Hallo,
ich glaube ich habe eurer Tochter hier
http://skoliose-info-forum.de/viewtopic ... highlight= schon geantwortet. Das wesentliche steht in dort schon drin. Ich würde keine Korsett-Versorgung in Bremen vornehmen, wenn dann wenigstens nach Hamburg gehen. Wobei ich dazu sagen muss, daß für mich persönlich auch Hamburg nicht in Frage käme, ich würde mich zwischen Berlin und Stuttgart entscheiden (siehe unsere Linkseite
http://skoliose-info-forum.de/links.php ... t-Therapie ) , aber das ist eine Sache, die man persönlich abwegen muss, es geht ja auch um Fahrtkosten, die selbst getragen werden müssen. 31 Grad mit 12 Jahren ist zwar sehr gefährlich, widerrum ist es aber noch nicht ganz so viel, daß die Versorgung eine besondere Herausforderung darstellt, wie das bei einer 60 Grad Skoliose z.B. der Fall ist.
Besondere Matratzen braucht man nicht unbedingt, nur wer Probleme mit dem Schlafen hat. Ich kann mit meinem Korsett sogar besser auf unterschiedlicher Matratzenqualität schlafen als ohne.
Urlaub ist garkein Problem. Manche haben bei Problemen mit der Matratze gute Erfahrungen mit Luftmatratzen gemacht. Ansonsten wird Tempur oft empfohlen, was aber sehr teuer ist.
www.tempur.de
Da gibt es zum einen die richtige Matratze und für Reisen eine Matratzenauflage:
http://www.tempur.de/page2278.asp
Aber darauf würde ich nur zurückgreifen, wenn es wirklich notwendig ist. Sprich, ihr könnt das erst erst mal auf Euch zukommen lassen.
Sehr schade ist, daß bisher noch nicht so richtig bekannt ist, welche no-name Produkte Tempur gleichwertig sind. Es gibt sie definitiv. Ich habe z.B. ein Kopfkissen was sich genauso verhält wie die Tempur Kopfkissen, ich finde es sogar noch besser als das original Tempur. Gab es mal beim Plus für 15 EUR während das vergleichbare Tempur-Kissen über 60 EUR kostet.
Ansonsten wäre noch zu sagen, daß man sich vor einer Korsett-Versorgung gut überlegen muss wo man sie durchführen läßt, weil schätzungsweise 80% aller Korsettversorgungen in Deutschland nicht ausreichend gut sind. Der Erfolg einer Korsett-Therapie hängt also neben der Mitarbeit des Patienten sehr stark auch von der Wahl der Orthopädietechnik ab.