Extreme Rückenschmerzen

Fragen und Antworten rund um das Thema Skoliose
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Julia2006

Extreme Rückenschmerzen

Beitrag von Julia2006 »

Sei meinem 16. Lebensjahr etwa leide ich unter Rückschmerzen, damals stelle man eine "linkskonvexe? dorsumumbale Skiloiose fest. Irgendwie gehört Rückenschmerzen seitdem zu meinem Leben vor allem beim längern Stehen oder Sitzen. Jezt bin ich 49 Jahre und habe seit einem halben Jahren immer schlimmer wedende Schmerzen. Bei einer Magen CT wude nochmal diagnostiert, Veränderung der WS mit einer linkskonvexen Skoliose auch geringe spondylotsche und spondylathrotische Veränderngen. Was bedeutet das? Was kann ich tun, um die Schmerzen zu lindern dauerhaft, würde gern Sport treiben, da ich jedoch im letzten halben Jahr 2 kilo zugenommen habe, funktioniert eigentlich im Moment gar nichts ohne Schmerze. Welcghe Sportart wäre die beste? Danke für jeden fachkundigen Rat.
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Hallo Julia,

herzlich willkommen im Forum.

Bevor Du Dich mit Sportarten beschäftigst, die Dir gut tun könnten,
erst mal eine kompetente Diagnose mit Winkelangaben und einen vernünftigen Behandlungsweg.

Das ist in erster Linie die KG nach Katharina Schroth, die man nur in einer REHA (3-4 Wochen) lernen kann.
Dazu evtl. ein gutes Korsett.

Dann guck bitte mal in die [Sammlung] Hannover in der Rubrik "Gesucht&Gefunden" und lies Dich durch das Forum.
Du brauchst unbedingt viele Informationen, weil ein einfacher Tipp hier wirklich nicht weiterführt. Das dauert sicherlich ein bischen, aber es ist nun mal sehr wichtig, wenn Du Dich ausführlich mit dem Thema beschäftigst.
Die Orthopäden sind in der Mehrzahl völlig inkompetent und als Erwachsener wird man sowieso als "da kann man nichts mehr machen" abgeschrieben.

Für Hannover bedeutet das leider auch, dass man für eine kompetente Erstversorgung durchaus weite Wege machen muss.
Natürlich kann man auch den in der Sammlung erwähnten Dr. Mankow mal testen, aber bei entsprechender Erwartungshaltung könnte das in die Hose gehen. Zumindest sollte man sich gut vorbereiten und gezielt die Dinge ansprechen, die relevant sind.

Das einzig Positive wäre mit Sicherheit, dass ich endlich mal weiss, wie kompetent er wirklich bei einer Erstversorgung ist. :) :D

Gruss
Klaus
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Lynn
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Beitrag von Lynn »

Hallo Julia,
zunächst einmal hat Klaus völlig Recht, dass von einer Diagnose sehr, sehr viel abhängt und auch die weitere Vorgehensweise entscheidet. Zu den Dingen, die noch wichtig sind gehört zum Beispiel die Stärke deiner Skoliose (Krümmungswinkel)!
Das Wort "linkskonvex" gibt die Krümmungsrichtung deiner Skoliose an, aber das genauer zu erklären wäre jetzt wohl zu viel am Anfang. Es ist wie Klaus gesagt hat: wenn du Schmerzpatientin bist, dann wäre die mit einer Reha sehr gut geholfen!
Außerdem steht in deinem Befund dann noch, dass du leichte Arthrose der WS-Gelenke hast. Auch hier kann man ansetzen, zwar nur begrenzt, denn auch das ist nicht heilbar, aber es geht ja wohl in erster Linie mal um Schmerzverringerung! Spondylarthropatien sind oft "nur" Symptome, die Skoliosen im Alter begleiten können (übrigens auch nicht jede Skoliose!).
Für den Anfang könntest du mal eine Kur mit Vitamin E machen. Lass dich in der Apotheke beraten. Nach etwa 2 bis 4 Wochen täglicher Einnahme solltest du bezüglich Schmerzen eine Besserung erkennen.

Viele Grüße, Ula
~ ehemals Ulaschatz ~
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