Hallo Dana,
Wie stark (wieviel Grad)ist die Skoliose eigentlich?
Bei Voitja ist es so, dass der Therapeut -und zu Hause die Mutter-, das Kind in bestimmte "Muster" drückt. Es wird über Reflexmuster gearbeitet. Das ist v.a. bei kleinen Kindern sehr wirkungsvoll, da sich deren Nervenssysthem und mototrisches Systhem ja noch in der Entwicklung befindet. Es ist allerdings kein Zuckerschlecken für alle Beteiligten....

Von daher ist es gut ,wenn Dein sohn auch etwas "schönes" , Spielerisches machen kann, wenn Ihr bei der KG seid.! Das Klettern auf eine Sprossenwand hat keinen direkten Einfluss auf die Skoliose, schult aber andere Fähigkeiten, mit seinem Körper umzugehen,( Tiefensensibilität, Grobmotorik, Gleichgewicht) genau so wie das Balancieren auf einem Ball. Das sind ja auch wichtige Fähigkeiten ,damit er ein gutes Körperschema entwickelt. Und es soll ja nicht nur Stress für ihn sein dort hinzugehen.
Voitja ist wie gesagt nicht ganz einfach auszuhalten, v.a. für eine Mutter,

die ihr Kind ja weder schreien hören möchte, noch ihm Schmerzen zufügen möchte.
Ich war als Erwachsene auch mal eine Weile in Voitja -Bahandlung (parallel zu Schroth) .Mir hat es sogar als Erwachsene etwas gebracht. (allerdings geht nichts über Schroth, das sei hier gesagt! ) In der Praxis in der ich da war, habe ich mitbekommen, wie das für die kleineren Patienten ist.... Aber da es für Schroth noch zu früh ist in Eurem Fall, kann ich Dir nur raten, mit Voitja weiter zu machen!!.
Sollst Du das mit dem Runterdrücken des Schulterblattes auch zu hause mit ihm machen?
Du hörst Dich unsicher an, ob Du wirklich an eine Voitjatherapeutin geraten bist. Frag unbedingt nach! Steht das auf dem Praxisschild oder in den Gelben Seiten, oder wie seid ihr an die Praxis geraten?? Ich hatte damals Schwierigkeiten jemanden zu finden, der mit Erwachsenen arbeiten wollte, da eigentlich alle mit Kindern arbeiten.... Dürfte also im Raum Reutlingen nicht so schwer sein ,jemanden zu finden der Kinder nach Voitja behandelt.
Ich habe selber als Ergotherapeutin mit Kindern in einer Praxis gearbeitet und kenne daher auch die Erwartungshaltung von vielen Eltern. :help: ...und kann Deine Sorgen gut nachvollziehen!
Man will das Beste für sein Kind und das (oftmals) möglichst schnell.....

Wenn Du unsicher bist, ob es gut ist, was da gemacht wird rate ich Dir: frag nach ob es Voitja ist und was Du sonst noch mit Deinem Sohn tun kannst. Wenn nicht, oder es Dir auch sonst nicht zusagt, probierst Du ggf. nach dem Rezept eine andere Praxis aus.
Wichtig ist , dass Du ein gutes Gefühl hast ,was die Therapeutin angeht und Du gute Ratschläge/ Anweisungen für die Arbeit zu Hause bekommst. Gruss von der Räkelkönigin
