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Skoliose wegen Schwermetalle ?

Verfasst: Di, 02.05.2006 - 19:42
von Peter K
Hallo miteinander

Ich habe seit vielen Jahren chronische Rückenschmerzen von der Brustwirbelsäule bis Nacken .
Ich habe sehr starke Muskelschmerzen und bin extrem Müde und habe eine Morgensteifigkeit. Teilweise auch leichte Gelenkschmerzen aber ohne Entzündung

Genaue Ursache ist nicht bekannt. Ich habe allerdings eine leichte Skoliose so wie eine bolzengerade Lendenwirbelsäule.

Was wurde gemacht:
geröntgt (ohne Befund)
MRI(ohne Befund)
Gentest auf Enzündungsfaktoren (ohne Befund)
Verdacht Morbus Bechterew (ohne Befund)



Jetzt habe ich gelesen dass die Ursache von Skoliose auch von einer Schwermetallbelastung kommen könnte?

Was ist daran wahr?

Doch in letzter Zeit geht es mir ein bisschen besser seit dem ich Zinktabletten nehme und beim Schlafen (seitlich) ein Kissen unter den Arm nehme und die Wirbelsäule noch mehr durchbiegt.

Ist so was schädlich? Ich habe immer versucht möglichst aufrecht zu gehen. Doch seit dem ich eher seitlich gekrümmt (in die gleiche Richtung wie die Wirbelsäule gekrümmt ist) sitze, gehe und schlafe geht es besser.


MfG

Peter K

Verfasst: Di, 02.05.2006 - 20:25
von Klaus
Ich habe allerdings eine leichte Skoliose so wie eine bolzengerade Lendenwirbelsäule.
Wie kann dann ein Röntgenbild ohne Befund sein?

Du brauchst eine kompetente Diagnose!

Gruss
Klaus

Verfasst: Mi, 03.05.2006 - 16:04
von Gast
Sorry war nicht gut formuliert.

Klar sieht man auf dem Röntgenbild und auf den MRI-Aufnahmen eine leichte Skoliose. Die erklärt aber nicht unbedingt die starken Schmerzen und auch nicht die Muskelschmerzen.

Da es viele Leute gibt die eine stärkere Skoliose haben aber vermutlich weniger Schmerzen haben.

Verfasst: Mi, 03.05.2006 - 16:05
von Peter K
Nachtrag:

Was heisst eine komplete Diagnose?

Ich weiss nicht was man noch mehr untersuchen kann und sollte?

Verfasst: Do, 04.05.2006 - 10:25
von Klaus
Hallo Peter,

erst mal eine kleine Formsache:
am besten ist es, wenn Du Dich hier mit Wohnort oder Region anmelden würdest, das erspart Mißverständnisse bei den Namen und hilft auch bei der weiteren Kommunikation.
Was heisst eine komplete Diagnose?
Ich meinte kompetente Diagnose, das ist bei Skoliose/Kyphose das allerwichtigste, weil die meisten Orthopäden hierbei keine Ahnung haben und auch Röntgenbilder nicht richtig deuten und erst recht nicht die richtige Behandlung einleiten können!

Der einzige Orthopäde, den man zur Zeit empfehlen kann, ist Dr.
Hoffmann in Stuttgart.

Die Schmerzen, die bei Skoliose/Kyphose auftreten können, sind nicht unbedingt proportional mit der Stärke der Wirbelsäulenveränderung.

Gruss
Klaus

Verfasst: Sa, 06.05.2006 - 15:13
von Peter K
Hallo

Also ich komme aus der Schweiz / Olten.

Ich war bei vielen Ärzten wie Rheumatologen, Chiropraktier, Naturheilpraktier, TCM, usw.

Die Aussage ist dass die Skoliose die ich habe nicht allzuschlimm sein.
Aber meine Rheumatologin meint dass die blozengerade Lendenwirbelsäule sehr selten sein. Sich kennt nur mich und noch jemand anderes.

Wie sich das alles auf die Statik meiner Wibelsäule auswirkt kann doch kein Arzt sagen

Zu Rheuma wie Firbromyalgie traut sich niemand was zu sagen da viele meiner Symthome nicht typisch sind.


MfG

Peter K

Verfasst: Sa, 06.05.2006 - 23:49
von Brtingh
Ich habe gesehen wo du das gelesen hast mit der Schwermetallvergiftung: http://de.wikipedia.org/w/index.php?tit ... d=16229382
Idiopathische Skoliosen werden nach neuesten Erkenntnissen in einigen Fällen durch eine chronische Belastung des Körpers mit Schwermetallen (vorwiegend Quecksilber aus Zahnfüllungen, Nahrungsergänzungsmitteln oder aus Trägersubstanzen von Impfseren)hervorgerufen, das vom Körper aufgrund seiner hohen Toxizität oftmals nicht ausgeschieden werden kann. Die Schwermetallbelastung stört auf energetischer Ebene den Nierenmeridian und die ihm zugehörige Muskulatur des Rücken - und Nackenbereiches wird so erheblich geschwächt, dass sie nicht mehr in der Lage ist die Wirbelsäule zu stabilisieren. Eine Behandlung mit den herkömmlichen schulmedizinischen; orthopädischen Methoden ist in solchen Fällen wenig - bis unwirksam und kann zu schweren chronischen Schmerzen führen.
Bei Skoliosen, deren Ursache auf eine Schwermetallbelastung zurückzuführen ist, ist eine oft mehrmonatige Entgiftungskur mit der Mikroalge Chlorella oder mithilfe homöopathischer Mittel sehr wirksam. Zur Restabilisierung der Wirbelsäule nach der Entgiftung sind sanftes Training der Rückenmuskulatur, sowie falls notwendig Behandlungen der Psyche empfehlenswert.
Wenn man eine Schwermetallvergiftung entsprechender Stärke hat, kann einem bestimmt so ziemlich alles passieren inklusive vielleicht auch einer Skoliose kurz vor dem Tode.

Nur wer von "energetischer Ebene den Nierenmeridians" und "Entgiftungskur mithilfe homöopathischer Mittel" schreibt, der hat wahrscheinlich zu oft zu tief ins Glas geschaut.

Vorsichtig sein bei Wikipedia, jeder kann dort jeden Mist reinschreiben.

Verfasst: So, 07.05.2006 - 13:59
von Charp
Idiopathische Skoliosen werden nach neuesten Erkenntnissen in einigen Fällen durch eine chronische Belastung des Körpers mit Schwermetallen (vorwiegend Quecksilber aus Zahnfüllungen, Nahrungsergänzungsmitteln oder aus Trägersubstanzen von Impfseren)hervorgerufen...
:eek: So was geht mir ja richtig auf Keks... Gut, dass Du den Mist gefunden hast :gut:

LG,
Charp

Verfasst: Mo, 08.05.2006 - 09:13
von Klaus
Und auch das geht mir auf den Keks:
Zur Restabilisierung der Wirbelsäule nach der Entgiftung sind sanftes Training der Rückenmuskulatur, sowie falls notwendig Behandlungen der Psyche empfehlenswert.
Gruss
Klaus

Verfasst: Do, 11.05.2006 - 10:04
von Peter K
Ich bin nicht leichtgläubig und weiss dass zwar Wikipedia vielfach gut ist aber zwischendurch auch nur Mist steht.

Es kam mir verdächtig vor dass ich sonst nichts dazu gefunden habe.

Da ich sehr häufig starke Muskelschmerzen haben, besondern am Morgen dachte ich an eine Vergiftung. Eventuell Amalgam.

Ich habe vielfach gelesen dass Zink hilft den Körper zu entgiften.
Seit dem ich jetzt regelmässig Zinktabletten einnehme geht es mir wirklich spürbar besser. Nicht so gut dass ich gleich jubeln kann aber sprübar. Deshalb die Frage wegen der Schwermetalle.

Krumme Wirbelsäule durch Muskelverspannung sprich Vergiftung ?


Gruss

Peter K

Verfasst: Do, 11.05.2006 - 12:33
von Charp
Hallo Peter,

ich weiß nicht, wie alt du bist, aber ich denke, eine Schwermetallexposition, die so hoch ist, dass sie eine Skoliose verursacht, hätte wahrscheinlicher zu Blasen- oder Hodenkrebs geführt... Falls Du nicht berufsbedingt hohen Schwermetallbelastungen ausgesetzt bist oder auf ner ehemaligen Sondermülldeponie wohnst, ist es, glaube ich, eher unwahrscheinlich, dass Du an einer Schwermetallvergiftung leidest. Vom Umweltbundesamt gibt es übrigens Untersuchungen über die Schwermetallbelastung der Deutschen (auch Quecksilber > Amalgam) und ich denke, die Ergebnisse würden sich von den Schweizern nicht unterscheiden (in der letzten Studie ist auch Ostdeutschland berücksichtigt, und in der DDR wurden sicher noch mehr "Umweltsünden" begangen als in der Schweiz). Sicher waren unter den Probanden auch Leute mit Amalgam im Mund. Die Ergebnisse findest Du hier:
http://www.umweltbundesamt.de/survey/index.htm

Ich halte, ehrlich gesagt, die Berichte über Symptome von Schwermetall"vergiftungen" und Amalgamnebenwirkungen sowie das Anbieten von "Schwermetallausleitungen" etc. auf Internetseiten von "ganzheitlichen" Irgendwas-Therapeuten für Geldmacherei.

Fehlbelastung und Überlastungen der Rückenmuskeln, z.B. durch muskuläres Ungleichgewicht (> Skoliose), Verspannungen und daraus resultierende Nervenreizungen halte ich für wesentlich wahrscheinlicher, da offenbar keine Entzündungen oder bandscheibenvorfälle etc. vorliegen. Um deine Schmerzen in den Griff zu kriegen, brauchst Du als erstes, wie Klaus schon schrieb, eine genaue Diagnose, damit eine geeignete Therapie gefunden werden kann. Also brauchst Du einen guten Orthopäden.

Liebe Grüße,
Charp