Skoliose mit beginnender Spondylarthrose und Osteochondrose

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Lena1982
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Skoliose mit beginnender Spondylarthrose und Osteochondrose

Beitrag von Lena1982 »

Ich bin neu hier und noch etwas unbeholfen.
Ich leide seit meinem 2 Lebensjahr an einer sogenannten Thoraxskoliose.
Gestern war ich seit 4 Jahren mal wieder , bei einem Orthopäden, dieser teilte mir mit das sich bei mir eine Spondylarthrose und eine Osteochondrose entwickelt.

Er konnte mir aber nicht genau erklären was das ist. Ich denke das ich irgendwann im Rollstuhl sitzen werde und meinen Körper nicht mehr bewegen kann.

Wer kann mir dazu näheres sagen? und wer weiss vielleicht, was man dagegen machen kann, ausser die Skoliose Sport übungen?

gruss lena
ICh bin 23 Jahre alt. Wohne seit 4 Jahren mit meinem Freund und 2 Katzen hier in Leipzig. Bei mir wurde die Skoliose mit 2 Jahren festgestellt.
Deswegen suche ich nun gleichgesinnte zum erfahrungsaustausch.
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Lynn
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Beitrag von Lynn »

Nein, nein Lena, jetzt erst mal keine Panik! Höchstwahrscheinlich ist der Rollstuhl bei dir soweit entfernt wie... mir fällt gerade kein Vergleich ein, aber ich finde, du solltest dir diesen Gedanken ganz schnell aus dem Kopf schlagen. Skoliose und Spondylarthrose habe ich selbst, und wenn ich Angst vor dem Rollstuhl hätte - oh nein!!
Mal ernsthaft: was hat denn dein Orthopäde dazu gesagt? Hat er dich mit dieser Diagnose nach Hause geschickt oder hat er sie noch weiter präzisiert? Wie stark ist deine Skoliose? Was gedenkt er dagegen zu tun?
Leider weiß ich nicht, was eine Osteochondrose nichts genaueres. Versuche dich zu bilden und dir Infos über deine Krankheit zu holen. Dann wirst du ganz schnell merken, dass du eher Respekt als Angst haben musst. Bloß nicht resignieren! Notfalls musst du dir eben einen besseren Orthopäden suchen.
Kopf hoch und viele tröstende Grüße,
Ula
~ ehemals Ulaschatz ~
Lena1982
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Beitrag von Lena1982 »

Hallo Ula, vielen Dank für deine Antwort und für die Aufmunderung.
Leider habe ich wohl den falschen Orthopäden konsultiert. Ich muss dazu sagen, ich war seit ca. 3-4 Jahren nicht mehr beim Orthopäden, weil ausser das sie meinten ich habe eine Skoliose , wurde bei mir nichts gemacht. Bis ca. 2001 bekam ich noch Physiotherapie und Massagen, jetzt muss ich alles selber bezahlen.
Und deshalb mache ich meine Übungen zu Hause.
Der Orthopäde sagte mir eigentlich so gut wie garnichts. Ich hatte ihn, nachdem die Schwester mir so schön die Röntgenbilder vor die Nase gelegt hatte, gefragt was das weisse auf meiner Wirbelsäule ist. Darauf hin sagte er mir nur ich bekomme einen Bericht für meinen Hausarzt. Als ich den Bericht las wurde mir Angst und Bange, deshalb auch diese Überreaktion. Viele Ärzte sagten zu mir als Kind das ich irgendwann im Rollstuhl landen werde. Mein Freund versucht mir diese Angst zu nehmen, was ihm teilweisse ja auch gelungen ist. Soweit ich weiss habe ich eine Krümmung von 40grad. Das ist alles was ich weiss, es ist eine Thoraxskoliose, also Brustwirbelsäulenskoliose oder so ähnlich.
Was machst du eigentlich Beruflich wenn mal fragen darf? Bei mir ist das auch so ein Problem . Viele Arbeitsgeber wollen mich nicht, wegen meiner Skoliose, also habe ich angefangen mehr in Richtung Telefonistin was zu machen. Also, bis hoffentlich bald, würde mich sehr freuen von dir mal wieder was zu hören. gruss lena
ICh bin 23 Jahre alt. Wohne seit 4 Jahren mit meinem Freund und 2 Katzen hier in Leipzig. Bei mir wurde die Skoliose mit 2 Jahren festgestellt.
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gästin

Beitrag von gästin »

Dafür, dass du schon seit deinem 2. Lebensjahr die Skoliose hast, sind 40° überhaupt nicht viel- hätte noch schlimmer kommen können! Ich sehe es als sehr unwahrscheinlich an, dass du durch deine Thorakalskoliose Lähmungen entwickeln könntest. Ärzte, die sowas prophezeien, finde ich unverantwortlich.
Anscheinend beginnt deine Wirbelsäule, sich selbst zu fixieren, d, h. es bilden sich Knochenspangen zwischen den Wirbeln. Das ist einerseits ein Zeichen von vorzeitigem Verschleiß (Bandscheibendegeneration) und macht die Wirbelsäule steifer, aber andererseits wird die Kurve dadurch auch "abgestützt".
Was machst du für KG- Übungen? Empfehlenswert wären Skoliose-spezifische Übungen nach Katharina Schroth.
Lena1982
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Beitrag von Lena1982 »

Halli Hallo,
leider kann ich nicht sagen, wie die Übungen heissen die ich machen muss. Ich war mit 13 Jahren in Bad-Elster zur Kur und da waren Physiotherapeuten, die sich speziell mit Skoliose Leuten befassten. Von denen habe ich auch die Übungen bekommen und mache sie seither leider nicht immer jeden Tag. aber auch nicht weniger als vier mal die Woche.
Ich weiss das mit meiner Skoliose hätte schlimmer kommen können. Ich habe in der Kur skoliose Patienten gesehen, da wurde mir richtig schlecht. Da ging die Wirbelsäule teilweisse richtig nach aussen.
Die Verkrümmung kam bei mir schon mit 16 jahren zum Stillstand.
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gästin

Beitrag von gästin »

In Bad Elster hast du vermutlich Elemente von Schroth gelernt.
Wahrscheinlich hättest du sehr wohl noch Anspruch auf KG. Ich würde sogar darauf drängen, noch einmal eine Reha in Bad Salzungen/Bad Sobernheim bewilligt zu bekommen. Ständige KG ist bei dir nötig, um einer Verschlechterung und Schmerzen vorzubeugen.
Aber: Vergiss den Rollstuhl!!
Lena1982
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Beitrag von Lena1982 »

hi,
ich habe auch vor mal zu meiner krankenkasse zu gehen, und mich zu erkundigen was noch übernommen wird und was nicht.
Ich mache wie gesagt meine Übungen, habe mir extra eine DVD von Telegym geholt, da sind speziell für leute mit Wirbelsäulenproblemen übungen drauf die ich jeden Tag jetzt nach mache.

Ich glaube mir wird auch nichts anderes übrig bleiben ausser Sport zu machen, damit ich nicht eines Tages total steif bin.

Es gibt sicherlich schlimmere Behinderungen, doch ich hatte und habe immer noch probleme im Alltag durch diese Skoliose. Ich habe sie zwar akzeptiert, mir bleibt ja auch nichts anderes übrig. Ich glaube aber, wenn es Fehen gäbe, und ich einen Wunsch frei hätte, dann würde ich mir eine neue Wirbelsäule wünschen.
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