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off topic: Mobbing und Hauptschule
Verfasst: Sa, 29.12.2007 - 00:24
von Dalia
abgespalten von: viewtopic.php?t=9722
An Hauptschulen wird allgemein tatsächlich mehr gemobbt als an Gymnasien. Ich habe keine Statistiken vorliegen, aber es ist ganz logisch, denn die Hauptschulen sind oft das "Sammelbecken" für die Leute, die aus sozial schwierigen Verhältnissen kommen, und die schaffen es oft nicht ins Gymnasium. Aber an Hauptschulen sind natürlich auch sozial und schulisch sehr vorbildliche Schüler und nicht jede Hauptschulklasse ist eine Problemklasse so wie nicht jede Gymnasialklasse eine pflegeleichte Klasse ist (meine 9. Klasse z.B. war gefürchtet bei den Lehrern).
Verfasst: Sa, 29.12.2007 - 10:16
von Maestro
Ich kann das alles nur bestätigen aus eigener Erfahrung und auch Erfahrungsberichten das die Hauptschulen nicht mehr tun als den "Rest" zu verwahren bis zum Ende der Schulpflicht und das dort die Umgangsformen unter aller Kanone sind und somit als "Start ins Nix" fungieren.
Eine Online Bekanntschaft berichtete auch das Sie dort wegen Ihres Rundrückens immer gemoppt wurde einschließlich Körperlicher Übergriffe und das ist nur ein Auszug, keiner berichtete jemals positives von dieser Schulform den Ich kenne der in irgendeiner Art und Weise damit zu tun gehabt hat.
Unterricht wahr dort jedenfalls nicht möglich als Ich dort leider wahr damals, die meiste Zeit ging immer damit drauf negative Verhaltensauswüchse von über 25% der Klasse halbwegs in den Griff zu kriegen.
Gegen Ende hat Mir das ganze soweit zugesetzt (auch gemoppt worden) das Ich nur noch zu Prüfungen kamm und dann wieder ging und trozdem mit 2,4 Schnitt noch bestanden hab obwohl Ich lieber zu Hause blieb ansonsten.
Eltern sollten alles versuchen das Ihren Kinder diese "Schulform" erspart bleibt indem Sie sich wirklich vom Mund zur Not eine Kostenpflichtige Schule die spezifisch passt absparen !!
Ich würd wenn Ich Kinder hab diese NIE auf einer Hauptschule verkommen lassen wo Sie allein vom Abschluss von den über 450 Berufen nicht mal zu 50% davon Zugang haben.
Die Hauptschule sollte durch Einheitsschulen bis zur 10 Klasse ersetzt werden mit kleinen Klassen von 10 - 15 Schüler mit 2 statt 1 Lehrer letztendlich um niemand mehr zum Looser zu stigmatisieren von vorn hinein da das ganze System nur auf Selektion aus ist.
Weiterhin ist natürlich auch fest zuhalten das in einem gewissen Maß Eltern schon noch was zu sagen haben sollten bei ihren Kindern.
Sicherlich nicht mit Rohrstock und schwarzer "Pädagogik" aber durchaus in einigen Punkten.
Wie wichtig ist Anpassung im Jugendalter?
Verfasst: Sa, 29.12.2007 - 10:39
von Tina5
ich stimme Dalia zu: Hauptschüler sind wahrscheinlich weniger verständlich und wer nicht „normal“ ist, gehört nicht dazu. Dazu zählt Rauchen, Saufen, Schminke, Kleidung und anderes. Gebt mal im Google „Komasaufen“ ein, da wisst Ihr wo wir hier heute bereits stehen. Die Hauptschulen wollen heute viele Eltern auf jeden Fall für Ihr Kind vermeiden.
Leider sind jedoch die meisten Korsettträger eher aus der sozialen Schicht, die man eben typischerweise in Hauptschulen findet. Da beißt sich die Katze also in den Schwanz.
Im Übrigen sollten wir darauf achten, dass Urmel’s Tochter hier wirklich nicht mitliest, sonst will sie am Ende das Korsett überhaupt nicht mehr. Ich habe mir gerade vorgestellt wie diese Diskussion wohl auf Annika wirken würde! Motivierend oder eher abstoßend?
Gruß
Tina
Re: Wie wichtig ist Anpassung im Jugendalter?
Verfasst: Sa, 29.12.2007 - 11:09
von Thomas
Tina5 hat geschrieben:Leider sind jedoch die meisten Korsettträger eher aus der sozialen Schicht, die man eben typischerweise in Hauptschulen findet. Da beißt sich die Katze also in den Schwanz.
Das sehe ich anders. Die Skoliose richtet sich nicht nach Bildung, Erziehung oder Herkunft. Hier sind alle gleich. Man sieht ja auch hier im Forum, dass viele Betroffene hier im Gymnasium oder der Realschule sind!
Thomas
Verfasst: Sa, 29.12.2007 - 12:00
von Dalia
Tina, das Phänomen, das du beschreibst, beobachtet man auch an Gymnasien. Da kommt es drauf an, sich einerseits anzupassen und andererseits doch sich als eigene Persönlichkeit abzugrenzen.
Maestro hat geschrieben:Ich kann das alles nur bestätigen aus eigener Erfahrung und auch Erfahrungsberichten das die Hauptschulen nicht mehr tun als den "Rest" zu verwahren bis zum Ende der Schulpflicht und das dort die Umgangsformen unter aller Kanone sind und somit als "Start ins Nix" fungieren.
Genau das kann ich eben nicht bestätigen und du kannst mir glauben, dass ich weiß, wovon ich rede.
Ob man Mobbing-Opfer wird oder nicht, hängt ganz entscheidend VON SICH SELBST ab. An Hauptschulen ist
allgemein das Mobbing-Risiko höher, aber man kann sehr wohl dazu beitragen, dass man nicht Opfer wird.
Es gibt allerdings leider Faktoren, die es begünstigen, Mobbing-Opfer zu werden, und in seltenen Ausnahmen wird man wirklich unverschuldet Opfer - auch das kann an Gymnasien passieren. Da habe ich schon Geschichten gehört, die denen der Hauptschule in nichts nachstehen.
Wie ich schon sagte und hier nochmal betont haben möchte:
An Hauptschulen gibt es auch sozial und schulisch sehr vorbildliche Schüler und nicht jede Hauptschulklasse ist eine Problemklasse so wie nicht jede Gymnasialklasse eine pflegeleichte Klasse ist!
Dass du Mobbing-Opfer wurdest, hast du mit Sicherheit deinem Auftreten zu verdanken, so wie du hier auftrittst und große Worte machst, aber außerordentlich faul bist, um etwas gegen deine - selbst verschuldete! - Arbeitslosigkeit zu tun, statt dessen suhlst du dich in Selbstmitleid. (Ich möchte hier nicht alle Arbeitslosen in einen Topf werfen, sondern beziehe mich ausdrücklich auf die, die sich ganz offensichtlich keine Mühe geben, Arbeit zu finden und das sogar auch offen zugeben.)
Notendurchschnitt von 2,4, soll ich dir das noch glauben, nachdem du geprahlt hast, dass du Mittlere Reife hast und es sich dann herausgestellt hat, dass es nicht stimmt?
Lass dir eins gesagt sein: Bildung ist nicht alles. Es kommt auf die eigene Persönlichkeit an, auf den Kopf, auf sein Herz. Das ist das, worauf die Menschen schauen.
Verfasst: Sa, 29.12.2007 - 12:38
von Maestro
Ist nix neues das Opfern "Schuld" vorgeworfen wird.
Das kennt man auch oft bei Vergewaltigungs Opfern wenn der Rock "zu kurz" wahr, das Dekolte "zu tief" ect.
Hört sich ja so an als ob der gemoppte hier noch von euch die Schuld dafür kriegt das Er oder Sie halt anders an sich wahr und mit dem ganzen Mist (saufen, randalieren, kleidungswahn) nix am Hut hatte der Masse.
Was passiert den wenn jemand anders ist ??
Es wird im immer nur zur Anpassung überwiegend geratten egal wie verkehrt an sich das Kollektive ist was als "normal" gilt.
Aber Ich kann allen Opfern von Kriminalität (Mobbing ist Kriminel und sollte bis zu 3 Jahren Haftstrafe meiner Ansicht nach in letzer Instanz nach sich ziehen) nur raten letzendlich mit den Tätern soweit abzuschließen das Sie euch egal werden.
Verfasst: Sa, 29.12.2007 - 12:55
von katrin16
Maestro es gibt eine sinnvolle reihenfolge an die man sich halten kann und sollte, und die geht so:
lesen
denken
antworten
Ich habe immer öfters das Gefühl das du schritt 2 ausfallen lässt, denn anders kann ich mir deine antworten nicht mehr erklären.
Oder du verstehst einfach die beiträge der anderen nicht.
Ist dir eigentlich aufgefallen das auf deine beiträge fast nur noch eingegangen wird wenn jemand zu sauer geworden ist um sie zu ignorieren?
Vielleicht wäre es für alle hier besser wenn du dich abmelden würdest.
katrin
Verfasst: Sa, 29.12.2007 - 12:59
von Maestro
Wenn Ich gebannt werd bleib Ich fern aber solang verweil Ich noch.
Mobbing auch wenn von Kinder und Jugendliche betrieben sollte als Straftat geahndet werden letzendlich egal wie Jung oder Alt die Täter sind.
"Seltene Ausnahmen"?!
Verfasst: Sa, 29.12.2007 - 15:00
von SchwarzeSchnecke
Hallo,
Dalia hat geschrieben:Tina, das Phänomen, das du beschreibst, beobachtet man auch an Gymnasien.
Das kann ich leider bestätigen (habe eines besucht).
Ob man Mobbing-Opfer wird oder nicht, hängt ganz entscheidend VON SICH SELBST ab. An Hauptschulen ist allgemein das Mobbing-Risiko höher, aber man kann sehr wohl dazu beitragen, dass man nicht Opfer wird.
Da kann ich nicht ganz zustimmen.
An Hauptschulen wird
anders gemobbt als an Gymnasien,
auffälliger (u.a. weil häufig mit körperlicher Gewalt verbunden) und z.T. nach anderen Kriterien (statt an Äußerlichkeiten wird es an Gymnasien eher am Charakter festgemacht), aber nicht unbedingt
mehr.
Es gibt allerdings leider Faktoren, die es begünstigen, Mobbing-Opfer zu werden, und in seltenen Ausnahmen wird man wirklich unverschuldet Opfer - auch das kann an Gymnasien passieren.
Nein, das sind leider
keine "seltenen Ausnahmen".

Und ich weiß, wovon ich schreibe, denn ich wurde während meiner gesamten Zeit auf dem Gymnasium gemobbt. Ich war melancholisch (und bin es immer noch), schüchtern, ängstlich (vom wem hätte ich lernen sollen, seltstsicher zu sein, meine Eltern waren es schließlich auch nicht), trug keine Markenklamotten und fiel in manchen Fächern durch mein großes Wissen auf. Auch machte ich oft nicht bei den Dummheiten/Streichen der anderen mit und vertrat ab und zu die Meinung des Lehrers. Wegen dieser Dinge wurde ich gemobbt, ohne daß ich irgendjemandem etwas getan hatte. Ich war weder eingebildet noch angeberisch, noch provozierte ich, noch gefiel ich mir in meiner Opferrolle. Und in den ersten Jahren versuchte ich durchaus, Freunde zu finden. Erst später kapselte ich mich ab – weil mir bewußt wurde, daß mir der
Stempel, der mir aufgedrückt wurde, für den Rest meiner Schulzeit anhaften würde; weil man aus einer Rolle, in die man gedrängt wurde, nur schwer herauskommt.
Gelegentlich wurde mir vorgeworfen, ich ließe mir zuviel gefallen und sollte mich halt wehren.
Ich konnte mich aber kaum wehren, weil ich absolut nicht schlagfertig war. Das ist eben nicht jedem gegeben. Manche müssen es mühsam lernen (wie ich), manche bekommen es nie auf die Reihe. Sind die dann schuld dran?! Und wie hätte ich mich allein gegen die halbe Klasse zur Wehr setzen sollen?!
Es wird außerdem immer Menschen geben, die sich selber dadurch scheinbar erhöhen, daß sie andere niedermachen. Und die spüren es, wenn jemand schwach ist, sich nicht so gut wehren kann. Aber warum sollte derjenige dafür selber verantwortlich sein?? Es ist eben nicht jeder psychisch stabil!!
Und an meiner Schule gab es zig Schüler, denen es ebenso ging wie mir – von wegen "seltene Ausnahmen"!!
Gruß, Anne
Verfasst: Sa, 29.12.2007 - 15:59
von Dalia
SchwarzeSchnecke, ich möchte deine Erfahrungen nicht bestreiten, aber ich habe im engen Familien- und Bekanntenkreis Lehrer und mich recht intensiv mit Forschungen über Gewalt im Jugendalter auseinandergesetzt, unter anderem auch mit Mobbing. Es ist nachgewiesen, dass Gewalt in Unterschichten, die in Hauptschulen ja häufiger vertreten sind, häufiger vorkommt, auch verbale Gewalt.
Ich habe bewusst den Begriff "allgemein" verwendet, weil ich damit ausdrücken wollte, dass ich von der Mehrheit schreibe. Ausnahmen gibt es aber immer. Es gibt auch vorbildliche Hauptschulen und Gymnasien mit einem allgemein schwierigen Schülerklientel, das hängt oft auch von den umgebenden Gegenden ab.
Auch ich war Mobbing-Opfer, aus meiner Perspektive (und nicht nur aus meiner) ganz klar unverschuldet, möchte das hier aber nicht weiter ausbreiten, da ich mich sonst gleich outen kann.
Verfasst: Sa, 29.12.2007 - 16:44
von Maestro
Es ist jedenfalls oft auch egal was man als Außenseiter tut man hatte so oder so Stress und wahr das Target für gewisse Personen.
Wenn man nix getahn hat wahr man "schwach" weil man sich nicht wehrt und damit abfindet, wenn man sich verbal wert macht man sich intresanter weil Sie dann mehr Resonanz haben.
Also so oder so es wahr egal von daher hab Ich die damals die Eskalation gewählt einschließlich mehrerer Schlägereien.
Es wahr ganz intresant wieviele zuschlagen sobald Sie nicht mehr weiter kommen im Verbalen Abtausch

Lehrer?!
Verfasst: Sa, 29.12.2007 - 22:21
von SchwarzeSchnecke
Dalia hat geschrieben:SchwarzeSchnecke, ich möchte deine Erfahrungen nicht bestreiten, aber ich habe im engen Familien- und Bekanntenkreis Lehrer und mich recht intensiv mit Forschungen über Gewalt im Jugendalter auseinandergesetzt, unter anderem auch mit Mobbing. Es ist nachgewiesen, dass Gewalt in Unterschichten, die in Hauptschulen ja häufiger vertreten sind, häufiger vorkommt, auch verbale Gewalt.
Die
Lehrer sind doch häufig (oder sogar meist?) diejenigen, die von allem am wenigsten mitbekommen (insbesondere beim rein verbalen Mobbing, da sieht man nämlich keine blauen Flecken etc.)!! Und oft wollen sie es auch überhaupt nicht.
Anne
Verfasst: Sa, 29.12.2007 - 22:48
von Dalia
Stimmt oft, drum stütze ich mich bei derartigen Aussagen auch immer auf mehrere Quellen. Wobei jede Studie und jede Forschung ihre Schwächen hat und keine wirklich verallgemeinerbar ist - so etwas gibt es eigentlich nicht.
Verfasst: So, 30.12.2007 - 11:44
von Maestro
Ich denke den einzigen Fehler den man damals gemacht hat wahr aus Fahrtechnischen Gründen nicht zu wechseln.
Am besten für Mich letzendlich währe eh gewessen wenn Ich alles zu Hause
in einer Art Fernstudium hätte machen können was den Schulbesuch angeht so das Ich gar keine anderen Schüler gesehen hätte.
Das währ am Besten gewessen letzendlich.
Es sollte wirklich wie in anderen Ländern auch die Option bestehen zu Hause zu bleiben und dort zu lernen wenn man die Prüfungen packt.
Weiterhin wahr es auch so damals das Ich nie Kontakt hatte mit Ausnahme meines einzigen Freundes der Gymnasiast wahr zu Gleichaltrigen Privat sondern immer nur zu Älteren Personen im Bekanntenkreis.
Die wahren Mir einfach lieber da Erwachsener

Verfasst: Di, 08.01.2008 - 15:06
von katzenmädchen
Mobbing an Gymansien gibt es (na ja, das war jetzt völlig überflüssig zu schreiben weil es hier schon x-mal steht).
Der Leistungsdruck dort ist doch recht hoch und solche Situationen sind quasi prädestiniert für Mobbing. Angst um die einge Schulkarierre, pubertäres Rumposen, Cliquenbildung etc können einen explosiven Cocktail bilden. Müssen sie nicht, können sie aber.
Das Phänomen dass Menschen die "anders" sind zu Zielscheiben werden ist von Geschichte, Soziologie, Psychologie und Ethnologie so gründlich untersucht worden dass man meinen könnte es gäbe eine Lösung- gibt es aber nicht.
Nachdem ich jetzt eine Runde Allgemeinplätzchen in heíßer Luft gebacken habe: jede Mobbing-Geschichte ist anders. Manchmal machen sich Luete zu Opfern, manchmal werden sie es einfach. Heranwachsen kann schwierig sein, und ganz ehrlich, ich möchte auf keinen Fall wieder 14 sein und zu Schule gehen müssen.
Hauptschulen haben einen schlechten Ruf. Aber dennoch denke ich, dass man sie nicht abschaffen sollte, denn es gibt Schüler die sie brauchen. Was man ändern muss ist die schlechte Ausstattung dieser Schulen. Und ein Hauptschulabschluss muss wieder etwas wert sein und die Tür zu den Handwerksberufen öffnen. Unser Nachbarmädchen ist Hauptschülerin und sagte letztens sie wolle auf jeden Fall den qualifizierten Abschluss machen da sie sonst keinen Ausbildungsplatz bekäme. Denn ihr leben lang MacDonalds Burger braten will sie nicht. Und wisst ihr was: ich verstehe sie!
Vielleicht gibt an hauptschulen mehr körperliche Gewalt- aber was das verbale und nonverbale angeht stehen die Gymnasien nicht wirklich nach. Dort müssen die Schüler zwar nicht um einen Ausbildungsplatz fürchten aber der Wettbewerb um Noten und Aufnahme an die Universitäten ist relativ hart.
Verfasst: Di, 08.01.2008 - 19:13
von Maestro
Man kann auch auf einer Einheitsschule bis zur 10 Klasse jedem außerhalb der Pflichtfächer (welche man noch in Leistungskurse unterteilen kann) individuell fördern durch Wahlfächer die reichlich vorhanden sein sollten.
Wer Handwerklich was drauf hat macht Werken und andere machen EDV, Wirtschaft, Kunst oder Kochen ect.
Dadurch spezialisiert sich selber in seine Richtung durch die Wahl der Fächer.
Der reine Hauptschulabschluss an sich ist Unflexibel was die Auswahl angeht und wer nicht grad Handwerklich begabt ist und Körperlich hart arbeiten kann schaut damit ganz schön in die Röhre.
Weiterhin sollte natürlich auch wie in den meisten EU Ländern auch die Möglichkeit zu Hause zu bleiben bestehen und sich dort von seinen Eltern, Bekannten und Autodidaktisch den Stoff an zu eignen was natürlich von Zeit zu Zeit per Prüfungen belegt werden muss.
Verfasst: Di, 08.01.2008 - 22:38
von katzenmädchen
Die Einheitsschule verhindert kein Mobbing.
Die Hauptschule soll ein Mindestmaß an Bildung vermitteln. Keine Schule passt für jeden- und so wird es immer Menschen geben die aus welchen Gründen auch immer nicht an die Hauptschule wollen oder sollen.
Aus Einheitsschulen wird schnell Einheitsbrei- ich denke dass es möglichst viele verschiedene Schulformen geben sollte damit für jeden das passende dabei ist. Denn menschen sind nun mal unterschiedlich- und deswegen ist die Einheitsschule genauso falsch als "one size fits all"-Lösung wie auch das dreigliedrige Schulsystem allein auch.
Die Option des Heimunterrichtes ist in vielen Ländern etabliert. Ich denke, dass es eine Option ist solange diese Kinder auch wirklich unterrichtet werden und nicht einfach nur nicht in die Schule gehen.
Aber eine Lösung gegen Mobbing ist auch das nicht- denn Mobbing-Opfer haben ein Recht darauf dass sie sich in der Gesellschaft bewegen können wie alle anderen auch und sich nicht aus Angst vor Widerholung verstecken müssen.
Verfasst: Mi, 09.01.2008 - 20:04
von Korsi
Hey
erhm, ich bin ja am Gymnasium, aber, meine Klasse ist ziemlich gefürchtet , wir sind eine 8.Klasse, und wir sind 33 (!) Schüler/-innen im G8...
Daher haben es viele Lehrer nicht leicht mit uns, da der Geräuschpegel bei uns selbstverständlich laut ist...
Und.. die Hausaufgaben sind im Moment sehr extrem.. Und wenn wir uns beschweren... Wird unser Ruf auch nicht besser!
Da wir auch sehr viele "Katastrophenleute" haben, die sehr viel mobben(ich war auch schon oft das Opfer...), ist unsre Klasse nicht gerade die netteste... Ich glaube, wir sind die 2.Schlimmste von der Schule...

Verfasst: Mi, 09.01.2008 - 22:00
von katzenmädchen
Ganz ehrlich: in der 8. Klasse war meine Klasse so zum K****n dass ich teilweise nicht mehr in die Schule wollte.
Wir waren eine extrem große Klasse und ab dem ersten Tag in Gymnasialzweig (war 'ne KGS) wurde uns gesagt hier würde "gesiebt" und höchsten die Hälfte von uns würde in der 10. noch dabei sein.
Der Druck war furchtbar und entlud sich entsprechend.
Zum Versetzungszeugnis nach dem ganz großen Knall verließen ein paar der ärgsten Plagegeister dann tatsächlich die Klasse.
Mobbing am Gymnasium- jeder redet über die Gewalt an den Hauptschulen aber eine andere Schulform ist kein Garant für besseres Benehmen!
Verfasst: Mi, 09.01.2008 - 22:05
von Maestro
Aber die % Statistik dürfe bei einer anderen Form positiver verlaufen.
100% ist eh immer Utopie das alle Glücklich sind, leider.