuen. Gerne auch privat an yacarda@web.de
Herzliche Grüße
Yacarda
Vorstellung Altsemester
- Dalia
- Co-Admin

- Beiträge: 10332
- Registriert: So, 10.08.2003 - 12:48
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: 107° und 98° (im Jahr 2003 zu Beginn der Korsetttherapie: 98° und 93°), sehr starre Skoliose, kaum Beschwerden
- Therapie: 1983-1994 Korsetts verschiedener OTs, zuletzt bei Rahmouni, dann Korsettabschulung im Jahr 1994, seit 05/2005 bis etwa 2018 Nachtkorsett von Rahmouni, Therapieziel: Halten der Skoliose, seit 2018 keine Therapie mehr
- Wohnort: NRW
Re: Vorstellung Altsemester
Hallo yacarda,
herzlich willkommen hier!
[suche]Bad Wildungen[/suche]
[suche]Neustadt[/suche]
40 Jahre Erfahrung bedeutet nicht, dass die dort operierenden Ärzte auch 40 Jahre Erfahrung haben.
Dalia
herzlich willkommen hier!
So ein Auseinandersetzungsprozess ist manchmal sehr schmerzhaft, aber wenn man den geschafft hat, geht es wieder bergauf. Es ist leider oft so, dass Ärzte die Nachteile und möglichen Risiken nicht betonen bzw. man erfährt sie kurz vor der OP, wenn man einen Zettel unterschreiben muss.yacarda hat geschrieben:Habe mich Ende letzten Jahres über das Internet angefangen mit Skoliose zu beschäftigen. Und einiges erfahren was mich in Tränen versetzt hat (verschlecherung der Krümmung nach Stabentfernung, Beseitigung des Buckels, evtl. Nachkorrektur der Krümmung, KG nach Schroth etc.).
Ich rate auch zu Neustadt. Du kannst hier mal die Suchfuntkion nutzen und ein paar erfahrungsberichte lesen:Es wird hier, und auch im anderen Forum, immer geraten nach Neustadt zu gehen. Will mir dort nächste Woche auch einen Termin holen. Nur was mir ein wenig zu schaffen macht: WWK hat 40 Jahre Erfahrung bei Wirbelsäulen OP's, Neustadt macht das erst seit ca. 5 Jahren.
[suche]Bad Wildungen[/suche]
[suche]Neustadt[/suche]
40 Jahre Erfahrung bedeutet nicht, dass die dort operierenden Ärzte auch 40 Jahre Erfahrung haben.
Ich kann die Frage leider nicht beantworten, aber es gibt hier ein paar Langzeit-Operierte. Doch die sind vielleicht auch alle in dem anderen Forum.Daher gleich eine Frage von mir (ich hoffe sie ist erlaubt, will nix zur Diagnose wissen): Ist jemand hier in diesem Forum die/der ebenfalls schon vor mehr als 20 Jahren eine Versteifungs-OP hatte und dann in den letzten Jahren mal in Neustadt war und nachkorrigiert wurde?
Dalia
Zuletzt geändert von Dalia am Sa, 21.05.2005 - 22:06, insgesamt 1-mal geändert.
Ich kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben. (Bertolt Brecht)
meine Geschichte: Dalia wird Königin (Korsett für eine Oldie-Power-Skoliose)
meine Geschichte: Dalia wird Königin (Korsett für eine Oldie-Power-Skoliose)
- bluecat
- Profi

- Beiträge: 1263
- Registriert: Fr, 13.12.2002 - 00:00
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: Double Major Skoliose LWS 51°, BWS 57° in 2007
2013 BWS+LWS 57°
Gleitwirbel L2/L3 - Therapie: Korsett als Jugendliche (erst CBW Korsett, dann Cheneau von Sanomed)
Korsett als Erwachsene (´03 -´07 Rahmouni,
seit 7/11 cctec),
Rehas 96, 02, 06, 09, 12, 15; KG, OP Empfehlung - Wohnort: Hessen
Hallo yacarda,
wir beide wohnen ja gar nicht sooo weit auseinander
Ich sollte auch vor rund 12 Jahren das Vergnügen haben in Gießen in der Uni operiert zu werden, aber wir haben es sein lassen.
Kannst ja mal berichten wie es damals in GI war und wie zufrieden du allgemein mit GI bist, würde mich interessieren.
Kannst ja auch wenn du Lust hast mal einen PN schicken.
Bis dann
wir beide wohnen ja gar nicht sooo weit auseinander
Ich sollte auch vor rund 12 Jahren das Vergnügen haben in Gießen in der Uni operiert zu werden, aber wir haben es sein lassen.
Kannst ja mal berichten wie es damals in GI war und wie zufrieden du allgemein mit GI bist, würde mich interessieren.
Kannst ja auch wenn du Lust hast mal einen PN schicken.
Bis dann
