Hallo tigris
Ich kann auch nur versuchen zu deuten und zu googeln. Mal schauen
S-Förmige Skoliose mit thorak. Rotation, Rippenbündel re.
S förmig bedeutet, dass du im Brustwirbelbereich einen skoliotische Biegung zur einen Seite hin aufweist(meistens ist diese rechtsseitig) und eine Biegung im Ledenwirbelbereich, welche zur anderen Seite verläuft. Also eine S-Form, wenn man von vorne schaut.
Deine Wirbelsäule hat sich im Brustwirbelbereich(thorakal) gedreht(Rotation) und "Rippenbündel rechts" wird wohl eine rechtsseitige Rippenwulst meinen, die sich durch die Rotation deiner Rippenbogen ergibt. Also, "hervorstehende" Rippen, die ihren Ursprung in der Wirbelsäulenkörper/Rippenbogen-Drehung finden.
Das hier könnte interessant sein.
Lumbal re. betont
Lumbal bedeutet im Bereich der Lendenwirbel. .. Rechts betont ... keine Ahnung, was genau damit gemeint ist.
Hyperlordose
Medizinischer Ausdruck für Hohlkreuz. Bzw Hohlnacken, wenn man dabei von der Halswirbelsäule spricht.
Ob damit eine Fehlstellung oder nur eine Fehlhaltung gemeint ist, ist manchmal nicht so ganz ersichtlich.
Entscheidend ist dabei (Neben vielen anderen Faktoren) vorallem die Wirbelform (Ob keilförmiger oder symmetrisch), Zustand der Bandscheiben, sowie die Beweglichkeit.
12-gliedrige BWS und 5-gliedrige LWS mit flacher s-förmiger rechtslinkskinvexer Skoliose mit Scheite? (Wort lässt sich schwer entziffern)
Womöglich steht da "im Scheitel" ??! Bin mir auch nicht sicher.
Aber in jedem Fall heisste es "konvexer" und nicht "kinvexer". Konvex bedeutet nach aussen gebogen.
Ich würde sagen, deine Brustwirbelsäule(BWS) weist eine 12 Wirbelkörper lange Biegung auf und (d)eine Biegung in der Lendenwirbelsäule erstreckt sich über 5 Wirbel.
Bei der Bedeutung, über die rechtslinkskonvexe Skoliose im Scheitel, bin ich unsicher.
Bedeutet dies, du hast dort eine weitere s-förmige Skoliose? Also 4 insg.?
Beschreibt dies die verstärkte Drehung der Wirbelkörper im skoliotischen Scheitel?
Oder sollte dies gar wirklich MIT Scheitel heissen und beschreiben, das du eine abgeflacht wirkende S Form aufweist, mit zwei scharfbogigen Scheitel (sprich Keilwirbel) anstelle von gleichmässig verformten Wirbeln, die einen langen Bogen ergeben ?
... Ich weiss es echt nicht ! Rate gerade auch nur Rätsel !
TH6/7 soe TH 12/L1, die Messung des Skoliosewinkels nach Nash und Moe ergibt einen Skoliosegrad von 10 respektive 13 Grad.
Um mal von
Wikipedia zu zitieren:
'Anhand des Röntgenbildes wird der Winkel der einzelnen Krümmungen nach Cobb bestimmt sowie die Verdrehung (Torsion, Rotation) der Wirbel, entweder nach der einfacheren Methode nach Nash und Moe oder der genaueren Methode nach Raimondi.'
Ob 10 bzw. 13 Grad viel oder wenig sind, weiss ich nicht.
Aber jede Verformung stellt einen Missstand dar, durch den Beschwerden verursacht werden können.
Gemessen wurde wohl die Drehung jeweils zwischen dem Wirbel TH6 und TH7, sowie zwischen TH12 und L1 (
THorakal und
Lumbal = Brustbereich und Lendenbereich)
Hier ein Wirbelsäulen Bild.
Von oben nach unten: Halswirbel, Brustwirbel, Ledenwirbel, Steißwirbel.
Im übrigen alters-
entsprechende Darstellung der miterfassten Achsenskelttanteile wie auch der Thoraxorgane.
Soll wohl heissen : Ansonsten alles im Normbereich, was dein Körperlot und oberen inneren Organe angeht (Keine Atembeschwerden und so)!
"Miterfassten Achsenskelettanteile" sagt allerdings aus, dass nicht das gesammte Körperskelett/Körperlot erfasst wurde.
Hoffe hier kann mir mal einer weiterhelfen und ich schau dann was ich machen kann.
Grundsätzlich sollte der Arzt dich aufklären und dir Therapievorschläge liefern.
Das (vorallem Kassenärzte) oft nicht optimal arbeiten, ist allerdings bekannt und oftmals sogar schon untertrieben formuliert.
Du solltest einen Orthopäden aufsuchen, der auf Skoliose und Verformungen generell spezialisiert ist.

Üblicherweise verweisen diese auf KG nach Schroth und event. ein Korsett.
Dazu muss allerdings auch unbedingt eine KOMPLETTE Diagnose stehen.
Ich würde dir unbeding raten alle entstehende Fragen aufzuschreiben, bevor es zu dem Termin kommt. Sowie alle deine Beschwerden ! Sogar die, die du eigentlich nicht deinem Rücken zuschreibst. Der spezialisierte Orthopäde kennt die Verbindungen i.d.R. besser, als die ordinär ausgebildeten Orthopäden.
So ein Spezialist mag zwar noch so kompetent sein, irgendwie verläuft die Diagnostik am Ende doch immer etwas unbefriedigen (obgleich auch zunächst zureichend), wenn man ihn nicht mit umfangreichen Input beliefert und alles genaustens nachfragt.
DANN kann man auch von seiner Kompetenz vollstens schöpfen !
Klaus (Moderator hier) bietet gerne Dr.Hoffmann für Erstdiagnosen an. Ich vermute, dass macht schon bereits alleine wegen der verlängerten Sprechstunde Sinn, wobei die restlichen Ärzte ebenfalls kompetent erscheinen.
Zu Dr.H musst du ebenfalls vorbereitet hingehen. Ich war es nicht und bereute es im Nachhinein ein wenig.
Meinfernbus ist eine sehr günstige Alternative zu Bahn und Auto, wenn viele KM gefahren werden müssen (Bei mir sind es 500 KM bis nach Stuttgart).
... Ich hoffe, ich habe die Diagnose richtig interpretiert.
Behandlungsvorschläge solltest du, wie gesagt, vom Arzt erhalten und wärend der Behandlung musst du eigene Kompetenz entwickeln.
Die Diagnostik ist bei dir allerdings noch nicht abgeschlossen. Mir fehlen z.B. die Cobb Werte und die spezifizierten Verbindungen zu deinen Beschwerden.
Daher der Rat einen Spezialisten aufzusuchen !