Frage zum M. iliopsoas in Bezug auf die Lumbalkrümmung
Verfasst: Fr, 13.05.2016 - 13:32
Hallo liebe Leute,
ich habe mal wieder eine Frage.
Wie ihr wisst, wenn ihr meine posts öfter lest, ist mein Sohn ja in verschiedenen Behandlungen gleichzeitig.
Eines davon ist eine Fazienarbeit, ähnlich dem Rolfing.
Nun ist der Therapeut beim vorletzten Mal bei meinem Sohn mit der Behandlung des Psoas beschäftigt gewesen. Mein Sohn sagte selbst, dass er vom Empfinden her auf der rechten Seite das Gefühl habe, der Psoas sei etwa so dick wie ein gut gewachsener Porree, hihi und auf der linken sei er gerade wie ein kleiner Finger, das Gefühl sei extrem unterschiedlich. Der Therapeut fühlte, dass die rechte Seite extrem fest ist und sich schwierig lösen ließ und die linke Seite mit der wenigen Kraft nicht wirklich Kraft übernehmen konnte.
Nach dieser Behandlung war die Statik trotzdem etwas verändert und das Becken stand gerader.
Eine Woche später konnte er sein CCtec Korsett nicht mehr wirklich tragen, weil es unglaublich weh tat auf der linken Seite in Höhe der Spina iliaca anterior superior. Er ist dann immer ausgewichen und war damit schräg im Korsett. Am Mittwoch hatte er einen spontanen Termin in Berlin, weil er das Korsett so nicht mehr tragen konnte und sie haben es sehr verändert, so dass es jetzt wieder geht. Sie haben es dabei auch fester gezogen und so gemacht, dass er das Becken nicht mehr wirklich Richtung Hohlkreuz bewegen kann.
Sie waren etwas irritiert, wie es in einer Zeit von zwei Monaten zu dieser Veränderung gekommen sein kann.
Meine Frage ist jetzt: kann es sein, dass beide Ereignisse etwas miteinander zu tun haben?
Der Psoas hat seine Ursprünge ja innen an der Wirbelsäule und wenn er einseitig sehr stark kontrahiert ist, hat das natürlich auch Einflüsse auf die Stellung der Wirbelsäule. Der Hauptbogen meines Sohne ist nach Herrn Wilke unten, auch wenn man es oben viel mehr sieht.
Der Therapeut sagte, dass so ein Ungleichgewicht auch kommen kann, wenn man für eine längere Zeit eine Schonhaltung einnehmen musste und das System damit in eine starke Lateralität gebracht hat. Mein Sohn hatte sich mit 2,5 Jahren das linke Bein gebrochen und ich fand, dass er danach etwas merkwürdig ging, aber es haben mir alle gesagt, dass sich das schon wieder geben würde und irgendwann fand ich es auch wieder normal, aber vielleicht hatte ich mich auch einfach nur dran gewöhnt.
Das linke Bein ist auch das, wo er am Anfang der Verschlechterung der Skoliose mehr und mehr ein extremes X-Bein bekam und richtig starke Schmerzen beim gehen (das hat sich mittlerweile glücklicherweise wieder recht gerade entwickelt, so dass er wieder ohne Probleme gehen, laufen und springen kann)
Meine Fragen an euch: könnt ihr euch vorstellen, dass das zusammen hängt und wie es das genau macht?
Hat jemand Erfahrungen gemacht, gerade was das Ungleichgewicht im M. psoas major bzw. Iliopsoas angeht?
Und kennt ihr Übungen, wie man effektiv den linken Iliopsoas wieder dazu bewegt, mehr zu arbeiten?
Mir ist durchaus klar, dass sehr viele verschiedene Ursachen für die Skoliose diskutiert werden und keiner bisher genau weiß, wie sie denn nun wirklich entsteht, aber wenn wir mal den gesamt-körperlichen Erscheinungsverlauf anschauen, könnte hier auch ein Ansatzpunkt liegen?
Ich freu mich über Rückmeldungen und Erfahrungen von euch
liebe Grüße, Sängerin
ich habe mal wieder eine Frage.
Wie ihr wisst, wenn ihr meine posts öfter lest, ist mein Sohn ja in verschiedenen Behandlungen gleichzeitig.
Eines davon ist eine Fazienarbeit, ähnlich dem Rolfing.
Nun ist der Therapeut beim vorletzten Mal bei meinem Sohn mit der Behandlung des Psoas beschäftigt gewesen. Mein Sohn sagte selbst, dass er vom Empfinden her auf der rechten Seite das Gefühl habe, der Psoas sei etwa so dick wie ein gut gewachsener Porree, hihi und auf der linken sei er gerade wie ein kleiner Finger, das Gefühl sei extrem unterschiedlich. Der Therapeut fühlte, dass die rechte Seite extrem fest ist und sich schwierig lösen ließ und die linke Seite mit der wenigen Kraft nicht wirklich Kraft übernehmen konnte.
Nach dieser Behandlung war die Statik trotzdem etwas verändert und das Becken stand gerader.
Eine Woche später konnte er sein CCtec Korsett nicht mehr wirklich tragen, weil es unglaublich weh tat auf der linken Seite in Höhe der Spina iliaca anterior superior. Er ist dann immer ausgewichen und war damit schräg im Korsett. Am Mittwoch hatte er einen spontanen Termin in Berlin, weil er das Korsett so nicht mehr tragen konnte und sie haben es sehr verändert, so dass es jetzt wieder geht. Sie haben es dabei auch fester gezogen und so gemacht, dass er das Becken nicht mehr wirklich Richtung Hohlkreuz bewegen kann.
Sie waren etwas irritiert, wie es in einer Zeit von zwei Monaten zu dieser Veränderung gekommen sein kann.
Meine Frage ist jetzt: kann es sein, dass beide Ereignisse etwas miteinander zu tun haben?
Der Psoas hat seine Ursprünge ja innen an der Wirbelsäule und wenn er einseitig sehr stark kontrahiert ist, hat das natürlich auch Einflüsse auf die Stellung der Wirbelsäule. Der Hauptbogen meines Sohne ist nach Herrn Wilke unten, auch wenn man es oben viel mehr sieht.
Der Therapeut sagte, dass so ein Ungleichgewicht auch kommen kann, wenn man für eine längere Zeit eine Schonhaltung einnehmen musste und das System damit in eine starke Lateralität gebracht hat. Mein Sohn hatte sich mit 2,5 Jahren das linke Bein gebrochen und ich fand, dass er danach etwas merkwürdig ging, aber es haben mir alle gesagt, dass sich das schon wieder geben würde und irgendwann fand ich es auch wieder normal, aber vielleicht hatte ich mich auch einfach nur dran gewöhnt.
Das linke Bein ist auch das, wo er am Anfang der Verschlechterung der Skoliose mehr und mehr ein extremes X-Bein bekam und richtig starke Schmerzen beim gehen (das hat sich mittlerweile glücklicherweise wieder recht gerade entwickelt, so dass er wieder ohne Probleme gehen, laufen und springen kann)
Meine Fragen an euch: könnt ihr euch vorstellen, dass das zusammen hängt und wie es das genau macht?
Hat jemand Erfahrungen gemacht, gerade was das Ungleichgewicht im M. psoas major bzw. Iliopsoas angeht?
Und kennt ihr Übungen, wie man effektiv den linken Iliopsoas wieder dazu bewegt, mehr zu arbeiten?
Mir ist durchaus klar, dass sehr viele verschiedene Ursachen für die Skoliose diskutiert werden und keiner bisher genau weiß, wie sie denn nun wirklich entsteht, aber wenn wir mal den gesamt-körperlichen Erscheinungsverlauf anschauen, könnte hier auch ein Ansatzpunkt liegen?
Ich freu mich über Rückmeldungen und Erfahrungen von euch
liebe Grüße, Sängerin