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OFFTOPIC Über Skoliose u. Schroth im Fernsehen 8.Okt 08
Verfasst: Di, 11.11.2008 - 16:16
von BZebra
die folgenden Beiträge wurden von hier abgetrennt: (Klaus)
viewtopic.php?t=12172&postdays=0&postorder=asc&start=20
chaleo hat geschrieben:dann ist es für mich logisch, das z.B. Korsett/SCHROTH zwar hilft, mit diesen Kräften klar zu kommen, aber das bleibt dann eine ständige Aufgabe wenn die untere Verdrehung nicht beseitigt wird.
Ebenso verhält es sich mit einer OP.
Und wo hast du das her, dass weder bei Schroth, noch mit einem Korsett oder einer OP die Hüfte mit entdreht werden würde?
Selbstverständlich wird sie mit entdreht, als ein Teil der Skoliose, der im Gleichgewicht mit allen anderen Teilen steht, zum einen weil es direkt Teil der Therapien ist (Schroth, Korsett), zum anderen weil sie sich in Folge von Korrekturen an anderer Stelle (zum aufrechterhalten des körperlichen Gleichgewichts) entdrehen muss (OP).
Eine verdrehte Hüfte kann genauso Auslöser einer Skoliose sein, wie sie auch Folge davon sein kann, und irgend ein anderer asymmetrischer Teil des Systems (irgendwo von Kopf bis Fuß) der Auslöser hat sein können.
Beseitigung des Ursprünglichen Auslösers wird jedoch nicht mehr zur Korrektur der Skoliose führen, sondern nur des asymmetrischen Anteils, der direkt dadurch verursacht wurde, und der ist bei idiopathischen Skoliosen naturgemäß absolut minimal, da nicht auszumachen (daher idiopathisch). Der Hauptteil der Verkrümmung, welcher sich in Folge ungleichmäßigen Wachstums ausgebildet hat, wird weiter bestehen bleiben, sprich das idiopathische slkoliotische System ist vollkommen autonom vom ursprünglichen Auslöser.
Bsp.:
Eine sekundäre 50 Grad Skoliose, die aufgrund eines 20 Grad geneigten Keilwirbels entstanden ist, wird sich nicht mehr begradigen, wenn der 20-Grad Keilwirbel operativ entfernt wird. Genauso wird die 50-Grad-Skoliose nicht durch den 20-Grad-Keilwirbel bedingt, sondern lediglich die ersten 20 Grad davon. Der Rest ist durch ungleichmäßiges Wachstum in Folge von ungleichmäßiger Belastung entstanden und kann nur wieder korrigiert werden, denn die Belastung noch während des Wachstums umgekehrt wird.
Verfasst: Di, 11.11.2008 - 16:42
von chaleo
BZebra hat geschrieben:
Beseitigung des Ursprünglichen Auslösers wird jedoch nicht mehr zur Korrektur der Skoliose führen, sondern nur des asymmetrischen Anteils, der direkt dadurch verursacht wurde, und der ist bei idiopathischen Skoliosen naturgemäß absolut minimal, da nicht auszumachen (daher idiopathisch). Der Hauptteil der Verkrümmung, welcher sich in Folge ungleichmäßigen Wachstums ausgebildet hat, wird weiter bestehen bleiben, sprich das idiopathische slkoliotische System ist vollkommen autonom vom ursprünglichen Auslöser.
Okey klingt sehr plausibel, bleibt für mich nur noch die Frage, woher weisst du das mit dem ungleichmäßigen Wachstum hast du dafür belastbare Belege?
Verfasst: Di, 11.11.2008 - 16:50
von BZebra
chaleo hat geschrieben:Okey klingt sehr plausibel, bleibt für mich nur noch die Frage, woher weisst du das mit dem ungleichmäßigen Wachstum hast du dafür belastbare Belege?
Dafür habe ich dir in einem anderen Thread schon die relevante Literatur verlinkt.
Verfasst: Di, 11.11.2008 - 16:56
von chaleo
BZebra hat geschrieben:
Dafür habe ich dir in einem anderen Thread schon die relevante Literatur verlinkt.
Du willst jetzt tatsächlich, dass ich mir da ein Buch kaufe?, ich meine wenn du mir sagst, dass das Anatomen bei Leichnamen schon nachgemessen habe oder so ähnlich (und dann vielleicht eine Literaturangabe dazu), dann glaube ich dir das erst mal, ohne dass ich mir gleich das Buch kaufen muss.
Ein Diskussionsforum sollter meiner Meinung nach zum diskutieren da sein und nicht dazu, auf Bücher zu verweisen und darauf, dass man sich besser anderweitig informieren soll...
Verfasst: Di, 11.11.2008 - 17:15
von BZebra
Dann probier doch mal das erste mal in deinem Leben die Fernleihe deiner Uni aus. Die werden sich freuen, dich dort auch mal begrüßen zu dürfen.
Leichen wachsen im Übrigen nicht mehr, schwer also da eine Entwicklung einer Skoliose zu beobachten.
Der Plastinator hat aber ein Präparat einer skoliotischen Wirbelsäule in seiner Ausstellung, bei dem man zumindest in Live sehr schön sehen kann, wie sich die Asymmetrien durch das ganze Skelettsystem hindurchziehen. Hier auf dem Bild leider schlecht zu erkennen, das wäre aber das Präparat:

Verfasst: Di, 11.11.2008 - 17:27
von chaleo
BZebra hat geschrieben:Leichen wachsen im Übrigen nicht mehr, schwer also da eine Entwicklung einer Skoliose zu beobachten.
Mich würde bei einer Leiche auch weniger das Wachstum interessieren, als vielmehr inwieweit da wirklich entsprechende symmetrische Strukturen unterschiedlich lang sind bzw. ob nicht doch vielmehr z.B. verdrehte Hüftgelenksysteme zu erkennen sind.
Ich meine irgendwie musst du ja zu deiner festen Überzeugung gekommen sein, das könntest du mir ja vielleicht ein bischen erläutern
Verfasst: Di, 11.11.2008 - 18:14
von BZebra
chaleo hat geschrieben:BZebra hat geschrieben:Leichen wachsen im Übrigen nicht mehr, schwer also da eine Entwicklung einer Skoliose zu beobachten.
Mich würde bei einer Leiche auch weniger das Wachstum interessieren, als vielmehr inwieweit da wirklich entsprechende symmetrische Strukturen unterschiedlich lang sind bzw. ob nicht doch vielmehr z.B. verdrehte Hüftgelenksysteme zu erkennen sind.
Ich meine irgendwie musst du ja zu deiner festen Überzeugung gekommen sein, das könntest du mir ja vielleicht ein bischen erläutern
Dafür brauchst du keine Leiche, das lässt sich schon im Röntgenbild, im CT und klinisch erkennen, dass ungleichmäßige Muskulatur vorliegt, dass Zwischenwirbelscheiben keilförmig werden, später und insbesondere der Scheitelwirbel keilförmig sowie die Wirbel drum herum.
Klinisch sind gegengesetzte Verdrehungen der einzelnen Körperblöcke zu erkennen, inklusive der Hüfte.
Was allerdings garantiert nicht zu erkennen ist, dass "vielmehr" eine Verdrehung der Hüfte besteht als alles andere, weil damit das Gleichgewicht gestört wäre, was bei einem laufenden Menschen aus praktischen Gründen einfach nicht vorkommt, sonst kippt er um.
Aus anatomischen Gründen ist bei Skoliose die Wirbelsäule am stärksten von Auslenkungen betroffen, weil das Knochen- und Gelenksystem dem besonders wenig Hindernisse entgegensetzt, da ja auch sonst die Wirbelsäule in alle möglichen Richtungen beweglich ist.
Weniger stark betroffen sind generell Körperteile, deren Skelettsystem weniger Bewegungsfreiheit zulässt, weshalb es z.B. bei den Beinen nur zu geringen Abweichungen kommt, auch wenn sie durch eine Beinlängendifferenz der Auslöser der Skoliose sein können; das Kniegelenk, als einziges Gelenk, das für eine lange Strecke für diese Aufgabe in Frage käme, kann so viel Abweichungen nicht verkraften, hier kommt es also nicht so einfach zu einer Soll-Wert-Verstellung (das, was der Körper als gerade betrachtet), weil Probleme früh eintreten und der Körper solche Fehlstellungen dann automatisch korrigiert.
Bei Skoliosen sind fixierte und nicht fixierte Anteile zu erkennen (das lässt sich auch im Röntgenbild in der Bendingaufnahme feststellen). Bei den fixierten Anteilen handelt es sich in der Regel um die mittleren Böge, die Hauptkrümmungsbögen; was ober und unterhlab davon liegt ist i.d.R. zum größten Teil nicht fixiert, dazu zählen auch die Fehlstellungen der Hüfte.
Deswegen werden in Operationen die Hauptkrümmungen aufgreichtet und versteift, die anderen nicht oder kaum fixierten Anteile richten sich zur Wiederherstellung des Gleichgewichts von alleine auf, inkllusive der Hüfte.
Verfasst: Di, 11.11.2008 - 19:29
von chaleo
Vielen Dank für die ausführliche Antwort, habe dann auch noch ne interessante Arbeit gefunden
http://darwin.bth.rwth-aachen.de/opus3/ ... Oliver.pdf
Je mehr ich darüber lese umso mehr vermute ich, dass ich keine Skoliose,
sondern nur eine skoliotische Fehlhaltung habe.
Bei mir ist eigentlich auch die Wirbelsäule ziemlich gerade, nur alles andere (Beine, Hüften, Schultern, Arme) sind ziemlich verdreht.
Bei meiner Fehlhaltung bin ich nach wie vor der festen Überzeugung, dass ich sie bald auflösen werde und dass ich keine wesentlichen Wachstumsunsymmetrieen im Bewegungs-/Stützapparat habe.
Die Geschichten bei denen wirklich Konochendeformitäten oder Wachstumsunsymmetrieen existieren sind sicherlich nicht mehr rückgängig zu machen.
Was mich bei der oben erwähnten Arbeit allerdings auch wieder wundert ist,
dass der Oberkörper so isoliert vom Unterkörper betrachtet wird, weiss jemand woher das kommt?
Grüße
Verfasst: Di, 11.11.2008 - 20:51
von minimine
Hallo Chaleo,
Je mehr ich darüber lese umso mehr vermute ich, dass ich keine Skoliose,
sondern nur eine skoliotische Fehlhaltung habe.
mal ehrlich, aber alle deine Beiträge beziehen sich auf Vermutungen, selbst deine Skoliose basiert auf Vermutungen und
nicht auf eine richtige Diagnose. Wie willst du denn eine (deine) richtige Therapie finden, wenn du noch nichtmal weißt, ob du Skoliose hast und wo diese genau sitzt. Bei Skoliotikern ist das Empfinden über das eigene Körperbewusstsein i.d.R. ja gestört, wie willst du denn dann die richtige Haltung finden, wenn du noch nichtmal deine genaue Diagnose kennst. Also tut mir ja leid, aber ich kann dein Denken irgendwie nicht so ganz nachvollziehen und würde dir mal empfehlen einen Arzt aufzusuchen um deine Skoliose ausmessen zu lassen. Wenn du dich nicht röntgen lassen willst, wie du das an anderer Stelle geschrieben hast, dann eben mit einer 3D-Vermessung oder MRT, aber das ist doch besser als Vermutungen.
Und wenn du eine richtige Diagnose hast, dann probiere doch Schroth einfach mal aus, wenn du einen guten Therapeuten hast, dann zeigt er dir auch, wie du dein Becken entdrehen kannst usw.
LG
Minimine
Verfasst: Mi, 12.11.2008 - 09:31
von chaleo
minimine hat geschrieben:
mal ehrlich, aber alle deine Beiträge beziehen sich auf Vermutungen, selbst deine Skoliose basiert auf Vermutungen und nicht auf eine richtige Diagnose. Wie willst du denn eine (deine) richtige Therapie finden, wenn du noch nichtmal weißt, ob du Skoliose hast und wo diese genau sitzt. Bei Skoliotikern ist das Empfinden über das eigene Körperbewusstsein i.d.R. ja gestört, wie willst du denn dann die richtige Haltung finden, wenn du noch nichtmal deine genaue Diagnose kennst.
Hallo minimine,
danke für deine Antwort.
Ganz ehrlich, wenn es eine ungefährliche Abbildungsmethode gäbe, die meinen Körper so abbildet, dass ich ihn nachher 3-dimensional am Computer darstellen und mir Skelett, Muskeln, Sehne und vielleicht sonst noch relevantes Gewebe anschauen könnte, so würde ich morgen dafür 500,- € zahlen (hab leider nicht so viel Geld) und das machen lassen.
Davor vertraue ich aber lieber auf mein Körperbewußtsein von dem ich nicht glaube dass es gestört ist.
LG
Verfasst: Mi, 12.11.2008 - 10:05
von Klaus
Hallo chaleo,
ich kann minimine nur unterstützen und frage mich, warum Du einfach nicht bereit bist, eine normale diagnostische Möglichkeit zur Erkennung einer Skoliose/Kyphose durchführen zu lassen!
Es geht hier im Thread übrigens um Skoliose und Schroth im Fernsehen und nicht um Deine persönlichen Vermutungen, die sich mittlerweile in etlichen Threads ausdehnen.
Sorry, das finde ich nicht in Ordnung.
In der Rubrik Sonstiges gibt es ja in dem Thread "Frage an..." nun die Möglichkeit, weiter zu diskutieren. Die Diskussion wird aber auch nicht besser, wenn Du immer wieder Deine Vermutungen über Deine persönliche Situation wiederholst.
Meine angekündigte PN hat sich sicherlich erledigt, weil ich denke, dass die Situation mit Martin 1987 mittlerweile klar sein sollte, Du hattest ja um Aufklärung gebeten.
Gruss
Klaus
Verfasst: Mi, 12.11.2008 - 10:37
von chaleo
Klaus hat geschrieben:
ich kann minimine nur unterstützen und frage mich, warum Du einfach nicht bereit bist, eine normale diagnostische Möglichkeit zur Erkennung einer Skoliose/Kyphose durchführen zu lassen!
Weil mir das Verhältnis aus persönlichem Aufwand gegenüber diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten und therapeutischem Erolg (insbesondere auch als Kassenpatient) in dieser Richtung momentan für mich nicht interessant genug erscheint. Da meine ich mir selber besser helfen zu können. (wo sind hier die persönlichen Erfolgsgeschichten der Leute die diesen Weg gegangen sind ????????, über einige Links würde ich mich sehr freuen !!!!)
Klaus hat geschrieben:
Es geht hier im Thread übrigens um Skoliose und Schroth im Fernsehen und nicht um Deine persönlichen Vermutungen, die sich mittlerweile in etlichen Threads ausdehnen.
Sorry, das finde ich nicht in Ordnung.
In der Rubrik Sonstiges gibt es ja in dem Thread "Frage an..." nun die Möglichkeit, weiter zu diskutieren. Die Diskussion wird aber auch nicht besser, wenn Du immer wieder Deine Vermutungen über Deine persönliche Situation wiederholst.
Da hast du Recht, werde versuche mich zu bessern.
Klaus hat geschrieben:
Meine angekündigte PN hat sich sicherlich erledigt, weil ich denke, dass die Situation mit Martin 1987 mittlerweile klar sein sollte, Du hattest ja um Aufklärung gebeten.
Die Situation mit Martin 1987 ist für mich eigentlich noch nicht befriedigend geklärt, fände es gut wenn das noch irgendwo transparent aufgeklärt würde.
Martin hat sich bei mir bisher nicht mehr gemeldet. Warum wurde er gesperrt? Wenn jemand mit sich selber diskutiert (was er früher ja wohl gemacht haben soll) so finde ich das übel und finde es gut wenn das aufgedeckt wird, ebenso finde ich es gut aufzudecken wenn jemand Anonymisierungtechniken verwendet oder ähnliches,
was ich nicht gut finde ist, in einem Forum so jemanden dann schnell zu sperren, ohne transparent die Hintergründe aufzuklären und auszudiskutieren.
Grüße,
Chaleo
Verfasst: Mi, 12.11.2008 - 11:52
von Klaus
chaleo hat geschrieben:Da meine ich mir selber besser helfen zu können. (wo sind hier die persönlichen Erfolgsgeschichten der Leute die diesen Weg gegangen sind ????????, über einige Links würde ich mich sehr freuen !!!!)
Da wirst Du sehr wenig Erfolgsgeschichten finden!
Ohne eine konkrete Diagnostik finde ich es sträflich, hier im Forum auf irgendwelche Selbst-Behandlungen aufmerksam zu machen, die sowieso sehr individuell sein müssen, weil die Rücken ganz unterschiedlich sind!
Insofern macht es keinen Sinn, eine Selbst Behandlung propagieren zu wollen, die für andere überhaupt nicht zutreffen muss und nur für unnötige Irritationen führt.
Die Grundlage aller Tipps muss eine kompetente Diagnostik sein, die bestimmte Dinge erfassen, aber auch ausschliessen kann!
was ich nicht gut finde ist, in einem Forum so jemanden dann schnell zu sperren, ohne transparent die Hintergründe aufzuklären und auszudiskutieren
Die zahlreichen Fakes haben nun mal zu einer Situation geführt, die zu einer neuen Regel (spätestens ab morgen) geführt hat, die anonymes Posten hier verbietet.
Abgesehen von den teilweise "selbsterklärenden" öffentlichen Posts muss man leider feststellen, dass im persönlichen Bereich ganz fiese geschickte Versuche unternommen worden sind, durch Provokationen und gegeneinander Ausspielens die Glaubwürdigkeit des Forums in Frage zu stellen.
Wir sind ein offenes Forum, was bedeutet, dass sehr viel zugelassen wird, ob es nun einem passt oder nicht. Darin liegt auch eine grosse Chance, in aller Breite diskutieren zu können.
So etwas lockt auch einige wenige User an, die das ausnutzen, aus welchem Grund auch immer. Hier müssen wir Grenzen setzen, damit eine vernünftige Grundlage für Diskussionen bestehen bleibt.
Und um beim Thema zu bleiben, wenn schon so wenig in den Medien kommt, müssen wir hier dafür sorgen, dass so viel wie möglich ernsthaft informiert und diskutiert wird.
Gruss
Klaus
Verfasst: Mi, 12.11.2008 - 12:45
von chaleo
Klaus hat geschrieben:
Insofern macht es keinen Sinn, eine Selbst Behandlung propagieren zu wollen, die für andere überhaupt nicht zutreffen muss und nur für unnötige Irritationen führt.
Ich propagiere eigentlich schon dass jeder selbst die Oberhand über seine Behandlung haben sollte (jedenfalls jeder mündige erwachsene Mensch, das verstehe ich unter Selbstbehandlung).
Das heisst dann also dass ich mir nicht von jemandem was aufschwätzen lasse (auch bitte nicht "meine" Behandlungsmethode), sondern immer überlege klingt das für mich glaubwürdig oder habe ich das Gefühl dass mir da was aufgezwängt wird, von dem ich nicht wirklich überzeugt bin.
Wenn einen nichts so richtig überzeugt kann man natürlich versuchen, verschiedene Sache auszuprobieren (da kann ich dann mit dem anfangen, was mir noch am überzeugendsten klingt...).
Was ich gefährlicher finde als eigene Erfahrungen und Meinungen zu berichten und deutlich darauf hinzuweisen, dass es "nur" eigene Erfahrungen sind (wo ich darum bitte diese sehr kritisch zu betrachten),
ist, wenn ich auf andere Personen oder Bücher oder ähnliches hinweise mit denen ich keine eigene Erfahrungen gemacht habe.
Meine Meinung.
Grüße
Verfasst: Mi, 12.11.2008 - 13:27
von minimine
Die zahlreichen Fakes haben nun mal zu einer Situation geführt, die zu einer neuen Regel (spätestens ab morgen) geführt hat, die anonymes Posten hier verbietet.
Abgesehen von den teilweise "selbsterklärenden" öffentlichen Posts muss man leider feststellen, dass im persönlichen Bereich ganz fiese geschickte Versuche unternommen worden sind, durch Provokationen und gegeneinander Ausspielens die Glaubwürdigkeit des Forums in Frage zu stellen.
Danke!!!
was ich nicht gut finde ist, in einem Forum so jemanden dann schnell zu sperren, ohne transparent die Hintergründe aufzuklären und auszudiskutieren
Ich schon, das hier ist nämlich ein Skoliose-Forum und kein Forum um irgendwelche Hintergründe zu diskutieren, die jemanden veranlassen sich als Techniker oder jetzt neuerdings als angehender Arzt auszuweisen.
Lies dir einfach mal ein paar Posts von Rainer&Co. durch.
LG
Minimine
Verfasst: Mi, 12.11.2008 - 15:14
von chaleo
Klaus hat geschrieben:
Die zahlreichen Fakes haben nun mal zu einer Situation geführt, die zu einer neuen Regel (spätestens ab morgen) geführt hat, die anonymes Posten hier verbietet.
Das Verbieten von unregistriertem Posten finde ich auch gut!!!

Verfasst: Mi, 12.11.2008 - 21:59
von benipat
Hallo chaleo,
was mir nicht ganz klar ist, warum du nicht mal einen termin bei dr. Hoffmann machst und deine Wirbelsäule vermessen lässt ? Dann hast du es sicher, um was es sich bei dir handelt. Ob du eine Schroth - Therapie anstreben möchtest und/oder eine Korsetttherapie steht ja nicht zur Debatte, lediglich die Diagnose.
Hinzu kommt das Thema Körperbewusstsein. Bei der Reha wurde uns sehr deutlich erklärt, dass das Gehirn die falsche Körperhaltung als die richtige abgespeichert hat, d.h. im Kopf glaubst du, du stehst gerade, aber der Spiegel zeigt dir, wie gerade du wirklich bist und umgekehrt, wenn du ausgerichtet bist und der Spiegel zeigt das, kommst du dir selber krum vor. In der Reha lernt dein Gehirn in unzähligen Therapiestunden, dass dein subjektiv wahr genommene krumme Haltung, eben die richtige Haltung ist und irgendwann merkst du, wenn du schief steht und gleichst das von selber aus und kommst somit nach und nach aus der Fehlhaltung, die eine weitere Verbiegung der Wirbelsäule begünstigt.
Das war zwar jetzt hier nicht das Thema - musste ich jetzt nur noch mal los werden.
Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt

.
Grüßle
benipat
Verfasst: Do, 13.11.2008 - 09:35
von chaleo
Hallo benipat,
ich war schon vor etwa 6 Jahren bei Dr. Hoffmann.
Er hat mir eine Skoliose diagnostiziert und einen REHA-Antrag befürwortet.
Die Reha wurde abgelehnt, da meine Skoliose mich arbeitstechnisch wohl nicht genügend einschränkt (sie schränkt mich auch eher in meiner Lebensqualität als in meiner Arbeitsfähigkeit ein, aber das ist dann wohl mein Privatvergnügen, bzw. die Krankenkasse soll liebe später die Folgegosten tragen...)).
Ich muß sagen es war der beste Orthopäde mit dem ich bisher diesbezüglich zu tun hatte, was nicht heissen muss dass ich mit ihm 100%-ig zufrieden war, aber das ist mit mir sicher auch niemand....
Ich wollte mich damals auch schon nicht röntgen lassen und im Gegensatz zu manch anderen Ärzten hat er das relativ gut akzeptiert (natürlich sind da Ärzte nicht begeistert, das ist nun mal ein wichtiges Diagnosemittel...)
Im ürigen bin ich aber schon oft genug geröngt worden, aber wenn die Ärzte das nicht etwass unter Kontrolle halten muß man halt irgendwann seine eigenen Grenzen ziehen.
Ich sehe auch ein dass meine fehlenden Rötngenbilder mich hier vielleicht ein wenig unglaubwürdig erscheinen lassen,
damit muss ich leben....
Das was du über das Körperbewußtsein schreibst kann ich ebenfalls voll nachvollziehen,
aber wenn du wüsstest wieviel Zeit ich mit dem praktischen Entdrehen meiner Beine... verbringe und wie deutlich ich mittlerweile ich die verdrehten Strukturen wahrnehme,
so hat das nichts mehr mit diesem ehre unterbewußten Körperbewußtsein zu tun.
Falls du Interesse hast kannst du mich gerne besuchen und ich führe dir meine verdrehten Beine vor.
Früher hatte ich da auch nichts wahrgenommen und für jeden Orthopäden der sich nicht besonders damit auskennt (und das sind vermutlich die meisten niedergelassenen) hatte ich eine ziemlich normale Haltung (vielleich mal bischen Schulterhochstand...).
Vielen Dank für deine Nachricht, ich habe dich sehr gut verstanden!
@Klaus:
Hallo Klaus, falls du das liest, kannst du hier vielleicht einen Teil in mein OFF-TOPIC Thema verschieben?
Liebe Grüße,
Chaleo
Verfasst: Do, 13.11.2008 - 09:59
von benipat
Aber gerade bei Dr. Hoffmann besteht doch die Möglichkeit dich 3 D vermessen zu lassen. Mein Sohn ist auch so vermessen worden, da er auch nicht so oft geröngt werden soll. Ist halt eine Privatleistung, die aber im Verhältnis nicht so teuer war ( bei ihm waren es kanpp 100,- €).
Die Ablehnung der Reha muß ja nicht für immer gewesen sein. ich selbst arbeite nur Teilzeit und meine Einschränkungen bzw. Schmerzen sind immer da, ob beruflich oder privat und eine Genehmigung gab es trotzdem.
Um die Zusammenhänge zu verstehen und deine ganzen Fragen zu beantworten würde ich dir wirklich einen Aufenthalt in Bad Salzungen empfehlen. Zum Reinschnuppern kann man dort auch sogenannte Skoliosewochen machen. Das ersetzt zwar keine Reha, aber ich denke, um sich mit dem Thema intensiver auseinander zu setzen ist das sicher auch geeignet.
Grüßle
benipat
Verfasst: Do, 13.11.2008 - 10:09
von chaleo
Hallo benipat,
sorry, ich bin ein großer Zweifler...,
aber von der 3D-Vermessung halte ich leider auch nicht viel.
Ich habe mir das in Tübingen wo die Sache wohl entwickelt wurde mal angeschaut...
(kenne mich da überhaupt nicht aus, habe da keinerlei Fachwissen!!!!),
aber sobald die vielleicht die 4D-Vermessung (das 4. D ist die Zeit, man kann dann Bewegungsaufnahmen machen) fertig entwickelt haben wird
es für mich interessant.
So ein Oberflächen-Rückenbild halte ich persönlich (kenne mich...) nicht für besonders aussagekräftig.
LG