Auf einmal große Probleme
Verfasst: Di, 03.01.2017 - 13:51
Hallo liebe Forumsmitglieder,
ich würde mich sehr freuen, wenn ich Ihr Euch für mich ein paar Minuten Zeit nehmen könntet:
Ich bin weiblich, 36 Jahre alt. Vor 14 Jahren wurde bei mir per Zufallsbefund eine Thorakolumbalskoliose diagnostiziert. Im Jahr 2007 wurden 20 Grad ausgemessen. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich mich nachfolgend mit meiner Skoliose nicht auseinandergesetzt habe. Zwar hatte ich ab und an Rückenschmerzen, diese habe ich jedoch schnell immer wieder in den Griff bekommen. Es ging mir gut.
Vor nunmehr bald drei Monaten fuhr mir, morgens beim Aufstehen, ein unglaublicher Schmerz in meinen rechten mittleren Rücken unter dem Schulterblatt, der längere Zeit anhielt. In der ersten Zeit konnte ich meinen rechten Arm kaum anheben, geschweige denn belasten und jedes Aufsetzen aus einer liegenden Position war eine einzige Qual. Meine Hausärztin tippte auf eine verschleppte Erkältung und schickte mich mit Schmerzmitteln nach Hause. Die Schmerzen liessen bald ein wenig nach. Allerdings hatte ich sodann das Gefühl eines Gürtels von der BWS bis zum unteren rechten Rippenbogen. Mein Orthopäde renkte mich sodann ein und entließ mich nach 2 Minuten, mit dem Hinweis, dass ich mir ja wohl denken könne, dass die Beschwerden von meiner Skoliose kommen und einem KG-Rezept.
Seit diesem Vorfall scheint mein Körper vollkommen verändert und ich habe keinerlei Lebensqualität mehr. Im Einzelnen:
- rechtes Schulterblatt steht mit einem mal raus und stört mich beim Sitzen und Liegen;
- ich fühle mich nach rechts verschoben; mein Schultergelenk sitzt anders; ich berühre mit meinem rechten Arm meine Körperseite,
- ich sehe einen Rippenbuckel; meine Familie verneint dies;
- ich habe immer noch Schmerzen unter dem rechten Schulterblatt und ein Pieksen unter dem rechten Rippenbogen; ich fühle mich wie aufgehangen;
- mein rechter vorderer Rippenbogen steht weiter vor als der linke und ist versetzt;
- ich habe das Gefühl dabei zusehen zu können, wie sich mein Brustkorb verändert;
- ich fühle mich in meiner Atmung eingeschränkt;
- mein linkes Bein ist mit einem mal kürzer und schwächer,
- mein rechtes Bein dominiert;
- mein rechter Hüftknochen stört mich enorm, habe oft das Gefühl, dass dieser nicht im Gelenk steht und in meinen Bauch sticht bzw. die Rippen berührt;
-durch die unterschiedlich langen Beine bzw. die nach vorne gedrehte rechte Hüfte kann ich nicht mehr richtig geradeaus laufen, sondern bin ständig schief unterwegs, wodurch sich mein Körper weiterhin ständig zu verändern scheint; das stört mich extrem;
- meine Schultern fühlen sich unterschiedlich ein; ich spüre meine linke Körperhälfte viel weniger als meine rechte.
Ein Termin bei einem weiteren Orthopäden brachte keinen Erfolg. Er meinte, er würde an meinem Rücken nichts Auffälliges entdecken. Über die Röntgenaufnahme im Liegen breite ich lieber den Mantel des Schweigens.
Diese komplett veränderte Körperwahrnehmung zermürbt mich. Ich bin depressiv verstimmt und es geht mir von Tag zu Tag körperlich schlechter. Es scheinen sich immer wieder neue Baustellen aufzutun.
Ich habe nunmehr eine Physiotherapiepraxis gefunden, die KG nach Schroth anbietet. Darüber hinaus habe ich am 14.03. einen Termin bei Dr. Wilke. Allerdings habe ich große Angst, dass sich bis dahin mein Körper noch mehr verändert, vor allem durch meinen Gang und ich weiß nicht, wie ich die Zeit bis dahin überbrücken soll.
Kann sich denn eine Skoliose, vor allem offenbar die Rotation, mit einem mal so sehr verschlechtern?
ich würde mich sehr freuen, wenn ich Ihr Euch für mich ein paar Minuten Zeit nehmen könntet:
Ich bin weiblich, 36 Jahre alt. Vor 14 Jahren wurde bei mir per Zufallsbefund eine Thorakolumbalskoliose diagnostiziert. Im Jahr 2007 wurden 20 Grad ausgemessen. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich mich nachfolgend mit meiner Skoliose nicht auseinandergesetzt habe. Zwar hatte ich ab und an Rückenschmerzen, diese habe ich jedoch schnell immer wieder in den Griff bekommen. Es ging mir gut.
Vor nunmehr bald drei Monaten fuhr mir, morgens beim Aufstehen, ein unglaublicher Schmerz in meinen rechten mittleren Rücken unter dem Schulterblatt, der längere Zeit anhielt. In der ersten Zeit konnte ich meinen rechten Arm kaum anheben, geschweige denn belasten und jedes Aufsetzen aus einer liegenden Position war eine einzige Qual. Meine Hausärztin tippte auf eine verschleppte Erkältung und schickte mich mit Schmerzmitteln nach Hause. Die Schmerzen liessen bald ein wenig nach. Allerdings hatte ich sodann das Gefühl eines Gürtels von der BWS bis zum unteren rechten Rippenbogen. Mein Orthopäde renkte mich sodann ein und entließ mich nach 2 Minuten, mit dem Hinweis, dass ich mir ja wohl denken könne, dass die Beschwerden von meiner Skoliose kommen und einem KG-Rezept.
Seit diesem Vorfall scheint mein Körper vollkommen verändert und ich habe keinerlei Lebensqualität mehr. Im Einzelnen:
- rechtes Schulterblatt steht mit einem mal raus und stört mich beim Sitzen und Liegen;
- ich fühle mich nach rechts verschoben; mein Schultergelenk sitzt anders; ich berühre mit meinem rechten Arm meine Körperseite,
- ich sehe einen Rippenbuckel; meine Familie verneint dies;
- ich habe immer noch Schmerzen unter dem rechten Schulterblatt und ein Pieksen unter dem rechten Rippenbogen; ich fühle mich wie aufgehangen;
- mein rechter vorderer Rippenbogen steht weiter vor als der linke und ist versetzt;
- ich habe das Gefühl dabei zusehen zu können, wie sich mein Brustkorb verändert;
- ich fühle mich in meiner Atmung eingeschränkt;
- mein linkes Bein ist mit einem mal kürzer und schwächer,
- mein rechtes Bein dominiert;
- mein rechter Hüftknochen stört mich enorm, habe oft das Gefühl, dass dieser nicht im Gelenk steht und in meinen Bauch sticht bzw. die Rippen berührt;
-durch die unterschiedlich langen Beine bzw. die nach vorne gedrehte rechte Hüfte kann ich nicht mehr richtig geradeaus laufen, sondern bin ständig schief unterwegs, wodurch sich mein Körper weiterhin ständig zu verändern scheint; das stört mich extrem;
- meine Schultern fühlen sich unterschiedlich ein; ich spüre meine linke Körperhälfte viel weniger als meine rechte.
Ein Termin bei einem weiteren Orthopäden brachte keinen Erfolg. Er meinte, er würde an meinem Rücken nichts Auffälliges entdecken. Über die Röntgenaufnahme im Liegen breite ich lieber den Mantel des Schweigens.
Diese komplett veränderte Körperwahrnehmung zermürbt mich. Ich bin depressiv verstimmt und es geht mir von Tag zu Tag körperlich schlechter. Es scheinen sich immer wieder neue Baustellen aufzutun.
Ich habe nunmehr eine Physiotherapiepraxis gefunden, die KG nach Schroth anbietet. Darüber hinaus habe ich am 14.03. einen Termin bei Dr. Wilke. Allerdings habe ich große Angst, dass sich bis dahin mein Körper noch mehr verändert, vor allem durch meinen Gang und ich weiß nicht, wie ich die Zeit bis dahin überbrücken soll.
Kann sich denn eine Skoliose, vor allem offenbar die Rotation, mit einem mal so sehr verschlechtern?