Rückenschmerzen, Taubhautsgefühl und Migräne
Verfasst: Do, 24.09.2015 - 14:27
Hallo,
ich bin 28 Jahre alt und bei mir wurde vor etwa 11 Jahren durch Zufall eine Skoliose entdeckt. Wie viel Grad sie damals hatte weiß ich leider nicht mehr, aber außer einer Physiotherapie wurde nichts unternommen. Meinung vom Orthopäden damals: "Da kann man nichts machen, solange es keine Probleme/Schmerzen gibt sei eine Behandlung auch gar nicht sinnvoll".
Seit den letzten 2 Jahren leide ich vermehrt unter Rückenschmerzen im Lendenwirbelbereich. Schmerzen treten vor allem nach körperlichen Tätigkeiten auf und nach langem Liegen. Gerade beim Liegen habe ich auch vermehrt ein Taubheitsgefühl in meinem linken Bein und vereinzelt strahlen die Schmerzen auch in die Beine aus. In der Früh ist es meist am schlimmsten. Im August habe ich vom Hausarzt eine Physiotherapie verschrieben bekommen, die bisher nicht wirklich etwas gebracht hat (Übungen mach ich noch immer).
Vor zwei Wochen waren Schmerzen und Taubheitsgefühl so arg, dass ich endlich wieder zu meinem Arzt gegangen bin. Der hat mich dann zu einem Orthopäden geschickt. Gestern war ich also dort und es wurden neue Röntgenbilder gemacht. Ich habe in der Lendenwirbelsäule hat wohl eine Biegung von 26° und Brustwirbelsäule 13°. Außerdem habe ich einen leichten Rundrücken.
Bandscheiben sind seiner Ansicht nach in Ordnung und ein MRT (?) sei nicht nötig.
Er hat mir dann eine weitere Physiotherapie verschrieben und mir empfohlen ins Fitnessstudio zu gehen oder zumindest regelmäßig eine andere Sportart zu betreiben, in der Hoffnung die Schmerzen werden dadurch besser. Dann hat er mir noch einen Zettel mit Übungen für den Rücken mitgegeben und ich solle mich in 1/2 Jahr - Jahr noch einmal melden, wenn es nicht besser wird.
Ich leide außerdem seit meiner Jugend an Migräne (keine Ahnung, ob das in einem Zusammenhang mit der Skoliose steht, das konnte bisher nie geklärt werden. Neurologe meint Ja, Orthopäde sagt eher nicht) und berufsbeding an Verspannungen im Nacken und Spannungskopfschmerzen. Mein Schmerzmittelkonsum hat mittlerweile jedenfalls besorgniserregende Ausmaße angenommen und wenn ich nicht bald etwas gegen die Ursache unternehme dauert es wohl nicht mehr lange bis in den Krankenstand gehen muss.
Meine Fragen:
* Was haltet ihr generell von den Aussagen des Orthopäden?
* Ist es wahrscheinlich, dass Migräne und Skoliose in Zusammenhang stehen?
* Was kann ich tun um meine Rückenschmerzen und -beschwerden in den Griff zu bekommen? Mehr Sport scheint sicher kein schlechter Rat zu sein aber das kann doch nicht alles sein?
mfg
Manuel
ich bin 28 Jahre alt und bei mir wurde vor etwa 11 Jahren durch Zufall eine Skoliose entdeckt. Wie viel Grad sie damals hatte weiß ich leider nicht mehr, aber außer einer Physiotherapie wurde nichts unternommen. Meinung vom Orthopäden damals: "Da kann man nichts machen, solange es keine Probleme/Schmerzen gibt sei eine Behandlung auch gar nicht sinnvoll".
Seit den letzten 2 Jahren leide ich vermehrt unter Rückenschmerzen im Lendenwirbelbereich. Schmerzen treten vor allem nach körperlichen Tätigkeiten auf und nach langem Liegen. Gerade beim Liegen habe ich auch vermehrt ein Taubheitsgefühl in meinem linken Bein und vereinzelt strahlen die Schmerzen auch in die Beine aus. In der Früh ist es meist am schlimmsten. Im August habe ich vom Hausarzt eine Physiotherapie verschrieben bekommen, die bisher nicht wirklich etwas gebracht hat (Übungen mach ich noch immer).
Vor zwei Wochen waren Schmerzen und Taubheitsgefühl so arg, dass ich endlich wieder zu meinem Arzt gegangen bin. Der hat mich dann zu einem Orthopäden geschickt. Gestern war ich also dort und es wurden neue Röntgenbilder gemacht. Ich habe in der Lendenwirbelsäule hat wohl eine Biegung von 26° und Brustwirbelsäule 13°. Außerdem habe ich einen leichten Rundrücken.
Bandscheiben sind seiner Ansicht nach in Ordnung und ein MRT (?) sei nicht nötig.
Er hat mir dann eine weitere Physiotherapie verschrieben und mir empfohlen ins Fitnessstudio zu gehen oder zumindest regelmäßig eine andere Sportart zu betreiben, in der Hoffnung die Schmerzen werden dadurch besser. Dann hat er mir noch einen Zettel mit Übungen für den Rücken mitgegeben und ich solle mich in 1/2 Jahr - Jahr noch einmal melden, wenn es nicht besser wird.
Ich leide außerdem seit meiner Jugend an Migräne (keine Ahnung, ob das in einem Zusammenhang mit der Skoliose steht, das konnte bisher nie geklärt werden. Neurologe meint Ja, Orthopäde sagt eher nicht) und berufsbeding an Verspannungen im Nacken und Spannungskopfschmerzen. Mein Schmerzmittelkonsum hat mittlerweile jedenfalls besorgniserregende Ausmaße angenommen und wenn ich nicht bald etwas gegen die Ursache unternehme dauert es wohl nicht mehr lange bis in den Krankenstand gehen muss.
Meine Fragen:
* Was haltet ihr generell von den Aussagen des Orthopäden?
* Ist es wahrscheinlich, dass Migräne und Skoliose in Zusammenhang stehen?
* Was kann ich tun um meine Rückenschmerzen und -beschwerden in den Griff zu bekommen? Mehr Sport scheint sicher kein schlechter Rat zu sein aber das kann doch nicht alles sein?
mfg
Manuel